Willenserklärung anfechten könnte glaub ich schwierig sein, da mündliche Nebenabsprachen bei schriftlichen Verträgen nicht von belangen sind. Mir ging's aber genauso wie dir. War bei mir auch schon über nen Monat her und den komischen Zettel (von dene vertrag genannt ) hatte ich bei der unterzeichnung gar nicht erst erhalten...solltest du vllt auch so sagen. naja, hatte denen dann ne Mail und nen Widerruf per Mail geschickt. Mail am 16.06. und Einschreiben am 19.06. ...auf jeden Fall hatte ich heute den Brief mit der Stornierung im Postkasten. Bin natürlich überglücklich. ich poste ma kurz was ich denen geschrieben hab und was bei mir funktioniert hat:
also erstma die Mail: Sehr geehrte Damen und Herren,
vorab meine "Kundennummer": ...
Entschuldigen Sie, dass ich gleich mit der Tür ins Haus falle, aber ich bin gerade sehr geschockt. Am 15.Mai wurde ich am Magdeburger Bahnhof von einer jungen Dame angesprochen, die mir ein Abo angeboten hat, bei dem ich 2 Monate kostenlos eine Zeitung erhalte, wenn ich danach ein einseitiges Feedback zu diesem Magazin verfassen würde. Ich empfand dies als einen mehr als fairen Deal und sagte zu. Ich gab ihr meine Personaldaten und auf die Frage, warum sie auch meine Kontodaten haben wollte, obwohl es ein kostenloses Programm ist, sagte sie, dass es nur ein Standardbogen sei, falls jemand sofort ein Abo abschließen möchte. Bevor ich unterschrieben habe, laß ich noch das Kleingedruckte, welches beinhaltete „...die Widerrufsfrist beginnt frühestens mit dieser Belehrung...“. Ich sprach sie auf die fehlenden AGB's und das Wort „frühestens“ an und bekam als Antwort, dass das für mich nicht gelte, da ich demnächst eine gesonderte Belehrung per Post erhalte sollte. Dies erschien mir sinnvoll, da ich weder eine Kopie noch eine Durchschrift des ausgefüllten Bogens bekam. Allerdings erhielt ich nie diese angekündigte Belehrung, sondern vor kurzem eine Bestellungsbestätigung zu ganz anderen Konditionen (2 Monate kostenlos, danach 12 Monate auf Rechnung )als die mir damals angebotenen. So einem Angebot hätte ich definitiv nie zugestimmt, da mein finanzielles Budget als Student mit Studiengebühren sowieso schon mehr als überbelastet ist. Da ich Sie als seriöses Unternehmen einstufe, hoffe ich auf eine unkomplizierte Lösung dieses Missverständnisses und vermeide jeden Gedanken an eine versätzliche Täuschung Ihres Außendienstmitarbeiters.
Über eine klärende Nachricht und eine Stornierungsbestätigung würde ich mich sehr freuen und
verbleibe mit freundlichen Grüßen ...
und jetz mein Widerruf: Widerruf des "Wirtschaftswoche" Abonnements Kundennummer: ...
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit widerrufe ich gemäß § 312 BGB in Verbindung mit § 355 BGB den am 15.05.2008 angeblich geschlossenen Vertrag über die Lieferung der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ form- und fristgemäß. Der Lauf der Widerrufsfrist von 2 Wochen hat noch nicht begonnen, da die Vertragskopie einschließlich Widerrufsbelehrung nicht ausgehändigt wurde. Sollte die Lieferung trotzdem erfolgen, werde ich die Annahme verweigern.
Ich bitte Sie den Widerruf bis zum 27.06.2008 schriftlich zu bestätigen und außerdem meine gesamten Daten zu löschen.
Mit freundlichen Grüßen
...
Wie schon gesagt, weiss nich was von beiden die jetz dazu bewegt es zu stornieren....eins von beiden war aber anscheinend gut genug
euch allen noch viel glück und erfolg....bzw. eigentlich habt ihr ja nix zu befürchten, siehe post von mir eine Seite vorher!!!!!!!!!