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 06 Apr 2009, 10:24
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3. Schein   
Punkte: 346
seit: 03.04.2008
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laut = gut! auf konzerten und auf probe trag ich immer stöpsel (musicsafe von alpine, ~20€), man sollte sich auch anständige anschaffen, der unterschied ist deutlich zu erkennen.... die billig-dinger garantieren einen schönen dumpfen brei, während ordentliche plugs nur die lautstärke im ohr senken... Zitat(aktsizr @ 06 Apr 2009, 09:03) Ein Freund von mir is Dozent am SAE in Leipzig. Er ist ein Anhaenger von direkt fuer das jeweilige Ohr angepassten Ohrenstoepseln. Ist wohl teuer... fragt mich auch nicht wo man sowas machen lassen kann... aber die Dinger tun wohl recht linear abdaempfen, was dann doch noch was ganz anderes ist als bei den meisten Silikon- bzw. origamiesk optimierten Klopapierplugs... auf lange sicht lohnt sich die anschaffung, da man diese ewig verwenden kann... auf der sae-convention springt immer son tüp rum, der diesen service anbietet (~150€), der gehörgang wird mit gips o.ä. ausgegossen und paar wochen später bekommt man die dinger zugeschickt... ansonsten einfach mal otoplastik googlen und bissl recherchieren, wahrscheinlich gibts preisunterschiede... wenn ich die kohle übrig hab, hol ich mir auch solche dinger, die sind wahnsinn....
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 06 Apr 2009, 10:45
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3. Schein   
Punkte: 232
seit: 02.03.2009
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Für Leute die öfters berufsmäßig in Lärm und Lautstärke stehen macht angepasster Schutz echt Sinn. Besser geschütz kann man nicht mehr sein. In der Rangfolge danach kommen die Lammelenstöpsel aus dem Musikerbedarf (verwend ich auch) mit auswechselbaren Filtern und so. Ohropaxs sind Unsinn. (mehr oder weiniger) Das ist was zum einschlafen wenn die Nachbarn wider mal ne Orgie feiern  Für hohe Lautstärken isses nix! Dach kommen die Dinger die auf Konzerten kostenlos verteilt werden. Weg dammit! Das schützt überhaupt nicht. Da könnt ihr euch auch Zellstoff zusammenknüllen und in die Ohren schieben, hätte den gleichen effekt.
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 06 Apr 2009, 11:03
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Avatar-Untertitel       
Punkte: 1459
seit: 03.04.2006
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Zitat(Der.Stefan @ 06 Apr 2009, 11:45) Für Leute die öfters berufsmäßig in Lärm und Lautstärke stehen macht angepasster Schutz echt Sinn. Besser geschütz kann man nicht mehr sein. In der Rangfolge danach kommen die Lammelenstöpsel aus dem Musikerbedarf (verwend ich auch) mit auswechselbaren Filtern und so. Ohropaxs sind Unsinn. (mehr oder weiniger) Das ist was zum einschlafen wenn die Nachbarn wider mal ne Orgie feiern  Für hohe Lautstärken isses nix! Dach kommen die Dinger die auf Konzerten kostenlos verteilt werden. Weg dammit! Das schützt überhaupt nicht. Da könnt ihr euch auch Zellstoff zusammenknüllen und in die Ohren schieben, hätte den gleichen effekt.  Ich würde den dämpfenden Effekt von Zellstoff nicht unterschätzen. Ohropax dämpfen auch... muss man aber Talent haben die Dinger reinzumachen. Ich finde die eklig, ausserdem besteht bei denen das Problem der "Belüftung" (Pilz, Entzündungen) fort. Schuetzen tut das schon - besonders gut klingen hingegen nicht. Im Club kann man mit Zellstoff, wenn es wirklich mal zu laut ist (das empfindet man IMHO bei gleicher Lautstärke auch jedesmal subjektiv unterschiedlich (derzeitiges Reizlevel des Gehörs? Luftfeuchte?)) zurückgreifen. Wenn du auf ein Konzert gehst sind diese Silikondinger aber wahrscheinlich schon in Ordnung. die_dan: Es geht nicht um sowas wie einen "größeren", sondern um ein physisches Empfinden (ganz wertungsfrei!), dass nur durch hohe Lautstärke zu erzeugen ist, möglicherweise auch unterbewusst wirkt. Vielleicht ist es an dieser Stelle mal interessant auf die sog. "Demutspfeife" (Google hülf!) zu verweisen, die sich noch heute in so manchem Kirchenschiff verbirgt, um per Infraschall ein demütiges Empfinden bei den Gottesdienstbesuchern zu erzeugen. Ein ähnliches Prinzip scheint heute Relevanz im Dubstep zu besitzen... p.s.: Wann wird endlich eine Demutspfeife/ein riesiger Elektromagnet im Puschkin eingebaut/angeschraubt? Dieser Beitrag wurde von aktsizr: 06 Apr 2009, 11:23 bearbeitet
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 06 Apr 2009, 11:11
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3. Schein   
Punkte: 346
seit: 03.04.2008
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Zitat(aktsizr @ 06 Apr 2009, 12:03) Wenn du auf ein Konzert gehst sind diese Silikondinger aber wahrscheinlich schon in Ordnung. seit ich "diese silikondinger" trage, gibt mir zellstoff nix mehr... blödes gefühl im ohr und so gut wie keine dämpfung... ich seh zu, dass ich meine plugs nie vergesse... Zitat(Kramsky @ 06 Apr 2009, 12:06) Wenn ich guten Sound haben will, muss ich mir die Musik eh daheim anhören. da hatter recht... obwohl es doch fähige tonmenschen gibt, die beim konzert den optimalen sound rausbekommen... selten, aber es gibt sie...
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 06 Apr 2009, 11:16
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Paolo Pinkel       
Punkte: 1152
seit: 05.07.2006
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Zitat(loco @ 06 Apr 2009, 01:02) naja viele wollen wohl vom bass 'massiert' werden^^ versteh ich auch was damit gemeint ist, allerdings nimmt man irgendwann auch die lautstärke nicht mehr wahr (ging mir in gewisser weise zumindest so) und wenn man dann mal raus geht aus dem schuppen, dann merkt man erst was man für ein druck auf'm ohr hat  edt. ohropax finde ich persönlich sinnlos, verfälschen und dämpfen mir zu sehr und man merkt eben dass was im ohr steckt^^  Es ist physiologisch bedingt, dass sich das Gehör an große Lautstärken anpasst, deswegen merkt man erst in Ruhe, wie laut es wirklich war. Dieser Schutzmechanismus führt dazu, dass das Schallerlebnis nicht mehr nicht mehr so intensiv wahrgenommen wird und man es tendenziell gern 'etwas' lauter hätte. Ein weiterer zu beobachtender Effekt ist, dass wenn Menschen Spaß an der Musik haben, es gar nicht 'laut genug werden kann'. Das 'Umflutet sein von Schall' wird vom Publikum auch eher als angenehm empfunden, gerade bei tiefen Frequenzen. Zitat(Sigurd @ 06 Apr 2009, 01:19) Allerdings ist es ein Unterschied, ob Schrammelmucke aus dem System kommt, oder ob klare laute saubere Töne und Melodien ihren Weg zum Ohr finden. Das merkt man schnell wenn man Akustikversionen oder Solovarianten von Metal-Bands hört. Es klingt angenehmer und wer dreht da mal nicht gern etwas lauter? Wenn man als Techniker die Halle kennt, wo man arbeitet, dann ist praktisch alles möglich. Schwierig wirds bei großen Open-Air-Konzerten. Da ist zwar kein Echo, man muss aber auch die hinteren Leutz beschallen können. Wie gesagt, das FoH ist der beste Platz, am besten seitlich, denn davor kanns schon mal etwas eng werden. Für häufige Konzert- Discogänger ist Gehörschutz zu empfehlen, gerade wenn in Discos der DJ keinen Plan hat und einfach nur LAUT macht, statt korrekt abzumischen. Allerdings empfehle ich Gehörschutz, der den Klang nur wenig mindert und frequenzneutral bleibt. Dann ist es angenehm laut, das komische Gefühl beim Tragen kann dem Anwender leider nicht erspart werden   1. Ist es unter dem Gesichtspunkt Gehörschutz egal, was man hört. Zu laut ist zu laut. 2. Kann man eine ganze Menge machen um Publikum so zu beschallen, dass man eben nicht den Leuten in der ersten Reihe die Trommelfelle platzen zu lassen, und die Leute in den letzten Reihen noch was hören. 3. "Frequenzneutral" das ist eben nicht so einfach. Bis der Schall das Trommelfell erreicht, muss er nunmal das Außenohr passieren. Man manipuliert eben die Übertragungsfunktion dieses Systems. Dass da nur in der Amplitude gedämpft wird ist eben nicht so leicht. Jedenfalls nicht mit passiven Dingern aus was auch immer, die man sich ins Ohr steckt. Zitat(aktsizr @ 06 Apr 2009, 09:03) Meistens braucht man keine Ohrenstoepsel... Im Club besteht auch die Moeglichkeit, dass man im Ohr schwitzt und dann kriegt man eventuell sehr schnell _WIRKLICHE_ Ohrenprobleme (Weil es dann nicht mehr lufttrocknen kann und im Ohr rumsuppt...). Wenn man sich schon was in die Ohren tun will, dann nur Zellstoff/Klopapier, da dieser Schweiss gut aufnimmt (der eventuell beim sich bewegen im Ohr entsteht...). Ich habe mir mal solche Silikonteile gekauft... aber damit hatte ich dann doch deutlich mehr Probleme als ohne... - Ein Freund von mir is Dozent am SAE in Leipzig. Er ist ein Anhaenger von direkt fuer das jeweilige Ohr angepassten Ohrenstöpseln. Ist wohl teuer... fragt mich auch nicht wo man sowas machen lassen kann... aber die Dinger tun wohl recht linear abdaempfen, was dann doch noch was ganz anderes ist als bei den meisten Silikon- bzw. origamiesk optimierten Klopapierplugs... Warum hohe Lautstaerke? - Weil du dann die Musik auch koerperlich erfahren kannst.... oder so!  Schwerhörigkeit und Taubheit sind also keine _WIRKLICHEN_ Ohrenprobleme? Diese Theorie mit Schweiß im Ohr: mit Sony's Walkman angefangen bis zu den jetzigen mp3 Player machen Menschen Sport mit Stöpseln im Ohr. Ich ab noch keinen Jogger mit verfaulten Ohren gesehen. Zitat(Der.Stefan @ 06 Apr 2009, 11:45) Für Leute die öfters berufsmäßig in Lärm und Lautstärke stehen macht angepasster Schutz echt Sinn. Besser geschütz kann man nicht mehr sein. In der Rangfolge danach kommen die Lammelenstöpsel aus dem Musikerbedarf (verwend ich auch) mit auswechselbaren Filtern und so. Ohropaxs sind Unsinn. (mehr oder weiniger) Das ist was zum einschlafen wenn die Nachbarn wider mal ne Orgie feiern  Für hohe Lautstärken isses nix! Dach kommen die Dinger die auf Konzerten kostenlos verteilt werden. Weg dammit! Das schützt überhaupt nicht. Da könnt ihr euch auch Zellstoff zusammenknüllen und in die Ohren schieben, hätte den gleichen effekt.  Ohropaxs sind kein Unsinn, sie helfen. Ich war mit den Dingern auf Lärmmessung, und wenn man mal vergessen hat die zwischen den Messungen rein zu machen... aber Hallo, da war Stimmung in der Cochlea!
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I'm with awesome!
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 06 Apr 2009, 11:22
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3. Schein   
Punkte: 346
seit: 03.04.2008
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Zitat(TheNeedle @ 06 Apr 2009, 12:16) Ohropaxs sind kein Unsinn, sie helfen. ich glaube er meinte "unsinn" im hinblick auf das perfekte konzerterlebnis... Zitat(Kramsky @ 06 Apr 2009, 12:18) das klappt meistens aber auch nur bei einer bzw der hauptband liegt auch nich immer am tonmenschen, die bands möchte ich nicht ausschließen... n guter stagerider sollte eigentlich helfen...
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 06 Apr 2009, 11:28
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Avatar-Untertitel       
Punkte: 1459
seit: 03.04.2006
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Zitat(TheNeedle @ 06 Apr 2009, 12:16) Blubber... Schwerhörigkeit und Taubheit sind also keine _WIRKLICHEN_ Ohrenprobleme? Diese Theorie mit Schweiß im Ohr: mit Sony's Walkman angefangen bis zu den jetzigen mp3 Player machen Menschen Sport mit Stöpseln im Ohr. Ich ab noch keinen Jogger mit verfaulten Ohren gesehen. Blubber...  TheNeedle: I'm your man. Ich hab mal ziemliche Ohrenprobleme gehabt und mir dann solche Silikonteile besorgt was die noch verschlimmert hat aus eben genau diesen Gründen. Darüberhinaus schwitze ich aber auch deutlich mehr als der Durchschnitt. Achso... und beim Joggen habe ich auch nur einmal mit MP3 Player losgelegt... ich glaube für schweißfreies Joggen bin ich einfach nicht geschaffen - ich hab ihn denn auf halber Strecke in die Jackentasche gesteckt. p.s.: Meine Silikondinger habe ich mittlerweile an PBK verschenkt... Dieser Beitrag wurde von aktsizr: 06 Apr 2009, 11:29 bearbeitet
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 06 Apr 2009, 11:47
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Paolo Pinkel       
Punkte: 1152
seit: 05.07.2006
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aktsizr: Okay, bist Du eben der erste den ich kenne mit solchen Problemen, aber Du sagtest "Meistens braucht man keine Ohrenstoepsel.", das halte ich für falsch, oder zumindest eine sehr zweifelhafte Aussage unter dem Aspekt, dass sich viele Leute über die Lautstärken beschweren und sich damit zumindest dicht an der Unbehaglichkeitsschwelle befinden, welche über einen längeren Zeitraum zu Gehörschaädigungen führt. Das mit dem Joggen hast Du offensichtlich nicht verstanden. Ich meinte ja eben, dass die Leute beim Sport -- wo man bei entsprechender Ausführung schwitzt -- Stöpsel im Ohr hat und ich da noch niemanden gehört habe, bei dem es da zu Problemen kommt. Eher noch zu Innenohrschädigungen, da man mit Ohrstöpseln tendenziell doppelt so laute Pegel einstellt als bei Musik aus dem Radio um das gleiche Klangerlebnis zu haben.
Und wenn Du, wie Du selbst sagst, den Durchschnitt nicht repräsentierst, solltest Du deine Anamnese nicht als Muster für den Durchschnitt ansetzen, oder?
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 06 Apr 2009, 11:52
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creamed my pantz.         
Punkte: 2512
seit: 05.01.2007
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Zitat(Eppinator @ 06 Apr 2009, 08:05) Ich finde es fehlt noch die Auswahl "Vielleicht in Disco/Clubs/Konzerten jenach subjektivem empfinden" (oder is Punkt 1 damit abgedeckt?)
jo haste im prinzip recht, aber das wollen wir einfach mal in den 1. punkt integrieren^^ (grammatik müsste eh angepasst werden  ) Zitat(aktsizr @ 06 Apr 2009, 12:03) Ich würde den dämpfenden Effekt von Zellstoff nicht unterschätzen.
dazu hab ich gestern von einem konzertbesucher gelesen, dass sich diese im ohr auflösten und es dadurch zu erheblicheren problemen kam.. also eher nich zu empfehlen denke ich Zitat(Schurke @ 06 Apr 2009, 11:24) auf konzerten und auf probe trag ich immer stöpsel (musicsafe von alpine, ~20€)
welchen filter baust du da meist ein weiß/silber/gold? also ich kenne jetzt 3, die wohl vom klangerlebnis und preis für mich iO wären - elacin er 20 S (haben eine 'linearere' dämpfung als die alpine) ~25€ - alpine musicsafe (dämpfen mehr im emfpindlichen bereich von 2-4khz, 3 versch. filter) ~20€ - alpine partyplug (laut techn. angaben gleiche dämpfung wie musicsafe mit silber-filter) ~12€
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 06 Apr 2009, 11:54
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3. Schein   
Punkte: 232
seit: 02.03.2009
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@TheNeedle: Mich wundert das Ohropax an Leute ausgegeben werden die auf Lärmmessungen arbeiten. (da hatt der Chef aber gespart) Es hat geholfen? ... Naja man lernt nie aus. Ich würd furchtbar finden, vielleicht auch weil ich mich schon sehr an meinen Lamellenschutz gewöhnt hab.
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