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Ausstrahlung hängt sehr davon ab wie man sich selber fühlt. Es gibt viele "Maskenbildner" die ihre negativen Einstellungen (Depression,Paranoia,Existenzangst, Käsekuchen, Stress) verschleiern können und bis zu einem gewissen Maße soviel Selbstkontrolle aufweisen, das Fremde ihre psychische Malaise nicht mitbekommen. Das "dickes pubertäres Gothicmädchen" Problem was hobeat in seinem ersten Posting beschreibt ist meiner Meinung nach ein wenig abstrakt. Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein hängt nicht nur primär von sozialen Beziehungen, also dem "Leute kennenlernen" ab. Erfolgserlebnisse ob nun in Uni,Schule,Arbeit oder Freizeit spielen eine ebenso wichtige Rolle. Wer nur auf Anerkennung aus ist, und sich so von seinem Geltungsbewusstsein leiten lässt, hat es meiner Meinung nach ziemlich schwer tiefgehendere soziale Beziehungen aufzubauen. Die Anfangs erwähnten "Maskenbildner" weisen, denke ich, genau diese Schwäche auf. Der von hobeat beschriebene Teufelskreis kann auch durch zuviel Selbstreflektion entstehen. Wenn man so will schränken sich die sozialen Fähigkeiten durch die immer wieder auftretende Fragen "Was denkt jemand anderes über mich ?, merkt er was ich wirklich denke ?" immer weiter ein und führen dazu dass die Scharade erstarrt und sich der "Maskenbildner" in seiner eigenen Maske verliert.
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