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post 19 Nov 2008, 15:32
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Straight Esh
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Ich denke immer noch an eine Gesellschaft in der uns der Geist weiterbringt und von daher ist mehr Bildung nicht verkehrt.


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bonum agere et bonum edere,
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post 19 Nov 2008, 15:33
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nicht jugendfrei
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Zitat(lusch3 @ 19 Nov 2008, 15:25)
ganz ehrlich, was willst du mit mehr abiturienten? schon jetzt fangen nicht alle ein studium an, wenn doch wird viel angefangen was dann doch wieder abgebrochen wird (man hat ja abi) und am ende kommen doch nur 40% an.

ich fänd es besser, wenn alle einen abschluss bekommen können, mit dem du alles machen kannst, außer studieren. wer interesse hat und die leistung bringen kann, macht zusätzlich länger und bekommt dann das abi und darf auch studieren. im studium muss nicht mehr so stark gesiebt werden, da höher qualifiziertere schüler anfangen deren motivation größer ist (bzw sein sollte).
unterm strich hast du genausoviel abgänger, die aber mehr drauf haben und besser betreut wurden, da die studiengänge nicht mehr so überfüllt sind. damit treibt man auch mehr leute in die offenen ausbildungsstellen. (es machen ja weniger abi und fühlen sich dadurch genötigt zu studieren).
*



richtig guter punkt, aber das ding mit dem das mehr leute abitur haben ist bestimmt so gemeint um die breite masse allg. besser zu bilden, was dann dem gleichkommt was du als "abschluss womit man alles amchen kann ausser zu studieren" bezeichnest.. halt ne bessere bildung der breiten masse
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post 19 Nov 2008, 15:34
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Zitat(lusch3 @ 19 Nov 2008, 15:25)
ich fänd es besser, wenn alle einen abschluss bekommen können, mit dem du alles machen kannst, außer studieren.
*

Nennt sich auch Realschulabschluss.


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"Woh, this is fucked beyond belief!" (James Rolfe)

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post 19 Nov 2008, 15:35
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Automatix
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Falsch!

Inzwischen haben es selbst ehem. Realschüler schwer, adäquate Ausbildungsplätze zu bekommen


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post 19 Nov 2008, 15:42
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~ Perle der Natur ~
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Zitat(Gasor @ 19 Nov 2008, 15:33)
richtig guter punkt, aber das ding mit dem das mehr leute abitur haben ist bestimmt so gemeint um die breite masse allg. besser zu bilden, was dann dem gleichkommt was du als "abschluss womit man alles amchen kann ausser zu studieren" bezeichnest.. halt ne bessere bildung der breiten masse
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mir schwebt dabei immer das POS + EOS-modell der DDR vor. die breite masse war auch gut gebildet und wer mehr wollte und konnte, durfte auch weiter (lassen wir die politischen aspekte mal außen vor).

Zitat(Tupolev @ 19 Nov 2008, 15:34)
Nennt sich auch Realschulabschluss.
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der ist aber nicht anerkannt genug, bzw ist es so leicht aufs gymnasium zu gehen, dass jeder versucht soweit wie möglich sein kind auf ein gymnasium zu schicken und dabei außer acht lässt, dass es auf einer realschule besser aufgehoben wäre. ein schlechtes abi ist mehr wert als ein guter realschulabschluss und das ist ein großer missstand.


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We have enough youth, how about a fountain of smart?


"Do you know what time it is? It's do-o'clock."

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post 19 Nov 2008, 15:54
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schräger Vogel
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EOS war auch Käse, hab vor kurzem eine Enfahrungsbericht in einem Buch gelesen. Die Lehrer fandens auch nicht toll. Dafür war aber POS-Abschluss vergleichbar mit heutigem Abitur. ;-)

Ich fand in BRB gut, dass man sich erst zur 7. entscheiden musste. Leider funtkioniert es heutzutage nciht mehr, weils zu wenig Schüler gibt. Früher musste bei uns im Kaff jeder persönlich beim Direktor vorsprechen, wenn er zum Gymnasium wollte.


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post 19 Nov 2008, 16:02
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~ Perle der Natur ~
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kannst du die kritikpunkte der EOS kurz umreißen? smile.gif

ich finds auch doof, dass man sich in der 4. klasse entscheiden muss ob gym oder real oder hauptschule und dann in der 10. schon wieder, auf was man sich spezialisieren will. ich find in keinem alter kann man das so richtig entscheiden, was man will und was nicht. die gutenbergsache in erfurt 2002 lag zum teil auch daran, dass der betreffende keinerlei abschluss gehabt hätte, wenn er das abi nicht geschafft hätte (und danach sah es zu der zeit aus). deswegen wurde dann in der 10. klasse abschlussprüfungen auch für gymnasiasten eingeführt, der abschluss ist weniger wert als ein richtiger realschulabschluss, lässt sich aber darauf aufwerten. ist immerhin etwas, aber immer noch doof.

€: meine erfahrungen aus thüringen wink.gif.
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post 19 Nov 2008, 17:38
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reloaded
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Die Entscheidung nach der 4. Klasse kommt viel zu zeitig. Viele werden zu Unrecht "aussortiert" und machen am Ende nach einer Lehre das Abi nach. Man sollte entweder die Schulen zusammenlegen (damit ein Wechsel leichter ist), oder die Schüler zumindest bis zur 8./9. Klasse nicht zu trennen (klingt nach DDR, aber es war nicht alles schlecht lol.gif )
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post 19 Nov 2008, 17:46
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schräger Vogel
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Bei uns (Abi 2000 in BRB) hatten wir automaitschn nach der 10. einen Abschluss. Das war wiederum etwas unfair gegenüber den Realschülern. Später gabs dann glaube ich auch Prüfungen.

Der Autor war in der ersten Klasse, bei dem nach der 10. zur EOS gewechselt wurde. Die ganze Lehrerschaft war zum dem Zeitpunkt gegen das System und hats an den Schülern ausgelassen. Gab noch andere Probleme, aber die hab ich jetzt nicht parat.
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post 22 Nov 2008, 09:56

3. Schein
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seit: 10.08.2006

Hallöchen,
also ich finde es schon seltsam, dass sich alle über die Durchlässigkeit des Bildungssystems beschweren. Man kann nach 4 Jahren einschätzen, ob eine Schüler Gym-fähig ist oder nicht. Es ist nicht mal die Notenskala, die für mich ausschlaggebend ist sondern das Arbeitsverhalten generell. Wenn einer keinen Bock hat kann er sauklug sein, er wird das Abi nicht packen, weil man nicht in allen Bereichen durch Intelligenz weiterkommt. Manche Fächer sind eben auch einfach mit Lernarbeit verbunden.

Ich habe in meinen Klassen viele Schüler die das Abi sicher schaffen würden. Sie sind clever und kompensieren sehr viel. Aber spätestens wenn wir in 2 Wochen die Klassenarbeit in Mathe schreiben und ich immer noch nicht alle Eltern zum Erwerb von Zeichengeräten für 99 Cent bewegen konnte, wirds eng werden. Dann kann das Kind eben nicht konstrurieren und kriegt 0 von 5 möglichen Punkten. Ich sage nichts, wenn mal Ebbe in der Kasse ist, aber wenn ich sehe das Mutti sich neue "tolle Nägel", aber Max keine Geodreieck leisten kann - sorry - das platzt mir der Kragen. Ich schleppe in meinem Unterricht einen Erste-Hilfe-Kasten rum, der eine 5-fach Ausfertigung einer Federmappe beinhaltet. Sonst könnte ich manchmal gar keinen Unterricht machen, weil Kinder ohne Stifte in die Schule kommen.

Wenn Eltern schon in der GS so wenig Interesse für die Bildung zeigen und dann bei der Bildungsempfehlung "aus allen Wolken fallen" brauchen wir uns echt nicht zu wundern. Im Gegenzug dazu sind die meisten Lehrer absolut unfähig eine Schullaufbahnberatung anzubieten. Außer Realschule und Gymi kennen sie kaum Alternativen. Und es gibt sehr viele Varianten auch nach der 10 noch mal ein Abi ranzuhängen.

Wenn mir eine Sache wirklich wichtig ist (z.B. mein Kind) informiere ich mich auch. Eure Diskussion zeigt mir auch, dass hier viele Null Plan haben. In Sachsen gibt es auch in der 5 und 6 Klasse die Möglichkeit jederzeit die Schulart zu wechseln, wenn sich eine bestimmte Entwicklung andeutet. Das nennt sich Orientierungsstufe. Aber das wissen die wenigsten und wünschen sich die Einheitsschule zurück, die im Grunde genauso aufgebaut ist.

Ciau Elli

Dieser Beitrag wurde von ellipirelli1980: 22 Nov 2008, 11:31 bearbeitet
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post 22 Nov 2008, 10:42
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~Beastie Girl~
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seit: 01.10.2003

bis auf
Zitat(ellipirelli1980 @ 22 Nov 2008, 09:56)
Ich habe in meinen Klassen viele Schüler deren Kinder das Abi sicher schaffen würden.
*


versteh ich dich und geb ich dir recht.. smile.gif


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[22:17] cantrella: ich bin der männergarten

bunglefever was here!

minilusch3n geschlüpft
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post 22 Nov 2008, 12:17

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Punkte: 1459
seit: 03.04.2006

elli: Finds auf jeden Fall gut, dass du dich so ins Zeug legst, aber ich will dir mal von einem Kumpel erzählen, den sie auf die Hauptschule geschickt haben, weil der immer bissl Zappelig war und sich nicht konzentriert hat. Dort hat er eigentlich nur rumvegetiert... irgendwann ist er dann auf die Realschule gewechselt... das war in BaWü. Dann irgendwann aufs Gymnasium gekommen... Jedes mal hat der dabei ein Jahr verloren. Vor 3 Jahren in etwa war ich bei seiner Promotion. Solche Leute gibts. Ich glaube, die sind noch nicht einmal selten. Ich würde stark vermuten, dass es schwierig ist das Potential von einem Kind nach der 4. Klasse einzuschätzen. Auf der anderen Seite zeigt das Beispiel allerdings auch, dass es trotzdem möglich ist, alles zu erreichen, egal ob sie dich in der Bildungsempfehlung für Grenzdebil halten oder nicht...

Die Klarheit, mit der du meinst, du wüsstest wer das Abi Schaffen wird und wer nicht, kann ich wiederum nicht nachvollziehen. Haben meine Grundschullehrer nicht auch meinen damals besten Freund mit aufs Gym geschickt, nur damit der dann in der 12. Klasse abbricht...? Sowas vorauszusehen benötigt Hellseherische Fähigkeiten. Glaubst du, dass du die hast? Glaubst du wirklich das kannst du alles an der Arbeitsweise festmachen? Kannst du dich nicht an die `coolen Säue' beim Abi erinnern, die beständig zu spät zum Unterricht kamen, sich mangelhaft auf das Abi vorbereitet haben und dennoch eben genau NICHT die waren, die auf der Strecke blieben?


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post 22 Nov 2008, 13:28

3. Schein
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seit: 09.03.2008

Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Glaube auch nicht daran, dass es in der 4. Klasse bereits klar erkennbar ist und ich denke, dass es dann auch nicht Schüler-, sondern Elternentscheidung ist. Bei uns in BRB konnte man sich nach der 6. entscheiden und noch bis zur 9. bei entsprechender Notensteigerung wechseln, was ich gut fand. Da ich mir nie vorstellen konnte, mal Abitur zu machen, bin ich ganz normal bis zur 10. Klasse auf der Gesamtschule gewesen, hab dort die Abschlussprüfungen gemacht und bin danach aufs Gym gewechselt. Nun studier ich sogar und arbeite nebenbei als Förderlehrerin an nem Abendgym, wo ich sehe, wie stressig es für die Schüler ist, früh arbeiten und Abend (Unterrichtszeit 17.00-21.30Uhr) in die Schule gehen zu müssen und evt. noch Familie zu haben.
Aber zumindest haben sie die Möglichkeit ihr Abi nachzuholen und sogar nebenbei Geld zu verdienen. Und wer den Biss hat, schafft das auch.
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post 22 Nov 2008, 14:07

3. Schein
***

Punkte: 291
seit: 10.08.2006

Sicherlich ist eure Meinung auch berechtigt. Ich habe auch die Bildungsempfehlung für die Mittelschule bekommen und war dort auch versetzungsgefährdet. Nicht alleine der Intellekt sondern auch das Sozialverhalten, die Arbeitshaltung, die Konzentrationsfähigkeit und der familiäre Hintergrund spielen eine Rolle. In der GS hab ich meine Schüler in Mathe, Deu, Sachunterricht, Englisch und Ethik. Es ist also keine einseitige Sichtweise, wie bei den Fachlehrern auf der weiterführenden Schule.

Die Bildungsempfehlungen werden von einem Lehrerteam getroffen. Wir betrachten das Kind als Ganzes:
Macht es (überhaupt) Hausaufgaben und schafft es das alleine?
Löst es Konflikte und kann seine Bedürfnisse auch zurückstellen?
Kann es Mitschriften verfassen und auch ein Referat halten?
Hält es 45 Minuten durch?
Unterstützen die Eltern ihr Kind und ist bei Problemen auf sie Verlass (oder können sie Nachhilfe überhaupt bezahlen) ?
Eine Bildungsempfehlung ist nur eine Momentaufnahme. Das war bei mir und bei deinem Kumpel sicherlich auch so - und es war zu diesem Zeitpunkt gerechtfertigt. Klar hab ich auch Jahre verloren, weil ich das Abi nachmachen musste. Ich habe aber im "reiferen Alter" gewusst wofür ich lerne, was in der 4. Klasse für mich ganz weit weg war. Aber das ist immer noch der bessere Weg, als wenn ein Kind am Gymi zerbricht. Jeder von uns kennt noch Prüfungen, wo man wie ein Irrer drauf hin lernt und am Ende packt man das nicht. Jetzt stell dir mal vor du bist ein Kind und musst das verarbeiten. An uns werden zwar auch Erwartungen gestellt, aber als Kind stehst du massiv unter Druck der Eltern.

Übrigens haben verschiedene Studien ergeben, dass die Mehrzahl der Bildungsprognosen von GS Lehrern zutreffend waren. In der weiterführenden Schule hingegen - speziell der Mittelschule - wird kaum auf ein Aufsteigen in der Schulart hin gearbeitet. Du hast dann deinen Stempel und das war´s dann.

Ciau Elli

Dieser Beitrag wurde von ellipirelli1980: 22 Nov 2008, 14:10 bearbeitet
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post 22 Nov 2008, 14:25
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verkwirtsch
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Ich glaube, du verkennst den springenden Punkt: Es geht nicht darum, ob eine Empfehlung gegeben werden soll, sondern wann.

Wenn man das nämlich erst in der 6. statt in der 4. Klasse macht, hat ein Kind, das bis Klasse 4 vielleicht lieber den Pausenclown macht, die Chance, sich weiter beweisen und entwickeln zu können und auch sein Potential besser auszuschöpfen. Das vermeidet Umwege oder Sackgassen, wie du sie beschreibst: dass man z.B. aus der Mittelschule relativ schwer in eine "höhere Schulart" aufsteigen kann.

Wünschst du dir als Lehrerin nicht ab und an, dass du mehr Zeit gehabt hättest, um ein Kind richtig einzuschätzen?


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