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post 25 Oct 2007, 19:32
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Froschologe
*******

Punkte: 1018
seit: 19.06.2006

Da ich gerade diesen Artikel gelesen habe, drängt sich mir die Frage auf: Warum verdienen die damit Geld?

Ich achte bei keinem dieser kostenlosen Angebote auf irgendwelche Werbung, ich klicke sie weder an, noch kaufe ich mir irgendwas, ja ich drücke sie oft sogar entnervt weg.
Sie beeinflußt auch nicht mein Kaufverhalten. Und Daten, ja schön, ein fetziger Kunstname steht schön eingereiht unter tausend anderen und die dazugehörige Emailadresse wird konsequent von zig Filtern in Sachen Spam bereinigt.

Achtung, nun Multiplikator: Ich kenne auch niemanden der das tut.

Ist das der erneute Weg "überflüssiges Geld" zu verbraten, wie bei der ersten "Web"-Blase? Ist das Internet das "Neu-Schwanstein" des Geldadels?


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Everybody knows that the boat is leaking
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Antworten(15 - 29)
schildkroet
post 25 Oct 2007, 20:49
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Zitat(loco @ 25 Oct 2007, 20:35)
Zitat(SHARK)
Sie beeinflußt auch nicht mein Kaufverhalten

schwer zu glauben
*


Joa, das leidige Thema ;-) Jeder behauptet, die Werbung würde ihn nicht beeinflussen. Aber sie lohnt sich... also muss es ja bei ziemlich vielen Leuten geklappt haben. Der Grund ist, dass Werbung unterschwellig funktioniert. Ob man mit Werbung im Web auch die Zielgruppe trifft ist eher fraglich, aber Google arbeitet ja daran. Deswegen spionieren sie euch ja auch aus. Und früher oder später werdet ihr genau die Werbung sehen, die ihr wollt, ob ihr wollt oder nicht shifty.gif

Dieser Beitrag wurde von schildkroet: 25 Oct 2007, 20:49 bearbeitet
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post 25 Oct 2007, 21:07
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Straight Esh
*********

Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Nun, man wird in Zukunft sicher in zwei Kategorien Werbung denken.
1. Werbung die Bedürfnisse wecken soll (also ein Produkt, dass ich gar nicht haben will, mir trotzdem verkaufen).
2. Werbung die Bedürfnisse befriedigen soll (mir für ein Produkt, dass ich haben will, eine bestimmte Marke verkaufen).

Google arbeitet sehr stark an letzterer Möglichkeit, die durch Überwachung unserer Wege, Schritte und Wünsche überhaupt erst möglich wird. Man könnte noch nicht einmal sagen, dass diese Art von Werbung schlecht wäre, weil sie uns nur mehr Möglichkeiten für die Auswahl aufzeigt. Es ist quasi die Manipulation des Zufalls unserer Suchergebnisse. Wobei wir ja in gewisser Weise auch jetzt schon bei Suchergebnissen nicht mehr von Zufall sprechen können.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 25 Oct 2007, 23:17
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No-Know-How
*****

Punkte: 631
seit: 26.04.2007

Zitat(Chris @ 25 Oct 2007, 22:07)
Nun, man wird in Zukunft sicher in zwei Kategorien Werbung denken.
1. Werbung die Bedürfnisse wecken soll (also ein Produkt, dass ich gar nicht haben will, mir trotzdem verkaufen).
2. Werbung die Bedürfnisse befriedigen soll (mir für ein Produkt, dass ich haben will, eine bestimmte Marke verkaufen).


für die leute die im werbesektor arbeiten und etwas hirn im kopf ist es doch jetzt schon viel komplexer... verhältnismäßig 'neu' sind eher die technischen möglichkeiten zur verfeinerung des ganzen.


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Studentenclub Count Down
The future is already here - it is just unevenly distributed. William Gibson
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post 26 Oct 2007, 08:54

3. Schein
***

Punkte: 209
seit: 23.10.2006

Indirekter Beweis: Ein Produkt, das nicht im Schaufenster steht, und von dem ich nichts weiß wird mein
Interesse auch nicht wecken, egal, wie gut es ist. Ohne dieses Interesse aber werde ich das Produkt nicht
kaufen. #

Im übrigen sind diejenigen anfälliger für Beeinflussung, die sich für unabhängig halten. Die anderen
können nämlich bewusst gegensteuern (wenn sie wollen).


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Ну заяц, погоди!
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post 26 Oct 2007, 09:52
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Zwangsoptimist
****

Punkte: 400
seit: 06.01.2005

kleine Einführung ins marketing:

als beispiel: man will in ein restaurant

total set(alle restaurants)
|
awareness set(alle restaurants, die man kennt)
|
evoked(alle restaurants, in die man gehen wöllte)

1. aufgabe der werbung: das restaurant erst mal bekannt machen
2. aufgabe: den potentiellen kunden dazu bringen, das er auch da hingehen würde

ob man sich bei letzterem beieinflussen lässt, darüber kann man streiten. Aber das die werbung einen dazu bringt, bestimmte produkte überhaupt erst mal in sein bewusstsein zu bringen, darüber kann man nicht streiten.

Weiterhin hab ich da noch einen satz aus marketing mitgenommen:
"die hälfte der kosten der werbung sind rausgeschmissenes geld und die andere hälfte wird ihren zweck erfüllen. man wird nur nie wissen, welche hälfte ihern zweck erfüllt hat."
auf gut deutsch: es wird immer werbung geben, die deplaziert ist und ihren zweck vollkommen verfehlt. Es mag auch sein, dass dies gerade für online-werbung gilt.
Aber wenn man weiß, wie man es anstellen muss, wird auch diese werbung erfolg haben.

konkret zu facebook bzw. auch studivz
1. es mag sein, dass bei studenten sowieso nicht viel zu holen ist.
aber die studenten von heute sind die mit dem geld von morgen. und in eine plattform zu investieren, die diese bündelt, erscheint mir nicht allzu dumm
2. momentan ist die werbung noch recht plump gehalten, aber was spricht dagegen kontextsensitive werbung einzusetzen? warum sollten nicht alle studis der tu dresden plötzlich mal infos zu den nächsten veranstaltungen oder infos über die eröffnung eines neuen (versteckten) copy-shops erhalten? Ihr wisst schon...awareness set und so...

nur weil es jetzt noch nich so dolle aussieht, heisst es nicht, dass man damit kein geld verdienen kann.


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Gewissen ist der Teil des Körpers, der sich schlecht fühlt, während sich alle anderen Teile gut fühlen.
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post 26 Oct 2007, 10:58
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Ironieresistenz I.
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seit: 02.06.2005

Zitat(Chris @ 25 Oct 2007, 20:51)
Im Moment ist es einfach so, dass Firmen für Onlinewerbung Geld bezahlen. Und andere Leute nehmen dieses Geld gerne. Und deswegen funktioniert das ganze. Wenn Google nicht mehr den Markt der Onlinewerbung dominiert und erste Statistiken auftauchen wieviel Gewinn wirklich durch Onlinewerbung erwirtschaftet wird, wird dies in sich zusammenzubrechen.

Das bezweifle ich. Fast alle Studien, die sich mit den psychologischen Effekten von Werbung beschäftigen, kommen unabhängig vom Trägermedium zu dem Schluss, dass diese Effekte klein oder schlicht nicht vorhanden sind. Ein Zusammenbruch von TV- und Printwerbemarkt gab es dadurch meines Wissens nicht.

Zitat(Chris @ 25 Oct 2007, 21:08)
Für bestimmte Sachen braucht es einfach keine Werbung mehr. Weil es genügend Möglichkeiten gibt, sie zu vergleichen. Andere Sachen liegen einfach außerhalb der Reichweite und es braucht Werbung um sie überhaupt bekannt zu machen. Die Entscheidung wird aber nicht aufgrund der Werbung fallen, sondern aufgrund der vorliegenden Fakten.
*

Das ist meines Erachtens die einzige Wirkung, die man Werbung mit Sicherheit zuschreiben kann - sie informiert. Wie schon richtig geschrieben wurde: Um ein Produkt einer bestimmten Firma zu kaufen, muss ich es erst einmal kennen. Und dieses Kennenlernen kann Werbung leisten.


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Seine Majestät, Kaiser Ironieresistenz I.

... validiert nach dem Isso-Standard 1.0 ...
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post 26 Oct 2007, 14:02
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Zitat(JoSchu @ 26 Oct 2007, 11:58)
Das bezweifle ich. Fast alle Studien, die sich mit den psychologischen Effekten von Werbung beschäftigen, kommen unabhängig vom Trägermedium zu dem Schluss, dass diese Effekte klein oder schlicht nicht vorhanden sind. Ein Zusammenbruch von TV- und Printwerbemarkt gab es dadurch meines Wissens nicht.
*

Psychologische Effekte. Das interessiert doch keinen, der Werbung kauft. Das einzige was denjenigen interessiert, der Werbung kauft, ist der Rücklauf. Und der ist sowohl bei Plakatwerbung als auch bei Internetwerbung vorhanden. Bei Internetwerbung kann man das ganze in Klicks nachvollziehen, wenn man aggressiver rangeht, auch in wirklichen Kaufentscheidungen (siehe z.B. Amazon).

Was also eine Studie ganz klar beweisen muss ist, dass a) die Produktvergleichsseiten völlig ausreichen, um die Bekanntheit der Produkte zu erhalten und b) die Werbung mehr kostet als sie einbringt.
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post 26 Oct 2007, 14:58
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Ironieresistenz I.
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Punkte: 2231
seit: 02.06.2005

Na was sind wohl psychologische Effekte?
* Attraktivitätsänderung des Produkts
* Beeinflussung der Kaufentscheidung des Kunden

Was willst du denn bitte mit Klicks nachweisen, außer das die Leute auf deiner Seite waren?
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post 26 Oct 2007, 15:15

3. Schein
***

Punkte: 209
seit: 23.10.2006

Was waren das für Studien? Die Methoden würden mich mal interessieren.

Wenn die Effekte so groß wären, dass sie tatsächlich messbar sind, dann wäre die Werbung wieder
ineffektiv. Man würde sich einfach bewusst gegen das Produkt entscheiden. Wer will sich schon gern
vorschreiben lassen, was er zu kaufen hat?
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post 26 Oct 2007, 15:38
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Leisetreter
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Punkte: 1723
seit: 20.10.2004



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post 26 Oct 2007, 19:41
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seit: 02.06.2005

Zitat(Keinstein @ 26 Oct 2007, 16:15)
Wenn die Effekte so groß wären, dass sie tatsächlich messbar sind, dann wäre die Werbung wieder
ineffektiv. Man würde sich einfach bewusst gegen das Produkt entscheiden. Wer will sich schon gern
vorschreiben lassen, was er zu kaufen hat?
*

Ähm. Hä?
Unterliegst du etwa dem Irrtum, etws muss dem Menschen bewusst sein, damit des für den Psychologen messbar ist und schlussfolgerst daraus, wenn die Menschen den Einfluss der Werbung bemerken würden, würden sie aktiv dagegen handeln?
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post 26 Oct 2007, 23:40
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4. Schein
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Punkte: 470
seit: 01.10.2003

Zitat(Magic_Peat @ 25 Oct 2007, 21:19)
Ich glaube echt nicht schonmal von Werung beeinflusst worden zu sein,
*


aber woher nimmst du dann den preis-leistungsvergleich?
nur aus den fakten, die der hersteller angibt? oder beziehst du nicht auch den namen des herstellers mit ein? denkst du nicht, dass ein SONY-produkt besser is, als ein biligteil vom no-name-hersteller?
bei mir ist es immer so, dass ich schon vergleiche... und wenn ich der meinung bin, dass der markenvorteil den preisunterschied rechtfertigt, dann kaufe ich die marke... wenn ich ein markenprodukt überteuert finde, so kaufe ich doch lieber das noname-ding...



Zitat(Magic_Peat @ 25 Oct 2007, 21:19)
Bei ner Versicherung würde ich im Netz nach Vergleichsseiten suchen oder Stiftung Warentest oder ähnliches dazu lesen.
*


und dann nimmst du lieber eine unbekannte von irgendjemanden, von der du keine ahnung hast, als für etwas mehr eine bei der allianz oder axa oder achener und müncher oder... kann ich dir nicht wirklich glauben...
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post 27 Oct 2007, 02:07
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Zitat(JoSchu @ 26 Oct 2007, 15:58)
Na was sind wohl psychologische Effekte?
* Attraktivitätsänderung des Produkts
* Beeinflussung der Kaufentscheidung des Kunden

Was willst du denn bitte mit Klicks nachweisen, außer das die Leute auf deiner Seite waren?
*

Die beiden von dir angeführten Effekte sind gerade in Feldversuchen sehr schwer nachzuweisen. Ich hingegen kenne schon einige psychologische Studien, die die Attraktivitätsänderung eines Produktes sehr wohl nachweisen (z.B. anhand der anbietenden Person - sympathisch, unsympathisch).

Und was lässt sich mit Klicks nachweisen? Eine ganze Menge. Das simpelste ist, dass die Leute auf den Link geklickt haben (im Vergleich mit den Impressions der Anzeige lässt sich dadurch die Attraktivität ermitteln). Geht man weiter und überwacht die Session, lässt sich nicht nur nachweisen, wie oft jemand auf deinen Link geklickt hat, und wie lange er sich dann auf deiner Seite aufgehalten hat. Verfügt man sogar über einen Onlineverkauf, kann man durchaus eine Verbindung zwischen Klick und Verkauf herstellen. Mittels Cookies lassen sich die Sessions sogar auf wiederkehrende Besucher ausweiten und somit feststellen, welche Werbung zu häufig wiederkehrenden Besuchern führt.
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post 27 Oct 2007, 09:09
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Ironieresistenz I.
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Punkte: 2231
seit: 02.06.2005

Allein aus den Kaufentscheidungen könnte man den Effekt von Werbung ermitteln. Und für deren Erfassung brauch ich keine Klicks.
Wie lange ich auf einer Seite bleibe, sagt gar nichts darüber aus, wieviel Aufmerksamkeit ich ihr schenke. Vielleicht liegt die 2 Stunden irgendwo im Hintergrund, während ich mir wichtige Seiten besuche. Vielleicht bin ich Essen gegangen, nachdem ich die Seite aufgerufen habe und der PC flimmert alleine vor sich hin.
Bei wiederkehrenden Besuchen stellt sich die Frage, ob die auch durch Werbung generiert werden oder sich die Motivation dazu nicht doch aus anderen Faktoren ergibt.
Klicks zur Effekterfassung von Werbung heranzuziehen ist genauso sinnvoll wie soziale Variablen zu monetarisieren.

Dieser Beitrag wurde von JoSchu: 27 Oct 2007, 09:09 bearbeitet
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post 27 Oct 2007, 09:29

3. Schein
***

Punkte: 209
seit: 23.10.2006

Zitat(JoSchu @ 26 Oct 2007, 20:41)
Ähm. Hä?
Unterliegst du etwa dem Irrtum, etws muss dem Menschen bewusst sein, damit des für den Psychologen messbar ist und schlussfolgerst daraus, wenn die Menschen den Einfluss der Werbung bemerken würden, würden sie aktiv dagegen handeln?
*

Nö, ich behaupte nur, dass viele Dinge von außen nur Durch den Filter des Bewusstseins -- was auch immer das sein mag -- eines anderen Menschen zugänglich sind, insbesondere die, die per Umfrage ermittelt werden. Da geht schon viel verloren. Wird der Einfluss dieses Filters signifikant überschritten, kann ein kritischer Mensch durch Selbstbeobachtung diesen Effekt merken.

Außerdem schlussfolgere ich nicht, sondern setze voraus, dass Menschen sich Einflüssen widersetzen, die ihren eigenen Zielen entgegenstehen. Das ist zugegegben eine ziemlich starke Voraussetzung, aber sie ist zumindest teilweise erfüllt.

Zitat(JoSchu @ 27 Oct 2007, 10:09)
Wie lange ich auf einer Seite bleibe, sagt gar nichts darüber aus, wieviel Aufmerksamkeit ich ihr schenke. Vielleicht liegt die 2 Stunden irgendwo im Hintergrund, während ich mir wichtige Seiten besuche. Vielleicht bin ich Essen gegangen, nachdem ich die Seite aufgerufen habe und der PC flimmert alleine vor sich hin.*

Dann werden während der 2 Stunden keine weiteren Seiten aufgerufen. Das lässt sich doch auch mit erfassen und einbeziehen

Zitat(JoSchu @ 27 Oct 2007, 10:09)
Bei wiederkehrenden Besuchen stellt sich die Frage, ob die auch durch Werbung generiert werden oder sich die Motivation dazu nicht doch aus anderen Faktoren ergibt.*

Ich würde sagen, das ist nicht Aufgabe von Internetwerbung. Die soll Dich motivieren, dass Du ein erstes Mal auf die Seite kommst. Den Rest muss die Seite schon selber leisten. Wenn die Werbung gut ist, kommst Du sehr oft ein erstes Mal auf dieselbe Seite. Wenn die Seite gut ist, wirst Du wiederkommen und dann kann Dich die Werbung daran erinnern, dass Du das wolltest. Dann heißt der Klick zwar nicht, dass Du ein neuer Erstnutzer bist, sondern, dass erfolgreich verhindert worden ist, dass Du woandershin abwanderst.

Zitat(JoSchu @ 27 Oct 2007, 10:09)
Klicks zur Effekterfassung von Werbung heranzuziehen ist genauso sinnvoll wie soziale Variablen zu monetarisieren.*

Klicks sind ein unmittelbarer Effekt von Werbung, insofern sagen sie etwas aus. Was der Werbende aber haben möchte ist eine Vielzahl von mittelbaren Effekten, deren Messung tatsächlich schwierig ist, bzw. die nur sehr grob beschreibbar sind. Welchen Zusammenhang Werbung mit Produkten hat/haben sollte, ob eine geeignete Zielgruppe angesprochen wird, ob eine gewisse Ehrlichkeit ausgestrahlt wird ... das sind dann durchaus Faktoren, die schwer zu fassen sind.

Dieser Beitrag wurde von Keinstein: 27 Oct 2007, 09:37 bearbeitet
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