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Teamfähigkeit Was ist das und könnt ihr das?
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 01 Oct 2008, 09:18
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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In den Unternehmen wird ja heutzutage immer Teamfähigkeit von den Studenten gefordert und sich häufig darüber beschwert, dass die neuen Mitarbeiter dazu nicht fähig sind. Was bedeutet also für euch Teamfähigkeit und besitzt ihr diese?
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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Antworten(15 - 25)
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 01 Oct 2008, 17:56
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Emovision         
Punkte: 3297
seit: 30.10.2005
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Ich finde es sehr schwierig im Team zu arbeiten. Da muss man viel Glück haben, auf die Leute zu treffen, die das gleiche Ziel wollen und gleich viel reininvestieren und gleichermaßen kompromissbereit sind. Ja, zu guten alten Schulzeiten hatte ich immer Pech, da war es so, wie Pusti es beschrieben hat, zwei arbeiten, dem Rest ist es egal. Im Studium ist es teilweise besser geworden. Aber auch das bezieht sich nur auf bestimmte Personen, die gleich viel Anspruch an ne Sache haben. Sprich, beide müssen in der gleichen Aufgabenstellung entweder beide Minimalprogramm, was durchschnittliches oder was mit viel Anspruch wollen und sich auf etwas einigen, sonst kommt es nur zu Frustration.
Was ich sehr schade finde, ist, dass sehr viel Menschen andere nicht ausreden lassen, erst gar nicht über die Argumentationen anderer nachdenken, keinen Denkfehler einsehen können, stur sind und vllt noch laut werden, weil ihnen etwas nicht passt, also nicht sachlich bleiben können. Ich hab damit kein Problem mir einen Fehler einzugestehen (ich rede von Denkfehlern, im Privaten geht mir Kritik natürlich schon nah), hab aber eine Kommilitonin, die sich NIE im Unrecht sieht, auch wenn man es ihr beweist. Sie würde nie sagen, dass sie sich einfach geirrt hat. Das finde ich schwach. Man sollte, wie oben schon paar mal erwähnt wurde, kompromissbereit und offen für die Ideen anderer sein. Ganz wichtig ist dabei, einfach mal zuzuhören und das auch zu verinnerlichen und sich damit abfinden, dass der eigene Weg nicht immer der beste ist.
Dieser Beitrag wurde von Innervision: 01 Oct 2008, 17:58 bearbeitet
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 01 Oct 2008, 18:17
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eXma Poltergeist         
Punkte: 6729
seit: 20.10.2004
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Wichtig für "teamfähige" Menschen sind 2 Dinge:
1. Man muss erkennen können, ob die Leute sich gegenseitig selbst organisieren können und helfen bzw. kontrollieren. Ausprägungen dieses Konzeptes werden z.B. bei Eric S. Raymonds Essay "The Cathedral and the Bazaar" beschrieben oder bei der eXtreme Programming angewandt.
2. Hat man erkannt, dass die Leute das nicht können (ist meistens so), sollte man unbedingt und schnell die Hierarchien klar machen. Einer gibt das Kommando, deligiert und kontrolliert. Der Rest macht und gibt Rückmeldung. Wichtig hierbei ist, dass "der Rest" sich dann auch wirklich mal unterordnet und nicht ständig quer schießt.
Sicher gibt es auch hier genug Gelegenheiten eigene Meinungen und Bedenken einzubringen, aber letzten Endes nützt es wenig, wenn man ständig drüber redet und man nicht zu Potte kommt. Der Erfolg des zweiten Ansatzes ist massiv von den Teamleiterfähigkeiten des "Chefs" abhängig. Ist das Team sich einig, dass der Chef scheiße ist, so muss er gleichfalls bereit sein zu gehen. So habens z.B. die Piraten früher gehalten.
Also: Entweder alle sind cool und das Ding läuft, oder einer muss das Heft in die Hand nehmen. So wars ja früher in der Schule auch.
Dieser Beitrag wurde von Stormi: 01 Oct 2008, 18:19 bearbeitet
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 05 Oct 2008, 13:43
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Nun, ich möchte euch meine Meinung nicht vorenthalten. Ich finde es nur etwas schöner, die Meinungen der anderen zu sammeln, ohne sie durch meine vorzuprägen.
Es ist aber eigentlich schon vieles gekommen, was für mich zur Teamfähigkeit dazuzählt. Kritikfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Kompromissfähigkeit. Ehrlichkeit halte ich zur Charakterisierung der Teamfähigkeit nicht in großem Ausmaß von Nöten, da es in einem Team um Sachliches geht und nicht um Persönliches. Sicher gehört sie dazu, aber man könnte sie durch "Gewissenhaftigkeit" oder "Kommunikation" ersetzen. Denn wichtig für das Team ist, dass alle darüber informiert sind, wie die Fähigkeiten und Fortschritte der anderen sind. Jemand, der seine Termine nicht einhalten kann, dies aber nicht kommuniziert ist schlecht für das Team.
Was ich sehr schön finde ist, dass Innervision die Kompromissfähigkeit angesprochen hat. Denn im Team geht es nicht darum, was meine persönliche Meinung ist, sondern was die beste Lösung ist. Teamfähigkeit bedeutet für mich, dass man fähig ist, im Team die beste Lösung für ein Problem zu erarbeiten. Hingegen mit lusch3 gehe ich nicht konform, was den Teamleiter angeht, dahingehend eher mit Stormi. Ein Team kann sich sehr schön selbst organisieren, gibt es keinen expliziten Teamleiter müssen die Mitglieder aber einen höheren Grad an Selbsdiziplin aufbringen. Sie müssen mehr in Eigenregie organisieren. Häufig habe ich aber den Eindruck, dass gerade die Organisation den Menschen nicht liegt. Vielleicht möchten sie aber auch nicht die Verantwortung übernehmen.
Wie sieht es denn mit euch aus? Würdet ihr auch die Verantwortung in Teams übernehmen, d.h. Teamleiter sein? Oder lasst ihr euch lieber führen? Und wie schaut es dann mit eurer Kompromissbereitschaft aus? Habt ihr häufig den Eindruck, dass die anderen nicht mit eurer Präzision und Wissen an die Sache herangehen und eher auf hören sollten? Eine Sache, die mir an mir schon öfters aufgefallen ist, dass ich durchaus nicht konform mit andern Teammitgliedern gehe. In diesem Fall klopfe ich aber meistens erst noch einmal meine Argumente ab, bevor ich mich versuche komplett durchzusetzen.
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 11 Oct 2008, 11:13
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Neuling
Punkte: 5
seit: 27.07.2008
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Ich selbst bin offenbar wenig teamfähig obwohl mir Ehrlichkeit und Wirksamkeit im Job am Herzen liegen. Ich fand es immer wieder schwierig in bestehende Teams aufgenommen zu werden da man anfangs immer versucht private Details über den Neuen herauszufinden bevor man ihm die Chance gibt an für die anderen persönlich wichtigen Themen mitzuwirken. Jedoch wäre eine realistische erfolgreiche anerkannte Zuarbeit gerade Voraussetzung, um mich den Anderen allmählich zu öffnen.
In dem Buch "Wien wartet auf Dich" wird sogar angeregt die Mitarbeiter bei den Personalgesprächen hinzuzuziehen, um mitzuteilen ob sie mit dem neuen Mitarbeiter zusammenarbeiten könnten. Eigentlich ein guter Ansatz, aber für Bewerber ohne spontane Überzeugungskraft und mit geringer Selbstdarstellungsentschlusskraft eher kontraproduktiv.
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