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Die schönsten Gedichte

Meine Liebsten
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post 22 Oct 2009, 16:42
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reloaded
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Punkte: 4181
seit: 15.10.2005

Zitat("Alfred Wolfenstein")
Städter


Nah wie Löcher eines Siebes stehn
Fenster beieinander, drängend fassen
Häuser sich so dicht an, dass die Straßen
Grau geschwollen wie Gewürgte sehn.

Ineinander dicht hineingehakt
Sitzen in den Trams die zwei Fassaden
Leute, wo die Blicke eng ausladen
Und Begierde ineinander ragt.

Unsre Wände sind so dünn wie Haut,
Dass ein jeder teilnimmt, wenn ich weine,
Flüstern dringt hinüber wie Gegröle:

Und wie stumm in abgeschlossner Höhle
Unberührt und ungeschaut
Steht doch jeder fern und fühlt: alleine.
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post 28 Oct 2009, 19:38
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(i)
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Punkte: 3098
seit: 17.12.2005

KEINER WEINT

Alle wissen BGB
Alle Stiere Angst OLE
Jeder übt Trompete nie
Jeder haut und haut und wie
Jeder ist im Glück vereint
und keiner weint, und keiner weint

Alle haschen keinen Traum
Alle pflanzen Zauberbaum
Jeder rettet keine Welt
Jeder hat ein Bier bestellt
Jeder ist im Glück vereint
und keiner weint und keiner weint

Alle zeigen lieber Gott
Alle jubeln Rauchverbot
Jeder trinkt den letzten Schluck
Jeder sitzt im selben Zug
Jeder ist im Glück vereint
und keiner weint, und keiner weint

Mein Herz hat einen Schlafanzug angezogen,
und mein Kopf spielt draußen noch Federball,
komm rein, wir sind vereint,
und einer kommt, und einer weint.

Matthias Heine


--------------------
Du sagst alle wolln in den Himmel. Alle wolln wie Könige agiern. Doch niemand will am Ende sterben und keiner will regiern.


Puste was here
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post 25 May 2010, 10:57
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... und der Rest ist Schweigen.
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Punkte: 4438
seit: 03.05.2005

Die Birne





Glas Glas Glas

Glas Vakuum Vakuum Glas

Glas Vakum WWW Vakum Glas

Glas Vakuum W Vakuum Glas

Glas Vak W uum Glas

Glas W Glas

Fassung Fassung

Fassung Fassung

Fassung Fassung

Konta

kt







(Fehlerhaft.)


--------------------
Ich bin nur noch bis 31.05.2017 in DD, danach weit weg... last orders please! #DDexit #nocheinstudentenclubsauftritt #bestelesung


bild kann nicht angezeigt werden
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post 25 May 2010, 22:12
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~~~27~~~
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Punkte: 4328
seit: 30.08.2005

\o/ HEINE \o/

Dieser Beitrag wurde von Julschn: 25 May 2010, 22:12 bearbeitet
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post 18 Dec 2010, 14:55
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fuk da hataz
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Punkte: 15000
seit: 27.05.2003

Eine Pure Sünde

Ich schau lieber die Elfe an
als den fetten Weihnachtsmann.
Damit ich was vom Abend hab,
füll ich die olle Elfe ab.

Geschenke gibt's hier nicht so reich,
darum nehm ich die Elfe gleich.
Und jetzt pack schnell die Elfe aus,
dann hol ich meine Rute raus.

Die Elfe hat nen schönen Schlitten,
doch schöner noch sind ihre Flügel.
Der tät ich auch den Schlitten kitten,
jetz gib Suff her! Und zwar nen Kübel.

Dann lass ich auch die Elfe gehn
denn dann kann ich nicht mehr stehn.


--------------------
onkelroman war hier
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post 09 Jun 2011, 19:55
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Glaube.Liebe.Hoffnung.
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Punkte: 9346
seit: 22.10.2004

Nachthimmel und Sternenfall
von Rainer Maria Rilke

Der Himmel, groß, voll herrlicher Verhaltung,
ein Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt.
Und wir, zu ferne für die Angestaltung,
zu nahe für die Abkehr hingestellt.

Da fällt ein Stern! Und unser Wunsch an ihn,
bestürzten Aufblicks, dringend angeschlossen:
Was ist begonnen, und was ist verflossen?
Was ist verschuldet? Und was ist verziehn?

Nicht um-stoßen, was steht!
Aber das Stehende stehender,
aber das Wehende wehender
zuzugeben, - gedreht

zu der Mitte des Schauenden,
der im Schauen preist,
daß es sich am Vertrauenden
jener Schwere entreißt,


drin die Dinge, verlorener
und gebundener, fliehn -,
bis sie, durch uns, geborener,
sich in die Spannung beziehn.

Da schwang die Schaukel durch den Schmerz -, doch siehe,
der Schatten wars des Baums, an dem sie hängt.

Ob ich nun vorwärtsschwinge oder fliehe,
vom Schwunge in den Gegenschwung gedrängt,
das alles ist noch nicht einmal der Baum.
Mag ich nun steiler schwingen oder schräger,
ich fühle nur die Schaukel; meinen Träger
gewahr ich kaum.

So laß uns herrlich einen Baum vermuten,
der sich aus Riesenwurzeln aufwärtsstammt,
durch den unendlich Wind und Vögel fluten
und unter dem, in reinen Hirtenamt,
die Hirten sannen und die Herden ruhten.
Und daß durch ihn die starken Sterne blitzen,
macht ihn zur Maske einer ganzen Nacht.
Wer reicht aus ihm bis zu den Göttersitzen,
da uns sein Wesen schon nachdenklich macht?

Abd!

bild kann nicht angezeigt werden


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[PSYOPS] Capture their minds - and their hearts and souls will follow. www.scl.cc
*zwitscher
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post 25 Aug 2011, 07:08

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Punkte: 4457
seit: 13.08.2007

​​

Dieser Beitrag wurde von Juri: 29 Sep 2018, 05:28 bearbeitet
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post 19 Nov 2011, 00:01
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~~~27~~~
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Punkte: 4328
seit: 30.08.2005

Zum Einschlafen zu sagen

Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte dich wiegen und kleinsingen
und begleiten schlafaus und schlafein.
Ich möchte der Einzige sein im Haus,
der wüsste: die Nacht war kalt.
Und möchte horchen herein und hinaus
in dich, in die Welt, in den Wald.
Die Uhren rufen sich schlagend an,
und man sieht der Zeit auf den Grund.
Und unten geht noch ein fremder Mann
und stört einen fremden Hund.
Dahinter wird Stille. Ich habe groß
die Augen auf dich gelegt;
und sie halten dich sanft und lassen dich los,
wenn ein Ding sich im Dunkel bewegt.


Rainer Maria Rilke, 14.11.1900, Berlin-Schmargendorf
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post 22 Jun 2012, 15:25
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~~~27~~~
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Punkte: 4328
seit: 30.08.2005


Die Geschichte vom Schneesee


Es war einmal ein See,
der war immer voll Schnee,
darum nannten ihn alle Leute nur Schneesee.

Um diesen Schneesee wuchs Klee,
der Schneeseeklee,
der wuchs rot und grün, und darin äste ein Reh,
das Schneeseekleereh,
und dieses Schneeseekleereh wurde von einer Fee geliebt,
die fast so schön war wie Scheherezade,
der überaus anmutigen Schneeseekleerehfee.

Diese Fee hatte, wie alle Feen dieser Gegend,
sechsundsechzig Zehen,
fünfundsechzig zum Gehen und einen zum Drehen,
und dieser sechsundsechzigste Zeh
war natürlich der Schneeseekleerehfeedrehzeh.

Zehendrehen macht schrecklich Spaß,
doch einmal drehte die Fee
im Übermut ihren Zeh zu sehr,
und da tat der Drehzeh schrecklich weh.

Zum Glück wohnte am Schneesee
eine weise Frau.
Die weise Frau, eine Heckenhexe
mit zwei schrecklichen Hackenhaxen,
hockte grade vor einer Hucke Kräuter,
als die kleine Fee gehumpelt kam.

„Guten Tag, beste Heckenhexe
mit den Hackenhaxen!“
„Guten Tag, nette Schneeseekleerehfee
mit den sechsundsechzig Zehen!
Doch was sehe ich: Du humpelst?
Was hast du denn?“
„Schneeseekleerehfeezehweh!“
„Gehzehweh oder Drehzehweh?“
„Drehzehweh!“

„Dann ist es nicht schlimm:
Gehzehweh ist zäh und hält sich,
doch Drehzehweh kommt und vergeht jäh
– und wodurch vergeht es?

Natürlich durch der Heckenhexe
herrlichsten Tee, den hellgelben
Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehtee!
Und einen solchen hellgelben
Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehtee
werde ich dir jetzt brauen.

Die Heckenhexe mit den Hackenhaxen
nahm Blätter von sieben mal sieben Bäumen
und Blüten aus sieben mal sieben Träumen
und brachte sie mit Milch aus sieben Eutern
und Wurzeln von sieben Kräutern zum Schäumen,
und als der Sud sich abgeklärt hatte,
wallte im Kessel der hellgelbe Tee.

Na, wenn der nicht bitter schmeckte!
„Trink das aus, nette Schneeseekleerehfee!“
„Auf einen Zug, beste Heckenhexe?“
„Auf einen Zug, nette Schneeseekleerehfee!“

Da trank die Schneeseekleerehfee auf einen Zug
den Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehteekessel aus,
und als der Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehteekessel ausgetrunken war,
hatte der hellgelbe Schneeseekleerehfeedrehzehwehvergehtee
das Schneeseekleerehfeedrehzehweh
aus dem Schneeseekleerehfeedrehzeh
der Schneeseekleerehfee weggehext,

und da stieß die glückliche Fee
ein lautes Juche aus,
das rings durch alle Wälder schallte.

Sie hüpfte frohgemut nach Hause,
und auf dem Weg dorthin,
da umarmte die Fee noch einmal
ganz lieb das Reh, im Klee,
am See, voll Schnee.

bild kann nicht angezeigt werden


Am Schneesee
Fühmann, Franz; Kötz, Jonas
1. Aufl. Hamburg. Carlsen. 1997. Pixi-Bücher: Serie 104; 874.
ISBN 3-551-03874-0


Dieser Beitrag wurde von Julschn: 22 Jun 2012, 15:29 bearbeitet
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post 19 Sep 2012, 10:16
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... und der Rest ist Schweigen.
*********

Punkte: 4438
seit: 03.05.2005

Zitat
Oh wohin alle Träume schweifen
Oh wo die Apfelbäume reifen
Wo der Könner Tiere schnitzt aus Reifen
dort ist Seiffen, dort ist Seiffen !

Oh wo keine Mütter keifen /
Weil Väter keine Tanten kneifen.
Wo die Punks in Saiten greifen,
dort kriegt jeder einen Pfeffi.

In Seiffen, in Seiffen!

P.S.:
Wenn Madrhymaz Sachsen mit dem Herz begreifen/
reimen sie es stets auf Seiffen.


Tanne M.C. 2012
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post 15 Mar 2013, 21:51
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Froschologe
*********

Punkte: 5016
seit: 01.10.2003

Die Käuferin
Ich bin eine alte Frau.
Als Deutschland erwacht war
Wurden die Unterstützungen gekürzt. Meine Kinder
Gaben mir ab und zu einen Groschen. Ich konnte aber
Fast nichts mehr kaufen. Die erste Zeit
Ging ich also seltener in die Läden, wo ich früher täglich
gekauft hatte.
Aber eines Tages dachte ich nach, und dann
Ging ich doch wieder täglich zum Bäcker, zur
Grünkramhändlerin
Als alte Käuferin.
Sorgfältig wählte ich unter den Eßwaren
Griff nicht mehr heraus als früher, doch auch nicht
weniger
Legte die Brötchen zum Brot und den Lauch zum Kohl
und erst
Wenn zusammengerechnet wurde, seufzte ich
Wühlte mit meinen steifen Fingern in meinem
Lederbeutelchen
Und gestand kopfschüttelnd, daß mein Geld nicht
ausreiche
Das Wenige zu bezahlen, und ich verließ
Kopfschüttelnd den Laden, von allen Kunden gesehen.
Ich sagte mir:
Wenn wir alle, die nichts haben
Nicht mehr erscheinen, wo das Essen ausliegt
Könnte man meinen, wir brauchten nichts
Aber wenn wir kommen und nichts kaufen können
Weiß man Bescheid.

B.Brecht


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Lacht kaputt, was euch kaputt macht!
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post 30 Apr 2013, 14:48
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2. Schein
**

Punkte: 65
seit: 11.04.2005

angehängtes Bild
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post 30 Apr 2013, 17:51

3. Schein
***

Punkte: 217
seit: 09.01.2011

Johnny und Joanne
laufen Hand in Hand!
in Liebe versunken,
über den Schneeweisen Strand

Es ist schön, die sonne scheint
ein moment für die ewigkeit
sie küssen und umarmen sich,
genießen ihre zeit

doch plötzlich ziehen wolken auf,
und dunkel wird der strand,
und vor ihnen steht ein junger Herr,
mit einer Spritze in der hand

"Hallo ich bin der Drogendealer,
ich wohn hier nebenan,
probiert mal bitte Krokodil,
sprach der nette mann"

gesagt getan, sie setzten die Spritze an.

doch leider endet dieser schöne Drogenrausch in einer totalen Katastrophe, denn

Johnny nahm ne Überdosis
und war gleich tod.
Joanne zerfetzte es die Organe,
aus ihrem Arsch lief der Kot

sie quält sich, sie leidet,
verfault innerhalb von sekunden
Krokodil macht alle fertig,
nüscht mit jungem Glück

Self-Mutilation by Crocodile

Johnny und Joanne, sind nun am verwesen
die Dosis Krokodil war zustark für sie gewesen

der Dealer ist jetzt Pleite, er tut mir so Leid,
denn mit Drogen macht man keinen Gewinn,
nur mit Drogenabhängigkeit

drum passt beim Kochen besser auf,
tut es nicht so stark dosieren,
sonst habt ihr keinen Kroko-Rausch,
sondern müsst elendig krepieren.


Merkt euch das Liebe Kinder
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post 16 Aug 2014, 17:48

Neuling


Punkte: 2
seit: 16.08.2014

Geburtstagsglückwunsch an das Grundgesetz (zugleich ein Nachruf)

Hallo liebes Grundgesetz,
Ich schicke dir 'nen Gruß durch Netz.
Ich hab' dir ein Gedicht verfasst,
Weil du bald Geburtstag hast.
Vierundsechzig wirst im Mai,
Wenn das mal nichts zu feiern sei.

Doch will ich dir was and'res sagen,
So kurz vor deinen Feiertagen.
Es geht um deinen Artikel 1,
Den mit der Würde des Menschenseins
Das große Wort der Menschenwürde,
War immer deine größte Hürde.
Unantastbar sollt' sie sein —
Für alle Menschen – groß und klein.

Doch die Struktur der Gesetzgebung
Hatte 'ne besond're Lesung:
Gesetze einfacher Natur
Können sein einer Kultur,
Dass sie setzen eine Norm,
Die nicht sein muss verfassungskonform.
Mit and'ren Worten, kurz und knapp:
Man schliff nicht die Verfassung ab,
Sondern überstülpte sie,
Mit Gesetzesbürokratie.
Und die fraß dann von innen her,
Das Grundgesetz so langsam leer.
So lief das Ganze wie geölt,
Du, Grundgesetz, wurd'st ausgehöhlt,
Über Jahre und Jahrzehnte,
Denn mancher sich wohl danach sehnte,
Dass man könnte durchregieren,
Ohne sich groß zu genieren,
Dass da eine Grundverfassung
Brächte einen aus der Fassung.

Als du gebor'n, wie war das da?
Warst du da allen Deutschen nah?
Als man dich aus der Taufe hob,
War'n da alle voller Lob?
Geschrieben wurde auf Papier
"Grundgesetz, dich brauchen wir."
Man brauchte dich, oh Grundgesetz,
Als äußeres Verfassungsnetz,
Um darauf einen Staat zu gründen
Nach all den ganzen Nazi-Sünden.
Selbst jene, die sie weiterführten,
Dich gerne auch als nützlich kürten.

Und nächstes Jahr gehst du in Rente,
Deine Arbeit ist dann zu Ende.
Dann wirst du feierlich entlassen,
Mit großen Feiern für die Massen.
Dann kommst du auf dein Altenteil,
Vielleicht bist du ja dann noch heil,
Denn durchgelöchert wirst du sein,
Und glänzen wirst mit matten Schein.

So, Grundgesetz, genieß die Zeit,
Denn dein Tod, der ist nicht weit.
Und wenn du dann gestorben bist,
Dich man danach auch bald vergisst.
Wenn du Glück hast, kommt ein Retter,
Der dich bewahrt vor'm Leichenfledd'rer
Und vor allen jenen Leuten,
Die dich auch im Tod noch häuten.

Grundgesetz, werd' an dich denken,
Wenn Deutschland werden Leute lenken,
Denen du schon immer schienst,
Ein Dorn im Auge in ihrem Dienst;
Die Deutschland in der Welt vertraten,
Doch deinen Geist noch heut' verraten;
Die dich benutzten für ihren Zweck,
Doch dich bewarfen mit Schmutz und Dreck.

Grundgesetz, du warst geduldig,
Doch blieb man dir die Ehre schuldig,
Zu sein das höchste Maß im Lande ...
Doch dazu war man nicht im Stande.
Drum lebe wohl, genieß die Tage,
Bis man dich legt auf eine Trage,
Die dich dann bringt ins Hospiz rein,
Wo man dich langsam schläfert ein.

Danach wirst du ganz leis' begraben,
Ein Einzelgrab wirst du schon haben.
Auf deinem Grabstein wird man schreiben
Worte, die dir als letztes bleiben:
"Deinen Namen man dir ließ,
Der Rest, der ging … so Rest In Peace."

Michael Winkler 2013

Dieser Beitrag wurde von Gnubbelfee: 16 Aug 2014, 17:48 bearbeitet
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