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> Globalisierung und so... Kennt bestimmt JEDER, interessiert bestimmt KEINEN

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post 24 Dec 2006, 12:53
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try to live while god says no
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...bin vorgestern so durch das Treppenhaus meines Elternhauses gestiefelt und hab da son Buch rumliegen sehn, wo "Global brutal" draufstand und hab das dann ma angefangen zu lesen und irgendwie kam mir das, was da drin stand, sowas von verflucht bekannt vor.
Da stand etwas über die Kluft zwischen Arm und Reich, der WTO, IWF, Wallstreet, Abkopplung des Preisindex von den Reallöhnen, hoher Arbeitslosigkeit und schließenden Wirtschaftszweigen.

Na gut, dass hier nix mehr an Arbeit gibt, alle streiken und dass die Regierung "nich viel machen kann", is mir ja nix neues, aber ich hab mich doch schon immer gefragt, warum alles teurer wird, die Leute aber nich mehr Geld verdienen.

Irgendwie halt ich das ganze wohl für wichtig und dachte, vielleicht wollt ihr euch ma ein wenig darüber das Maul zerreissen.

Link:
Global Brutal

Schon putzig, wenn man dem glaubt, dass IWF und WTO, hinter denen die 140 Reichsten der Welt - sprich die Wallstreet - stehen, kleine Volkswirtschaften als Gegenleistung zu Krediten zwingen, ihr Programm des "guten Regierens" aufzwingen und sie zur Öffnung des "freien" Marktes zwingt, was Großkonzernen Zugang gewährt, die die Länder mit Billigprodukten überschwemmen und so das BIP kaputt machen.
Und zum anderen, dass diese Konzerne dadurch freie Verfügbarkeit über menschliche und natürliche Ressourcen erhalten und deshalb nicht mehr in reichen Staaten produzieren.
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Antworten(15 - 29)
post 26 Dec 2006, 22:37
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Straight Esh
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Zitat(Bibero @ 26 Dec 2006, 22:06)
Das Ergebnis war doch grad bei uns in Deutschland sehr ermutigend: Immerhin haben sich Frankreich und Deutschland gegen den Großen Bruder gestellt... Und Spanien und Italien hat seit den jeweils letzten Wahlen auch eine andere Richtung eingeschlagen... Und der Grund waren die Proteste der Menschen, der Wille des Volkes!

Schwer zu sagen. Für uns ist die ganze politische Bühne nicht einsehbar. Und viele Menschen wollen sie nicht einsehen. Das Geschick des "Herrschenden" liegt darin, das Volk zu verführen. In Deutschland hat das prima geklappt. Man hat den Demonstranten hingeworfen, dass man keine Soldaten in den Irak schickt. Der USA hat man aber diverse Flugrechte innerhalb Deutschlands erteilt. Das Volk war zufrieden, die Rolle der BRD wurde von dem USA-Verteidigungsminister honoriert, dass der deutsche Beitrag zum Irak-Krieg größer war als der Beitrag Spaniens mit 1000 Soldaten. In Spanien gabs dafür die Abwahl.

Wenn ich mir das so anschaue, haben die Demonstrationen also nur gebracht, dass die Regierung wusste, welche Klippe sie zu umschiffen hatte. Eine Beteiligung am Irak-Krieg hat es weder in Spanien, noch in Deutschland zu verhindern gewusst.

Hinzu kommt, dass der Wähler vergesslich ist. Findet die Demonstration am Anfang der Wahlperiode statt, so kann man sich getrost über den Wählerwillen hinwegsetzen, da man am Ende der Wahlperiode eh mit einem anderen Thema Stimmung macht. Ex-USA-Präsident Bill Clinton hat dies besonders gut beherrscht, indem er seine Sünden aus den ersten Regierungsjahren im letzten durch geschickte Geschenke wettmachte, und sich der Öffentlichkeit als "guter" Präsident präsentierte. Den Mist, den er gebaut hat, hat man ihm schlichtweg verziehen.

Zitat
Natürlich hat das den Krieg nicht verhindert, aber es hat Amerika geschwächt! Und auch in den USA sind jetzt zwei Monaten keine "Imperialisten" mehr im Kongress in der Mehrheit...

Was durchaus nicht am Irak-Krieg liegen muss, sondern auch seine Ursachen bei ganz anderen Gründen haben kann, wie z.B. der steigenden Arbeitslosigkeit und immer schlechter werdenden sozialen Versorgung. Aber sicher werden die vielen Mißerfolge im Irak-Krieg eine Rolle gespielt haben, der Mismut über den Beginn des Irak-Krieges aber weniger.
Zitat
Entgegen aller Erwartungen hat es bis jetzt weder Nord-Korea noch den Iran 'erwischt' und so schnell wird das auch nicht passieren - und das durchaus dank euch und eurer Proteste.

Kein Mensch, der sich etwas mit der Weltlage auskennt, hätte einen Schlag gegen Nord-Korea erwartet. Dazu ist die Nation einfach militärisch zu stark und wirtschaftlich zu klein. Bei dem Iran wird auch der Fehlschlag im Irak eine große Rolle gespielt haben. Wäre der Irak, wie geplant vor 2 Jahren befriedet worden, stünden usamerikanische Truppen bestimmt auch schon im inneren des Iran.
Zitat
Es ist mir egal wofür ihr demonstriert - aber solange sich genug Menschen finden, werden sie auch etwas verändern können, nur nicht innerhalb von 10 Minuten. Wenn sich für etwas jedoch keine Mehrheit findet, sollte man auch akzeptieren, dass das Volk anderes will. Wenn Menschen nach "Taten" rufen erinnert mich das immer an Gewalt...
*

Jau, nur die Hoffnung nicht aufgeben. Dann kann man auch übersehen, dass in den Führungsetagen dieser Welt das Erbrecht noch zu 90% umgesetzt wird. Auch wenn man nicht mehr sich alleingültig wie ein König seinen Sohn als Nachfolger einsetzen kann, sondern diesen auf die besten Schulen gehen lässt, um ihn dann, Kraft seiner Beziehungen in sein eigenes Karriere Netzwerk aufzunehmen.

Achja, kennt ihr eigentlich die psychologische Methode, die man "mit der Tür ins Haus fallen nennt"? Dabei postuliert man eine Forderung die das Gegenüber unmöglich annehmen kann. Auf dessen Weigerung hin, fordert man etwas leichter erfüllbares. Der psychologische Vorteil ist dabei, dass ein Mensch nach einer Absage schneller eine Zusage erteilt. So bekommt man, was man gerne will, und das Gegenüber fühlt sich trotzdem als Sieger.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

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post 26 Dec 2006, 22:47
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Straight Esh
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Zitat(Bibero @ 26 Dec 2006, 22:30)
Hier sehen wir was von der Koalition der Willigen noch übrig ist: nicht viel wenn man sich überlegt wie groß die Welt ist!

Wäre der Irak-Krieg schon gewonnen, würden alle diese Länder auf der Gewinnerseite stehen. Deren Firmen wären für den Wiederaufbau des Landes zuständig, und würden sich als Konjunkturtreiber auch für die lokale Wirtschaft beweisen. Ausstiege aus dem Irakdebakel wären damit zu verhindern gewesen. Den Wähler jukt doch am Wahltag nur eins, und zwar ob er hinterher einen höheren Lebensstandard hat. Nachdem uns aber alle irgendwie der Abschwung im Nacken sitzt, macht sich dann ein empfundenes Geldrausschmeißen, wie die Unterstützung im Irakkrieg nicht besonders gut.
Würde man die Menschen davon überzeugen können, dass ein vernünftiges globales Wirtschaften zu einem größeren Wohlstand im Inland führt, wäre die Einführung einer solchen Handlungsweise Wahlgegenstand Nummer1.
Zitat

Und Überflugrechte kann man einer Besatzungsmacht wohl kaum verwehren, wir haben den USA schon verdammt viel verwehrt bei dieser Geschichte und darauf sollte man stolz sein, wenn man dafür demonstriert hatte!
*

Siehe mein Posting vorher. Die "mit-der-Tür-ins-Haus-fallen-Methode".
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post 26 Dec 2006, 22:59
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3. Schein
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@ Chris
Ich glaub wir sollten nicht mit Seitenlangen Posts alle Leute verschrecken blush.gif

Erinnert mich sowieso alles an die "Quo vadis Demokratia" - Diskussion...

Ich frag mich nur: Wenn dass sowieso alles nix ändert, wieso ist dann nicht mehr alles so wie 1870? Seit dem gab es doch viele Verbesserungen für die Menschen, aber doch bestimmt nicht weil die Herrschenden grad mal Lust dazu hatten... Zumal die Herrschenden andere geworden sind, oder warum gabs den Namen Springer vor 100 Jahren noch nicht?
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post 26 Dec 2006, 23:18
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Straight Esh
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Wie kann man etwas ändern?
1. Durch Kampf.
2. Indem man etwas anbietet, dass den Leuten einen Verbesserung verschafft.

Die Industrialisierung machte es möglich, dass für alle Menschen im ausreichenden Maßstab produziert werden konnte, ohne dafür die meisten Menschen in den grundlegenden Berufen zu binden. Die Arbeitskämpfe bracht auch die Möglichkeit, dass die meisten Menschen in den Genuß dieser Vorteile kamen.
Veränderungen nach dem 2. Weltkrieg kamen gleichermaßen der Ober- und der Unterschicht zugute. Es ging sowieso für jeden bergauf. Damit ist jetzt aber wieder vorbei. Und wenn du nicht etwas findest, was sowohl der Oberschicht, als auch der Unterschicht eine Verbesserung verschafft, wirst du wohl eine Verbesserung der Lage der Unterschicht nur durch einen erneuten Kampf erreichen.
Gegen die beschlossenen Sozialsystem kannst du aber demonstrieren soviel du willst, zu einer Änderung im Sinne des Volkes würde es nur kommen, wenn die traditionellen Parteien nicht mehr wiedergewählt werden. Man merkt es schon langsam, die CSU hat ihre soziale Ader wiedererkannt.

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post 26 Dec 2006, 23:22
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3. Schein
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Damit wären wir uns endlich einig smile.gif



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post 27 Dec 2006, 04:53

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tja, scheint wie für die globalisierung komponiert und getextet, nicht?:
http://folk.ntnu.no/makarov/temporary_url_...ationale-de.mp3


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Gebrauchte, geprüfte SATA/IDE (500GB, 160GB, 120GB) Festplatten? --> https://www.exmatrikulationsamt.de/6058033
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post 27 Dec 2006, 05:00
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Straight Esh
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Das waren noch Zeiten. Als es noch Denker gab, die für das Volk gekämpft haben, die die anstehenden Problem resultierend aus Kapital und Globalisierung erkannt haben. Hinweggeputzt sind diese Stimmen, dank der auf der gedanklichen Basis regierenden Diktatur fiel es auch nicht schwer, alle Gedanken in diese Richtung als böse zu titulieren.

Ich denke mit Blickpunkt auf das, was gerade bei der "Globalisierung" abläuft, kann man in diversen alten Büchern die entsprechenden Warnungen entdecken.
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post 27 Dec 2006, 12:19
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2. Schein
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seit: 09.06.2006

ähem.. gehts hier nur über soziale "missstände" der industriestaaten...?

mag ja sein, dass es einer gewissen schicht unserer gesellschaft immer schlechter geht und immer schwerer gemacht wird, ein "normales" dasein zu fristen, aber denkt auch jemand daran, dass trotzdem fast jeder ein mobiltelefon besitzt, welches ziemlich wahrscheinlicherweise mit coltan hergestellt wurde, für dessen abbau tausende von kindern im kongo arbeiten und sterben müssen? aber macht ja nix, die werden dann einfach durch neue kinder für 30,-€ ersetzt...

ich will ja nicht sagen, dass es ALLEN eigentlich total gut geht, aber da das thema hier globalisierung ist, will ich nur mal drauf hinweisen, dass die wirklich leidtragenden die bewohner der sogenannten "dritten welt" sind und was DORT für zustände herrschen, sollte einen eigentlich auch dazu anspornen, zumindest öfter fair-trade-produkte zu kaufen, von denen man, wenn man sich darauf besinnt, was man wirklich braucht, auch nicht arm wird


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Ich würde, wenn ich könnte, aber ich kann nicht, also will ich nicht.
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post 27 Dec 2006, 14:07
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Straight Esh
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Du sagst es. Allerdings werden diese Misstände in der 3ten Welt durch die Misstände in der 1ten Welt erzeugt. Es geht uns nicht allen total gut. Aber wir sind einen gewissen Standard gewöhnt, bzw. erzählt uns das Fernsehen davon, was wir alles brauchen.
Da wir aber immer mehr brauchen, und im Gegenzug aber immer mehr Menschen in den Industrienationen "verarmen", braucht es Mittel und Wege für diese Menschen billig zu produzieren.
Und das führt dazu, dass die Menschen in der 3ten Welt so ausgebeutet werden.
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post 27 Dec 2006, 14:49
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naja, aber die Ausbeutung der dritten Welt gabs ja schon vor der Globalisierung. Ich mein, IWF und WTO gips doch erst seit Ende des Krieges und Kolonien gabs früher schon. Is vielleicht fies, das so zu unterscheiden, aber dass die "drei"te* Welt von der "eins"te* Welt ausgebeutet wird, hat meiner Ansicht nach nicht direkt was damit zu tun, dass WTO und IWF gezielt Binnenhandel empfindlich stört, um Konjunkturen zu zerstören und eine Stagnation des Armutsstatus' zu erlangen.

*: grammatikalischer Wink mit dem Lattenzaun in Richtung Chris

Dieser Beitrag wurde von Luzifer: 27 Dec 2006, 14:49 bearbeitet
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post 27 Dec 2006, 15:29
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Straight Esh
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Ist es nicht ähnlich dem, was eben schon zur Kolonialzeit betrieben wurde. Früher ist man mit Waffengewalt in ein Land einmarschiert, heute tut man es über die Macht des Geldes.
Früher wurden die Sklaven an einen Herren verkauft und erhielten von ihm Unterkunft und Essen.
Heute muss man bei einem ausländischen Investor arbeiten, der einem gerade genügend für Unterkunft und Essen bezahlt.

Ist nicht die Kolonialisierung auch eine gewisse Art von Globalisierung, bzw. stellt die Globalisierung nicht eine Kolonialisierung dar? Nur das man heute nicht mehr in Maßstäben von einzelnen Ländern denkt, sondern eher in Maßstäben von Marktsegmenten.

Ausbeutung bleibt meiner Meinung nach Ausbeutung und geschieht dann, wenn man daraus einen Vorteil ziehen kann. Da man in heutiger Zeit keine Sklaven mehr halten darf - wohl aber Niedriglohnarbeiter - also sagen wir lieber, da man in heutiger Zeit keine Sklaven mehr von dritte Welt-Ländern in erste Welt-Länder verschleppen darf, kann dies kein Anreiz mehr sein. Bleibt halt lediglich die billige Produktion, bzw. neue Absatzmärkte übrig. Und das Thema ist doch so alt wie der Kapitalismus selbst. Schon bei der "Kolonialisierung" Amerikas wurden diese Gebiete bis zu ihrer Unabhängigkeit als Absatzmärkte "misbraucht". Man schrieb den Leuten einfach vor, dass sie bestimmte Waren nicht selbst produzieren durften.

Das selbe passiert heutzutage wieder, und hängt doch stark mit der Sicherung unseres Wohlstandes (bzw. der der Superreichen) zusammen. Würden sich die Menschen stärker auf inländische Produkte konzentrieren, würde diese Ausbeutung abnehmen. Um sie aber ganz abzuschaffen bedarf es wohl der gezielten Unterstützung von Unternehmen aus diesen Regionen.
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post 27 Dec 2006, 20:28

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wenn du glaubst, dass es menschenverachtung nur in afrika gibt, so irrst du. schau dir doch mal "ganz unten" vom wallraff an. sie sagen uns alles hätte sich seit mitte der 80er grundlegend geändert - glaubst du es? was man in afrika, china oder südamerika mit den leuten macht kann nur durch einen kraftakt aller erdenbewohner, die das nicht mehr hinnehmen wollen, beendet werden. dieser wird in ermangelung der solidarität ausbleiben. frage: ist die abwesenheit der solidarität eine folge des sozialstaats? bringen uns johanniter & malteser, "effizient "gemacht von mckinsey & berger, hoffnung auf neue solidarität? mir geht zu gut für diesen thread. das beschämt mich.
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post 27 Dec 2006, 21:38
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kein Plan, aber wenn man Krieg nutzen kann, um die Masse einer Bevölkerung von der eigenen Gesetzeslage und deren Destrukturierung von demokratisch nach Konzernmacht auszubauen, als Nebeneffekt die repräsentative Puppe die Chance auf Überlänge der Legislaturperiode bekommt (Krieg bedeutet, nur der Präsi, ders angefangen hat, kanns auch beenden; wegen dem 2.WK konnte Churchill als erster Präsi übermäßig lange Präsi bleiben), dann steckt man doch das Volk in die Scheisse und die Tolleranzgrenze des Bürgers geht innen Keller oder nich?
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post 28 Dec 2006, 00:29
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Straight Esh
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Die Grundannahme in jedem Fall lautet:
Jeder Mensch ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.
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