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Spam des Tages

...Eure lustigsten Spam Mails
Sinn dieses Forums
Das Forum für den ganz alltäglichen Small Talk. Hier gehören all die Threads hin, die Langeweile vertreiben und nicht zwangsläufig gelesen werden müssen um passend zu posten. Achtet auch hier bitte darauf, dass die Themen einen Sinn ergeben.
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post 16 Oct 2008, 15:06
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1. Schein
*

Punkte: 12
seit: 16.10.2008

Also dieser Thread hat sich gerade zu einem meiner Lieblingsthreads emporgehoben. Ich habe selten so gelacht. Was sicherlich auch daran liegt, dass ich mich noch nie sehr für meinen Spamordner begeistern konnte und generell jede Mail lösche, deren Absender ich nicht zweifelsfrei zuordnen kann.

Aber dass dir eine unbekannte Dame erzählt, du würdest bald sterben... Wirklich hammer. Die anderen verfolgen mit den Spammails ja einen Sinn, nämlich DEIN Geld, aber was hat jemand davon, dir kostenlos die Zukunft vorauszusagen???

Ist euch eignetlich schon einmal aufgefallen, dass ständig Frauen Männer anschreiben? Und Viagra können ja auch nur wir benutzen, oder??? Halten uns echt alle wirklich für so schw***-gesteuert??


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Diese Signatur kann Spuren von Erdnüssen enthalten!
ProfilPM
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post 16 Oct 2008, 16:10
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Automatix
*********

Punkte: 5196
seit: 09.11.2005

Um der Aktualität willen mal noch ein Hinweis:

Das Spam-Aufkommen der Welt dürfte sich heute um rund 30% rerduziert haben, da in den USA einer der größten Spam-Versender überhaupt hochgenommen wurde. Mit 10 Milliarden Mails pro Tag einer der Größten, mal schaun, wie lange es brauch, bis Niveau nen Thread aufmacht biggrin.gif

Dieser Beitrag wurde von Sigurd: 16 Oct 2008, 16:11 bearbeitet


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Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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post 23 Oct 2008, 16:48
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d00fk0pp
*****

Punkte: 710
seit: 09.05.2005

ich hab mich ja schon immer gewundert, wo ihr die lustigen Spams her habt.
Diesmal hat mein Filter versagt und mir diese Mail angeboten:

Attn.Geschäftsvorschlag.

Zuerst muß ich um Ihre Zuversicht in dieser verhandlung bitten.
Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total VERTRAULICHund
Geheimnisvoll.

Aber ich weiss, dass eine verhandlung dieses Ausmaßes
irgendeinen Ängstlich und besorgt machen wird,aber ich
versichre Ihnen, dass alles am Ende des tages in
ordnung sein wird.
Wir haben uns entschieden Sie durch eine E-mail
sendung,wegen der Dringlichkeit diese verhandlung zu erreichen, als wir
davon zuverlassig von seiner schnelligkeit und
vertraulichkeit Überzeugt worden sind.

Ich möchte mich nun vorstellen. Ich bin Herr Peter Maputu
(Rechnungprüfer bei der Chartered Bank von Süd Afrika).
Ich kam zu ihrem kontakt in meiner persönlichen suche
nach einer zuverlassigen und anstandige person, um eine sehr
vertrauliche verhandlung zu erledigen, die Übertragung von einem
fremden Konto das maximale zuversicht erfordert.
Der vorschlag:Ein Ausländische,verstorbener Ingenieur
Joseph Haider, ein Diamante-Handler/unternehmer mit
der Republik Süd Afrika.

Er war bis seinem Tod vor drei jahren in einem
Flugzeug absturz,als unternehmer bei der Regierung tatig. Herr Joseph
war unser kunde hier bei der Chartered Bank von Süd
Afrika Johannesburg und hatte ein Konto guthaben von
US$14.3 million (Vierzehnmilliondreihunderttausend
United States Dollar). welches die Bank jetzt fraglos
erwartet durch seine Verwandten das Sie sich melden,
wenn Sie sich nicht melden wird alles zu einem
Afrikanischen vertrauens fond für waffen und munitions
besorgungen bei einer freiheitsbewegung hier in Africa
gespendet.

Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch
die Chartered Bank gemacht,um einen kontakt mit jemanden von der
Joseph familie oder Verwandten zu bekommen.Es hat
aber bis jetzt keinen Erfolg gegeben.
Es ist wegen der wahrgenommen moglichkeit keinen
verwandten der Joseph zu finden (er hatte keine
frau und kinder) dass eine Anordnung für den fond als
nicht zubehaupten deklariert werden,sollte, und dann
zum vertrauens-fond für waffen und munition bersorgung
ausgeben,die dem kurs vom krieg in Afrika gespendet
wird.

Um dieser negative Entwicklung abzuwenden, haben ich
und einige meiner bewährten kollegen in der Bank beschlossen das Geld
nach Ihre zustimmung zu Überweisen und suchen jetzt
Ihre Erlaubnis das Sie sich als verwandter des
verstorbenen Ing.Joseph Haider deklarieren,damit
der Fond in der höhe von USD$14.3m infolgen dessen als
der Nutznießer(Verwandter des Haider)auf Ihr Bank
Konto Überwiesen werden.

Alle beurkundungen und Beweist die Ihnen ermöglichen
diese Fonds zu behaupten werden wir zu Ihrer verfügung stellen,damit
alles gut verläuft und wir versicheren Ihnen ein 100% Risiko freie
Verwicklung.

Ihr Anteil wäre 30% von der totalen Gange, während die
restliche 70% ist für mich und meine kollege.
Wenn dieser vorschlag für Sie OK ist und Sie Wünschen
das vertrauen auszunutzen, das wir hoffen auf Ihnen und Ihrer
Gesellschaft zu verleihen,dann senden sie mir netterweise sofort per
meine personal E-mail Adresse, Ihre Voll Namen, Adresse, Telefonnummer,
fax-nummer und Ihre vertraulicher E-mail adresse,damit ich Ihnen die relevanten details dieser

Bitte schicken Sie Ihre Antwort auf meine Vertraulichen Email
Adresse: pmaputu1@ymail.com

verhandlung senden kann.
Danke in voraus.

Mit freundlichen Grüße.
Peter Maputu
ProfilPM
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post 24 Oct 2008, 09:39
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Vordiplom
*****

Punkte: 564
seit: 07.06.2004

Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anzahlung Nr.256551546104 ist erfolgt
Es wurden 4175.00 EURO Ihrem Konto zu Last geschrieben.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Rechnung.

Alle unsere Rechnungen sind mit einem Sicherheitszertifikat versehen - der ist fuer Sie nicht von Bedeutung


TESCHINKASSO Forderungsmanagement GmbH

Geschaeftsfuehrer: Siegward Tesch
Bielsteiner Str. 43 in 51674 Wiehl
Telefon (0 22 62) 7 11-9
Telefax (0 22 62) 7 11-806

Ust-ID Nummer: 212 / 5758 / 0635

Amtsgericht Koeln HRB 39598


Ging über den Verteiler vom ifsr an den Jahrgang 2004
ProfilPM
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post 25 Oct 2008, 13:16
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Professor
*****

Punkte: 583
seit: 09.07.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Anmeldung bei stayfriends.de Sie haben Sich fuer unseren kostenpflichtigen Suchservice entschieden. 685,95,- Euro werden Ihrem Konto für ein Jahresvertrag zu Last gelegt. Wir mailen Ihnen alle Antworten auf Ihre Suchanfrage 2 Mal woechentlich zu, Sie koennen sich auch zu jeder Zeit einloggen und den aktuellen Stand einsehen. Entnehmen Sie Ihre Rechnung und den Zugang zu Ihrem Profil den unten angefuehrten Anhang. Bitte diesen genauestens durchlesen und bei einer Unstimmigkeit uns kontaktieren. Zum Lesen wird kein zusaetzliches Programm benoetigt.Falls die Anmeldung von einer dritten Person ohne Ihre Zustimmung durchgefuehrt wurde, fuehren Sie unverzueglich, den in dem Anhang aufgefuehrten Abmeldevorgang aus.Der Widerspruch ist nach unseren AGB's innerhalb von 7 Tagen schriftlich zulaessig!
Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nächsten Tagen per Post zugestellt.

Mit freundlichen Gruessen

StayFriends GmbH
Postanschrift
StayFriends GmbH
Neustaedter Kirchenplatz 1a
D-91054 Erlangen

USt-IdNr.
USt-IdNr. DE228247780
Amtsgericht Fuerth HRB 10669

---
und als Anhang noch passend ne rechnung.zip
rolleyes.gif rolleyes.gif rolleyes.gif
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post 25 Oct 2008, 13:20
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~Beastie Girl~
*********

Punkte: 13189
seit: 01.10.2003

zu stayfriends: ich hab mich da mal vor jahren angemeldet..kostenlos..allerdings is jegliche weiterführende funktion kostenpflichtig. also wenn dich jemand findet..dir ne nachricht schreibt (das geht kostenlos) kann man die nur mit nem premium-account lesen..
viel schöner als das sind die wöchentlichen benachrichtigungen..und die tatsache, dass es unmöglich ist, sich abzumelden!


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[22:17] cantrella: ich bin der männergarten

bunglefever was here!

minilusch3n geschlüpft
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post 25 Oct 2008, 14:36
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1. Schein
*

Punkte: 29
seit: 26.06.2006

@ simpson: ich weiß nimmer wie, aber ich hatte es nach langem Suchen geschafft, mich bei stayfriends abzumelden.

Magno hier wink.gif

Dieser Beitrag wurde von Gelm: 25 Oct 2008, 14:36 bearbeitet
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post 29 Oct 2008, 00:11
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~ Perle der Natur ~
*********

Punkte: 4967
seit: 25.01.2006

Zitat
Hello friend,

I hope my email meets you well. I am in need of your assistance. My 
name is Sgt
Brandon Gary. I am in the Engineering military unit here in Ba'qubah 
in Iraq,we
have some amount of funds that we want to move out of the country.

My partners and I need a good partner someone we can trust.It is oil money and
legal.Basically since we are working for the government we cannot keep these
funds, but we want to transfer and move the funds to you, so that you can keep
it for us in your safe account or an offshore account But we are moving it
through Diplomatic means, to send it to your house directly or a bank of your
choice using Diplomatic Courier Service.The most important thing is 
that can we
trust you? Once the funds get to you, you take your 30% out and keep our own
70%.Your own part of this deal is to find a safe place where the funds can be
sent to. Our own part is sending it to you.If you are interested I 
will furnish
you with more details.But the whole process is simple and we must keep a low
profile at all times.

Waiting for your urgent response via my private email: sgtbgary4@yahoo.com.hk
This business is risk free.

Regards,
Sgt Brandon Gary.


jaja, ölgeld an der regierung vorbeischmuggeln...tststs..


--------------------
We have enough youth, how about a fountain of smart?


"Do you know what time it is? It's do-o'clock."

"Heut mach ich mir kein Abendbrot - heut mach ich mir Gedanken!"
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post 29 Oct 2008, 19:31

fünnig cent
*****

Punkte: 611
seit: 02.07.2007

AnalogSpam


Zitat
Bund gegen Anpassung
www.bund-gegen-anpassung.com
18.10.2008
Bank kaputt, Rente weg:
Mögt Ihr Uncle Sam immer noch so gern?!
Das militärische Jahrhundertziel der USA war die Vernichtung der Sowjetunion. Bevor es erreicht
war, fraß der amerikanische Wolf Kreide und biß seine europäischen und japanischen
Lämmer nie. Denn zwei Fronten konnte er nicht brauchen.
Sobald die Sowjetunion und damit sein einziger gerade noch zur ernsten militärischen
Gegenwehr fähiger Widerpart vernichtet war, änderte sich das; die USA ließen zunehmend die
Sau raus, ihre Vasallen, heute zum Dank in den Bankerott getrieben, machten bei jeder Bluttat
und Schweinerei willigst mit (Irak, Jugoslawien und kleineres). Währenddessen (also etwa zeitgleich
mit dem Euro) halbierte sich ihr Lebensstandard. (Jugendliche, fragt Eure Eltern, was
diese in Eurem Alter z.B. für eine Hotelübernachtung, ein Abendessen in einem guten Lokal,
einen ganzen Fisch oder ein Rumpsteak im Laden bezahlt haben, und zwar im Verhältnis zu ihrem
Einkommen – dann merkt Ihr, wie Zeitungen und Lehrer lügen!) Außerdem wurde seither,
aber erst seither die medizinische Versorgung grob verschlechtert, Arbeitslose bösartig gequält
(sog. „Kurse“, die in der Sache ein Hohn und eine Scheiße zugleich sind, aber die Persönlichkeit
brechen) statt durch vertragsgegebene Rückzahlung ihrer eigenen Sozialversicherungsbeiträge
unterstützt, die Arbeitszeiten selbst verlängert, die Arbeitsbelastung übel erhöht, verarmte Länder
als Vorbild angepriesen und als Propagandahammer dafür eingesetzt, daß eben aus angeblichen
Marktbedingungen (die es die vielen, vielen Jahrzehnte vorher allerdings genauso gab)
der schlechteste Lebensstandard weltweit der einzige sein dürfe („Die 35-Stunden-Woche schafft
Arbeitsplätze – in Fernost!“ lautete z.B. ein verbreiteter Propaganda-Aufkleber). Uncle Sam und
sein feines, von seinen Sängern in Schule und Zeitung hochgepriesenes Polit- und Wirtschaftssystem
fraßen auf einmal weniger Kreide und ließen dafür langsam jene Sau raus, die so lange
(nämlich solange es einen militärischen Gegner gab) unruhig grunzend in ihrem Stall hin- und
herwetzen mußte, weil man sie noch hatte wegschließen müssen. Und trotzdem hat es – seid
ehrlich! – verdammt viele Vollidioten auch unter den Europäern gegeben, die sich schadenfroh
über die Vernichtung der Sowjetunion freuten, als wäre nicht sonnenklar, daß sie die nächsten
Opfer werden. Nun, diese Idioten haben ihre Strafe und kriegen sie täglich dicker, aber alle
Klügeren und Einsichtigeren leider mit ihnen zusammen. –
Zugegeben: nicht nur die Zerstörung des militärischen Gleichgewichts hat den USMonopolen
und deren Staat (und dessen Marionettenregierungen, die dank Fernsehen & Presse
problemlos
gewählt werden) die Möglichkeit gegeben, sich hemmungsärmer als zuvor zu
bereichern und dadurch den Lebensstandard der bisher loyalen Vasallenvölker zu senken.
Auch die Überbevölkerung des Planeten trägt ihren Teil dazu bei – dazu haben wir uns schon
oft geäußert, die angeblich „Grünen“ und ihre neue Tarnfirma, die „Linken“, niemals –, aber
in vollem Einklang mit der gleichgeschalteten Presse und den jeweiligen Regierungen, denen
es nicht genug Geburten und daher Lohndrücker plus totes Gewicht auf den Einkommen
geben kann. Nur: dieser zweifellos wichtige Punkt hat den Lebensstandard nicht alleine in den
letzten zwei Jahrzehnten so tief gedrückt. Gesetze und Währungsmanipulationen, Belastung
mit Militärtributen für US-Kolonialkriege und die gezielte Zerstörung der letzten außeramerikanischen
Weltfirmen („global players“) – man denke an die Deutsche Bank, an UBS, Bayer
(„der Lipobay-Skandal“, ein völliger Bockmist in der Sache, aber vom Propaganda-Konsumenten
willig aus den Medien gefressen – nur ein Beispiel) oder Roche und viele, viele andere – tragen
aber auch und sehr happig zu dieser Senkung bei und geben erst auf Drittweltniveau Ruhe
(merke: wir übertreiben nie, urteilt selbst anhand unserer bekannten Langzeit-Prognosen!).
Und jetzt also, ärger als beim letzten Börsenkrach, der Bankenkrach: Ersparnisse kaputt,
Lebensversicherungen entwertet – Imperialismus macht Spaß! Denn nur Hänschen Klein kann
dem STERN (usw.) glauben, daß „ein paar Spitzenmanager“ durch noch so riskante, aber rein
individuelle Spekulationen die ganze industrialisierte Welt in ein Schwarzes Loch gerissen
hätten. Erstens gibt es nämlich auch in den USA eine Bankenaufsicht – und was für eine allmächtige
noch dazu! (denn das Bankkapital ist in den USA, anders als in der EU, dem de facto
regierenden Industriekapital untergeordnet) –, und zweitens passen die angegebene mäßige
Ursache und die weltweit riesenhafte Wirkung nicht zusammen. (Und drittens gibt es in den
EU-Ländern auch eine Bankenaufsicht, weshalb Sie, falls Sie Geld haben sollten, sehr rasch merken
werden, wie ungeheuer schwierig es doch ist, eine Bank zu gründen – alles zum Schutz des
Kunden, nicht wahr?!) Hätten alle EU-Banken sich tatsächlich in dem gemeldeten Ausmaß auf
faule US-Kredite eingelassen, dann wäre es äußerst seltsam, daß das, also das einzig ernste,
wofür sie wirklich da ist, unserer sonst so strengen Bankenaufsicht so lange Zeit und überhaupt
nicht aufgefallen wäre. (Man erinnere sich, wie streng sie mit genau solchen Begründungen
gegen die politisch halbseidene, aber wenigstens ein bißchen kartellfremde „Ökobank“ vorging –
sie durfte nicht gegründet werden, jedenfalls nicht als vollwertige Bank. Oder kann jemand dort
sein Geld abheben?!) Kurzum: was die Medien verbreiten, muß gelogen sein. (Etwas anderes als
ökonomischer Domino wäre militärisch-politische Erpressung der Vasallenstaaten zu Zahlungen
Richtung USA – aber so lesen wir in der Presse ja nichts davon.)
Die offizielle Begründung für den weltweiten Bankenkrach lautet: der US-Mittelstand
hat jahrzehntelang auf überbewertete Grundstücke gepumpt und fliegt jetzt auf. Zugegeben,
da steckt sicher ein wahrer Kern drin: aber, bei allem Respekt vor unserem hyperhochedlen
Herrenvolk überm Teich, sooo viel Finanzgewicht, um die Banken der ganzen Welt zu ruinieren,
kann dessen einfacher Mittelstand nicht haben. Es könnte nicht einmal zum Ruin der wichtigsten
eigenen Banken reichen. Denn einen gewissen Wert müssen die verpfändeten bzw. beliehenen
Immobilien ja trotz plötzlichem Überangebot noch haben, und daß die übrigbleibende Differenz
allein die amerikanischen, geschweige denn weltweiten Wirkungen hervorrufen kann, die
wir sehen, das können uns wirklich nur die gleichgeschalteten Medien erzählen. Einfach mal
abschätzen und nachrechnen! Denn etwas anderes als die genannte Differenz können auch
die allerschlimmsten „Manager“, die im STERN und sonstwo am Pranger stehen, auch beim
allerbösesten Willen nicht hervorgerufen haben. Laßt Euch durch keine Fachausdrücke für blöd
verkaufen, eine andere reale Grundlage, deren finanztechnische Benennungen ja egal sind,
kann es nach der offiziellen Darstellung einfach nicht geben!
Es fragt sich natürlich, warum dann unser Geld vom US-Staubsauger eingesaugt wird –
und da kann man sich in der Tat allerlei denken, was die Zeitungen nicht sagen. Auf jeden Fall
wird ein von Monopolen beherrschter Staat, der die Einwohner jedes anderen Staates ohne die
Möglichkeit eines angemessenen Gegenschlags aus der Luft töten kann, deren Bürgern sehr ungern
nennenswerten Eigenbesitz lassen, auch wenn er örtlichen Erbkapitalisten gehören sollte.
In solchen Fällen kann Dagobert Duck sehr rauhbeinig sein, nur erfährt man in den entsprechenden
Comics nie etwas über seinen militärisch-imperialistischen Hintergrund.
Denn im Falle unseres aktuellen Bankenkrachs hat weniger der Kapitalismus zugeschlagen
als der Imperialismus. Zwar führt der Kapitalismus, wenn ihm keine Revolution wie seinerzeit
in Rußland dazwischenfährt, zum Monopolismus (also seinem eigenen Gegenteil, was die
eher feudalistischen Züge unserer Gegenwart erklärt, aller Technik zum Trotz), und das ist auch
schon längst eingetreten; nicht einmal ordentliche Industriestaaten können gegen die bestehenden
Monopole eine Konkurrenz aufbauen, das zeigt uns z.B. das Schicksal des südkoreanischen
„DAEWOO“. Aber wenn der Monopolismus sich eines militärisch übermächtigen Staates bedienen
kann, und genau das ist passiert, dann wird aus ihm der Imperialismus, und der, wie
schon bei den Römern, die ihn erstmals auf etwas anderer Grundlage, aber sonst sehr ähnlich
praktizierten, läßt anderen, nämlich Wehrlosen, ungern ihren Besitz. Aus diesem Grund und
weil es, blöden Pseudo-Linken zum Trotz, keinen anderen Imperialismus mehr gibt, nennen
wir den US-Imperialismus den „Monoimperialismus“.
Nun sollen die Banken also verstaatlicht werden. – Eine feine Sache, warum nicht gleich!
Wir haben zu diesem Staat (und dessen ausländischen Herren) nicht das geringste Vertrauen,
aber im Gegensatz zu anonymen Privatgesellschaften wäre er auf seine Taten festgenagelt.
Gierig nach dem Geld, das andere erarbeiten, schnüffelt und wurstelt er in unseren Konten
schon lange genug mit seinen schmierigen bis blutigen Fingern herum – ein Bankgeheimnis
zu verlieren haben wir nicht mehr, es gälte wahrscheinlich sowieso als „Terrorismus“ (wieder
so ’ne US-Idee, übrigens! – darauf wären unsere auch zu RAF-Zeiten nie gekommen), also ist
die Verstaatlichung das kleinere Übel. (Auch jetzt sind die Banken kaum mehr echte Geschäftsunternehmen,
sondern mehr staatliche Schnüffelhelfer; sie leben mehr von Gebühren und, vor
allem, einem knappen Viertel aller Steuergelder, nämlich den Zinsen für Staatsschulden, als
von echten Geschäften. Denn diese setzen einen Markt voraus; im Monopolismus lassen sie
sich, allen Pfiffigkeitslegenden zum Trotz, sowieso nicht mehr machen.) Also, Ihr feierlichen
Lokalverwalter, verstaatlicht Eure pseudoprivaten Außenstellen ruhig – Eure Fressen sehen wir
ja wenigstens, die der Aufsichtsräte nicht, und, was schon Hitler und Pinochet so sehr ärgerte,
noch gibt es ja tatsächlich Wahlen, staatliche nämlich, die an den Paß geknüpft sind, und nicht
nur Aufsichtsratswahlen, die am Kapitalanteil hängen! Sonst quatscht Ihr doch auch so gerne
was von Demokratie...
Die mag zwar der Große Bruder, so gerne er das Wort losläßt, mit seinem konstitutionellen
Wahlkaisertum auf Zeit und seinen zwei identischen Parteien ganz und gar nicht, am
wenigsten in Vasallenstaaten (siehe dazu z.B. Chile, aber auch den heutigen, gegen Plan gewählten
Präsidenten Venezuelas mag er nicht), aber wir mögen sie. Natürlich sind sie schlecht
gegenüber Volksabstimmungen,
aber solange es nur Wahlen und nichts demokratischeres gibt,
rufen wir dazu auf, sie mit Klauen und Zähnen zu verteidigen! Denn wenn der Große Bruder
V.i.S.d.P.: Bund gegen Anpassung, C. Müller, Postfach 254, 79002 Freiburg
Spendenkonto: Postgiroamt Karlsruhe, BLZ 660 100 75, Konto 186 435-758, (Bunte Liste; bitt e ohne weitere Zusätze)
Doppelheft, 119 S., € 9,00
ISBN 978-3-89484-245-1 / ISSN 0930-0503
seine Lokalvertreter einfach wie in Afghanistan ohne Umstände selber oder mit Sch einwahlen
einsetzen kann, geht es uns noch weitaus sch lech ter als jetzt, wo unerwünsch te Wahlergebnisse
wenigstens drohen können.
Und wenn wir sch on beim Staat sind: auch unter der staatlich en Post- und Eisenbahn regie
ging es uns entsch ieden besser. (Denn ein Staat muß bei Vorsorgeeinrich tungen nur kostendeck
end arbeiten lassen, er brauch t, da er von Steuern lebt, im Gegensatz zu Privaten keine
Gewinne.) Wer teils mit der Post als Kunde Erfahrungen mach t und ein Gedäch tnis hat, teils als
deren Angestellter nach ihrer Privatisierung kein Stühlch en mehr unter dem Arsch hat und vor
Rück ensch merzen halb umfällt, weiß, wovon wir reden (Bahn dito). Also: Versetzung von Post
und Transport in den Zustand von vor 1990! (Wo bleibt da eigentlich die famose, doch synthetisch
e „Linke“?!)
Dieses Flugblatt herzustellen und zu verteilen kostet uns erheblich e Opfer. Nutzt sie also
und stellt Euch nich t staatserhaltend blöd, sondern lernt subversiv denken! (Man fühlt sich bei
allem materiellen Elend wohler, wenn man zumindest das gesch afft hat.) Die „Ketzerbriefe“
helfen Euch dabei – sehr viel besser als die eher teure gleich gesch altete Presse. Und den Klügeren
empfehlen wir besonders diese von einem ech ten Insider verfaßte Sondernummer:
Ansonsten besteht vor der näch sten und blutigen Gleich sch altungswelle die Gelegenheit, uns
unter unserer Website näher kennenzulernen:
www.bund-gegen-anpassung.com
Neugier ist besser als sch luck en, sch luck en und parieren.


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Proud to be RobzZz+AlexXx


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post 30 Oct 2008, 12:03
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Bruntzkachel
*****

Punkte: 651
seit: 28.08.2005

Beschriften Sie Von Weihnachtsmann !!!


Das Gluck deines Kindes ist auch dein Gluck! Mach es glucklich mit einem Brief, der vom Weihnachtsmann unterzeichnet ist...
lass es an die Magia des Weihnachtsmannes weiter glauben.

Aber die Ьberraschung ist nicht nur fьr die Kleinen, jetzt kцnnen Sie eine originelle und jugendliche Ьberraschung ihren Mann,
ihrer Frau, ihren Geliebten oder Geliebte, ihrer Freunde, Geschwister, Schwiegermьtter, GroЯeltern, Eltern u.a. machen.

Seien Sie wieder Kinder! Lassen Sie sich von die Zauberkunst des Weinachtsmannes umfasst!

Wenn ich dich noch nicht uberzeugte... Stell dir die Freude aus den Augen deines Kindes vor, die Begeisterung, womit es den Brief vom Weihnachtsmann aufmachen wird.

Der Brief wird mit dem Namen des Empfдngers, mit persцnliche Angaben,
mit dem Stempel des Nordpols und mit der Unterschrift des Weinachtsmannes personalisiert sein.


www.MailToSanta .eu


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...
ProfilPM
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post 30 Oct 2008, 15:22
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makellos!
*********

Punkte: 9823
seit: 10.05.2005

der Stempel des Nordpols shocking.gif


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Lore Inga Rick hat dem Wellensittich beigebracht "Hitler" und "Goebbels" zu sagen
ProfilPM
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post 09 Nov 2008, 16:51
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BettOma
********

Punkte: 1865
seit: 27.10.2005

Von: Pressestelle der NPD-Sachsen [mailto:presse@npd-sachsen.de]
Gesendet: Donnerstag, 6. November 2008 11:46
Betreff: Afrika erobert das Weiße Haus - Der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen
Gansel über die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der USA


Afrika erobert das Weiße Haus

Der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel über die Wahl Barack Obamas zum
Präsidenten der USA

Mit der Wahl von Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA hat sich das wahre
Wesen des amerikanischen Molochs im 21. Jahrhundert enthüllt. Das weiße, von
europäischen Auswanderern getragene Amerika befindet sich durch Einwanderung
und Rassenmischung in Auflösung und hat mit dem Afrika-Sprößling seinen
symbolischen Totengräber ins Präsidentenamt gewählt.

Der Harvard-Professor Samuel P. Huntington registriert schon seit Jahren die
unaufhaltsame Erosion der weißen Identität Amerikas und schreibt in seinem
Buch "Who we are? Die Krise der amerikanischen Identität": "Im späten 20.
Jahrhundert wurde diese Kultur in Profil und Substanz herausgefordert, und
zwar durch eine neue Welle von Immigranten aus Lateinamerika und Asien;
durch die Popularität, die Theorien des Multikulturalismus und der Vielfalt
bei vielen Intellektuellen und Politikern erlangten; durch die Ausbreitung
des Spanischen als zweiter Landessprache der USA und durch die
Hispanisierungstrends in der US-amerikanischen Gesellschaft; durch die
aggressive Behauptung von Gruppenidentitäten, die auf Rasse, Ethnizität und
Geschlecht beruhten; durch den Einfluß, den in der amerikanischen Diaspora
lebende Volksgruppen und die Regierungen in den Heimatländern ausübten; und
durch die wachsende Bindung der Eliten an kosmopolitische und transnationale
Identitäten."

Schon das weiße Amerika war eine kulturelle Zumutung für die Welt und zwang
freien Völkern mit Waffengewalt ihr multirassisches und damit
rassenvernichtendes Gesellschaftsmodell auf; ein nicht-weißes Amerika ist
jedoch eine Kriegserklärung an alle Menschen, die eine organisch gewachsene
Gemeinschaftsordnung aus Sprache und Kultur, Geschichte und Abstammung für
die Essenz des Menschlichen halten. Barack Obama verbirgt diese
Kriegserklärung nur hinter seinem penetranten Sonnenschein-Lächeln.

Obwohl er in allen Umfragen deutlich vor McCain lag, plagte seine
rassenbunte Anhängerschaft bis zum Schluß das Unbehagen, das Wahlpendel
könnte doch noch gegen ihre Lichtgestalt ausschlagen. Als Grund wurde der
latente Rassismus der weißen Amerikaner angeführt, die im Schutze der
Wahlkabine letztlich doch immer noch schwarze Kandidaten verhindert hätten.
Daß schwarze Kandidaten in Umfragen bessere Resultate erzielen als bei der
eigentlichen Wahl, wird seit 1982 als Bradley-Effekt bezeichnet. In diesem
Jahr verlor der Neger Tom Bradley trotz bester Umfragewerte sensationell die
kalifornische Governeurswahl - weil das weiße Amerika im letzten Moment doch
davor zurückschreckte, das schwarze Amerika zu wählen. Als erster Neger
wurde dann Doug Wilder - wenn auch nur denkbar knapp - in das Gouverneursamt
eines US-Bundesstaates gewählt. Ihn fragte die Obama-vernarrte "Süddeutsche
Zeitung" kurz vor der Wahl, ob der Bradley-Effekt fortwirke und Obama auf
der Zielgeraden doch noch st! ürzen könne. Wilders triumphierende Antwort:
"Schauen Sie doch nur, wer Obama alles offen unterstützt. All die Spenden,
nur von Schwarzen? All die Sympathien auf der Straße, all die
Obama-Aufkleber auf den Autos - nur Schwarze? Niemals! Wir sind längst so
viel weiter."

Ja, Amerika ist mittlerweile sehr weit. Es ist soweit, mit Barack Obama das
Kreuzungsprodukt eines waschechten Kenianers mit einer weißen Amerikanerin
ins Präsidentenamt zu wählen. Jemanden, dessen kenianische Tante Zeituni
Onyango seit Jahren illegal in den USA lebt und sich der Abschiebung nach
Afrika entzieht, nachdem ein US-Gericht im Jahr 2004 ihren Asylantrag
abgelehnt hatte. Jemanden, der überall zwischen Nairobi und Accra, zwischen
Kinshasa und Daressalam als Retter des schwarzen Kontinents verehrt wird.
Jemanden, dessen jüdischer Chefstratege David Axelrod in der Denktradition
des deutsch-japanischen Mischlings Coudenhove-Kalergi und dessen Ideal eines
identitätskastrierten Welteinheitsmenschen steht.

Die amerikanische Allianz von Juden und Negern

Richard Nicolas Coudenhove-Kalergi entwarf in seiner Schrift "Paneuropa"
(1923) das Schauerbild einer "eurasisch-negroiden Zukunftsrasse, äußerlich
der altägyptischen vielleicht ähnlich", deren Herren die Juden als
"Führernation der Zukunft" und als "neue Adelsrasse von Geistes Gnaden" sein
sollten. Vor dieser Ideologiefolie wird die traditionelle "amerikanische
Allianz von Juden und Schwarzen" verständlich, von der ganz offen die
Online-Ausgabe des "Spiegel" spricht. In dem Beitrag "Der Obama-Macher" -
gemeint ist der Jude David Axelrod - wird daran erinnert, daß Juden und
Neger in den sechziger Jahren eine revolutionäre Koalition gegen das
Establishment schmiedeten. Der "Spiegel" stellt fest: "Rund die Hälfte der
Anwälte in der Bürgerrechtsbewegung waren jüdischer Herkunft. Und wenn sich
im Süden Weiße unter die Demonstranten mischten, die gegen
Rassendiskriminierung demonstrierten, dann kam auch in dieser Gruppe jeder
zweite aus jüdischer Familie." Die alte Selbstbehauptu! ngsstrategie des
Judentums, Inländervorrechte durch Minderheitenrechte zu ersetzen und
ethno-kulturelle Unterschiede zwischen dem Eigenen und dem Fremden zu
verwischen, deckt sich mit den Interessen aller Minderheiten, Mischlinge und
Entwurzelten im Schmelztiegel Amerika.

Sozialstaatliche Sehnsüchte gaben den Ausschlag

Dennoch wurde Barack Obama sicherlich nicht wegen seiner Hautfarbe und
Herkunft, sondern wegen des Versprechens eines wirtschafts- und
sozialpolitischen Wandels gewählt. Er wurde auch nicht als Lobbyist der
schwarzen Bürgerrechtsbewegung gewählt, sondern als Vertreter der kleinen
Leute, von denen 47 Millionen nicht einmal krankenversichert sind. Er
siegte, weil er geschickt die neuen sozialstaatlichen Sehnsüchte der
Amerikaner bediente und sich als Schutzpatron für deren Häuser, Finanzen und
Arbeitsplätze aufführte. McCain hingegen propagierte - unbeeindruckt von der
Finanzmarktkrise und der grassierenden sozialen Abstiegsangst - den
marktliberalen Minimalstaat und das auf sich selbst gestellte
Wirtschaftsindividuum. Selbst im Mutterland des Kapitalismus kann mit dem
Wunderglauben an den freien Markt aber keine Präsidentschaftswahl mehr
gewonnen werden. Dafür hatte Obama ein feines Gespür und fing mit seiner
Wohlfühlrhetorik konservative weiße Arbeiter ein, die sonst nicht e! inmal
einen Neger in ihrer Nachbarschaft akzeptieren würden. Es ist tragisch, daß
von dieser antikapitalistischen Welle kein bodenständiger weißer
Isolationist ins weltwichtigste Amt getragen wurde, sondern ein entwurzelter
"Homo multiculturalis", der der Welt mit seiner Charme-Offensive und seinem
Versöhnungsgerede schon bald gehörig auf die Nerven gehen wird.

Deutschland wird länger als das restliche Europa brauchen, um dies als
harmlose Verpackung knallharter Eigenanliegen zu durchzuschauen.
Insbesondere in der Bunten Republik Deutschland sind viele Menschen von
einem Obama-Fieber gepackt, das an eine afrikanische Tropenkrankheit
erinnert. Als der zur Promenadenmischung aus John F. Kennedy und Martin
Luther King stilisierte Barack Obama im Hochsommer 2008 nach Berlin kam,
jubelten ihm bei einer vorgezogenen Krönungsmesse mehr als 200.000
Multikulti-Deppen zu. Dieses Sympathiekapital wird der schwarze Mann aus dem
Weißen Haus schon bald zu nutzen wissen, um Deutschland massiv in die
Pflicht für US-Interessen zu nehmen. Eine deutliche Erhöhung der deutschen
Finanzhilfen für den Irak und noch mehr deutsche Truppen für Afghanistan
stehen ganz oben auf seinem Wunschzettel. Und welcher Speichellecker im
Berliner Regierungsviertel wird dem "Smartie" Obama schon etwas abschlagen,
wenn dieser nur lange genug von transatlantischer Partner! schaft und
Weltbürgerschaft schwadroniert.

Die vorprogrammierte Enttäuschung

Wegen der monströsen Hinterlassenschaften der Bush-Ära müßte der Mann im
"Schwarzen Haus" eigentlich auf Jahre mit der innenpolitischen
Krisenbewältigung befaßt sein. Wo einem die inneren Probleme über den Kopf
wachsen, ist der Kopf nicht mehr frei für außenpolitische Höhenflüge. Die
Völker der Welt könnten aufatmen, wenn Obama wegen des Problemdrucks im
Innern zum Isolationisten wider Willen würde.

Die Binnenbilanz der Bush-Jahre ist verheerend: Die Staatsschulden haben
sich verdoppelt auf die unwirklich anmutende Summe von zehn Billionen
Dollar. Die Zahl der Amis ohne Krankenversicherung stieg um acht auf 47
Millionen; die Zahl derer, die unterhalb der Armutsgrenze leben, stieg um
etwa sechs Millionen. Das Rettungspaket für die gestrauchelten
Wall-Street-Hasardeure kostet den US-Steuerzahler 700 Milliarden Dollar,
erkauft mit Steuererhöhungen, Inflation und Arbeitslosigkeit. Die sowieso
schon dramatischen sozialen Gegensätze innerhalb der US-Bevölkerung nehmen
zu: Die Reichen werden noch reicher und die Armen noch ärmer - und das bei
einer sich proletarisierenden Mittelschicht. Die Kriege in Afghanistan und
dem Irak überfordern Americanopolis politisch, militärisch und finanziell.
Allein der um blanke Wirtschaftsinteressen vom Zaun gebrochene Irak-Krieg
kostet die marode Kapitalzentrale wöchentlich drei Milliarden Dollar!

Dieses zerrüttete Erbe hat Barack Obama nun anzutreten, und es scheint klar,
daß er an der Bewältigung dieser Probleme politisch scheitern und womöglich
innerlich zerbrechen wird. Die hochgezüchteten Erwartungen seiner
kunterbunten Anhängerschaft kann er gar nicht erfüllen, selbst wenn er es
wollte. Sein weihevolles Geschwätz von "Wechsel" und "Wandel" wird an der
Schwerkraft der amerikanischen Machtverhältnisse zerschellen. Big Government
und Big Business brauchen Obama aber auch gar nicht zu fürchten, weil er
trotz seiner Rebellenpose an ihrer Brust genährt wurde.

Die spannende Frage ist nur, wie seine erwartungsbesoffenen Anhänger in
Harlem und anderen Ethno-Ghettos reagieren werden, wenn sich ihr Erlöser als
ganz gewöhnlicher Anpassungspolitiker erweist, wie ihn der westliche
Parlamentarismus zu Tausenden hervorbringt. Wenn er keine Entscheidungen im
Sinne seiner Klientel trifft, sondern den amerikanischen Niedergang nur
moderiert; wenn er die Krise nicht wendet, sondern bloß verwaltet. Die
Enttäuschung wird himmelschreiend sein und die Wut namenlos. Dies könnte der
Humus einer Chaotisierung aller inneramerikanischen Verhältnisse sein,
vielleicht sogar das Fanal zur Auflehnung aller sich um ihre Hoffnungen
betrogen Fühlenden. Es wäre eine derbe Ironie der Geschichte, wenn der erste
schwarze Präsident aufgrund seines grandiosen innenpolitischen Scheiterns
seine Minderheiten-Klientel in die offene Revolte triebe und der auch in
diesen Tagen vielbeschworene "amerikanische Traum" zum offenen Alptraum
würde.

Gültig bleibt die Anklage des französischen Dichters Henry de Montherlant:
"Eine Nation, die es als einzige schafft, die Intelligenz, die Sittlichkeit
und die Lebensqualität des Menschen fast überall auf der Erde herabzusetzen
- das hat es noch nie gegeben. Ich klage die USA an, laufend Verbrechen
gegen die Menschlichkeit zu begehen."

Jürgen Gansel, MdL


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ProfilPM
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post 09 Nov 2008, 16:53
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Automatix
*********

Punkte: 5196
seit: 09.11.2005

blink.gif Was für ein Pamphlet...
ProfilPM
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post 09 Nov 2008, 20:08
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Vordiplom
*****

Punkte: 528
seit: 03.11.2005

Was will denn der damit erreichen? Die, die das verstehen können wählen eh nicht NPD und die anderen wissen doch vorher schon, dass Obama n "Neger" ist, und das reicht dann auch schon um ihn doof zu finden.


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Wissen ist Macht -
nichts wissen macht auch nix!
ProfilPM
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post 12 Nov 2008, 21:21
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6. Schein
*******

Punkte: 1244
seit: 12.08.2006

Zitat(Hot Doc @ 09 Nov 2008, 19:08)
Was will denn der damit erreichen? Die, die das verstehen können wählen eh nicht NPD und die anderen wissen doch vorher schon, dass Obama n "Neger" ist, und das reicht dann auch schon um ihn doof zu finden.
*



Laut Aussage eines Landtagsabgeordneten, den ich aus meiner jungliberalen Zeit kenne, hat sich Gansel gestern im Landtag mit Peter Naumann geprügelt und dabei einen Volltreffer eingefangen. Worum es bei dem Streit ging, blieb unklar. Naumann wurde von der NPD-Fraktion als parlamentarischer Berater beschäftigt. Kurz vor der Wiedervereinigung saß er wegen der Verabredung zu Sprengstoffanschlägen in Haft. Dabei ging es unter anderem um die Sprengung von Fernsehmasten, mit der die Ausstrahlung der Fernsehserie Holocaust verhindert werden sollte. Bei Holger Apfel scheint es sich um einen Roboter zu handeln, so bekommt man mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie man ihn mit wenigen Worten zu einer bundesweit beachteten Bombenholocaustrede animieren kann. So wird es nie langweilig.


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Apprendre à chanter à un cochon, c'est gaspiller votre temps et contrarier le cochon.
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