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13. Februar in Dresden

Protest gegen Naziaufmarsch
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post 10 Feb 2012, 13:41
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Buchbindermeister
****

Punkte: 464
seit: 03.12.2006

wollen wir gegen griechenland demonstrieren?

Dieser Beitrag wurde von LuigiVieri: 10 Feb 2012, 13:41 bearbeitet


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post 10 Feb 2012, 15:58
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Heiler
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seit: 08.12.2004

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mad max ist an der tanke bier holen

Kapitulieren ist EMO

Fuchs (03:57 PM) :
der KNM hat deine Freundin weggeschmissen
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post 10 Feb 2012, 17:01
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Herr Dachs
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Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

Man könnte auch dagegen demonstrieren daß die nazis nich kommen. Schließlich ist der 13. Februar der höchste Feiertag im Dresdner Demofestivalkalender.
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post 10 Feb 2012, 17:51
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verkwirtsch
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Punkte: 4565
seit: 09.04.2004

Das waren schon alles ernstgemeinte Fragen ...


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post 10 Feb 2012, 18:24

Neuling


Punkte: 9
seit: 12.05.2011

@dan

jap zu allem, seit dem letztem jahr spielt das alles eine große rolle!

aber da is die politik in sachsen selbst schuld und es ist auch gut so das das bündnis sich nicht nur auf die dummen nazis beschränkt sondern auch auf die willkür der politik in sachsen eingeht


alles wird gut smile.gif



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post 10 Feb 2012, 19:23
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eXma Poltergeist
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Punkte: 6729
seit: 20.10.2004

Mensch dan, mache doch mal de Ochn uff Mäkelein:

Nasen am 13. Februar:

Kernbereich der Nazi-Demos ist die Wilsdruffer Vorstadt, insbesondere der 26er-Ring zwischen Wiener Straße und Schweriner Straße. Es sind ein Neonazi-Aufzug sowie mehrere Protestdemonstrationen angemeldet. Dazu werden bis zu 2.000 Rechtsextremisten und bis zu 3.000 Teilnehmer an Gegenaktionen erwartet, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa.


Quelle: SZ

Falls dir dann immer noch langweilig ist, demonstrier doch einfach wegen diesem Scheiß hier (unvollständiger Griff in die Scheiße):

Opas Skatclub

Omas Canastarunde

Verfolgungswahn 1

Verfolgungswahn 2

Verfolgungswahn 3

Das haben wir schon immer so gemacht

Realitätsverlust

"Zu erinnern ist daran, dass schon die Benennung eines Platzes nach Jorge Gomondai* gegen die Stimmen der CDU durchgesetzt werden musste."

Oder eben wegen den bekannteren Dingen wie Handygate, Durchsuchungen bei Lothar König und natürlich der Weltfrieden. Ist doch nun echt nicht so schwer Schatzerl.

Idiologisches Futter:

Alles Lüge

Blockieren ist erlaubt

"An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."


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post 11 Feb 2012, 20:27
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i wish i could fly away
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Punkte: 1983
seit: 20.11.2003

Zitat
Dresdner Polizei setzt auf Deeskalation

Polizeipräsident Dieter Kroll: "Niemand will die Bilder von den Ausschreitungen 2011 in diesem Jahr wieder sehen. Der Schlüssel dafür ist eine direkte Kommunikation mit Anwohnern, Gewerbetreibenden und Demonstranten. Unsere Kommunikationsteams werden genau das tun. Sie werden sich als Gesprächspartner anbieten, offen auf die Demonstrationsteilnehmer zugehen und mit diesen selber das Gespräch suchen. Diese Form der Deeskalation funktioniert aber nur dann, wenn alle daran interessiert sind".

Die Polizei setzt dafür am 13. Februar erstmalig so genannte Kommunikationsteams ein. Durch ihre ständige Gesprächsbereitschaft wollen die Beamten Konflikten vorbeugen und dadurch letztlich deeskalierend wirken. Die Polizisten aus Berlin und Niedersachsen sind anhand ihrer neongelben und roten Westen leicht zu erkennen. Außerdem werden sie die weiße Rose, Symbol für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt, an ihrer Uniform tragen.

Unter der Weste tragen die Beamten einen Einsatzanzug, jedoch keinerlei Schutzkleidung. Dieses Erscheinungsbild soll bereits optisch deeskalierend wirken und unterscheidet sich von den Uniformen der Einsatzhundertschaften.

In den Kommunikationsteams werden Polizeibeamte aus den verschiedensten Dienstbereichen eingesetzt. Sie üben die Tätigkeit zusätzlich zu ihrem regulären Dienst aus.

Durchlassstellen für Anwohner und Gewerbetreibende

Der polizeiliche Kerneinsatzbereich, und damit die meisten Absperrungen und Kontrollen, befindet sich im Stadtteil "Wilsdruffer Vorstadt" und insbesondere auf dem 26er Ring zwischen der Wiener Straße und der Schweriner Straße.

Dieter Kroll: "Die Absperrungen ziehen zwangsläufig Einschränkungen für Anwohner, Gewerbetreibende und Berufstätige nach sich. Um diesen Berechtigten den Zugang zu ihrer Wohnung oder ihrem Arbeitsplatz zu ermöglichen, werden wir am Einsatztag Durchlassstellen einrichten."

Die Durchlassstellen werden am 13. Februar veröffentlicht.

Sperrungen im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz

Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz werden unter anderem folgende Straßen und Parkplätze für den Fahrverkehr gesperrt:

Parkplätze:
Schießgasse, Hasenberg/ Steinstraße, Reitbahnstraße, Sarrasanistraße, Pirnaischer Platz, Ringstraße

Straßen:
Bayrische Straße, Petrikirchstraße und die Roquettestraße (zwischen Ockerwitzer Straße und Mobschatzer Straße)

Bundesweite Unterstützung bei Einsatzbewältigung

Der Einsatz der Dresdner Polizei beginnt in den frühen Abendstunden des 12. Februars und dauert bis in den Morgen des 14. Februars an. In diesem Zeitraum werden insgesamt 4.500 Polizeibeamte verschiedene Aufgaben wahrnehmen.

Die meisten Einsatzkräfte werden ab Montagmittag im Stadtgebiet präsent sein. Dabei werden die sächsischen Beamten von Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützt.


Quelle


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Nicht durch unsere Entdeckungen, sondern durch unsere Ahnungslosigkeit bewegen wir uns sicher durch das Leben.
Jean Giraudoux
How come even in my fantasies everyone's a jerk?
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post 12 Feb 2012, 18:06
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verkwirtsch
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Punkte: 4565
seit: 09.04.2004

Viele Gruppen sprechen sich ja dafür aus, zum 13. Februar generell keine Gedenkveranstaltungen mehr in Dresden stattfinden zu lassen, um den "Opfermythus" nicht weiter zu unterfüttern.

Seht Ihr das auch so?

Noch ne Frage hinterher: Dresden is ja nicht die einzige Stadt, die durch alliierte Luftangriffe teilweise zerstört wurde. Gibt es in anderen deutschen Städten auch sowas wie Gedenktage oder so? Weiß das jemand?
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post 12 Feb 2012, 18:53
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schräger Vogel
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seit: 09.12.2003

Zitat(die_dan @ 12 Feb 2012, 18:06)
Viele Gruppen sprechen sich ja dafür aus, zum 13. Februar generell keine Gedenkveranstaltungen mehr in Dresden stattfinden zu lassen, um den "Opfermythos" nicht weiter zu unterfüttern.

Seht Ihr das auch so?
*


Nach meinem Geschichtsverständnis wurde der Opfermythos durch SED bereits am Ende der 40er Jahre etabliert. Laut meiner Mutter gab es z.B. auch Anwesenheitspflicht auf Kundgebungen. Ich finde, Gedenken und Trauer ist zuerst einmal etwas persönliches, aber ich kann auch verstehen, wenn vor allem ältere Dresdener auch ein Stück weit um Ihre Stadt trauern. Sowas zu unterbinden zu wollen ist totaler Unfug.


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post 12 Feb 2012, 19:13
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Anarchohedonist
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Punkte: 531
seit: 12.10.2008

Zunächst mal stimmt es, dass auf viele deutsche Städte Luftangriffe durchgeführt wurden, aber Dresden unterschiedet sich in folgenden Punkten:

* Bis zu dem Luftangriff 45 (!) fanden kaum bedeutende Luftangriffe auf Dresden statt, dieser kam vollkommen überraschend
* Es war ein besonders verheerender Amgriff inkl. Zerstörung der Frauenkirche
* Neben strategischem Zielen war die Zivilbevölkerung ein Hauptziel (Bombenterror)

In Hamburg gab es einen größtenteils mit Brandbomben ausgeführter Luftangriff, der die Stadt auch sehr hart traf. Dort gibt's einmal im jahr eine Kranzniederliegung und meines Wissens wenig Nazis zu dem Datum.

Es ginge also auch beschaulich mit Kranz und stillen Gedenken, ohne Ringelpiez oder Nazis. Ich fände es auch schön wenn es möglich wäre, den Unschuldigen vom 13/14 zu gedenken, ohne das das Ganze instrumentalisiert wird.


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Fuchs: ich seh ganz schön agent orange aus
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post 12 Feb 2012, 19:16
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verkwirtsch
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Punkte: 4565
seit: 09.04.2004

Naja. Andere Stimmen sagen im Prinzip: "Es gab keine Unschuldigen".
Auch oft gehört: "Jede Bombe auf diese Stadt war richtig!"
Und es gibt Leute, die jegliche Form des Gedenkens ablehnen, auch das mit den Kränzen.
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post 12 Feb 2012, 19:30
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mäh
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Punkte: 1332
seit: 03.08.2005

In Magdeburg gingen auch am 16.01.1945 Bomben runter und dort laufen die Nazis auch.

(unschuldige Opfer = Kinder)


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post 12 Feb 2012, 19:41
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schräger Vogel
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Punkte: 8189
seit: 09.12.2003

Zitat(die_dan @ 12 Feb 2012, 19:16)
Naja. Andere Stimmen sagen im Prinzip: "Es gab keine Unschuldigen".
Auch oft gehört: "Jede Bombe auf diese Stadt war richtig!"
Und es gibt Leute, die jegliche Form des Gedenkens ablehnen, auch das mit den Kränzen.
*


Wie ist deine Meinung dazu?
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post 12 Feb 2012, 20:08
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chaos.
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Punkte: 9601
seit: 22.10.2004

Zitat(Bambi @ 12 Feb 2012, 19:30)
(unschuldige Opfer = Kinder)*

Interessante Überlegung. Aber ist es nicht so, dass man schon mit der Geburt seine Unschuld verliert? Ab welchem Alter ist man ein ("gerechtes") Opfer bzw. zumindest kein unschuldiges Opfer mehr? Mit der Mündigkeit? Sind wir mündig?

....da tut sich schnell ein großes Feld auf. smile.gif


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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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post 12 Feb 2012, 20:34
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eXma Poltergeist
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Punkte: 6729
seit: 20.10.2004

Vgl. dazu: Erbsünde.

Dieser Beitrag wurde von Stormi: 12 Feb 2012, 20:34 bearbeitet
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