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Erschütternder Brief vom Bodensee Angst vor der Bayerischen Bestie.
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 24 May 2006, 18:01
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BILD-Sympathisant     
Punkte: 611
seit: 30.07.2005
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"Ich weiß nicht, was Bären oder große Raubtiere in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland in freier Wildbahn verloren haben. Solche Tiere können nur in einem umzäunten sicheren Freigehege, einem Reservat oder im Zoo leben. Dies gebietet der Menschenschutz und der steht über der Tierliebe und dem Wunsch des Artenschutzes. Geht das nicht, muss das Tier getötet werden. Es ist leicht für Leute die mitten in der Stadt und weit weg vom Bären leben, das Risiko, die Gefahr, den Schaden, den betroffenen Eingeborenen in Bayern zu überlassen. Gilt Menschenleben nichts, nichts der Sachwert von Nutzvieh oder die Freizügigkeit des gefahrlosen Aufenthaltes in der Natur ?"
Wer es noch nicht mitbekommen hat, in Bayern rennt seit Tagen ein Bär, der zuerst in Tirol gesehen wurde und den man einfach nicht zur Strecke bringen kann, weil er immer flüchtet und sich geschickt versteckt, durch die Wälder und reißt nachts in Dörfern Schafe gleich im Dutzend.
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Antworten(75 - 83)
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 28 Jun 2006, 18:00
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3. Schein   
Punkte: 340
seit: 21.01.2005
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Zitat(schildkroet @ 28 Jun 2006, 18:49) Bruno wird immer bei uns bleiben, sei es als Bettvorleger oder als kuschelige Unterlage vor dem Kamin. Nein, Spass beiseite. Ich finde es peinlich, dass man den Bären erschiessen musste. Man behauptet, er sei eine Gefahr für den Menschen, dabei hat es nichteinmal jemand geschafft, auch nur in die Nähe des Bären zu kommen... Typisch, dass man einen scheuen Bären als Bestie bezeichnet, während jeden Tag über 100 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum sterben, findet ihr nicht?  was heißt hier "den bären erschießen musste", das war ja wohl so gewollt und alle anderen möglichkeiten von vorn herein ausschließend.
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 28 Jun 2006, 18:07
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3. Schein   
Punkte: 340
seit: 21.01.2005
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es gab doch auch die möglichkeit, ihn zu betäuben. das funktioniert in der selber art und weiße wie abschießen. man sollte lieber jagd auf gewisse andere subjekte machen...
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 28 Jun 2006, 19:15
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Ironieresistenz I.         
Punkte: 2231
seit: 02.06.2005
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Zitat(drölf @ 28 Jun 2006, 18:37) dito  da kommt so n radikaler quasi-teppich aus österreich und macht alles kaputt und alle jubeln... €€€€€€€ moment... das mit dem österreicher, der herkam, zerstörte und von allen geliebt wurde, hatten wir doch schonmal...   Bruno war Italiener. Also bitte keine diskriminierenden Vergleiche.  Zitat(Atanasoff @ 28 Jun 2006, 19:04) Waswürdet ihr denn davon halten wenn es mit einmal Wölfe in der Dresdner Heide oder im Erzgebirge geben würde die bis an die Mülltonnen ran kommen.  Lausitzer Heide? Wieso hört Deutschland eigentlich immer östlich von Dresden auf?
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Seine Majestät, Kaiser Ironieresistenz I.
... validiert nach dem Isso-Standard 1.0 ...
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 05 Sep 2006, 23:20
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Frechdachs      
Punkte: 784
seit: 03.11.2004
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Warum heißt der eigentlich "Bruno"? Bin eher für "Wayne" oder "Izmir"! x_X
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Randy: Are you sure you wanna get Grandpa's coo-coo clock back? That thing almost put my eye out. Earl: Well you shouldn't have been so close, you knew what time it was. Earl: How was your first day of school? Randy: Great! I really enjoyed science class. Did you know that before we were humans we were monkeys? Earl: Really? What were we before monkeys? Randy: I don't know. I can't even remember being a monkey. Randy: Hey, maybe if you call karma it'll come and save us. Call it. Earl: Randy, it doesn't work like that. It's karma, not Lassie. > My Name is Earl ©2006 <
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 06 Sep 2006, 05:59
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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Zitat Lausitzer Heide? Wieso hört Deutschland eigentlich immer östlich von Dresden auf? Deutschland hör schon 200km westlich von Dresden auf...
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Wissen ist Macht - nichts wissen macht auch nix!
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 27 May 2007, 16:03
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6. Schein       
Punkte: 1244
seit: 12.08.2006
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Brutaler Tod des Braunbären Bruno vor GerichtRechtsanwalt Rudolf Peter Bruno Riechwald hat geklagt, weil er sich in seinen Grundrechten verletzt sieht. Der Jurist vertritt die Auffassung, dass der Abschuss gegen sein Recht auf Erholung und Naturgenuss verstößt, das in der Bayerischen Verfassung verankert ist. "Der Bürger hat danach das Recht, europarechtlich geschützte, seltene Wildtiere in freier Wildbahn zu beobachten", sagte Riechwald. In der Verfassung sei auch verankert, dass Tiere als Lebewesen geachtet und geschützt werden müssten. Zudem hätte es wesentlich mildere Mittel gegeben, um eventuelle Gefahren abzuwenden, argumentiert Riechwald. "Die Klage musste eingereicht werden, weil Wiederholungsgefahr besteht, da andere Bären schon quasi bereitstehen zur Wanderschaft - möglicherweise wieder in das bayerische Oberland." Wir vertreten in dem Prozess die Auffassung, dass die Klage unzulässig ist, weil es an einem individuellen schutzwürdigen Interesse des Klägers hinsichtlich der damals getroffenen Abschussgenehmigung mangelt", erläuterte der Sprecher der Bezirksregierung von Oberbayern, Heinrich Schuster. Es gebe in diesem Fall keine Popularklage, Voraussetzung sei eine persönliche Betroffenheit. Das Fell soll ausgestopft und in einem Museum ausgestellt werden, bisher aber liegt "Brunos" Kadaver weiter in einer Tiefkühltruhe auf Eis - an einem geheim gehaltenen Ort. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,485190,00.html
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