ich bin auch Opfer dieser Typen geworden. Bei mir lief es folgendermaßen ab:
Bin in der Siegener Innenstadt angequatscht worden und mit der Masche geködert worden, dass sie Hartz IV - Empfänger unterstützen würden, indem sie ihnen durch Zeitungsaustragen nen Mini-Job/ geregelten Tag verschaffen und ob ich zwei Monate testen würde, ob die Zeitschrift bei mir ankommt. Danach hätte ich die freie Wahl das Abo weiterzuführen. Die Telefonnummer bräuchten sie wegen den Kontrollanrufen. Dazu haben sie mir einen Reisegutschein angeboten, den ich aber abgelehnt habe, weil sie die Herausgabe meiner Kontodaten mit der Gutschrift des auf dem Gutschein angebenen Betrages begründeten und ich wenigstens das abgelehnt habe. War wie viele Andere von der Situation überrollt, da sie einen ziemlich zugelabert haben und habe schließlich dummerweise unterschrieben.
Bin dann weiter in die Stadt und hab mir die ausgehändigte Durchschrift genauer angesehen. Dabei viel mir dann auch auf, dass die Konditionen meines Erachtens andere als die mündlich dargelegten waren. Bin dann wieder zu ihnen hin und er hat mir mit einer wagen Begründung versichert, dass das gleiche Angebot ist. Habe ihn dann gefragt, ob wir das Ganze nicht vergessen könnten und er meinte er müsste mit seinem Teamchef reden und ich solle später nochmal wiederkommen.
Das habe ich getan und er war auch noch da. Der Typ hat mir dann das Originaldokument gegeben (ohne die Durchschrift) und mir versichert, dass es sich damit erledigt habe, es wäre ja alles freiwillig, usw. Habe ihm dann geglaubt und nicht weiter nach der Durchschrift gefragt...
Heute kam dann das Vertragsschreiben ... *grrr*
Ich werde morgen einen Widerruf aufsetzen, obwohl die Frist natürlich abgelaufen ist (ist ca. 2 - 3 Wochen her) und mich an den Tipps für das Schreiben hier orientieren. Ich hoffe, es klappt.
Besonders ärgere ich mich, weil ich selbst ab und zu umfragen mache bzw. das mal mein Beruf werden könnte (-->Meinungsforschung) und durch solche Abzocker das letzte Vertrauen der Leute verloren geht...
Zum Thema was kann man tun:
Wenn die zunehmend auch an den Unis auftauchen: Vll. hilft schon eine Studivz-Gruppe a la "VSR-Verlag --> Vorsicht Abzocke!" um wenigstens ein paar Freunde und Bekannte vor dem Elend zu bewahren...