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<title>eXma schreibt</title>
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<dc:date>Thu, 17 May 2012 17:28:54 +0200</dc:date>
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<dc:publisher>eXmaRSS1.0gen © tjay 2oo5</dc:publisher>
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<title>Aus dem Tagebuch eines neuen Taugenichts</title>
<description><![CDATA[Das Thema Religion und christlicher Glaube ist ja derzeit wieder in aller Munde und so habe auch mich davon anstecken lassen. Also hockte ich mich auf des Philosophen harten Stein, scheuerte mir den Arsch darauf wund und grübelte mal wieder - den Kopf auf die Faust, auf den Ellbogen, auf das Knie gestützt - über das ewige Mysterium: Gibt es einen (christlichen) Gott?

Wenn es einen Gott gibt, dann ist er ein Narzisst der übelsten Sorte. Selbstverliebt erschuf er den Menschen nach seinem Abbild. Diese Kreatur, ein Produkt göttlicher Neugier nach sich selbst, spiegelt doch nur Gottes Interesse am (eigenen ) Bösen wider, sofern es ihm eine schmeichelhafte Rolle ermöglicht: das Richten und Rechten, die Ausübung von Barmherzigkeit und Gnade.* Denn geilt er sich nicht auf an Hiobs grausligem Leiden? Der böse, böse Teufel, der ihn zu diesem Glaubenstest verführt hat ist doch Gott selbst, seine eigene dunkle Seite.** Immer wieder lässt diese Entität Figuren bewusst im Stich oder fordert Opfer. Grausam wie er ist, bringt er Abraham dazu seinen Sohn Isaak zu opfern, um kurz vor der Durchführung ein unschuldiges Tier als Surrogat zu schicken (Wo warst du PETA?). Den psychologischen Schaden an Abraham (und seinem Sohn) erwähnt die Bibel nirgends. Man stelle sich vor, heutzutage würde ein despotischer Herrscher von seinem loyalsten Untertan verlangen als Beweis seiner Ergebenheit seinen Sohn zu töten! Undenkbar! Was für ein Aufschrei würde durch sämtliche Moralinstanzen donnern.
Und nicht einmal vor seinem eigenen Sohn macht dieser Gott halt. Mitleidslos lässt er ihn foltern und ermorden, ohne ihm in der Stunde seines Todes eine Antwort auf die Frage 'Warum?' zu geben. Ein weiteres Blutsopfer zur Erlösung der Menschen? Jeder halbwegs klar denkende Mensch ruft spätestens hier: 'WTF!?' Warum schickte Gott nicht wieder ein Hammelchen? Überhaupt, Mr. Allmächtig hätte doch auch einfach mit den Fingern schnipsen können: Zack, Vergebung der Sünden. Aber nein, er vergnügt sich am Leid anderer. Gott ist ein Voyeur***, ein Kind mit ein ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6057836.html</link>
<dc:date>Sat, 24 Sep 2011 17:03:39 +0200</dc:date>
<dc:creator>Lejanni</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6054630.html">
<title>Eine zweite Jugend im Studierendenhaus?</title>
<description><![CDATA[Vor ziemlich genau sechs Jahren wollte der StuRa frischen Wind in die Heimstatt studentischer Gruppen bringen und es gab umfangreiche Sanierungsarbeiten in der StuRa-Baracke hinter dem Hörsaalzentrum. Auch ein neuer Name wurde gesucht und gefunden: "Haus der Jugend"* ist die etwas unpassend wirkende Bezeichnung seitdem. Durchgesetzt hat sich dieser Name nie.

Nun kommt abermals frischer Wind auf: Die Bestrebungen, den Studierenden einen neuen Ort der Begegnung zu geben nehmen Gestalt an: Drei schlagkräftige Gruppen haben sich zusammen gefunden und wollen gemeinsam für einen alten Traum kämpfen:

studierendenhaus.posterous.com
Ein neues Studierendenhaus.

Der StuRa, der Förderverein prophil und die Dresdner Studentenstiftung haben eine Allianz gebildet: Sperrholz und Pappe der alten Baracke sind längst nicht mehr genug, ein neus Domizil muss her.

Studentische Gruppen benötigen einen Ort, um sich zu treffen und Interessenten sollen wissen, wo man sich über die vielfältigen Angebote an der TUD informieren kann. Schon früher hat man gezeigt, dass man etwas auf die Beine stellen, bspw. als das "Forumm Universität Dresden" (aus dem dann später prophil hervorging) den Wettbewerb "ein Platz an der Uni" mit guter Resonanz erfolgreich veranstaltete oder als man mit dem Projekt "kookykiosk" kreativen Freiraum schuf, der heute noch existiert*.

Teil der aktuellen Entwicklung ist noch immer die Vision einer dauerhaften Nutzung des Unikiosk. Dieser soll als "Schaufenster" für studentisches Engagement an der Uni genutzt werden - oder vielleicht auch einfach als studentisches Eiscafé? Wir werden sehen.

Die Webseite der Initative Studierendenhaus TU Dresden bietet noch nicht viele Inhalte, aber man sollte sie im Auge behalten.]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6054630.html</link>
<dc:date>Thu, 24 Feb 2011 10:41:50 +0100</dc:date>
<dc:creator>abadd0n</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6049837.html">
<title> Rezension: Valhalla Rising</title>
<description><![CDATA[Abseits des Mainstreams spülte sich soeben eine neue Seltenheit an die Oberfläche meiner Wahrnehmung - ist eventuell erst im Oktober in den dt. Kinos zu sehen - und hat mich so geflashed, dass es eine Rezension wert ist. 
Valhalla Rising trailer 
 

In einer Verwerfung von Natur und Mensch, dem archaischen Daseinskampf des Lebens, gesellt sich eine weitere Bedrohung dem einfachen Heiden: die Christen! Der Regisseur Nicolas Winding REFN setzt folgenden Epilog: In the beginning there was only man and nature; men became bearing crosses and drove the heathen; to the fringe of earth. Wer an dieser Stelle (schon) revoltiert, wird wahrscheinlich keinen Draht zum Werk entwickeln, oder einen Genuss verspüren. Den Zuschauer erwartet keine Erklärung, oder Darstellung von Gut und Böse, sondern ein absurdes Schauspiel der still wirkenden Kräfte. Dahingehend bleibt das Geschehen unvorhersehbar und der Film entwickelt einen unheimlichen Sog des Grauens. Anders, als bei Tarkovsky, muss sich der Betrachter in den stummen, einäugigen Helden hineindenken und mit den linearen Denkansätzen der Nebendarsteller auskommen, die sich der Herkunft des urtümlichen, unbezwingbaren "One-eye" selbst ungewiss sind. 

Umso schärfer brennen sich die brutalen Kampfereignisse, ins Gedächtnis, die mit ihrer Ausführung nur mit dem Hauptdarsteller (hier ein hervorragender Mads Mikkelsen) im Einklang scheinen. So kämpft er nicht um Geld, oder religiösen Gründen. In der Einkehrung erklärt sich sein Verhalten aus purer Selbstbestimmung und wirkt als anziehender Trumpf. Selbst auf die Christen, die ihn auf ein ungewissen Abenteuer Richtung Jerusalem mitnehmen, wirkt sich dieser Bann stark, charismatisch und zugleich befremdlich und unheimlich aus. 
Ein episches Werk hirnloser Wikingerschlachten dreht zur Zeit Mel Gibsons, hier aber liegt eher eine bizarre, mystische Mischung aus brennender Antichrist (2009) - und kuehler The Fountain (2006) -symbolik vor.

weiterführende Verlinkung
#1 http://en.wikipedia.org/wiki/Valhalla_Rising
#2 imdb valhalla rising

D ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6049837.html</link>
<dc:date>Thu, 27 May 2010 07:36:54 +0200</dc:date>
<dc:creator>myrmikonos</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6049087.html">
<title>Neuer StuRa nimmt Arbeit auf</title>
<description>Bereits Ende Februar wählte der StuRa der TU Dresden neue GeschäftsführerInnen und ReferentInnen, die nun offiziell ihre Arbeit aufnehmen. Darüber hinaus wurden aber auch die Mitglieder der Kiosk-Jury, der Bibliothekskommission, des Sitzungsvorstandes sowie des LandessprecherInnenrates der KSS ernannt. 

Wir möchten euch nun die neuen bzw. neuen alten Würdenträger in den nächsten Tagen hier vorstellen! Vorab eine Übersicht über die Struktur des StuRa.



Legende

HRG...Hochschulrahmengesetz

SächsHG...Sächsisches Hochschulgesetz

KSS... Konferenz Sächsischer Studierendenschaften - Zusammenschluss aller Studierendenräte an den sächsischen Hochschulen. Die KSS setzt sich dabei u.a. für die hochschulübergreifenden Interessen der StudentInnen ein und ist Verhandlungspartner für die sächsische Staatsregierung und andere landesweite Verbände. kssnet.de 

fzs...freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V. - Dachverband von StudentInnenvertretungen in Deutschland
fzs.de

DSW...Dresdner Studentenwerk</description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6049087.html</link>
<dc:date>Mon, 19 Apr 2010 23:48:42 +0200</dc:date>
<dc:creator>StuRa TU</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6046062.html">
<title>Bildungsstreik klingt so aggresiv</title>
<description><![CDATA[Am gestrigen Montag erreichte das Konzept der Universitätsbesetzung auch das Tal der Ahnungslosen. Vielleicht endlich ein Meilenstein in den bisher eher moderat verlaufenden Dresdner Studentenprotesten. Besetzung ist normalerweise ein Schlagwort auf dass sich die Presse mit Freuden stürzt. Die unterschwellige Suggestion von Barrikadenbau und Volksküche, Menschenketten und Polizeigewalt verspricht umsatzsteigernde Schlagzeilen. 
Verwunderlich, dass sich das Interesse der Medien nicht auf den Potthoffbau richtet.


Fiese Aufkleber zeugen von Kampfgeistigkeit

Gestern startet 17 Uhr der Besetzungsworkshop im Potthoffbau. "Schlafsäcke und Nahrung bitte selbst mitbringen." Bei Bier, Volksküche und entspannter Musik ließ die Beteiligung im Plenum eher zu wünschen übrig. Zumindest wurden die Kernforderungen formuliert, dezentrale Aktionsgruppen gebildet und der Flur des Potthofbaus angemessen mit Strassenkreide dekoriert. Am ersten richtigen Tag der Besetzung geben sich die Protestler eher gemächlich und diskutieren über Aggresivität und Gewaltfreiheit. Am Kaffestand wird munter ein neues Wort für den Bildungsstreik gesucht: Streik klänge so aggresiv und Kampf könnte man schon gar nicht zulassen.


Plakat mit plakativen Forderungen

Wer sich engagieren möchte sollte doch bitte selbst eine Aktionsgruppe suchen oder besser gleich gründen, da nicht klar ist wer zu den bereits bestehenden Gruppen gehört oder wo sich diese grade befinden. Im Hörsaal selbst sah man nur vereinzelte Internetsurfer und Zeitungsleser in den Bänken lümmeln, während sich an den Seitengängen Schlafsäcke und Gitarren gleichmäßig verteilten. Von Arbeitsgruppen eher keine Spur.


Vollversamlung der arbeitsgruppe "Chill Out"


Die Verhaltenheit der Dresdner Proteste bringt auch die Wahl des Besetzungsortes zum Ausdruck. Der  hat  nur 2 Eingänge, und ist damit theoretisch gegen Tränengaskartuschen und die Kavallerie mit gut plazierten Barrikaden zu verteidigen. aber nichts dergleichen. Sun Tzu und Tacticus würden sich im Grab zerreißen, würden sie die wi ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6046062.html</link>
<dc:date>Tue, 10 Nov 2009 15:02:13 +0100</dc:date>
<dc:creator>lovehina</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6042126.html">
<title><![CDATA["Ficken, Saufen, Dynamo"]]></title>
<description><![CDATA["Ficken, Saufen, Dynamo"

 
"Männer" ist der schlichte Titel des neuen Stückes im Theater Wechselbad, und dieser  verrät schon, um was es geht, nämlich um Männer. In einer schummrigen Kneipe nach gemeinschaftlichem Wetteifern beim Fußballgucken beginnen die sieben vollkommen unterschiedlichen Männer, über sich und ihre Probleme zu singen, sich aufzumuntern und ihr Seelenleben preiszugeben. Dabei wird jedes Klischee bedient, ob Bürohengst, Gigolo, Rocker oder Naturliebhaber. Sie alle haben eines gemeinsam: Probleme mit Frauen! Während des Männerabends werden der Situation bzw. des Problems entsprechend altbekannte Titel, wie „We will rock you“ gemischt mit „Mama“ von Heintje, „Flugzeuge im Bauch“ von Grönemeyer oder „Sexy“ von Westernhagern, neu interpretiert, umgetextet und herrlich vom einzelnen Mann oder vom gesamten Männerhaufen vorgetragen. Zwischendurch werden Würstchen gegessen, die Bar gekapert, wird das Männerklo benutzt und sogar gestrippt. Doch immer wieder werden die Männer durch die „Frauen“( allesamt gespielt durch Rita Schremm) auf den Boden der Tatsachen zurück geholt oder in ihren Grundfesten erschüttert, wenn z.B. die Prostituierte das Männerklo entweiht oder die Bauarbeiterin den vollen Bierkasten mit einer Hand auf ihre Schulter stemmt.
Das Stück beeindruckt vor allem durch die stimmliche und musikalische Klasse der Schauspieler. Der Witz und die Dynamik der Szenerie in dieser Männerdomäne „Bar“ gibt dem Stück „Männer“ eine ganz besondere Note. Das direkt auf der Bühne installierte Pissoir sorgt bei seiner Benutzung immer wieder für Lacher. Auch die Einbeziehung des Publikums erlaubt den Zuschauern noch zusätzlich mit den Männern mitzufiebern. Ausgesprochen lustig ist der immer wiederkehrende Wunsch nach einer kleinen Nymphomanin. Alles in allem ist dieses Stück wirklich empfehlenswert für alle, die einen lustigen, nachdenklichen und musikalisch-psychologischen Abend über Männer erleben möchten.



MÄNNER
von Franz Wittenbrink

mit Hans-Georg Pachmann, Ireneusz Rosinski, Marc Boadu, Simon van P ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6042126.html</link>
<dc:date>Thu, 09 Apr 2009 19:30:45 +0200</dc:date>
<dc:creator>mibi</dc:creator>
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<title> Studentersamfundet i Trondhjem</title>
<description>Studentersamfundet i Trondhjem


Adresse: Elgeseter gate 1, 7030 Trondheim (Norwegen)
Telefon: (+47) 73 89 95 00
Website: www.samfundet.no

Öffnungszeiten:  Siehe hier

Existiert seit: 22. September 1910




Man sagt Dresden sei die deutsche Hauptstadt der Studentenclubs, doch wie sieht es in anderen Ländern der Welt aus? Ein Beispiel, wie man es auch machen kann, ist das Studentersamfundet in Trondheim, Norwegen.

Samfundet kommt aus dem Dänischen* und bedeutet soviel wie Gemeinschaft oder Gesellschaft. Dementsprechend ist das Studentersamfundet, man ahnt es bereits, die Studentengemeinschaft in Trondheim und nichts anderes als ein sehr großer Studentenclub. Sehr groß bedeutet hierbei, dass das Samfundet über 8000 Mitglieder und 1200 studentische Mitarbeiter hat. Mitglied zu sein bedeutet hier allerdings nicht, dass man auch aktiv mitarbeitet. Eine Mitgliedschaft ist eher passiv und kostet 350 norwegische Kronen (um die 40 €) für ein Jahr, hierfür bekommt man aber allerhand Vergünstigungen auf Getränke und Konzerttickets sowie freien Eintritt bei normalen Veranstaltungen.

Unübersehbar in Trondheim ist das Gebäude, in dem sich das Samfundet befindet. Es ist rot, rund, groß und markant. Dies ist auch gleichzeitig der größte Unterschied zu den Dresdner Studentenclubs: Fast alles spielt sich in einem Gebäude ab. Und das hat einiges zu bieten: Räume für Konzerte, diverse Bars, Disco, Café, und und und.
Nachmittags kann man gemütlich im Café Edgar etwas trinken, Abends warm im Lyche essen und  später in einem der anderen Räume feiern gehen. Es gibt Konzerte an jedem Wochenende in der Vorlesungszeit und regelmäßig spielen international bekannte Interpreten auf.
Alkohol gibt es jedoch nur bis 2 Uhr nachts und etwas später wird man freundlich zum Gehen aufgefordert. Daran ist allerdings der Gesetzgeber schuld. Die Studenten würden gerne länger feiern, aber dafür gibt es ja das „Nachspiel“ (heißt auf Norwegisch wirklich so - das Vorspiel gibt es übrigens auch) im privaten Rahmen.

Das Samfundet arbeitet, wie die Dresdner ...</description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6041523.html</link>
<dc:date>Fri, 13 Mar 2009 19:16:42 +0100</dc:date>
<dc:creator>Silenzium</dc:creator>
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<title>Staatsministerin zum anfassen</title>
<description><![CDATA[Staatsministerin zum Anfassen – Frau Stange im CD

Am Montag dem 02.03.2009 lud die Hochschulgruppe der JuSos alle Interessierten zu einer Podiumsdikussion mit der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Dr. Eva-Maria Stange (SPD) ein. Als Thema stand die Situation der Studentinnen und Studenten in Sachsen auf der Tagesordnung, und so verwunderte es nicht, dass sich die Räumlichkeiten des Studentenclub Countdown bereits kurz vor Beginn gut gefüllt hatten. Moderiert wurde die Diskussion vom SPD-Stadtratskandidaten Axel Bergmann, der sich am 07.Juni 2009 zur Wahl stellt.

<undefined
Nach einer kurzen Begrüßung der Vorsitzenden der Jusos Hochschulgruppe Dresden Anette Möbius wurden die interessierten Besucher, es waren nicht nur Studenten anwesend, einleitend über das Leben der Ministerin unterrichtet. Ihre bisherige Karriere passt zu ihrem jetzigen Amt. So wurde sie 1957 in Mainz geboren, zog aber bereits ein Jahr später mit ihren Eltern in die DDR. An der Dresdner pädagogischen Hochschule studierte sie Mathematik und Physik. Sie lehrte sowohl an der pädagogischen Hochschule, so wie an einem Dresdner Gymnasium und war von 1997-2005 Bundesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Seit 2006 ist sie nun Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst. Eine Information lies den einen oder anderen im Publikum schmunzeln, denn es war zu erfahren, dass Frau Stange ihren Mann im Studentenclub Bärenzwinger kennen lernte.

Einleitend schätzte Frau Stange die Lage der sächsischen Hochschulllandschaft als so sicher ein, dass auch ein Rückgang der Abiturienten um 45% bis 2010 im Freistaat Sachsen keine negativen Auswirkungen auf diese haben werden. Dies liegt ihrer Meinung nach vor allem an der Attraktivität der Städte und dem breiten Studienangebot. Zu Gute kommt Sachsen dabei der so genannte „Studentenberg“ in den alten Bundesländern. Durch die Umstellung des Schulsystems auf 12 Jahre werden in den nächsten Jahren viele Doppeljahrgänge ihre Schullaufbahn abschließen. Dieses Zusätzliche Ang ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6041323.html</link>
<dc:date>Wed, 04 Mar 2009 08:29:05 +0100</dc:date>
<dc:creator>Subkulturaner</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6041066.html">
<title> Der Slubflüsterer (KaR)</title>
<description><![CDATA[Wenn man sich mal die Zeit nimmt und in die SLUB geht, kann man allerlei erleben. Aber bitte! Um zehn dort einzufallen ist eine Unmöglichkeit. Plätze sind noch frei - den eigenen Stuhl muss man allerdings schon am Sicherheitsmann vorbeigeschleust haben. Also kommt man um acht. Oder besser zehn vor acht. Da versammeln sich schon die hundert Lernwilligsten vor den verschlossenen Türen. Den Türöffner überrollt eine Lawine. Nein, es sind keine 1180 Schließfächer vorhanden - zumindest nicht in der ersten Reihe. Und so finde ich mich nach dem ersten Frühsport im Lesesaal ein. Um dann dem lustigen Treiben der Platzwahl zuzugucken. Da kommt also Marie, unter jedem Arm dreißig Hefter und nochmal so viele Bücher. Gekonnt balanciert sie an einer Viererreihe vorbei. Und auf jedem Platz verliert sie etwas von ihren Materialien. Wow. Ihre Freundinnen lassen bis um elf auf sich warten. Ich mache mich 11:45 auf zum Essen. Wie meine Banknachbarin. Diese räumt ihren Laptop weg und lässt dafür einen Zettel da: "Bitte den Stuhl nicht klauen!". Und als Nachsatz: "Komme ca. 14 Uhr wieder". Ich räume meinen Laptop in meinen Schrank. Ein Gefühl wie in Braindead beschleicht mich. Es kriechen aus allen Ecken Gestalten hervor; sie nähern sich mir langsam. Ich knalle das Schließfach zu und sage laut und deutlich "Nein". Damit sie mein Gehirn nicht weglutschen - oder viel schlimmer, meinen Schrank. Danach spiele ich noch ein bisschen das selbe Spiel, wie auf einem überfülltem Parkplatz. Ich steuere mit meinem Schlüssel auf beliebige Fächer zu und murmle dabei immer etwas wie "ach, ich hab keine Lust mehr auf SLUB, ich glaub ich gehe nach Hause". Sobald hoffnungsvolle Studenten nah genug herangekommen sind und mein Fach übernehmen wollen stoße ich aus: "Lieber doch noch zwei Skripte durcharbeiten!" und ziehe von dannen.

Als ich vom Essen wiederkomme - empfängt mich eine Riesenschlange am Rückgabeautomaten. Ein Kumpel erzählte mir letztens, wie er Geisteswissenschaflter vom Rest trennt. An ebendieser Rückgabe. Sie würden sich alle auf Weisung ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6041066.html</link>
<dc:date>Fri, 20 Feb 2009 08:35:00 +0100</dc:date>
<dc:creator>Chris</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6040995.html">
<title> Das Schicksal des Kenny Glenn</title>
<description>Es begab sich dereinst letzten Sonntag, was im Internet eine lange Zeit ist. Ein 14 jähriger beschließt der Welt zu zeigen wie hart er ist. Ausgestattet mit Skimaske und Kamera beschließt er eine Katze zu quälen. Das Video wird dann auch zum Reputationsheischen in Youtube unter dem Namen Glennspam1 online gestellt. Youtube Kommentare und ein wenig hilflose Wut seitens Tierliebhabern wäre normalerweise die Folge.Nur sollte es anders kommen.Denn die Erfinder der lolcats, 4chan entdeckten das Video und beschlossen aktiv zu werden. Aufrufe die Katze Dusty zu Rächen verbreiteten sich wie ein Lauffeuer.



Hassbekundungen und Morddrohungen gegen den anonymen Tierquäler überfluteten die Foren, haltlos möchte man meinen. doch es blieb nicht dabei. Soziale Netzwerke wurden durchforstet, Informationen verbeitet, Bildanalysen angefertigt, und bald war der Schuldige gefunden. 

Kenny Glenn, 14 Jahre. 

Schulanschrift, Arbeitsanschrift und Telefonnummern der Eltern, des lokalen Sherriff Departements, des Nachrichtensenders wurden nachgeliefert. Etwas worauf sich allgemeiner Hass der zumeist anonymen User fokussieren konnte war gefunden.
und die Reaktionen der Communitys liessen nicht auf sich warten:



Tausende Ideen wurden durchgesetzt. DDOS Attacken auf die Firmenhomepage des Vaters, Anfordern von gratis UPS Paketen (circa 6.000 Stück allein von einer Person), Informieren der Lehrer seiner Schule, Registrierung bei Gayporn Newslettern, Anfordern von Gratis Bibeln, dem Koran, den Zeugen Jehovas, den Mormonen zur Heimatadresse, melden des Vorfalls beim Sherriff Departement, informieren des örtlichen Nachrichtensenders, konkretere Morddrohungen alles was die kumulierte Grausamkeit der Anonymen hergab wurde genutzt um Kenny in seine Schranken zu weisen.
Es zeigte Wirkung:




Eigentlich wäre jetzt Ende gut alles gut. Die ergriffenen Sanktionen, welche nicht von staatlicher Gewalt legitimiert waren, haben sogar einen Hauch anarchistischer Romantik.
Nur es gibt noch einen Kenny Glenn. 

Ebenfalls 14. Wohnhaft im Staat New York,  ...</description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6040995.html</link>
<dc:date>Mon, 16 Feb 2009 19:24:22 +0100</dc:date>
<dc:creator>Pusteblumenkohl</dc:creator>
</item><item rdf:about="http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6040825.html">
<title>Wer ist eigentlich Rosi?</title>
<description><![CDATA[Wer ist eigentlich Rosi?
Und wo feiert sie? - Stippvisite in neuem Neustadtclub

<undefined
Wer noch eingermaßen wachsamen Blickes durch die Welt wandelt, dürfte sich das in den letzten Wochen durchaus mal gefragt haben. Zumindest angesichts des auf zahlreichen Plakaten angekündigten Vorhabens jener Dame, in der Neustadt ein sogenanntes Amüsierlokal eröffnen zu wollen. Eine alte Kiezdrossel wie mich lässt eine derartige Betitelung eines Etablissements natürlich aufschrecken - und tatsächlich: eine Kiezkneipe soll es werden. Sagt das Plakat.

Das Kiezdrosselhirn fragt sich derweil, ob sowas überhaupt geht. Auch wenn mir Dresden sehr ans Herz gewachsen und innerhalb kürzester Zeit zu Hause geworden ist - der Kiez hat mir immer gefehlt und tut es noch heute. Zweifelsohne ist auch die Neustadt bunt, laut, dreckig und stellenweise abgefahren. Aber Kiez... Kiez heißt Leuchtreklame, Sexshops, Polizei. Kiez heißt Mädels mit Gürteltaschen an jeder Ecke, um die man als Frau lieber einen Bogen macht, wenn man nicht riskieren möchte eins vors Schienbein getreten zu bekommen. Kiez heißt auf der Großen Freiheit betrunken mit Sadomaso-Prinzen diskutieren, Touris veräppeln, überall mal reinschauen, und dann in irgendeinem Club die Nacht zum Tag machen.

Nun also ein Amüsierlokal in der Neustadt, noch dazu in den ehemaligen Räumlichkeiten des berüchtigten Flower Power. Ich muss zugeben, dass ich Schwierigkeiten hatte, mir das vorzustellen. Also hab ich es bleiben und mich überraschen lassen. Im Rahmen der Vorab-Eröffnungsfeier am vergangenen Freitag kam dann endlich Licht ins Dunkel. Rotes Licht. Wenn sich auch der Eingangsbereich noch im bekannten Kostüm präsentiert, so hat Rosi im ehemaligen FloPo eine schöne rote Tapete an die Wände geklebt und sich auch ansonsten ordentlich augetobt. Die Separées verstecken sich hinter roten Samtvorhängen und sind innen mit allerlei Herzchen und anderem Kitsch dekoriert, altmodisch anmutende Lampenschirme im Barbereich runden das insgesamt doch als gelungen zu bezeichnende Ambiente ab, die th ...]]></description>
<link>http://www.exmatrikulationsamt.de/thema_6040825.html</link>
<dc:date>Sun, 08 Feb 2009 20:48:24 +0100</dc:date>
<dc:creator>Katze</dc:creator>
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