2. geht es dir sicher schon lange nicht mehr um die diskussion des eigentl. themas
Mir geht es darum, dass ich ein staatlich verordnetes Rauchverbot ablehne. Worum geht es dir?
Zitat
3. du scheinst nur zu diskutieren, um allen mal deinen unglaublich langen disput phallus zu zeigen.. 4. freu dich drüber (alleine), dass du worte verdrehen kannst und sinnlose argumente in hülle und fülle bringst
Danke, aber da hab ich eigentlich keinen Bedarf.
Zitat
wer gibt dir denn das recht, das für andere gleich mit zu entscheiden - diese frage zum tausendsten mal
Seit wann entscheide ich denn irgendwas? Ich kann doch auch nichts anderes als meine Meinung darlegen und mit Argumenten untermauern. Und meine_Meinung ist naturgemäß ziemlich ich-bezogen. Wenn du Tipps für mich hast, wie man das abstellen kann, dann verrat sie mir.
Und dann regen sich Leute, die draußen in der Schlange stehen, auf, dass sie vollgequalmt werden. Und die Anwohner beschweren sich über die Kippenstummel, die seit neuestem überall verstreut rumliegen. (siehe oben) Ich bezweifle, dass man es allen Recht machen kann.
Nunja, es werden eh schon genügend Stummel einfach irgendwohin geworfen. Im Zuge der Rauchbefreiung halte ich es für vertretbar diesem Problem einen kleinen Zusatz zu verpassen und die gängigen Methoden darauf loszulassen (Straßenreinigung, Aufstellen von Aschenbechern - großen Aschenbechern, Verteilung von Knöllchen). Und das mit der Schlange sollte ja für den aufgeschlossenen und rücksichtsbereiten Raucher kein Problem sein, der ja von sich aus sagt, dass er niemanden den Rauch ins Gesicht bläst.
Zitat(JoSchu @ 11 Jul 2006, 21:01)
Und genau das stört mich. Ich halte mich nämlich für einen relativ erwachsenen Menschen und sehe mich daher dazu befähigt, eigene Entscheidungen zu treffen inklusive der, wo ich wie warum meine Gesundheit ruinieren will.
Aber scheinbar kannst du nicht ganz selbst entscheiden, wo du die Gesundheit der anderen schädigst. Dann muss dies jemand anderes für dich tun.
soll ich es dir nochmal vertonen oder warum verstehst du es nicht? es geht einzig und allein darum:
Zitat(GG)
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.[..]
Zitat(GG)
[..]Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
in genau dieses recht wird durch
Zitat(GG)
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.[..]
eingegriffen.. alles klar? oder soll ich noch ne 'sendung mit der maus' raus suchen?
deine meinung is mir dabei sowas von egal, genauso wie das argument es stinkt oder man sieht nichts mehr vor lauter nebel.. es geht nur um körperverletzung
Aber scheinbar kannst du nicht ganz selbst entscheiden, wo du die Gesundheit der anderen schädigst. Dann muss dies jemand anderes für dich tun.
Ich schädige sicher niemanden. Ich vertrete nur die armen Raucher, die sich hier nicht mehr zu Wort melden wollen, weil ihnen hier so eine Propagandawelle entgegenschlägt. (Jaja, ich weiß, woher nehm ich mir das Recht, pipapo.)
@loco: Und warum diese Eingrenzung auf das Rauchen? Da gibt es mit Sicherheit andere Dinge, die den Körper stärker schädigen (womit wir wieder bei Verkehr sind). Und komm mir nicht mit "das ist aber notwendig". Davon steht nämlich nichts im Grundgesetz.
Ich vertrete nur die armen Raucher, die sich hier nicht mehr zu Wort melden wollen, weil ihnen hier so eine Propagandawelle entgegenschlägt. (Jaja, ich weiß, woher nehm ich mir das Recht, pipapo.)
oder vielleicht, weil die raucher eingesehen haben, dass sie im unrecht sind?
Dieser Beitrag wurde von georg: 11 Jul 2006, 20:54 bearbeitet
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Gewissen ist der Teil des Körpers, der sich schlecht fühlt, während sich alle anderen Teile gut fühlen.
Ich schädige sicher niemanden. Ich vertrete nur die armen Raucher, die sich hier nicht mehr zu Wort melden wollen, weil ihnen hier so eine Propagandawelle entgegenschlägt. (Jaja, ich weiß, woher nehm ich mir das Recht, pipapo.)
Rauchst du nicht? Du machtest immer den Anschein.
Von wegen der Propagandawelle, man kann es ja auf die belegten Fakten herrunterbrechen. 1. Passivrauchen schädigt die Gesundheit. 2. Deutschland hinkt den meisten Ländern in dieser Entscheidung hinterher. 3. In den anderen Ländern mit Rauchverbot sind die Zahlen der Befürworter (auch in Reihen der Raucher) gestiegen. 4. In den anderen Ländern mit Rauchverbot hat sich auch nicht der befürchtete. Umsatzeinbruch breitgemacht, im Gegenteil der Umsatz hat sogar zugenommen.
oder vielleicht, weil die raucher eingesehen haben, dass sie im unrecht sind?
Ganz sicher nicht.
Hier kommt man von Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden auf Rauchverbot überall. Gründe sind verrauchte Klamotten und nicht zuletzt die neuerdings auftauchenden Kippenberge an den Elbwiesen ... ach und die 3000 toten Passivraucher jährlich. Jeder mit Herzproblemen ist Raucher, oder war es mal ... zumindest hat irgendwer mal nebem ihm geraucht. Eigentlich kann man alle Kosten im Gesundheitswesen auf das Rauchen zurückführen.
Das schlimmste sind aber die Gastwirte, die aus reiner Bosheit qualmende Gäste zulassen. Da muß sofort der Gesetzgeber her, denn in den rauchfreinen Schuppen gefällt uns die Musik nicht ... und die ganzen coolen Raucher sind ja auch nich da.
Aber JoSchu macht das schon ...
Dieser Beitrag wurde von Pummel: 11 Jul 2006, 21:11 bearbeitet
@loco: Und warum diese Eingrenzung auf das Rauchen? Da gibt es mit Sicherheit andere Dinge, die den Körper stärker schädigen (womit wir wieder bei Verkehr sind). Und komm mir nicht mit "das ist aber notwendig". Davon steht nämlich nichts im Grundgesetz.
Hier kommt man von Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden auf Rauchverbot überall. Gründe sind verrauchte Klamotten und nicht zuletzt die neuerdings auftauchenden Kippenberge an den Elbwiesen ... ach und die 3000 toten Passivraucher jährlich. Jeder mit Herzproblemen ist Raucher, oder war es mal ... zumindest hat irgendwer mal nebem ihm geraucht. Eigentlich kann man alle Kosten im Gesundheitswesen auf das Rauchen zurückführen.
Du siehst das überspitzt. Nur deine Schlussfolgerung ist richtig. Rauchverbot überall. Aber nichtmal das wurde gefordert, sondern als schön empfunden, wenn uns diverse Sachen nicht mehr belästigen würden.
Zitat(Pummel @ 11 Jul 2006, 22:10)
Das schlimmste sind aber die Gastwirte, die aus reiner Bosheit qualmende Gäste zulassen. Da muß sofort der Gesetzgeber her, denn in den rauchfreinen Schuppen gefällt uns die Musik nicht ... und die ganzen coolen Raucher sind ja auch nich da.
Da hast du was nicht verstanden. Lies bitte nochmal nach, warum es erstens fast keine rauchfreien Schuppen gibt, zweitens auf Eigeninitative fast keine entstehen und warum drittens der Gesetzgeber einschreiten muss.
Wenn ich das richtig sehe, hat JoSchu 3 Hauptargumetationen: 1. Wenn ich rauchen irgendwo verbiete, stört es halt die Menschen anderswo. 2. Wenn ich rauchen verbiete, muß ich konsequenter Weise auch z.B. Autofahren einschränken. 3. Wann und wo ich rauche kann ich selbst entscheiden.
zu 1) Das mag zwar wahr sein, aber mir ist es immer noch lieber ich hab einige Rauchfreie Stellen als gar keine. Auch der vermehrte Zigarettenstummelmüll, den ich doch etwas bezweifle, dann ich denke, daß vor Lokalen etc. dann Ascher aufgestellt würden, ware immer noch ein deutlich kleineres Übel. zu 2) Autofahren ist durch eine unendliche Zahl von Regeln und Verboten eingeschränkt um einen guten Mittelweg zu finden zwischen den Rechten der Autofahrer und den Rechten anderer verkehrsteilnehmer. Jemand der ein Auto fahren will muß sogar ne Prüfung machen! Ein Rauchverbot in Diskos und Lokalen wäre im Vergleich zu den Regeln für Autofahrer geradezu ein Tropfen auf den heißen Stein. zu 3) Kannst du auch, so lange du nicht für irgendjemand mitentscheidest deinen Rauch einatmen zu müssen! Und komm mir jetzt nicht mit, der muß ja nicht atmen wenn er nicht will.
Nein. Deshalb halte ich mich in dieser Diskussion auch für einigermaßen objektiv. (und stelle mich so stur )
Zitat
1. Passivrauchen schädigt die Gesundheit. 2. Deutschland hinkt den meisten Ländern in dieser Entscheidung hinterher. 3. In den anderen Ländern mit Rauchverbot sind die Zahlen der Befürworter (auch in Reihen der Raucher) gestiegen. 4. In den anderen Ländern mit Rauchverbot hat sich auch nicht der befürchtete. Umsatzeinbruch breitgemacht, im Gegenteil der Umsatz hat sogar zugenommen.
Ja, da kann ich mitgehen. Wobei der 3. Fakt ähnlich dem in der Waldschlösschenbrücken-Diskussion klingt, es würde erst durch die Brücke neuer Verkehr entstehen (auch wenn es dort als Gegenargument genutzt wird) Ich kann mich mit so einer "du wirst es uns später danken"-Argumentation nicht wirklich anfreunden.
Zitat(Hot Doc @ 11 Jul 2006, 23:23)
zu 1) Das mag zwar wahr sein, aber mir ist es immer noch lieber ich hab einige Rauchfreie Stellen als gar keine. Auch der vermehrte Zigarettenstummelmüll, den ich doch etwas bezweifle, dann ich denke, daß vor Lokalen etc. dann Ascher aufgestellt würden, ware immer noch ein deutlich kleineres Übel.
In den ersten Monaten vielleicht, aber wirst du das auch noch in ein paar Jahren sagen? Da siehst du nicht mehr die rauchfreien Discos sondern nur noch den Müll davor und prompt gibts die nächste politische Welle zur Einschränkung unliebsamer Bevölkerungsgruppen.
Zitat
zu 2) Autofahren ist durch eine unendliche Zahl von Regeln und Verboten eingeschränkt um einen guten Mittelweg zu finden zwischen den Rechten der Autofahrer und den Rechten anderer verkehrsteilnehmer. Jemand der ein Auto fahren will muß sogar ne Prüfung machen! Ein Rauchverbot in Diskos und Lokalen wäre im Vergleich zu den Regeln für Autofahrer geradezu ein Tropfen auf den heißen Stein.
Da ging es mir jetzt mal weniger um das Fahrverhalten als tatsächlich um die Umweltbelastung in Schadstoffform. Mich würde mal interessieren, was so ein Auto im Vergleich zu einem Raucher in die Luft pustet, dann die Anzahl beider in Deutschland und daraus ergebend dann die jeweiligen Schadstoffbelastungen der Umwelt. Einfach, um mal eine Einschätzung zu haben, wie groß die Belastung durch Raucher relativ zu anderen Belastungen ist.
Zitat
zu 3) Kannst du auch, so lange du nicht für irgendjemand mitentscheidest deinen Rauch einatmen zu müssen! Und komm mir jetzt nicht mit, der muß ja nicht atmen wenn er nicht will.
Es geht mir noch nicht mal darum, dass Raucher überall rauchen dürfen sollten. Es geht mir genau um das Gegenteil: Es sollte nicht staatlich festgelegt werden, wo sie nicht mehr rauchen dürfen. Jeder anderen Form der Regulation stehe ich durchaus positiv gegenüber. Und ich muss jetzt mal nachfragen: Wenn es darum geht, dass ihr in eurer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werdet (ich denke da an Diskussionen zur informationellen Selbstbestimmung), dann schreit ihr auf, wenn aber anderen die Entscheidungsfreiheit genommen wird (nicht nur den Rauchern, sondern auch den Wirten, die vielleicht gar kein Nichtraucherlokal wollen), dann ist das plötzlich in Ordnung?
Dein Problem ist, dass du annimmst Raucher würden freiwillig Rauchen ...
... das haben sie vieleicht anfangs mal, aber irgendwann ändert sich das durch die Wirkung des Nikotins , welches genau dazu mitverarbeitet wird, denn dann wird aus dem freien Willen ein Zwang ...
Grüsse C°°°
Dieser Beitrag wurde von Chino: 12 Jul 2006, 09:28 bearbeitet
Nein. Deshalb halte ich mich in dieser Diskussion auch für einigermaßen objektiv. (und stelle mich so stur )
Ah des Teufels Advokat .. sehr schön, sehr schön
Zitat(JoSchu @ 12 Jul 2006, 10:13)
Ja, da kann ich mitgehen. Wobei der 3. Fakt ähnlich dem in der Waldschlösschenbrücken-Diskussion klingt, es würde erst durch die Brücke neuer Verkehr entstehen (auch wenn es dort als Gegenargument genutzt wird) Ich kann mich mit so einer "du wirst es uns später danken"-Argumentation nicht wirklich anfreunden.
Es geht nicht um das "später danken", sondern darum, dass auch Raucher eine frische Luft ganz angenehm finden. Wie schon früher erwähnt genießen es zur Zeit schon die Raucher im Raucherabteil zu rauchen um dann im Nichtraucherabteil zu sitzen. Wenn du aber meinen Fakten zustimmst, dann nenne mir einen Grund, der zu einer Befürwortung von Rauchern in Diskos führen könnte.
Zitat(JoSchu @ 12 Jul 2006, 10:13)
In den ersten Monaten vielleicht, aber wirst du das auch noch in ein paar Jahren sagen? Da siehst du nicht mehr die rauchfreien Discos sondern nur noch den Müll davor und prompt gibts die nächste politische Welle zur Einschränkung unliebsamer Bevölkerungsgruppen. Da ging es mir jetzt mal weniger um das Fahrverhalten als tatsächlich um die Umweltbelastung in Schadstoffform. Mich würde mal interessieren, was so ein Auto im Vergleich zu einem Raucher in die Luft pustet, dann die Anzahl beider in Deutschland und daraus ergebend dann die jeweiligen Schadstoffbelastungen der Umwelt. Einfach, um mal eine Einschätzung zu haben, wie groß die Belastung durch Raucher relativ zu anderen Belastungen ist.
Wenn man Spiegel und sonstigen Veröffentlichungen, die man im Netz findet, Glauben schenken darf, liegt die Feinstaubbelastung in einer Disko bei dem ca. 10 - 20fachen der erlaubten Grenzwerte im Stadtgebiet.
Zitat(JoSchu @ 12 Jul 2006, 10:13)
Es geht mir noch nicht mal darum, dass Raucher überall rauchen dürfen sollten. Es geht mir genau um das Gegenteil: Es sollte nicht staatlich festgelegt werden, wo sie nicht mehr rauchen dürfen. Jeder anderen Form der Regulation stehe ich durchaus positiv gegenüber. Und ich muss jetzt mal nachfragen: Wenn es darum geht, dass ihr in eurer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werdet (ich denke da an Diskussionen zur informationellen Selbstbestimmung), dann schreit ihr auf, wenn aber anderen die Entscheidungsfreiheit genommen wird (nicht nur den Rauchern, sondern auch den Wirten, die vielleicht gar kein Nichtraucherlokal wollen), dann ist das plötzlich in Ordnung?
Nun erstmal stellt sich natürlich die Frage, ob die Wirte nicht vielleicht doch ein Nichtraucherlokal wünschen, ihre Entscheidungsfreiheit aber durch wirtschaftliche Konsequenzen eingeschränkt ist. Und die nächste Frage ist: Wenn dem Raucher vorgeschrieben wird, wo er rauchen darf (sei es durch den Gastwirt oder durch den Gesetzgeber) und es einen Verlust der Entscheidungsfreiheit beinhaltet, so ist es doch sicherlich auch ein Verlust für den Nichtraucher, wenn ihm vorgeschrieben wird, wo er Rauch einzuatmen hat und wo nicht. Ist es dann nicht ein immenser Gewinn für die Demokratie und das Volk, wenn plötzlich 76% aller Menschen ihre Entscheidungsfreiheit wiedererhalten, aber im Gegenzug 24% aller Menschen ihre Entscheidungsfreiheit verlieren. So haben wir doch die Entscheidungsfreiheit von 50% aller Bürger gewonnen. Dürfte nicht so ein Gewinn einen solchen Eingriff des Staates rechtfertigen? Die letzte ähnliche Quote an Entscheidungsfreiheitsgewinn gab es, als das Frauenwahlrecht eingeführt wurde.
Wenn man Spiegel und sonstigen Veröffentlichungen, die man im Netz findet, Glauben schenken darf, liegt die Feinstaubbelastung in einer Disko bei dem ca. 10 - 20fachen der erlaubten Grenzwerte im Stadtgebiet.
Allerdings fahren in Diskos in den seltensten Fällen Autos. Und einen Vergleich zwischen einem geschlossenen Raum und der freien Natur halte ich dann doch nicht unbedingt für zielführend.
Zitat
Nun erstmal stellt sich natürlich die Frage, ob die Wirte nicht vielleicht doch ein Nichtraucherlokal wünschen, ihre Entscheidungsfreiheit aber durch wirtschaftliche Konsequenzen eingeschränkt ist.
Meines Wissens war schon einmal ein Rauchverbot im Gespräch. Um dieses abzuwenden, haben die Wirte freiwillig(!) Nichtraucherzonen eingeführt. Wie du ja selbst sagtest, gäbe es bei einem nationalen Rauchverbot keine Umsatzeinbrüche. Also scheinen die Wirte andere Gründe gehabt zu haben.
Zitat
Ist es dann nicht ein immenser Gewinn für die Demokratie und das Volk, wenn plötzlich 76% aller Menschen ihre Entscheidungsfreiheit wiedererhalten, aber im Gegenzug 24% aller Menschen ihre Entscheidungsfreiheit verlieren. So haben wir doch die Entscheidungsfreiheit von 50% aller Bürger gewonnen. Dürfte nicht so ein Gewinn einen solchen Eingriff des Staates rechtfertigen? Die letzte ähnliche Quote an Entscheidungsfreiheitsgewinn gab es, als das Frauenwahlrecht eingeführt wurde.
Die Demokratie hat sich auch dem Minderheitenschutz verschrieben. Insofern gibt es für einen staatlichen Eingriff keine Rechtfertigung.