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Bürgerentscheid zu städtischen Krankenhäusern - Friedrichstadt&Neustadt
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 02 Dec 2011, 16:53
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i wish i could fly away        
Punkte: 1983
seit: 20.11.2003
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Ich habe heute einen (Wahlhelfer)Brief zum Thema "Bürgerbescheid zum Erhalt der Städtischen Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt am 29. Januar 2012" erhalten. Bis jetzt ist das Thema vollkommen an mir vorbeigegangen, ich hab mich etwas belesen, aber fände es interessant, falls hier ein paar Meinungen/Informationen zum Thema kundgetan werden würden... grob: Zitat Bürgerentscheid zu städtischen Krankenhäusern: Kein Widerspruch gegen Stadtratsbeschluss
In seiner Sitzung vom 3. November hat der Stadtrat beschlossen, dass das Bürgerbegehren zum Erhalt der städtischen Krankenhäuser als Eigenbetriebe zulässig ist. Gegen diesen Beschluss wird der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert nach intensiver Prüfung keinen Widerspruch einlegen.
Nach der Zulässigkeitsentscheidung des Bürgerbegehrens durch den Stadtrat ist binnen drei Monaten ein Bürgerentscheid zu folgender Frage durchzuführen: „Sind Sie dafür, dass die Krankenhäuser Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt Eigenbetriebe der Stadt Dresden bleiben?" Den Termin des Abstimmungstages bestimmt der Stadtrat. Daher wird der Erste Bürgermeister dem Stadtrat in seiner nächsten Sitzung als Abstimmungstag den 29. Januar 2012 vorschlagen. .... Am Abstimmungstag werden voraussichtlich 435 000 Dresdner Bürgerinnen und Bürger abstimmungsberechtigt sein. ... Alle Abstimmungsberechtigten, die von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen werden, erhalten eine Abstimmungsbenachrichtigung. Vorbehaltlich der Festlegung des Abstimmungstermins durch den Stadtrat würden diese voraussichtlich in der ersten Januarwoche versandt.
Mit der Abstimmungsbenachrichtigung erhalten die Bürgerinnen und Bürger gemäß städtischer Bürgerentscheidssatzung eine Abstimmungsinformation auf zwei A4-Blättern mit der neutralen Unterrichtung der bzw. des Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses und den Argumenten der Befürworterinnen und Befürwortern bzw. mit den Argumenten der Gegnerinnen und Gegner der zur Abstimmung stehenden Frage. ... Die Abstimmungsfrage „Sind Sie dafür, dass die Krankenhäuser Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt Eigenbetriebe der Stadt Dresden bleiben?" wird so entschieden, wie sie die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner beantwortet.
Allerdings gilt für den wirksamen Ausgang des Bürgerentscheides gemäß § 24 Absatz 3 der Sächsischen Gemeindeordnung ein Ergebnisquorum von 25 Prozent. Das bedeutet, dass das Ergebnis nur wirksam wird, wenn die Entscheidung von mindestens 25 Prozent der Abstimmungsberechtigten getragen wird. Bei ca. 435 000 Abstimmungsberechtigten müssen daher mindestens 108 750 Abstimmungsberechtigte für „JA" oder „NEIN" stimmen.
Daran wird deutlich, dass nur eine hohe Abstimmungsbeteiligung zu einem wirksamen Ausgang des Bürgerentscheides führt. Sollte das Ergebnisquorum von 25 Prozent nicht erreicht werden, entscheidet der Dresdner Stadtrat über die Fragestellung. Quelle: dresden.deInteressiert euch das überhaupt? Beteiligt ihr euch an der Abstimmung? Dieser Beitrag wurde von dachluke: 02 Dec 2011, 16:54 bearbeitet
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Nicht durch unsere Entdeckungen, sondern durch unsere Ahnungslosigkeit bewegen wir uns sicher durch das Leben. Jean Giraudoux How come even in my fantasies everyone's a jerk?
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Antworten(45 - 59)
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 18 Jan 2012, 13:21
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~ Perle der Natur ~         
Punkte: 4967
seit: 25.01.2006
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Zitat(Socres @ 18 Jan 2012, 13:06) mit welcher begründung?  Um mit deiner Finesse zu antworten: Weil. €: Außerdem gehört jedwede Infraktstruktur in die öffentliche Hand. Was draus werden kann sieht man an der DB.
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We have enough youth, how about a fountain of smart? "Do you know what time it is? It's do-o'clock."
"Heut mach ich mir kein Abendbrot - heut mach ich mir Gedanken!"
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 18 Jan 2012, 13:58
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Anarchohedonist     
Punkte: 531
seit: 12.10.2008
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Tut mir leid, wenn ich jetzt den Fluss der Diskussion aufhalte, aber: Zitat(Socres @ 17 Jan 2012, 23:19) anonsten hat man irgendwann minimalversorgung auf kubaniveau.  Das mit das LUSTIGSTE, was du je geschrieben hast Socres. Es ist schon eine hohe Kunst, soviel Ignoranz und Dummheit in nur einen kleinen Satz zu packen. Ich glaube es wäre besser, wenn du jetzt einfach aus der Diskussion austeigst, es kann nur noch peinlicher werden. Für alle, die noch nicht verstehen, warum es so lustig ist und besonders für dich, Socres  (Nur um dem Konter zuvorzukommen: Natürlich hat das Gesundheitssystem in Kuba riesige Probleme und ich will es jetzt nicht wie Moore als das non plus ultra darstellen, aber es mit "Minimalversorgung" zu beschreiben, is einfach nur lächerlich) Ps: Vorschlag für die kommende Ausgliederung: "Privatisierung von öffentlichen Institutionen- wasmachnwadennda?"
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Fuchs: ich seh ganz schön agent orange aus
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 18 Jan 2012, 14:09
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~ Perle der Natur ~         
Punkte: 4967
seit: 25.01.2006
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Zitat(NEO.POP @ 18 Jan 2012, 13:52) Die Bahn gehört doch noch zu 100% der öffentlichen Hand, davon mal abgesehen sollte die Infrastruktur selbst doch nie veräußert werden.  Korrekt, aber das Unternehmen wird privatwirtschaftlich geführt. Dabei kam es zu der Idee des Börsengangs, dessen Realisierungsversuch hauptsächlich den Fahrgästen geschadet hat und zum Glück abgeblasen wurde. @Socres Es wollte auch "niemand eine Mauer bauen". Nur weil es heute noch nicht auf dem Plan steht, wer garantiert mir, dass das morgen nicht doch auf einmal schick wird? ------ [x] pro ausgliederung, ist ja auch schick zur zeit.
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 18 Jan 2012, 14:26
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UNO-Generalsekretär         
Punkte: 3047
seit: 24.06.2004
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Zitat(abadd0n @ 18 Jan 2012, 08:56) Contra: Ein Beispiel, wo die Privatisierung übrigens sehr gut funktioniert hat, ist die Cultus gGmbH. Die vormals städtischen Altenheime arbeiten effizient und bieten hohe Qualität, wie die MdK-Prüfungen nahelegen. Auch die Bilanzen (PDF) können sich sehen lassen. #a2cents  Nach persönlicher Erfahrung ist geprüfte Qualität und tatsächliche Leistung ein weites Feld. Ich habe bei der Cultus gGmbH zum großen Teil nur inkompetentes, zu wenig und phrasenschwingendes Personal gesehen. Katastrophal. Bezüglich des KH Friedrichstadt sind derzeit ähnliche Paralellen zu ziehen. Da bleibt nicht viel positives. Z.B. Intensivstation, aber Patienten bleiben mal eben stundenlang unbeaufsichtigt. Auf Alarmrufe wird spät reagiert und Anliegen der Patienten einfach mal "vergessen". Nach Hinweis trat etwas Besserung ein. Lernwillig. Ergo sehe ich nciht das Problem GmbH oder Eigenbetrieb, vielmehr liegt es an der allgemeinen Führung der Unternehmen, nur das in der gGmbH, aus meiner Erfahrung heraus, mehr Druck auf Qualität liegt. Die Patienten eben auch als "Kunden" betrachtet werden müssen und daraus resultierend sich etwas mehr um diese gekümmert wird. Potential nach oben. Derzeit tendiere ich eher zur gGmbH in komplett städtischer Hand. Aber dass dies kein Allheilmittel ist sieht man ja eben an anderen Beispielen.
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