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Bürgerentscheid zu städtischen

Krankenhäusern - Friedrichstadt&Neustadt
Wie soll die Zukunft der beiden Krankenhäuser aussehen?
Sie sollen beide städtische Eigenbetriebe bleiben 80 ** 67.23%
Sie sollen beide in *eine* GmbH umgewandelt werden 14 ** 11.76%
Es sollte eine andere Lösung gefunden werden 4 ** 3.36%
Ich habe keine Meinung 21 ** 17.65%
Totale Stimmen: 119
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post 20 Jan 2012, 01:36
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Herr Dachs
*********

Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

oder haben sich keine gedanken gemacht. nochmal die frage, wieso seid ihr denn dagegen, und bitte keine mutmaßungen. was sind die direkten nachteile des beschlusses?

€: um gertruds RICHTIGEN zusatz noch zu hinterfragen, wer von euch engagiert sich denn ploitisch in einer form die über das redseelige nachplappern irgendwelcher "Gegner" hinaus geht? wer von euch hat sich wirklich mit dem Thema beschäftigt? Wer von euch war mal bei seinem Abgeordneten um nachzufragen? Oder beschränkt sich euer Handeln tatsächlich auf das nachphrasen in irgendwelchen aussterbenden Studentenforen in denen ihr euch um den ideologischen rückhalt keine sorgen machen müsst? letzteres wär ein armutszeugnis par excellence.
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post 20 Jan 2012, 01:39
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kurz und klein
*******

Punkte: 1349
seit: 24.05.2007

oder auch: wieso bist du denn dafür? oder soll das _dein_ argument sein:

Zitat(Socres @ 19 Jan 2012, 20:59)
Seis drum, aufgrund eures völligen Unvermögens weiß ich jetzt mit absoluter Sicherheit was ich ankreuzen werde. Danke dafür, es war mir wiedereinmal eine große Freude die Unzulänglichkeiten des "politischen Gegnertums" live erleben zu dürfen. Sonst sieht man das ja meistens nur im Fernsehen bei Herrn Gysi oder Frau Künast.
*


?


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Zitat
Autonome legen Rohrbomben, zünden Autos an, besetzen Häuser. Und jetzt haben sie auch noch die Jagd auf unsere Deutschland-Fähnchen eröffnet!


Juri war hier.
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post 20 Jan 2012, 01:47
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Herr Dachs
*********

Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

kannst du dir vorstellen daß ich bis zum eintritt in die Diskussion weder dafür noch dagegen war? Klar bin ich prinzipiell dafür solche staatlichen konstrukte in wirtschaftlichere, modernere betriebsformen zu übnerführen, aber das schließt noch lange nicht aus daß ich bereit bin argumente, ich wiederhole "ARGUMENTE" der gegner in meine überlegungen einfließen lasse. Ich vertraue dem stadtrat soweit, daß er, wenn keine hinreichend nachvolziehbaren argumente dagegen sprechen (immerhin hab ich ihn ja gewählt und stimme mit ihm prinzipiell in meiner meinung überein) die richtige entscheidung trifft. Ihr wollt diese Entscheidung verhindern und ich frage mich weshalb? Es muss doch irgendwelche Gründe geben. Nennt sie mir!
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post 20 Jan 2012, 05:45
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versucht
*********

Punkte: 5424
seit: 21.10.2007

*achso...bevor du mir nun wieder unterstellst, ich hätte zu viel getrunken, und sei deswegen nicht zurechnungsfähig oder so: Ich arbeitete bis mitten in der Nacht, und bin nun nur einfach noch nicht schlafensfähig° yes.gif (auch hoffe ich du unterlässt etwaige andere beleidigende Kommentare bezüglich meiner Intelligenz)

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass durch die Überführung eines von öffentlichen Mitteln mit-finanzierten Krankenhauses in eine gGmbH irgendwas besser wird. Ich lasse mich aber gerne belehren.
Die Vorstellung, dass sich so ein Krankenhaus von allein tragen muss, die medizinische Versorgung also zu einem Produkt wird, das der Patient, der zum Kunden wird, kauft, finde ich grausam und fast schon ekelerregend.
Wenn wir das toll fänden, und man die Gesellschaft in 2 Klassen teilt, nämlich in die, die sich einer Grundversorgung sicher sein können und die, die sich Zusatz-Leistungen dazu kaufen können, weil sie das nötige Geld dazu haben, dann bäumen sich in mir einige Fragen auf, die ich gerne beantwortet hätte.

Wo beginnt Zusatzleistung, wo endet Grundversorgung...
*zur Erklärung: es gibt Kliniken mit Verbrennungszentren, diese Zentren sind speziell dafür ausgerichtet Verbrennungen erstklassig zu behandeln. Meist mit angeschlossen an diese Verbrennungszentren sind plastische bzw. Rekonstruktionschirurgie. DIe psychischen Schäden von Verbrennungsopfern, die in solchen Zentren behandelt wurden sind vergleichsweise gering gegenüber denen, die eine Verbrennungsbehandlung "nach Lehrbuch" bekommen haben. Ist das dann nur noch Zusatzleistung?
Nimmt man die Folgen einer wesentlich "schlechteren Behandlung" in Kauf?
Sind folgebehandlungen die aus der Grundversorgung resultieren dann Zusatzleistungen?
Wer entscheidet in solchen Situationen, wo jede Sekunde zählt und man nicht erstmal das eine machen kann und später dann noch was bissl mehr tut, wenn man denn das Geld dazu hat?

*Selbes gilt übrigens auch für das Nähen von Wunden. Ist dann eine Einzelknopfnaht, die auf jedenfall belibende Narben zurück lässt die Grundversorgung und Zusatzleistung intrakuntanes Vernähen?

Gibt es Fachgebiete in der Medizin die in einem Krankhaus beherbergt werden, die keinesfalls zur Grundversorgung gehören können?
*zusammenfassend die oberen Fragen: was ist mit rekonstruktionschirurgie/plastischer Chirurgie?

Wie ist das mit chronisch Kranken?

Bedeutet Zusatzleistung, dass man z.B. eine OP nur noch auf Verlangen und gegen Aufpreis minimal-invasiv durchführt? (¹

WIr kann man sich denn sicher sein, dass eine Grundversorgung sicher ist?

Was überhaupt umfasst im Grunde die beschriebene Grundversorgung?


Es gibt einfach Dinge, bei denen sollte man nicht denken "können wir uns das leisten?" - Ein Desinfektionsmittel-Spender an jeder Tür, einen hygienebeauftragter Arzt. Sowas würde ich gerne in jedem Krankenhaus sehen. Warum sieht man sowas nicht? Weils zu teuer ist.
Lieber ein paar schlauere Gesetzt (und nicht nur Richtlinien) von unserer lieben Regierung um die allgemeine Versorgung, koste es was es wolle, zu sichern. ohne dabei die Taschen des Bürger noch mehr zu belasten.
Und nun habe ich mich in die Position begeben, etwas zu wollen, ohne dafür zu bezahlen...wenn ich es nicht bekomme - und darüber denkt mal nach - bezahle ich mit etwas, was man mit Geld nicht aufwiegen kann noexpression.gif

(¹ Diese Frage ist fast schon lustig, wenn man genau drüber nachdenkt yeahrite.gif
°hat auch lange gedauert, diesen Beitrag möglichst emotionslos zu schreiben

Dieser Beitrag wurde von aeon: 20 Jan 2012, 06:02 bearbeitet


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May your love never end and if you need a friend,
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post 20 Jan 2012, 07:07

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seit: 13.08.2007

​​

Dieser Beitrag wurde von Juri: 29 Sep 2018, 04:00 bearbeitet
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post 20 Jan 2012, 08:05
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~ Perle der Natur ~
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Die Verwaltung kann man auch in der derzeitigen Form verschlanken, da braucht es nur politischen Willen.


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We have enough youth, how about a fountain of smart?


"Do you know what time it is? It's do-o'clock."

"Heut mach ich mir kein Abendbrot - heut mach ich mir Gedanken!"
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post 20 Jan 2012, 10:16
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Diplom
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Und noch einmal für Socres: Es ist wie mit der Bahn. Selbst tragen können sich die KH einfach nicht in absehbarer Zeit. Wenn amn die von heut auf morgen konsolidieren wöllte müsste man massiv an Personal/Dienstleistung und neuem Gerät spaaren (das ist einfach nur logisch: >3Mio/Jahr Defizit lösen sich nicht so einfach auf).
Die Stadt muss also in jedem Fall zubuttern wenn sie nicht o.g. Konsequenzen hinnehmen oder den Laden pleite gehen lassen will. Damit wird nichts anders als es jetzt schon ist. Der unterschied zu jetzt ist, das die Mittel blind vergeben werden und das ebend nicht mehr nachvollzogen werden kann, ob die 3Mio Zuschuss jetzt für nen fetten Chefarztbonus, tolle Flachbildfernsehre in Privatpatientenzimmern oder doch für nen neues Röntgengerät ausgegeben werden. Dazu kommen die Kosten die eine solche Überführung verursachen würde.
Im Gegensatz dazu überzeugen mich die Argumente der Befürworter nicht. Wirtschaftlichkeit ist kein Monopol einer bestimmten Gesellschaftsform. Man verschiebt hier lediglich den Haushaltsposten "Verlust in stätischen KH" zu "Investitionen in öffentliches Gesundheitswesen". Klingt im Wahlkampf dann auch viel besser. Auch die Art der Verwaltungshirarchie ist nicht durch diese vorgezeichnet. Wenn es ein Stadtrat nicht schafft vernünftige Strukturen zu installieren, dann schafft es auch kein vom Stadtrat eingesetzter Geschäftsführer in einer dem Stadtrat gehörenden Gesellschaft. Und dann ist da noch die Zusammenarbeit der beiden Häuser - auch hier ist kein Grund für eine Änderung der Gesellschaftsform erkennbar. Wenn dies vernünftig und gewollt ist hätte es schon längst passiert seinen können.

Ich sehe also keinen Grund etwas zu _ändern_. Es ist ja nicht so, das man 2 unterschiedliche Aktionen zur Wahl hat. Es steht nur eine Aktion zur Debatte: eine Änderung der Gesellschaftsform. Diese kostet eine Menge Geld und ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt.
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post 20 Jan 2012, 13:40
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Herr Dachs
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seit: 15.12.2004

Wenn die Krankenhäuser so Ineffektiv sind und sich auch als gGmbH garnicht selbst tragen können, dann bleibt doch nur noch eine Schlussfolgerung: Eines der beiden muss ganz geschlossen werden.
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post 20 Jan 2012, 13:56
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Diplom
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Wenn du die Effektivität eines Krankenhauses am finanziellen Ergebnis fest machst, dann ist das wohl so.
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post 20 Jan 2012, 13:59
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Herr Dachs
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seit: 15.12.2004

Woran machst DU denn die Effektivität im Sinne von Wirtschaftlichkeit irgend eines Dings fest? Wurstzippel pro Stunde?
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post 20 Jan 2012, 13:59
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Exmatrikulator
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Punkte: 2083
seit: 17.08.2006

Ich bin dann dafür, dass Socres dann zukünftig in dem geschlossenen KH behandelt wird.

Obvious troll is obvious, oder wie.


edit:
Komm endlich mal von deinem Wirtschaftlichkeitsfimmel runter, wenn es um allgemeinnützige Leistungen geht. Junge, ey! Du kannst nicht hingehen und Energie- und Wasserversorgung, Polizei, Feuerwehr, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, etc. unter einem Wirtschafltichkeitsaspekt betrachten.
Diese Einrichtungen sind für die Allgemeinheit da und werden auch von ihr getragen. Es ist gerade der Sinn eines Staates, jene Einrichtungen zu tragen, die nicht verlustfrei arbeiten können, ohne an ethischen Grenzen zu scheitern. Genau dafür zahlst du Steuern.
Auch: Ein Staat ist kein Wirtschaftsunternehmen. Merke er sich dies.

Dieser Beitrag wurde von stabilo: 20 Jan 2012, 14:04 bearbeitet


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post 20 Jan 2012, 14:10
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Heiler
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Punkte: 1987
seit: 08.12.2004

Es macht natürlich Sinn eine Einrichtung zu schließen die vollkommen überfüllt ist. Das kommt dann ganz besonders den Patienten zu gute. Und das will man doch, für die Menschen da sein.


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mad max ist an der tanke bier holen

Kapitulieren ist EMO

Fuchs (03:57 PM) :
der KNM hat deine Freundin weggeschmissen
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post 20 Jan 2012, 14:13
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Herr Dachs
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Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

Natürlich kann ich das, ich muss es sogar. Egal wer nun irgendwelche Einrichtungen trägt, sie können nur so viel kosten wie die Allgemeinheit bezahlen kann. Fertig ab. Alles was in irgend einer Form Geld kostet ist auch irgendwie wie ein Wirtschaftsunternehmen zu verstehen und muss so geführt werden. Was du dir da zusammenstrickst hat man eindrucksvoll am Beispiel DDR sehen können. Fertig aus, da kannste den Kopp gegen die Wand hauen und irgendwelche "ethischen Grundsätze" ranholen (wenn ich das schon höre muss ich kotzen, die ethischen Grundsätze interessieren dich sonst auch nicht). Fakt is eins wenn der Staat ein krankenhaus nicht betreiben kann weils Geld alle ist dann muss ers zu machen oder das Geld an anderen Stellen einsparen. Den Universitäten zum Beispiel. Dabei ist es auch völlig irrelevant welche Rechtsform das Krankenhaus hat.
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post 20 Jan 2012, 14:19
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Heiler
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Punkte: 1987
seit: 08.12.2004

Wie willst du denn zum Beispiel die Feuerwehr oder Polizei wirtschaftlich machen? Anwohner zahlen die Streifen, Opfer den Einsatz oder solls eine Polizeiflatrate zum Pauschalpreis geben? Wer nicht mitzahlt dem wird vom Freund und Helfer auch nicht geholfen, ist ja logisch, für eine Dienstleistung muss schließlich auch gezahlt werden. Achja die Feuerwehreinsätze für brennende Autos zahlen auch die Autobesitzer wenn die Täter nicht gefunden werden, irgendwer muss ja zahlen.
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post 20 Jan 2012, 14:21
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Exmatrikulator
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Punkte: 2083
seit: 17.08.2006

Die Polizei ist also wie ein Wirtschaftunternehmen zu führen
Schulen sind also wie ein Wirtschaftunternehmen zu führen
Gefängnisse sind wie ein Wirtschaftunternehmen zu führen

yeahrite.gif
lol.gif
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