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>Deutschland endlich rauchfrei... Ein Schritt vor oder zurück?

Wie stehst du dazu?
mir egal 3 ** 1.50%
find ich gut 119 ** 59.50%
Restaurants okay, aber in Kneipen und Discotheken sollte es bleiben 59 ** 29.50%
wird Probleme geben 9 ** 4.50%
schwer umsetzbar 10 ** 5.00%
Totale Stimmen: 200
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post 25 Feb 2007, 22:11
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Fruchtzwerg ;)
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Nun ist es (so gut wie) beschlossene Sache: Zum Ende diesen Jahres wird das Rauchen in allen Gaststätten, öffentlichen Einrichtungen und Discotheken gegen ein Ordnungsgeld von bis zu 1000€ verboten!

Werden die Raucher somit zu Aussätzigen? Oder wird es auch nach kurzer Zeit wie in anderen Ländern normal sein? Wird somit der Tabakkonsum und somit die Steuereinnahmen sinken? Viele Frage und Meinungen...Was ist Eure?



Ich bin Nichtraucherin und ich frage mich warum in Krankenhäusern bisher überhaupt geraucht werden durfte, ist sinnfrei oder? Ansonsten kann ich es nicht genau sagen ob es problemlos umgesetzt werden kann/wird. Aber in anderen Ländern funktioniert es doch auch, warum sollte es hier nicht funktionieren?

ZU DISCOTHEKEN noch ein paar Worte: Die Luftbelastung ist dort so hoch, dass die Mitarbeiter dort aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen eigentlich Atemschutzmasken tragen müssten...denkt mal drüber nach shifty.gif

Dieser Beitrag wurde von Gatewick: 25 Feb 2007, 22:16 bearbeitet


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Ich lebe in Scheidung mit dem Rest meines Verstandes.
Wir haben uns nichts mehr zu sagen und uns in gegenseitigem Einverständnis getrennt.
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Antworten(120 - 134)
post 11 Mar 2008, 17:49
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Vordiplom
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Zitat(Chino @ 11 Mar 2008, 17:43)
.. sie sind nicht schlechtere Menschen, sie haben nur eine Willensschwäche an bestimmter Stelle die eben in geschlossenen Räumen auch die Mitmenschen betrifft.

Grüsse
C°°°
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*



Nun ja, Raucher sind leider süchtig nach Nikotin. Drogenabhängigen werden "Methadon", "Substidol", "Subutex" und ähnliches zur Verfügung gestellt um gegen ihre Sucht zu kämpfen. Das kostet ein "Schweine-"geld. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Und leider neigen Suchtgiftabhängige oft zu Straftaten, mal vom Drogenmissbrauch abgesehen. Doch dort wird vom Steuerzahler geholfen.

Raucher werden einfach überall verbannt und diskriminiert. Natürlich ist die Nikotinsucht eine andere als die Drogensucht. Und natürlich kann der Steuerzahler keine Entziehungsmaßnahmen für Raucher bezahlen. Jedoch sollte wohl eher um Toleranz in der Gesellschaft gebeten werden. Raucher sind auch Menschen und leider sind sie SÜCHTIG, nicht rücksichtslos.
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post 11 Mar 2008, 17:50

runderneuert
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.oO(duennes gewaesch)
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post 11 Mar 2008, 17:55
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Zitat(gfx-shaman @ 11 Mar 2008, 17:50)
.oO(duennes gewaesch)
*



Sehe ich anders.
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post 11 Mar 2008, 18:06
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mäh
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Zitat(Dr.House @ 11 Mar 2008, 13:14)
Was daran toll ist??? Ganz einfach: Ungarn wird wie uns allen andern auch von der EU vorgeschrieben Raucher und Nichtraucher zu trennen. Die machen das sofort. Doch die machen das so, dass sie sich ihr Geschäft nicht ruinieren.

Und das lob ich mir.
*


... und deswegen die Nichtraucher "rausschmeißen". Wenn ich einer wäre, würde ich solch ein Lokal nicht besuchen, aber das ist ja nicht so schlimm, da sie sich ihr Geschäft dadurch auf keinen Fall ruinieren werden ... achso, und Diskriminierung sehe ich da auch nicht.



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post 11 Mar 2008, 18:07
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Zitat(Bambi @ 11 Mar 2008, 18:06)
... und deswegen die Nichtraucher "rausschmeißen". Wenn ich einer wäre, würde ich solch ein Lokal nicht besuchen, aber das ist ja nicht so schlimm, da sie sich ihr Geschäft dadurch auf keinen Fall ruinieren werden ... achso, und Diskriminierung sehe ich da auch nicht.
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UNGARN! UNGARN! Und nochmal UNGARN!
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post 11 Mar 2008, 18:13
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Es zwingt den Raucher doch keiner zum Aufhören, mit Ausnahme der eigenen Gesundheit im laufe der Jahre (mal ganz davon abgesehen, dass die meißten Raucher theoretisch aufhören wollen zu Rauchen, es nur noch nicht getan haben).

Fakt ist, dass die Folgen des Rauchens mehr kosten als das Raucher über die Steuern einbringt und da einfach eine Notbremse gezogen wird. Zum anderen tut man den Menschen damit auch noch gesundheitlich einen Gefallen.

Ich versteh das Problem eigentlich auch nicht.
Wer rauchen möchte kann das doch auch weiterhin gerne tun, nur eben nicht an bestimmten Orten.

War während der Cebit auf einer Stand/Hallenparty, wo es kein Rauchverbot gab und es war einfach nur ekelhaft, selbst mit 2 Promille ....

Grüsse
C°°°
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post 11 Mar 2008, 19:52
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Straight Esh
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@Dr. House:
versuch dir mal in einem Restaurant dein Koks reinzupfeifen, dann wirst du feststellen, was Diskriminierung bedeutet. Ich bin allerdings auch dafür, dass Raucher behandelt werden wie andere Abhängige (nach Koks, etc.).


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 11 Mar 2008, 20:58
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Exmatrikulator
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Hallo Dr.House, die meisten Raucher, die ich kenne, rauchen nicht wegen ihrer Nikotinsucht, sondern aus purer Lust am rauchen, aus Langeweile und einfach nur, um was zu tun zu haben.


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post 11 Mar 2008, 21:41
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Froschologe
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seit: 01.10.2003

Zitat(Dr.House @ 11 Mar 2008, 17:49)
Nun ja, Raucher sind leider süchtig nach Nikotin. Drogenabhängigen werden "Methadon", "Substidol", "Subutex" und ähnliches zur Verfügung gestellt um gegen ihre Sucht zu kämpfen. Das kostet ein "Schweine-"geld. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Und leider neigen Suchtgiftabhängige oft zu Straftaten, mal vom Drogenmissbrauch abgesehen. Doch dort wird vom Steuerzahler geholfen.


raucher werden beschaffungskriminell?


Zitat
Raucher werden einfach überall verbannt und diskriminiert. Natürlich ist die Nikotinsucht eine andere als die Drogensucht. Und natürlich kann der Steuerzahler keine Entziehungsmaßnahmen für Raucher bezahlen.


raucherentwöhnung zahlt meine gesetzliche krankenkasse.




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Lacht kaputt, was euch kaputt macht!
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post 11 Mar 2008, 21:58

3. Schein
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seit: 06.11.2003

Zitat(Chino @ 11 Mar 2008, 18:13)
Fakt ist, dass die Folgen des Rauchens mehr kosten als das Raucher über die Steuern einbringt und da einfach eine Notbremse gezogen wird. Zum anderen tut man den Menschen damit auch noch gesundheitlich einen Gefallen.

Das bedeutet aber nicht, dass Raucher mehr Kosten verursachen als Nichtraucher (wenn man nur von den reinen Gesundheitskosten ausgeht). Denn Raucher sterben statistisch gesehen eher und verursachen daher im Alter weniger Kosten. Nikotinbedingte Krankheiten führen idR schneller zum Tod und verursachen damit weniger Kosten, als diejenigen, die an einer langwierigen, weniger schlimmen Krankheit leiden.

Wenn ich die Studie, die das wohl anhand von Simulationen ermittelt hat, finde, reiche ich sie nach.

Ceterum censeo...


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www.thalheim-e-ontour.de
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post 11 Mar 2008, 22:36
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Ja, die Studie hab ich auch gelesen. klick. Bis zum Alter von 56 sind die gesund lebenden noch die billigste Gruppe, danach steigern sich die Gesundheitskosten so weit, dass am Ende des Lebens mehr Geld für die gesund lebenden ausgegeben wurde.

Was aber dort noch nicht eingerechnet wurde sind die Kosten, die in der Volkswirtschaft erzeugt werden, bzw. der Produktivitätsausfall. Deswegen kann man darauf keine Aussage treffen, wer dem Staat jetzt teurer kommt.
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post 11 Mar 2008, 22:45
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'The'-Bands suck
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seit: 28.02.2005

Zitat(Chris @ 11 Mar 2008, 22:36)
Ja, die Studie hab ich auch gelesen. klick. Bis zum Alter von 56 sind die gesund lebenden noch die billigste Gruppe, danach steigern sich die Gesundheitskosten so weit, dass am Ende des Lebens mehr Geld für die gesund lebenden ausgegeben wurde.

*


das is der haken im dt. gesundheitssystem, es ist eine maximal/überversorgung der alten. deutschland hat, gemessen am brutto-inlands-produkt, die höchsten (oder 2.höchsten nach der schweiz - bin mir nich 100% sicher) ausgaben im gesundheitswesen und trotzdem rangieren wir in der lebenserwartung UNTER dem europäischen DURCHSCHNITT. das is bezeichnend. (lt. WHO)

Dieser Beitrag wurde von Tavor: 11 Mar 2008, 22:47 bearbeitet
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post 11 Mar 2008, 22:55

2. Schein
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seit: 10.08.2006

ich denke die letzten 30 jahre wurden die raucher doch recht umfangreich toleriert und das rauchen an vielen orten war gestattet
jetzt machen wir das einfach die nächsten 30 jahre anders herum, also mit rauchverbot und dann sehen wir wie es gelaufen ist

es können ja auch nicht alle glücklich sein
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post 12 Mar 2008, 02:09
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4. Schein
****

Punkte: 470
seit: 01.10.2003

Zitat(Dr.House @ 11 Mar 2008, 17:49)
Nun ja, Raucher sind leider süchtig nach Nikotin. Drogenabhängigen werden "Methadon", "Substidol",
"Subutex" und ähnliches zur Verfügung gestellt um gegen ihre Sucht zu kämpfen. Das kostet ein
"Schweine-"geld. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Und leider neigen Suchtgiftabhängige oft zu
Straftaten, mal vom Drogenmissbrauch abgesehen. Doch dort wird vom Steuerzahler geholfen.

Raucher werden einfach überall verbannt und diskriminiert. Natürlich ist die Nikotinsucht eine andere als
die Drogensucht. Und natürlich kann der Steuerzahler keine Entziehungsmaßnahmen für Raucher
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du weißt aber schon, das kein anderer probleme hat, wenn du dir deine line ziehst...
aber wenn am nachbartischeiner raucht, dann hat man schon gesundheitliche unannehmlichkeiten...
deshalb gibts das nichtrauchergesetz...
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post 12 Mar 2008, 09:10
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Zitat(schennster @ 11 Mar 2008, 21:58)
Das bedeutet aber nicht, dass Raucher mehr Kosten verursachen als Nichtraucher

Das ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz. Ich befürchte nur, dass man sich das Ergebniss für beide Seiten passend rechnen kann. (Siehe dazu z.B.: Quarks und Co: Mit Zahlen Lügen).

Angeblich sollen die hohen Kosten bei schlanken Nichtrauchern durch die Pflegekosten enstehen, die ja durch ein längeres Leben höher ausfallen sollen. Wenn die Krankenkassen diese Zuschüsse irgendwann streicht sieht die Statistik wieder ganz anders aus.

Die wirtschaftlichen Aspekte sind doch aber nur ein Teil des Rauchverbots. Wenn man davon ausgehen könnte, dass Raucher generell Rücksicht auf die nehmen würden, die keine Lust auf den Rauch haben würde man keine Rauchverbote benötigen. Da das aber nicht der Fall ist muss es einfach ein Gesetzt geben, dass dieses Verhalten reglementiert.

Im übrigen ist es nur natürlich, dass es Regeln und Gesetze gibt, grade wo hier von Diskriminierung gesprochen wird.
Überall wo es Leben gibt, gibt es Regeln. Jede einzellne Zelle arbeitet streng nach Regeln um ein gemeinsames Zusammenleben und arbeiten zu garantieren, tut sie es nicht schadet sie dem gesamten Organismus. Das kann man auf gesundheitlicher Ebene auch ohne weiteres auf das Rauchverbot übertragen.

Grüsse
C°°°
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