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Bürgerentscheid zu städtischen

Krankenhäusern - Friedrichstadt&Neustadt
Wie soll die Zukunft der beiden Krankenhäuser aussehen?
Sie sollen beide städtische Eigenbetriebe bleiben 80 ** 67.23%
Sie sollen beide in *eine* GmbH umgewandelt werden 14 ** 11.76%
Es sollte eine andere Lösung gefunden werden 4 ** 3.36%
Ich habe keine Meinung 21 ** 17.65%
Totale Stimmen: 119
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post 27 Jan 2012, 13:15
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... und der Rest ist Schweigen.
*********

Punkte: 4439
seit: 03.05.2005

Zitat(Sigurd @ 27 Jan 2012, 11:55)
Wenn ich mir so die obige Umfrage anschaue, beschleicht mich der Verdacht, dass viele dort geklickert haben und sich erst dann näher mit der ganzen Thematik beschäftigt haben lol.gif
*


ich würde vorschlagen, eine neue Umfrage zu starten... und die Option "ich habe mich umentschieden, seit ich mit Informationen konfrontiert wurde" sollte nicht fehlen.


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Ich bin nur noch bis 31.05.2017 in DD, danach weit weg... last orders please! #DDexit #nocheinstudentenclubsauftritt #bestelesung


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post 27 Jan 2012, 13:19
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Herr Dachs
*********

Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

Wär ich schwer dafür. Allerdings würde ich es begrüßen wenn jemand "unparteiisches" die Umfrage starten würde.

Die "Ich habe mich umentschieden" Option müsste jedoch 3x erscheinen, einmal für ja einmal für nein und einmal für jetzt bin ich noch verunsicherter.
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post 27 Jan 2012, 14:02
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eXma Poltergeist
*********

Punkte: 6729
seit: 20.10.2004

Es soll ja auch Leute geben, die sind dagegen, weil die Kommunisten der politische Gegner dafür ist*.

Wer es überlesen hat: Lichdi erwähnt auch die Aktion Linkstrend stoppen.

Jetzt ist es natürlich so, dass solcherlei dogmenbehaftete Politik auf beiden Seiten existiert, weshalb der Bürgerentscheid ohnehin weitgehend wertlos ist und es folgerichtig nur darum geht, am Ende dem Bürger die Schuld geben zu können. Politisch gesehen ein schlauer Schachzug, den die CDU natürlich verhindern wollte, weil sie nicht selbst drauf gekommen ist. Waren wohl mit der Jagd nach Politkommissaren zu sehr beschäftigt.


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post 27 Jan 2012, 16:54

runderneuert
*********

Punkte: 3813
seit: 01.10.2003

ist es eigentlich schlimm, wenn es mich nicht interessiert?
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post 27 Jan 2012, 16:56
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schräger Vogel
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Punkte: 8189
seit: 09.12.2003

Nö. Ich geh bewusst nicht hin!


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post 27 Jan 2012, 17:02
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verkwirtsch
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Punkte: 4565
seit: 09.04.2004

Bewusste Demokratieverweigerung?


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post 27 Jan 2012, 17:03

runderneuert
*********

Punkte: 3813
seit: 01.10.2003

nee, nur keine meinung dazu
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post 27 Jan 2012, 17:14
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schräger Vogel
*********

Punkte: 8189
seit: 09.12.2003

Zitat(die_dan @ 27 Jan 2012, 17:02)
Bewusste Demokratieverweigerung?
*


Nö, wie kommst du darauf? Ich lehne Bürgerentscheide prinzipiell nicht ab, bin aber in diesem Fall der Meinung, dass die von mir gewählten Vertreter sich selber kümmern sollen. Da muss noch n bisschen mehr getan werden, als nur die Rechtsform zu ändern oder zu behalten.

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post 27 Jan 2012, 17:20

1. Schein
*

Punkte: 10
seit: 06.11.2007

dass die grünen die kosten des bürgerentscheids negativ anführen, ist allerdings frech: das macht eine partei, die wie keine andere auf direkte beteiligung der bürger setzt und deren umfeld mit einer vielzahl an gerichtsprozessen den bau der waldschlösschenbrücke verhindern wollte. shocking.gif

dass handlungsbedarf besteht, ist keine frage. aber es ist auch etwas frech, die befürworter des bürgerentscheids als reformblockierer zu titulieren. es waren vor allem sie, die in den letzten jahren mehrfach auf eben genannten handlungsbedarf hingewiesen haben, insbesondere auf eine bessere kooperation der häuser sowie auf eine verbesserung des images. letztes ist gerade beim haus dresden-neustadt ein problem. ich finde es jetzt etwas tollkühn, dass verantwortliche in den kliniken, in der verwaltung sowie im stadtrat, die sich bisher als unfähig erwiesen, nun zu wissen behaupten, wie alle probleme gelöst werden können.

es drängt sich doch der verdacht auf, dass die zitierte hausärztin recht behält: die neue rechtsform ermöglicht vor allem einsparungen beim personal. auch wenn grüne und co dutzende male versichern, dass genau dies nicht passieren wird. es wird kein jahr dauern, dann wird festgestellt, dass die krankenhäuser weiter verluste machen und personaleinsparungen die einzige möglichkeit, kurzum: völlig alternativlos sind.

die argumente für die rechtsformänderung finde ich schwach. kredite sind als ein wesentlicher punkt erwähnt worden. natürlich können auch eigenbetriebe investieren, durch die stadt. hier wird ja mit dem schuldenverbot der stadt argumentiert. diese fesseln hat sich die stadtratsmehrheit selbst auferlegt. mit ihm kann man jedwede privatisierung begründen, auch anderer eigenbetriebe, die zuschüsse bedürfen. es ist nun eben die frage, wie man städtisches geld verwendet, welche prioritäten man setzt. nehmen die krankenhäuser nun als gmbh kredite auf, sind das übrigens auch schulden. ganz davon abgesehen, haben die krankenhäuser bis 2008 dem städtischen haushalt zum teil erhebliche zuschüsse zugeführt. erst seitdem sind sie ja im defizitären bereich. die sollten freilich bestmöglichst zurückgeführt werden, mit einem konzept, das auch als eigenbetriebe umgesetzt werden kann. die erklärung der "nein-sager" hinsichtlich der vorteile einer gmbh scheinen mir jedenfalls sehr dünn zu sein. die fehlende entscheidungsbefugnis von eigenbetrieben wird als weiteres argument angeführt. da wird ja gerade so getan, als seien diese völlig handlungsunfähig. die zahlreichen kommunalen eigenbetriebe in der republik wie zum beispiel stadtwerke zeigen das gegenteil. wenn sich stadtratsmehrheit und verwaltung nicht dazu in der lage sehen, gute entscheidungen zu treffen, sollten hier eventuell austauschprozesse erfolgen. ;-)

schließlich: die kosten einer umwandlung sind nicht gerade gering. ich lese von externen beratern, die erstmal konzepte anfertigen sollen. dann lese ich von kostspieligen investitionen, die geplanz sind und sich auch erstmal refinanzieren müssen. die grünen erwähnen zudem die hohen ksten wegen der grunderwerbssteuer bei einer übertragung der grundstücke.

a propos grüne: die werben mit einem banner "nein zur privatisierung. nein zum tarifausstieg..." und sugerrieren damit, dass genau dies bei einem "ja" geschehen würde. was eine sachliche kampagnenführung...
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post 27 Jan 2012, 20:34
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verkwirtsch
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Punkte: 4565
seit: 09.04.2004

Wie bewertet ihr dann eigentliche andere Kosten, die die Stadt so trägt?

Beispiele:
Übrigens: siehe Beispiel 3

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post 28 Jan 2012, 13:04
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parse error
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Punkte: 13762
seit: 27.05.2003

wer immer noch nicht genug hat oder bescheid weiß, kann sich die interviews von coloradio anhören.
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post 28 Jan 2012, 22:50
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Exmatrikulator
*********

Punkte: 2083
seit: 17.08.2006

Nochmal zu den Argumenten der GRÜNEN
In Punkt e wird angeführt:
Zitat
Nach dem Sächsischen Eigenbetriebsgesetz dürfen Eigenbetriebe keine Tochter-GmbHs haben. Wegen des zitierten Beispiels gibt es seit Jahren einen Streit zwischen Landesdirektion und Stadtverwaltung. Die Landesdirektion hat die Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass diese Praxis nicht rechtskonform ist.

Dazu wird das SächsEigBG angeführt. Das Gesetz macht aber keinerlei Aussagen über Tochtergesellschaften von Eigenbetrieben. Gleichfalls macht der zitierte Auszug aus dem Schreiben der Landesdirektion an die LHD keinerlei Aussagen darüber. Dieser moniert lediglich, dass der Eigenbetrieb zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen mit dem Halten und Verwalten von Beteiligungen [...] über den Zweck seiner Existenz hinaus agiert und dieses _daher_ aus dem Eigenbetrieb auszulagern ist. Allerdings weiß ich nicht, wie das aus der zitierten Norm (§21 Abs. 1 SächsEigBG und dort genannt $1) herauszulesen ist.

Ich sehe im SächsEigBG keinerlei Norm, die den Eigenbetrieben das Gründen von Tochtergesellschaften untersagen würde. Somit wäre auch das Medizine Versorungszentrum möglich.
Wo ist mein Fehler?


edit:
Danke, mcnesium, für den Link zu coloradio. Hat sehr geholfen.

Dieser Beitrag wurde von stabilo: 28 Jan 2012, 23:10 bearbeitet


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post 29 Jan 2012, 14:22
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Ex-Außenminister
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Punkte: 3865
seit: 27.01.2005

das wird ja wirklich schwierig...


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post 29 Jan 2012, 14:36
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;(
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Punkte: 1481
seit: 04.03.2008

War grad dort und in meiner Liste war noch viiiiieeeel Platz.


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Mathe ist wiedermal völlig unklar? Der Dozent eine Schlaftablette? Versuchs mal mit ihm: Jörn Loviscach

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post 29 Jan 2012, 15:24
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chaos.
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Punkte: 9601
seit: 22.10.2004

Link zur Wahlbeteiligung und später dann zu den Ergebnissen auf dresden.de.

#a


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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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