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Untersuchungen legen Risiko nahe
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 03 Jun 2007, 17:55
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creamed my pantz.         
Punkte: 2512
seit: 05.01.2007
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wer sagt denn, dass ich dich mit der Birne meinte, kann sich jeder aussuchen Zitat Nur reg ich mich darüber nicht auf, da ich beispielsweise durch Alkoholkonsum oder Zigaretten mir sicher mehr Schaden zugefügt hab als durch Genmais und genau das ist der Punkt, sicherlich kannst du soviel saufen wie du willst, aber bei Genmais ist eben nicht abzusehen, was das ganze für Folgen auf andere Lebewesen und das ganze Ökosystem an sich hat.. Das größte Gegenargument ist eben die Unerfahrenheit in diesem Bezug. Und weil hier wieder mit Evolution angefangen wird, diese dauerte einige Jahre mehr, als es diesen Genmais gibt und dadurch sind solche Veränderungen auch sehr ausgeglichen, weil sich jedes Lebewesen langsam darauf einstellen kann. Meinetwegen darf auch an solchen Sachen geforscht werden, aber bitte nicht in freier Wildbahn.. Ansonsten werden hier wieder die gleichen Fehler gemacht, wie in vergangenen Jahren, dazu kuckt man sich als Bsp. mal die Atomtests der Amis in den 40er Jahren an, da saßen die Soldaten auch einfach im Schützengraben und kuckten dem netten kleinen Pilz am Horizont zu und dann wunderte man sich, warum die alle verrecken.. klar, so geht Forschung um einiges schneller, aber haben wir das nötig?
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schildkroet |
 03 Jun 2007, 18:01
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Abgemeldet
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Ich kann Deine Argumente schon nachvollziehen, trotzdem halte ich die ganze Sache für ziemlich übertrieben. Man sollte schon etwas riskieren, Supermais wäre gut für die Menschheit
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schildkroet |
 03 Jun 2007, 18:11
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Abgemeldet
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Stimmt nicht so ganz, es würde nicht wirklich reichen. Nur wenn wir auf Fleisch verzichten hätten wir genug Grünzeug, weil die Kühe da einen schlechten Wirkungsgrad haben. Da habe ich doch lieber Genmais
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 03 Jun 2007, 18:51
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Vordiplom     
Punkte: 748
seit: 08.02.2006
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@_joschi_: Naja, solange es einem gesundheitlich gut geht und man keinen chronischen Schaden davongetragen hat, fällt es einem sicherlich leicht, so große Worte von sich zu geben, dass einem das Ganze egal sei und man auch bereit sei die Konsequenzen zu tragen... Ich kann mir gut vorstellen, dass es einem Nierenkranken lieber wäre ein Bein zu verlieren und dafür dann nicht jede Woche x-Mal zur Dialyse und sonst extrem aufpassen zu müssen, was er isst und trinkt. Aber nun gut, es trifft ja eh die Anderen...
Ich trau den Wissenschaftlern halt nicht so zu, die langfristigen Gesamtauswirkungen abschätzen zu können. Mir stellt sich da nämlich schon die Frage, ob es dem Menschen überhaupt möglich ist, innerhalb des letzten Jahrhunderts so "unnatürlich" spezialisierte und dadurch bessere / sinnvollere Gene zu produzieren als es der Evolution in 1000en von Jahren möglich war... Gentechnik bietet sicherlich wahnsinnig viele Vorteile (nicht nur geldliche), aber dies in großem Umfang auf die ganze Welt loszulassen muss ja auch nich gerade sein...
Edit: Chino und loco zustimm Wobei: Kreuzungen sind ja auch nichts Anderes als Gentechnik, wobei da die "Natur" wenigstens noch etwas Mitspracherecht besitzt.
Dieser Beitrag wurde von Chrizzly: 03 Jun 2007, 18:57 bearbeitet
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 03 Jun 2007, 18:58
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Heimspiel       
Punkte: 1310
seit: 05.11.2005
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Zitat(Chino @ 03 Jun 2007, 19:56) .. so rechnet sich das aber leider nicht. Selbst wenn die Erträge höher ausfallen geht davon nichts an die die hungern, weil die es nicht bezahlen können. Und wenn dann eine Maissorte "erfunden" wird, die auch in einer Wüste wächsen würde, dann wird die auch nicht verschenkt sondern muss von den Bedürftigen gekauft werde, die dafür aber gar kein Geld haben. Und wenn es sich dann noch um eine der genmanipulierten Pflanzen handelt, die erst durch ein spezielles Pestizid aktiviert werden müssen, müsste theoretisch doppelt gezahlt werden [...] Hier geht es nicht um den Welthunger sondern um Provit ohne Rücksicht auf Verluste.  so sieht es nämlich och ma aues!
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birth, school, stadium, death
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 03 Jun 2007, 19:13
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3. Schein   
Punkte: 256
seit: 18.07.2006
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Hab ich mich verlesen oder etwas übersehen? Soweit ich das mitbekommen habe, wiesen die Nieren und Lebern der Ratten Vergiftungssymptome auf. Das man durch Genmais einen derartigen Nierenschaden bekommt, dass man zur Dialyse muss, hab ich nicht gelesen. Ok, die Herleitung (mir fällt das passende Wort nicht ein) von den Ratten zum Menschen mag da sein, aber fest steht doch noch nichts, oder? Deswegen denke ich, sollte man nicht gleich immer vom schlimmsten ausgehen
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"Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben."
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 03 Jun 2007, 19:17
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3. Schein   
Punkte: 184
seit: 22.04.2007
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Zitat(_joschi_ @ 03 Jun 2007, 20:13) Hab ich mich verlesen oder etwas übersehen? Soweit ich das mitbekommen habe, wiesen die Nieren und Lebern der Ratten Vergiftungssymptome auf. Das man durch Genmais einen derartigen Nierenschaden bekommt, dass man zur Dialyse muss, hab ich nicht gelesen. Ok, die Herleitung (mir fällt das passende Wort nicht ein) von den Ratten zum Menschen mag da sein, aber fest steht doch noch nichts, oder? Deswegen denke ich, sollte man nicht gleich immer vom schlimmsten ausgehen   aber den genmais pflanzen ohne eben genau dieses vorher getestet zu haben ist doch sehr leichtsinnig.
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 03 Jun 2007, 19:23
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creamed my pantz.         
Punkte: 2512
seit: 05.01.2007
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also ich sehe das deshalb so schlecht, weil das nicht einfach irgend ne Kreuzung ausm Gewächshaus ist, die eingeht, wenn sie scheiße war, nein, da werden ganz andere Gene in die Pflanze eingebracht, die so evtl. garnicht dort hin kommen würden..
weiterhin wird immer nur probiert, die 'Schädlinge' zu vernichten, ohne dass man weiß, was diese genau bringen, denn ginge es nach der Evolutionstheorie, dann brauch man diese Schädlinge zur Selektion und der Supermais entsteht von ganz alleine, aber das dauert ja allen wieder viel zu lange..
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 03 Jun 2007, 19:54
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3. Schein   
Punkte: 256
seit: 18.07.2006
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Zitat(neverXagain @ 03 Jun 2007, 20:17) aber den genmais pflanzen ohne eben genau dieses vorher getestet zu haben ist doch sehr leichtsinnig.  Ja,aber ist es nicht immer so? Wenn Medikamente auf den Markt kommen, werden sie ein paar Jahre getestet. Aber niemand weiß, was sie mit dem Körper nach 20-30 Jahren anstellen. Ebenso ist es mit dem Elektrosmog der Handys. Trotzdem nutzt man sie täglich, ohne die Risiken genau zu kennen. Das genmanipuliertes Essen unter Umständen (!) größeren Schaden anrichten kann, ist mir klar. Wenn es Geld gäbe, würde ich mich als Tester anwerben lassen loco: ich versteh deine Argumentation schon und kann sie nachvollziehen. Aber der Mensch ist nun mal aufgrund seiner gehobenen Stellung in der Lage, in die Evolution aktiv einzugreifen. Vielleicht gehört dieser aktive Eingriff mit zur Evolution? Dieses Thema hatte ich einmal in einer Vorlesung.
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 03 Jun 2007, 20:10
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3. Schein   
Punkte: 184
seit: 22.04.2007
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Zitat(_joschi_ @ 03 Jun 2007, 20:54) Ja,aber ist es nicht immer so? Wenn Medikamente auf den Markt kommen, werden sie ein paar Jahre getestet. Aber niemand weiß, was sie mit dem Körper nach 20-30 Jahren anstellen. Ebenso ist es mit dem Elektrosmog der Handys. Trotzdem nutzt man sie täglich, ohne die Risiken genau zu kennen. Das genmanipuliertes Essen unter Umständen (!) größeren Schaden anrichten kann, ist mir klar. Wenn es Geld gäbe, würde ich mich als Tester anwerben lassen  aber medikamente kann man einfach wieder vom markt nehmen. ob das bei genmanipuliertem gemüse auch so einfach ist wage ich zu bezweifeln, weil sich das unter umständen auch recht unkontrolliert ausbreiten kann.
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