|
|
Deutschland endlich rauchfrei... Ein Schritt vor oder zurück?
Antworten(120 - 134)
|
|
|
 11 Mar 2008, 17:49
|

Vordiplom     
Punkte: 518
seit: 02.02.2008
|
Zitat(Chino @ 11 Mar 2008, 17:43) .. sie sind nicht schlechtere Menschen, sie haben nur eine Willensschwäche an bestimmter Stelle die eben in geschlossenen Räumen auch die Mitmenschen betrifft. Grüsse C°°°   Nun ja, Raucher sind leider süchtig nach Nikotin. Drogenabhängigen werden "Methadon", "Substidol", "Subutex" und ähnliches zur Verfügung gestellt um gegen ihre Sucht zu kämpfen. Das kostet ein "Schweine-"geld. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Und leider neigen Suchtgiftabhängige oft zu Straftaten, mal vom Drogenmissbrauch abgesehen. Doch dort wird vom Steuerzahler geholfen. Raucher werden einfach überall verbannt und diskriminiert. Natürlich ist die Nikotinsucht eine andere als die Drogensucht. Und natürlich kann der Steuerzahler keine Entziehungsmaßnahmen für Raucher bezahlen. Jedoch sollte wohl eher um Toleranz in der Gesellschaft gebeten werden. Raucher sind auch Menschen und leider sind sie SÜCHTIG, nicht rücksichtslos.
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 17:55
|

Vordiplom     
Punkte: 518
seit: 02.02.2008
|
Zitat(gfx-shaman @ 11 Mar 2008, 17:50) .oO(duennes gewaesch)  Sehe ich anders.
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 18:06
|

mäh       
Punkte: 1332
seit: 03.08.2005
|
Zitat(Dr.House @ 11 Mar 2008, 13:14) Was daran toll ist??? Ganz einfach: Ungarn wird wie uns allen andern auch von der EU vorgeschrieben Raucher und Nichtraucher zu trennen. Die machen das sofort. Doch die machen das so, dass sie sich ihr Geschäft nicht ruinieren. Und das lob ich mir.  ... und deswegen die Nichtraucher "rausschmeißen". Wenn ich einer wäre, würde ich solch ein Lokal nicht besuchen, aber das ist ja nicht so schlimm, da sie sich ihr Geschäft dadurch auf keinen Fall ruinieren werden ... achso, und Diskriminierung sehe ich da auch nicht.
--------------------
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 18:07
|

Vordiplom     
Punkte: 518
seit: 02.02.2008
|
Zitat(Bambi @ 11 Mar 2008, 18:06) ... und deswegen die Nichtraucher "rausschmeißen". Wenn ich einer wäre, würde ich solch ein Lokal nicht besuchen, aber das ist ja nicht so schlimm, da sie sich ihr Geschäft dadurch auf keinen Fall ruinieren werden ... achso, und Diskriminierung sehe ich da auch nicht.  UNGARN! UNGARN! Und nochmal UNGARN!
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 18:13
|

∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
|
Es zwingt den Raucher doch keiner zum Aufhören, mit Ausnahme der eigenen Gesundheit im laufe der Jahre (mal ganz davon abgesehen, dass die meißten Raucher theoretisch aufhören wollen zu Rauchen, es nur noch nicht getan haben). Fakt ist, dass die Folgen des Rauchens mehr kosten als das Raucher über die Steuern einbringt und da einfach eine Notbremse gezogen wird. Zum anderen tut man den Menschen damit auch noch gesundheitlich einen Gefallen. Ich versteh das Problem eigentlich auch nicht. Wer rauchen möchte kann das doch auch weiterhin gerne tun, nur eben nicht an bestimmten Orten. War während der Cebit auf einer Stand/Hallenparty, wo es kein Rauchverbot gab und es war einfach nur ekelhaft, selbst mit 2 Promille .... Grüsse C°°°
--------------------
∴ ~ ∇ ~ ∞ ~ ◊ ~ ☺ ~ ☼wie∞oben∞so∞unten☼ ~ ☻ ~ ■ ~ ∅ ~ Δ ~ Ξ
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 19:52
|

Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
|
@Dr. House: versuch dir mal in einem Restaurant dein Koks reinzupfeifen, dann wirst du feststellen, was Diskriminierung bedeutet. Ich bin allerdings auch dafür, dass Raucher behandelt werden wie andere Abhängige (nach Koks, etc.).
--------------------
bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 21:41
|

Froschologe         
Punkte: 5016
seit: 01.10.2003
|
Zitat(Dr.House @ 11 Mar 2008, 17:49) Nun ja, Raucher sind leider süchtig nach Nikotin. Drogenabhängigen werden "Methadon", "Substidol", "Subutex" und ähnliches zur Verfügung gestellt um gegen ihre Sucht zu kämpfen. Das kostet ein "Schweine-"geld. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Und leider neigen Suchtgiftabhängige oft zu Straftaten, mal vom Drogenmissbrauch abgesehen. Doch dort wird vom Steuerzahler geholfen. raucher werden beschaffungskriminell? Zitat Raucher werden einfach überall verbannt und diskriminiert. Natürlich ist die Nikotinsucht eine andere als die Drogensucht. Und natürlich kann der Steuerzahler keine Entziehungsmaßnahmen für Raucher bezahlen. raucherentwöhnung zahlt meine gesetzliche krankenkasse.
--------------------
Lacht kaputt, was euch kaputt macht!
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 21:58
|
3. Schein   
Punkte: 170
seit: 06.11.2003
|
Zitat(Chino @ 11 Mar 2008, 18:13) Fakt ist, dass die Folgen des Rauchens mehr kosten als das Raucher über die Steuern einbringt und da einfach eine Notbremse gezogen wird. Zum anderen tut man den Menschen damit auch noch gesundheitlich einen Gefallen.
Das bedeutet aber nicht, dass Raucher mehr Kosten verursachen als Nichtraucher (wenn man nur von den reinen Gesundheitskosten ausgeht). Denn Raucher sterben statistisch gesehen eher und verursachen daher im Alter weniger Kosten. Nikotinbedingte Krankheiten führen idR schneller zum Tod und verursachen damit weniger Kosten, als diejenigen, die an einer langwierigen, weniger schlimmen Krankheit leiden. Wenn ich die Studie, die das wohl anhand von Simulationen ermittelt hat, finde, reiche ich sie nach. Ceterum censeo...
--------------------
www.thalheim-e-ontour.de
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 22:45
|

'The'-Bands suck     
Punkte: 524
seit: 28.02.2005
|
Zitat(Chris @ 11 Mar 2008, 22:36) Ja, die Studie hab ich auch gelesen. klick. Bis zum Alter von 56 sind die gesund lebenden noch die billigste Gruppe, danach steigern sich die Gesundheitskosten so weit, dass am Ende des Lebens mehr Geld für die gesund lebenden ausgegeben wurde.  das is der haken im dt. gesundheitssystem, es ist eine maximal/überversorgung der alten. deutschland hat, gemessen am brutto-inlands-produkt, die höchsten (oder 2.höchsten nach der schweiz - bin mir nich 100% sicher) ausgaben im gesundheitswesen und trotzdem rangieren wir in der lebenserwartung UNTER dem europäischen DURCHSCHNITT. das is bezeichnend. (lt. WHO) Dieser Beitrag wurde von Tavor: 11 Mar 2008, 22:47 bearbeitet
|
|
|
|
|
|
|
 11 Mar 2008, 22:55
|
2. Schein  
Punkte: 82
seit: 10.08.2006
|
ich denke die letzten 30 jahre wurden die raucher doch recht umfangreich toleriert und das rauchen an vielen orten war gestattet jetzt machen wir das einfach die nächsten 30 jahre anders herum, also mit rauchverbot und dann sehen wir wie es gelaufen ist
es können ja auch nicht alle glücklich sein
|
|
|
|
|
|
|
 12 Mar 2008, 02:09
|

4. Schein    
Punkte: 470
seit: 01.10.2003
|
Zitat(Dr.House @ 11 Mar 2008, 17:49) Nun ja, Raucher sind leider süchtig nach Nikotin. Drogenabhängigen werden "Methadon", "Substidol", "Subutex" und ähnliches zur Verfügung gestellt um gegen ihre Sucht zu kämpfen. Das kostet ein "Schweine-"geld. Alles auf Kosten der Steuerzahler. Und leider neigen Suchtgiftabhängige oft zu Straftaten, mal vom Drogenmissbrauch abgesehen. Doch dort wird vom Steuerzahler geholfen. Raucher werden einfach überall verbannt und diskriminiert. Natürlich ist die Nikotinsucht eine andere als die Drogensucht. Und natürlich kann der Steuerzahler keine Entziehungsmaßnahmen für Raucher bezahlen. Jedoch sollte wohl eher um Toleranz in der Gesellschaft gebeten werden. Raucher sind auch Menschen und leider sind sie SÜCHTIG, nicht rücksichtslos.  du weißt aber schon, das kein anderer probleme hat, wenn du dir deine line ziehst... aber wenn am nachbartischeiner raucht, dann hat man schon gesundheitliche unannehmlichkeiten... deshalb gibts das nichtrauchergesetz...
|
|
|
|
|
|
|
 12 Mar 2008, 09:10
|

∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
|
Zitat(schennster @ 11 Mar 2008, 21:58) Das bedeutet aber nicht, dass Raucher mehr Kosten verursachen als Nichtraucher
Das ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz. Ich befürchte nur, dass man sich das Ergebniss für beide Seiten passend rechnen kann. (Siehe dazu z.B.: Quarks und Co: Mit Zahlen Lügen). Angeblich sollen die hohen Kosten bei schlanken Nichtrauchern durch die Pflegekosten enstehen, die ja durch ein längeres Leben höher ausfallen sollen. Wenn die Krankenkassen diese Zuschüsse irgendwann streicht sieht die Statistik wieder ganz anders aus. Die wirtschaftlichen Aspekte sind doch aber nur ein Teil des Rauchverbots. Wenn man davon ausgehen könnte, dass Raucher generell Rücksicht auf die nehmen würden, die keine Lust auf den Rauch haben würde man keine Rauchverbote benötigen. Da das aber nicht der Fall ist muss es einfach ein Gesetzt geben, dass dieses Verhalten reglementiert. Im übrigen ist es nur natürlich, dass es Regeln und Gesetze gibt, grade wo hier von Diskriminierung gesprochen wird. Überall wo es Leben gibt, gibt es Regeln. Jede einzellne Zelle arbeitet streng nach Regeln um ein gemeinsames Zusammenleben und arbeiten zu garantieren, tut sie es nicht schadet sie dem gesamten Organismus. Das kann man auf gesundheitlicher Ebene auch ohne weiteres auf das Rauchverbot übertragen. Grüsse C°°°
|
|
|
|
1 Nutzer liest/lesen dieses Thema (1 Gäste)
0 Mitglieder:
|