@MafiaGirl: dass es eine dumme Initiative ist, hast nicht du, sondern jemand anderes geschrieben. Das sollte klar werden mit der Anrede "Ey Leute". Und an Studium, Job und Familie denke ich mehr, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Das bedeutet aber nicht, dass mein Horizont an dieser Stelle aufhört. Und der hört auch nicht bei Bildungspolitik oder dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan auf. Das hier ist eine Sache, die mein Lebensumfeld betrifft, warum sollte es mir also egal sein? Ich empfehle in diesem Zusammenhang btw. mal Neil Postman zu lesen.
Und nein, bis auf eine Protestemail habe ich mich bisher noch nicht engagiert weil mir einfach bisher noch nichts von dieser Geschichte um die Ohren gekommen ist. Liegt warscheinlich daran, dass ich zu sehr mit Studium, Job, Familie und Bundespolitik beschäftigt war
SIcher ist ein Hochwasserschutz nötig, das möchte ich nicht bestreiten, aber ein entsprechender Bürgerentscheid der dortigen Anwohner hat ergeben, das 98% der Menschen
dagegen sind.
Und wenn man konsequent wäre, müsste man den Hochwasserschutz an äquivalenten Stellen ähnlich ausbauen. Das bedeutet beispielsweise eine derartige Mauer in Johannstadt oder vorm Finanzministerium. Aber das ist ja wieder stadtbildverschandelnd denn das sind die Gegenden in denen Touristen unterwegs sind. Also werden ein paar Mille extra investiert um in diesen Gebieten mobile Hochwasserschutzsysteme (Siehe der Bereich vorm Landtag) zu errichten, die bei Bedarf in Nullkommanix aufgestellt sind. In Wohngebieten, weitestgehend abseits vom Touristenstrom wär das natürlich rausgeschmissenes Geld.
Stattdessen gibt man lokalen Investoren (Stichwort Elbepark) klein bei und kettet sich möglichst billig an deren Bedingungen, damit diese auch schön weiter in der Gegend investieren.
Und mal am Rande eine Frage: K.Rieger ausgenommen, der sich ob seiner Herkunft ja offensichtlich mit Hochwasser auskennt. Wer ist denn Anwohner in der Gegend und wer hat denn das Hochwasser überhaupt miterlebt?