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Krankenhäusern - Friedrichstadt&Neustadt
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 30 Jan 2012, 09:41
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Ist es verwunderlich, dass die Dresdner gegen einen Plan stimmen, der den Geruch der Privatisierung trägt? Das Thema Privatisierung hat in den Medien durchaus einen Präsenz und die ist auch nicht wirklich gut. Hinzu kommen die Erfahrungen mit dem Verkauf der WoBa, bei der ja auch gewisse (Sozial)Standards festgeschrieben wurden, die relativ schnell von der Gagfah umgangen wurden.
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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 30 Jan 2012, 11:24
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Automatix         
Punkte: 5198
seit: 09.11.2005
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Mir scheint, der gemeine Wähler, der gestern Abstimmen war, setzt eine Privatisierung mit dem Rausschmiss von übzn Prozent aller Angestellten gleich. Das kommt auch in der (völlig verblendeten) Propaganda der Linken rüber. Die hätten sich ruhig mal n bissl mehr Mühe geben sollen, etwa wie die Grünen. Zitat Die Häuser würden dann vor allem auf wirtschaftlichen Wettbewerb und Gewinnerzielung ausgerichtet werden. Dies bedeutet Reduzierung von Personal, schlechtere Bezahlung und weniger öffentliche Kontrolle. Zudem besteht die Gefahr des späteren Verkaufs an einen Krankenhauskonzern. Dabei vergessen wird allerdings die Tatsache, dass ein Verbleib der Kliniken im Besitz der Stadt nicht dafür garantiert, dass weiterhin alles so bleibt, wies ist und munter weiter in den Miesen gearbeitet wird. Und wenn mich nicht alles täuscht soll eine gGmbH kostendeckend arbeiten und nicht Millionen an Gewinnen einfahren (bzw. anfallenden Überschuss reinvestieren). Da hängt doch kein verkokster Managervorstand mit überzogenen Millionengehältern (ich bediene bewusst das Klischee) hinter, sonst würde es nämlich das kleine g in der Firma nicht geben (dürfen). Oder?
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Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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 31 Jan 2012, 19:59
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dLikP       
Punkte: 1497
seit: 06.10.2006
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Zitat(Sigurd @ 30 Jan 2012, 11:24) Mir scheint, der gemeine Wähler, der gestern Abstimmen war, setzt eine Privatisierung mit dem Rausschmiss von übzn Prozent aller Angestellten gleich. Das kommt auch in der (völlig verblendeten) Propaganda der Linken rüber. Die hätten sich ruhig mal n bissl mehr Mühe geben sollen, etwa wie die Grünen. Schon interessant, dass du den Leuten unterstellst, die Sache nicht richtig durchdacht zu haben. Vielleicht haben die auch nur den CDU-Flyer gelesen und sich überlegt "Millionendefizit verringern, Investitionen in bessere Technik und kein Abbau / Gehaltseinbußen für das Pflegepersonal, wie soll das bitte gleichzeitig gehen?". Einige sind dann vielleicht zu dem Schluss gekommen, dass da vielleicht schon wieder jemand nicht ganz die Wahrheit, oder zumindest nicht die ganze Wahrheit sagt. Wilde Spekulation meinerseits: Die nächsten drei Jahre wird der Laden weiter runtergewirtschaftet und dann privatisiert (tschuldigung, in eine gGmbH überführt). Zitat Da hängt doch kein verkokster Managervorstand mit überzogenen Millionengehältern (ich bediene bewusst das Klischee) hinter, sonst würde es nämlich das kleine g in der Firma nicht geben (dürfen). Oder?  Gemeinnützigkeit heißt nicht, dass man sich nicht "einen verkoksten Geschäftsführer mit Millionengehalt" holen dürfte. Ohne jetzt zu unterstellen, dass jemand die Absicht gehabt hätten täte... derso...
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flickrUnd wenn sie kommt, fährt sie an uns vorbei -RaT-
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