zum 1. Mai in Kreuzberg:
Polizeieinsatzkräfte verprügeln Kollegen in zivil und besprühen diese auch mit Peffersprayes gibt da wohl zwei möglichkeiten:
1. bei den beamten in zivil handelte es sich um sog. "agent provocateur" (keine Ahnung wie der Plural heißt), die dann völlig zurecht was abbekommen haben
oder
2. die Einsatzpolizisten haben völlig friedliche Demonstranten ohne nachweislichen Grund angegriffen
im bericht wird eher von der zweiten variante gesprochen. vielleicht wars auch eine mischung aus beiden.
mich würde außerdem interessieren ob die verletzten zivilbeamten mit in die verletztenstatistik des einsatzes aufgenommen wurden.
wie auch immer, mein bild, dass ich mir bei vielen demos von so einigen herren in grün -nicht alle, aber doch einige- (jetzt ja meistens in schwarz) gemacht habe, wird wiedereinmal bestätigt.
lustig finde ich auch, dass die anzeigen der herren zivilbeamten jetzt beschleunigt bearbeitet werden sollen. sind die polizisten bessere menschen oder stehen deren rechte über denen der anderen wirklichen zivilisten, die ebenfalls verletzt worden sind, dass ihre fälle mit zitat "PRIORITÄT" behandelt werden?
Ach ja, die wußten ja nicht wer sie angegriffen hat. waren halt nur unbeschriftete Schläger. und zeugen aus den reihen der polizei, welche die täter eventuell identifizieren könnten, hat man bestimmt nicht finden können. wie auch?!
es wird endlich zeit für eine kennzeichnungspflicht für einsatzkräfte und eine von der polizei unabhängigen Kommision, die solche vorfälle untersucht.
das man bei bild nix darüber findet ist ja klar, aber auch spiegel-online (auch nicht so unbedingt verwunderlich) oder sueddeutsche.de ist dieser Vorgang keine Nachricht wert.
soviel zur objektiven unparteilichen berichterstattung unserer quasi gleichgeschalteten medienlandschaft.