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Bürgerentscheid zu städtischen

Krankenhäusern - Friedrichstadt&Neustadt
Wie soll die Zukunft der beiden Krankenhäuser aussehen?
Sie sollen beide städtische Eigenbetriebe bleiben 80 ** 67.23%
Sie sollen beide in *eine* GmbH umgewandelt werden 14 ** 11.76%
Es sollte eine andere Lösung gefunden werden 4 ** 3.36%
Ich habe keine Meinung 21 ** 17.65%
Totale Stimmen: 119
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post 30 Jan 2012, 09:41
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Straight Esh
*********

Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Ist es verwunderlich, dass die Dresdner gegen einen Plan stimmen, der den Geruch der Privatisierung trägt? Das Thema Privatisierung hat in den Medien durchaus einen Präsenz und die ist auch nicht wirklich gut. Hinzu kommen die Erfahrungen mit dem Verkauf der WoBa, bei der ja auch gewisse (Sozial)Standards festgeschrieben wurden, die relativ schnell von der Gagfah umgangen wurden.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 30 Jan 2012, 11:24
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Automatix
*********

Punkte: 5198
seit: 09.11.2005

Mir scheint, der gemeine Wähler, der gestern Abstimmen war, setzt eine Privatisierung mit dem Rausschmiss von übzn Prozent aller Angestellten gleich. Das kommt auch in der (völlig verblendeten) Propaganda der Linken rüber. Die hätten sich ruhig mal n bissl mehr Mühe geben sollen, etwa wie die Grünen.

Zitat
Die Häuser würden dann vor allem auf wirtschaftlichen Wettbewerb und Gewinnerzielung ausgerichtet werden. Dies bedeutet Reduzierung von Personal, schlechtere Bezahlung und weniger öffentliche Kontrolle. Zudem besteht die Gefahr des späteren Verkaufs an einen Krankenhauskonzern.


Dabei vergessen wird allerdings die Tatsache, dass ein Verbleib der Kliniken im Besitz der Stadt nicht dafür garantiert, dass weiterhin alles so bleibt, wies ist und munter weiter in den Miesen gearbeitet wird. Und wenn mich nicht alles täuscht soll eine gGmbH kostendeckend arbeiten und nicht Millionen an Gewinnen einfahren (bzw. anfallenden Überschuss reinvestieren). Da hängt doch kein verkokster Managervorstand mit überzogenen Millionengehältern (ich bediene bewusst das Klischee) hinter, sonst würde es nämlich das kleine g in der Firma nicht geben (dürfen). Oder?


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Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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post 30 Jan 2012, 11:37
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~Beastie Girl~
*********

Punkte: 13190
seit: 01.10.2003

lol.gif
eine der nicht-funktionierenden gGmbH, die ich kenne, schreibt sich neben dem gemeinnützig auch noch christlich auf die flagge. puking.gif

dort is das problem, dass der eine nicht weiß, was der andere tut (kein gGmbH-problem an sich, brachte aber die Aufteilung eines großen an sich funktionierenden Betriebs in mehrere kleine gGmbH mit sich). Unfähige leute werden auf überflüssige posten gesetzt und stellen, wo mitarbeiter benötigt werden (weil bald ruhestände anstehen) werden nicht nachbesetzt..



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[22:17] cantrella: ich bin der männergarten

bunglefever was here!

minilusch3n geschlüpft
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post 30 Jan 2012, 11:41
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schräger Vogel
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Punkte: 8189
seit: 09.12.2003

Das liegt dann aber eher an der Aufspaltung und dem Aufblasen der Verwaltung, als an der Rechtsform an sich, oder?


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post 30 Jan 2012, 12:20
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~Beastie Girl~
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Punkte: 13190
seit: 01.10.2003

na klar liegt es nicht an der Rechtsform an sich. aber seit der Umwandlung geht es stetig bergab. (inzwischen 6 Jahre) ich sehe da schon irgendwie Zusammenhänge..
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post 30 Jan 2012, 17:21
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De Puta Madre
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Punkte: 1001
seit: 01.10.2003

Ich finde es interessant, dass NACH einem Wahlentscheid die Verlierer immer den Wahlentscheid für unsinnig befinden und das direkte Demokratie schlecht ist. Dann kommt die Argumentation, dass wenn es 100% Wahlbeteiligung gegeben hätte, das Ergebnis anders wäre, ist ja dann auch nur so, dass die Gegner nur wählen waren.

War bei der Waldschlösschenbrücke genauso wie jetzt bei den Kliniken. Aber den Wahlentscheid vorher für unsinnig erklären geht ja nicht, weil Ergebnis noch offen war und man ja gewinnen könnte. biggrin.gif


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post 30 Jan 2012, 19:05
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parse error
*********

Punkte: 13762
seit: 27.05.2003

naja nee, dass der bürgerentscheid nur dazu gut ist, um hinterher dem bürger die schuld geben zu können, egal wie er ausgeht, haben wir schon vorher** festgestellt.
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post 30 Jan 2012, 19:33
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schräger Vogel
*********

Punkte: 8189
seit: 09.12.2003

Na mal schauen, ob das Thema jetzt längere Zeit im öffentlichen Bewusstsein bleibt. Immerhin sollte sich ja nun langsam mal darum gekümmert werden, einen funktionierenden Eigenbetrieb für beide Häuser im Verbund hinzubekommen.
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post 30 Jan 2012, 20:28
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Herr Dachs
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Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

Der Zug ist mit dem Volksentscheid leider abgefahren ;-)
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post 31 Jan 2012, 09:26
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verkwirtsch
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Punkte: 4565
seit: 09.04.2004

Man sollte seinen gewählten Vertretern auch einfach mal richtig zuhören, gelle:
Zitat
Der Dresdner Verwaltungsbürgermeister, Detlef Sittel (CDU) sprach von einem „klaren Ergebnis.“ Die wirtschaftlichen Probleme der Häuser könnten auch mit diesem Ausgang des Entscheides bewältigt werden. Quelle: LVZ-Online


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post 31 Jan 2012, 19:59
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dLikP
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Punkte: 1497
seit: 06.10.2006

Zitat(Sigurd @ 30 Jan 2012, 11:24)
Mir scheint, der gemeine Wähler, der gestern Abstimmen war, setzt eine Privatisierung mit dem Rausschmiss von übzn Prozent aller Angestellten gleich. Das kommt auch in der (völlig verblendeten) Propaganda der Linken rüber. Die hätten sich ruhig mal n bissl mehr Mühe geben sollen, etwa wie die Grünen.


Schon interessant, dass du den Leuten unterstellst, die Sache nicht richtig durchdacht zu haben. Vielleicht haben die auch nur den CDU-Flyer gelesen und sich überlegt "Millionendefizit verringern, Investitionen in bessere Technik und kein Abbau / Gehaltseinbußen für das Pflegepersonal, wie soll das bitte gleichzeitig gehen?". Einige sind dann vielleicht zu dem Schluss gekommen, dass da vielleicht schon wieder jemand nicht ganz die Wahrheit, oder zumindest nicht die ganze Wahrheit sagt.

Wilde Spekulation meinerseits: Die nächsten drei Jahre wird der Laden weiter runtergewirtschaftet und dann privatisiert (tschuldigung, in eine gGmbH überführt).

Zitat
Da hängt doch kein verkokster Managervorstand mit überzogenen Millionengehältern (ich bediene bewusst das Klischee) hinter, sonst würde es nämlich das kleine g in der Firma nicht geben (dürfen). Oder?
*


Gemeinnützigkeit heißt nicht, dass man sich nicht "einen verkoksten Geschäftsführer mit Millionengehalt" holen dürfte. Ohne jetzt zu unterstellen, dass jemand die Absicht gehabt hätten täte... derso...


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Und wenn sie kommt, fährt sie an uns vorbei
-RaT-
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post 31 Jan 2012, 20:11

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seit: 13.08.2007

​​

Dieser Beitrag wurde von Juri: 29 Sep 2018, 03:56 bearbeitet
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post 31 Jan 2012, 20:37
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Exmatrikulator
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Punkte: 2083
seit: 17.08.2006

Frag doch mal beim Grünflächenamt nach.


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post 31 Jan 2012, 21:18
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Heiler
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Punkte: 1987
seit: 08.12.2004

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[x] nein!!!1


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mad max ist an der tanke bier holen

Kapitulieren ist EMO

Fuchs (03:57 PM) :
der KNM hat deine Freundin weggeschmissen
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post 29 May 2012, 18:07
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Punkte: 13762
seit: 27.05.2003

In einer teilweise emotionsgeladenen Debatte wurden mehrere Anträge zur Zukunft der beiden Dresdner Krankenhäuser behandelt. Verwunderung löste vor allem die Rede der Stadträtin Malberg (CDU) aus, welche ausführte, dass die vor dem Bürgerentscheid in Aussicht gestellte Arbeitsplatzgarantie nur für eine Fortführung als GmbH gültig gewesen sei, diese also durch das Ergebnis des Bürgerentscheids hinfällig ist, und dass der Bürgerentscheid ohnehin nicht die Diskussion um die Rechtsform beendet habe. Das zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis und blieb zudem in der Sitzung inhaltlich völlig unbegründet. Wenn Frau Malberg Einsparpotenziale im Personalbereich der Krankenhäuser sieht, so soll sie diese konkret benennen, anstatt auf diesem Wege Ängste zu schüren!
Quelle: Piratenpartei KV Dresden

wer hätte das gedacht.
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