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"The clock is ticking" Israel im Krieg
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 04 Jan 2009, 05:55
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chaos.         
Punkte: 9601
seit: 22.10.2004
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Hamas-Vertreter beteuern bei ihren Freitags gebeten wiederholt, dass sie "nicht die weiße Fahne hissen" werden. Es scheint, der siebente israelische Krieg * steht bevor. Zwar sagt * der ehemalige israelische Botschafter Avi Primor, dass die aktuelle Offensive Israels unvermeidbar war und "das Ziel ist wirklich nur, Ruhe entlang der Grenze zu bringen" sei, aber ein Blick in die Vergangenheit lässt sicher jedem zumindest Zweifel aufkommen. Hamas-Chef Ismail Haniyeh hat ja auch schon zum Ende der Waffenruhe am 19.12.08 deutlich gemacht, dass kaum Interesse an Frieden besteht, indem er sagte "nach Ansicht der Hamas und anderer Fraktionen und auch nach meiner persönlichen Ansicht wird die 'Tahadiya' (temporäre Feuerpause) nicht verlängert werden." *In der TAZ konnte man gestern lesen: "Kommt es zu keiner Einigung zwischen den Konfliktparteien, besteht die Gefahr, dass alles so weitergeht wie bisher. Die Kämpfe ebben ab für einige Zeit und eskalieren wieder nach kurzer Atempause. Hamas könnte mit dieser Lösung leben. Widerstand gehört zu ihrem Grundverständnis." Bezeichnend. Fragen:- Wie schätzt ihr die geopolitische Gesamtsituation und die Lage vor Ort in Israel ein?*
- Fühlt ihr euch gut und hinreichend neutral informiert?*
- Habt ihr Hoffnung auf einen Frieden im Nahen Osten und falls ja, worin liegen eurer Meinung nach die größten Chancen, diesen zu erreichen?
abd
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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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Antworten(60 - 74)
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 09 Jan 2009, 18:24
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Froschologe       
Punkte: 1018
seit: 19.06.2006
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Zitat sondern dass versucht wurde die diaspora wieder rückgängig zu machen, als auch den juden wieder die möglichkeit zu geben für sich selbst zu sorgen und nicht von den launen der herrschenden abhängig zu sein. und es gab keinen anderen Fleck seit dieser Zeit, wo man sich was eigenes aufbauen konnte?  wäre doch ne Möglichkeit gewesen
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Everybody knows that the boat is leaking Everybody knows that the captain lied
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 09 Jan 2009, 18:49
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Nun, eigentlich wollte ich mit der Sandkastenmetapher und den Beispielen andeuten, dass so Streitigkeiten auch woanders vorkommen. Es ist schon klar, dass die dort unten ein anderes technisches Niveau innehaben. Diese Feindseligkeiten sind aber überall zu finden und sind mitnichten durch Religion motiviert sind (gut man könnte natürlich sagen - mein Gang ist meine Religion).
Zudem finde ich es eher fragwürdig, warum eine Religion ein eigenes Land haben soll. Welche andere Religion hat das schon? Mich würde interessieren, warum man sich damals für diese Lösung entschieden hat.
Und um mal noch eine kleine Denksportaufgabe zu geben: Was wäre wenn wir relativ unbesiedelte Teile Deutschlands (z.B. Teile von Brandenburg) für ein Land einer Religion zur Verfügung stellen würden?
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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Proxima |
 09 Jan 2009, 19:08
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Abgemeldet
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Das ist nicht nur eine andere Religion, sondern auch eine andere Kultur und lebensart. Ich würde einfach mal behaupten, es ist ein Volk. Dass es Israel sein musste, war klar, das ist nunmal ihr Heiliges Land und die sterben lieber als es wieder herzugeben. Für die westliche Welt wars ideal. Nachdem sie nach 2 Weltkriegen ihren Einfluss im Arabischen Raum fast gänzlich eingebüst hatten, konnten sie so wieder einen Fuß in die Tür bekommen ohne sich selber die Finger schmutzig zu machen.
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 09 Jan 2009, 19:31
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Anti-Gegner      
Punkte: 802
seit: 25.11.2005
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Zitat(SHARK @ 09 Jan 2009, 18:24) und es gab keinen anderen Fleck seit dieser Zeit, wo man sich was eigenes aufbauen konnte? utah-map.gif wäre doch ne Möglichkeit gewesen  Stimmt. Doch auch das Uganda-Angebot lehnten sie ja ab.
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 10 Jan 2009, 01:13
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Froschologe         
Punkte: 5016
seit: 01.10.2003
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Zitat(Kagge MC @ 09 Jan 2009, 19:31) Stimmt. Doch auch das Uganda-Angebot lehnten sie ja ab.  die antwort gibt dir auch dein wikipedia-artikel: Zitat Das afrikanische Land wurde als „Vorstufe zum Heiligen Land“ bezeichnet, und die letzten 3000 jahre geschichte. vgl. wikipediabtw: woher kommt eigentlich dein latenter antisemitismus, der sich durch so viele deiner artikel zieht?
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Lacht kaputt, was euch kaputt macht!
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 10 Jan 2009, 01:18
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Anti-Gegner      
Punkte: 802
seit: 25.11.2005
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Zitat(wombat1st @ 10 Jan 2009, 01:13) die antwort gibt dir auch dein wikipedia-artikel Auf welche Frage denn?
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 10 Jan 2009, 03:45
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Froschologe       
Punkte: 1018
seit: 19.06.2006
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Könnte man mal Begriffsdefinitionen aus dem 3.Reich weglassen. Schlimm genug, dass sich diese verunstalteten Begriffe immernoch im juristischen und politischen Sprachgebrauch befinden.
Was bitte schön sind Semiten? Abkömmlinge von Sem. Na toll, wer an die Bibel als "Geschichtsbuch" glaubt, darf gerne seinen genetischen Stammbaum zurück verfolgen. Dann sollten sich aber auch alle Bewohner der arabischen Halbinsel (sowie alle, die ebenfalls diesem Dogma folgen), soweit sie diesen Weg gehen, gegenseitig als Antisemiten bezeichnen.
Es ist schlicht und ergreifend, wenn schon, denn schon: Hass oder Missgunst gegenüber MENSCHEN, mit anderen Bräuchen, Lebensweisen, Religionen, Ansichten, Handeln.
Es gibt keine menschlichen Rassen. Wer an Gott und die Bibel, oder an jede andere Religion glaubt, hat das Recht dazu, und möge es auch tun, aber dies dann bitte nicht als elementaren wissenschaftlichen Grundsatz in eine Diskussion einflechten.
Im letzten Post von Kagge MC konnte ich keinen "antisemitischen" Hintergrund erkennen. Es war ein historisch belegbarer Kompromissvorschlag, nichts weiter. Dieser wurde seitens der Beteiligten abgelehnt. Teils mit der Berufung auf ein "göttlich" gegebenes Recht. Man zeige mir den Grundbucheintrag im göttlichen Register.
Weiterhin, wenn die heutige Zeitrechnung stimmt, ist das ca. 2700 Jahre her, diverse Hin- und Herverschiebungen mal weggelassen. (Zeitrechnung auch wieder teilweise bibelabhängig - man kommt wohl nicht drum rum) Schön, wem gehört Dresden? Risiko in der Vergangenheit spielen? Wer von "Gott" damals die Länderkarte "Sachsen" bekommen hat, hat das Recht der Besitznahme?
Ist das Heute nicht entscheidend? Ca. 510 Mio. km² müssten doch auch ohne Mythen maßvoll und nachhaltig teilbar sein - ohne Sandkasten
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 10 Jan 2009, 18:51
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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@Proxima: Christ sein ist auch eine andere Kultur und Lebensart. Trotzdem verbindet sich diese Kultur und Lebensart immer mit dem Land, in dem gerade gelebt wird. Wundersam, wie der Anspruch auf das Land für eine Religion sozusagen aus dem Nichts gewachsen ist. Was war es? Fühlte man sich schuldig, weil man dem Judenmord unter Hitler solange zugeschaut hat? Oder hat man selbst ganz gerne gesehen, dass die Juden ihren eigenen Staat haben um nicht mehr in anderen Staaten leben zu müssen? Ich weiß es nicht. Es leitet aber über zur Antwort auf Shark. @Shark: Antisemitismus ist durchaus nicht nur ein Phänomen der Nazizeit. Schon früher gab es latente und sichtbare Ausgrenzung der Juden. In Deutschland erinnern in vielen Städten die "Judenstraßen" daran, dass Juden ihr eigenes Viertel hatten. Im Übrigen waren für Juden früher die meisten Berufe verboten, so dass ihnen nicht viel anders übrig blieb, als sich um das Geldwesen zu kümmern. Diese Tatsache bot später dann wieder genügend Gründe für Antisemitismus.
Provokant gesagt könnte man die Bildung eines Staates der Juden als Untermauerung dafür sehen, dass die Juden eben eine eigene Gruppe sind, die sich von anderen Ländergruppen/Religionsgruppen unterscheiden.
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Proxima |
 12 Jan 2009, 01:12
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Abgemeldet
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Kriegstouristen
Entscheidung Herbeiführen mit Reservisten im Häuserkampf
Endgültiges Besiegen der Hamas
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 12 Jan 2009, 06:13
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Drehrumbum der Runde        
Punkte: 1995
seit: 07.03.2006
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Zitat(Proxima @ 12 Jan 2009, 01:12) Kriegstouristen Entscheidung Herbeiführen mit Reservisten im Häuserkampf Endgültiges Besiegen der Hamas  witz? hat ja schon in bagdad prima geklappt
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