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 03 Oct 2004, 17:01
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Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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.. es gibt aber Sender, die die Quote nie im Leben erfüllen könnten. Ich sag nur Rock Radio 21 (Classic Rock der 60er, 70er und 80er). Was wird dann mit denen? Müssen die dann Wolfgang Petry , Mariane Rosenberg, Peter Schlling oder noch schlimmer Hubert Kah spielen um auf die Quote zu kommen? ..
.. Fritz spielt zwar im normalen Tagesprogramm auch immer das Gleiche, aber die spielen ja jetzt schon sehr, sehr viele deutsche Produktionen ..
.. ist halt schwer zu beurteilen für was ich sein soll, aber ich denke, dass deutsche Musik auch so schon im Kommen ist und dass es mal wieder eine fixe, nicht zuende gedachte Idee der Politiker ist .Warscheinlich um arbeitslose, verarmte, deutsche Produzenten von der Starsse zu holen (die dort warscheinlich nicht ohne Grund sind)..
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 04 Oct 2004, 00:21
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parse error         
Punkte: 13762
seit: 27.05.2003
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| QUOTE (Bitter Lemmer) | [...]
Als Vorbild wird von Quotenbefürwortern immer Frankreich genannt. In Frankreich gibt es nationale Radiolizenzen. Wenn die Quotenbefürworter sagen würden, daß Radiosender deutschlandweite Sendegebiete bekommen dürfen, wäre der Vergleich berechtigt. So ist er es nicht.
Zur Berücksichtigung der Quote genügt es in Frankreich, wenn ein amerikanischer Rapper in einem französischen Studio ein paar französische Zeilen einspielt, die dann in den amerikanischen Hit hineingemischt werden. Ein französischsprachiger Song aus der belgischen Wallonie ist dagegen ausländisch und zählt nicht. Die Quote ist in Frankreich folglich auch bürokratisch – mit dem Unsinn, der zur Bürokratie naturgesetzlich dazugehört.
Wie soll diese Quote übrigens definiert sein? Muß das Lied in Deutschland produziert und mit einem deutschen Text versehen sein (nennen wir es die „volldeutsche“ Variante)? Reicht es aus, eine deutsche Produktion mit deutschen Musikern mit einem englischen Text als quotentauglich zu akzeptieren (die „teildeutsche“ Variante)? Was ist mit einem in Deutschland produzierten Instrumental (die „stummdeutsche“ Variante)? Müssen die Musiker alle einen deutschen Paß besitzen (die „volksdeutsche“ Variante)? Was passiert, wenn deutsche Musiker und Produzenten ein Studio in Mallorca besitzen und dort Musik einspielen (die „exildeutsche“ Variante)? Wie verhalten wir uns, wenn eine Band aus Mitgliedern verschiedener Nationalitäten besteht (die „multikultideutsche“ Variante)? Wie halten wir es mit Österreichischen oder Schweizer Produktionen (würden wir diese Varianten als „deutsch“ bezeichnen, hätten wir eine böse Debatte mit den Alpenländlern). Die Beantwortung dieser Fragen ist wichtig, denn sie klären, ob die Quote kulturell oder wirtschaftlich begründet sein soll.
Frau Vollmer spricht außerdem davon, daß die öffentlich-rechtlichen Sender die Verpflichtung hätten, kulturelle Vielfalt zu spiegeln, was sie nicht ausreichend täten. Das mag – zur Not – als Begründung für eine Quote bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gelten. Frau Vollmer verlangt aber ausdrücklich, auch die Privaten unter Quotenzwang zu stellen. Sie macht sich gar nicht erst die Mühe, das zu begründen.
Das allerdings läßt tief blicken – ebenso der Umstand, daß niemand in der Politik, gleich, welcher Partei, ihr widersprochen hat. Die Wahrheit ist: Hier geht es um Zensur, um die Einschränkung von Medienfreiheit, um die Beschneidung demokratischer und verfassungsmäßiger Rechte.
[...] |
Quelle: Radioszene.de
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 04 Oct 2004, 07:28
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Hockeyprophi         
Punkte: 2765
seit: 22.01.2005
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| QUOTE (mcnesium @ 04 Oct 2004, 01:21) | | Muß das Lied in Deutschland produziert und mit einem deutschen Text versehen sein (nennen wir es die „volldeutsche“ Variante)? |
na klar, steht doch überall  aber die deutsche produktion reicht schon aus. | QUOTE | | Reicht es aus, eine deutsche Produktion mit deutschen Musikern mit einem englischen Text als quotentauglich zu akzeptieren (die „teildeutsche“ Variante)? |
wie wir herausgefunden haben, ja. | QUOTE | | Was ist mit einem in Deutschland produzierten Instrumental (die „stummdeutsche“ Variante)? |
die natürlich auch, geht ja nicht um die sprache, sondern um die deutsche produktion. | QUOTE | | Müssen die Musiker alle einen deutschen Paß besitzen (die „volksdeutsche“ Variante)? |
muss halt eine deutsche produktion sein. | QUOTE | | Was passiert, wenn deutsche Musiker und Produzenten ein Studio in Mallorca besitzen und dort Musik einspielen (die „exildeutsche“ Variante)? |
dann wäre es ja keine deutsche produktion mehr, oder? nee, wärs nicht! | QUOTE | | Wie verhalten wir uns, wenn eine Band aus Mitgliedern verschiedener Nationalitäten besteht (die „multikultideutsche“ Variante)? |
hehe, das ist ne gute frage  aber solange sie in deutschland produziert wird... | QUOTE | | Wie halten wir es mit Österreichischen oder Schweizer Produktionen (würden wir diese Varianten als „deutsch“ bezeichnen, hätten wir eine böse Debatte mit den Alpenländlern). |
ösische und swizzerische produktionen sind keine deutschen produktionen. | QUOTE | | Die Beantwortung dieser Fragen ist wichtig, denn sie klären, ob die Quote kulturell oder wirtschaftlich begründet sein soll. |
beides
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Nichts ist schöner als der eigene Geist!
Sp..T...A...Ges 8 .. 6.. 6 .. 12
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 04 Oct 2004, 09:50
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about:away         
Punkte: 3998
seit: 01.10.2003
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Deutschlands Bürokraten ist mal wieder langweilig... Die sollten lieber eine quote für anspruchsvolle Musik einführen, oder am allerbesten, warum stimmt der Bundestag nicht jeden Monat ab, welches 24- Stunden-endlosband am besten geeignet ist die Hirnfrequenzen der Arbeiter- und Angestelltenschicht zu manipulieren. warscheinlich wirds darin enden, das deutsche Hits einfach mal 30 mal am Tag anstatt 10 mal am Tag gespielt werden, um die quote zu erfüllen, aber die Vielfalt wird bestimmt nicht größer, eher im Gegenteil... armes, dummes, auf der Stelle tretendes Deutschland
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„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 1 Abs. 1
Selber denken statt fern sehen!
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 04 Oct 2004, 10:25
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Hockeyprophi         
Punkte: 2765
seit: 22.01.2005
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| QUOTE (rakete @ 04 Oct 2004, 10:50) | | Deutschlands Bürokraten ist mal wieder langweilig... |
es sind keine bürokraten, die eine quote fordern... | QUOTE | | Die sollten lieber eine quote für anspruchsvolle Musik einführen, oder am allerbesten, warum stimmt der Bundestag nicht jeden Monat ab, welches 24- Stunden-endlosband am besten geeignet ist die Hirnfrequenzen der Arbeiter- und Angestelltenschicht zu manipulieren. |
weil der bundestag bei deinen zwei vorschlägen dagegenstimmen würde | QUOTE | | warscheinlich wirds darin enden, das deutsche Hits einfach mal 30 mal am Tag anstatt 10 mal am Tag gespielt werden, um die quote zu erfüllen, aber die Vielfalt wird bestimmt nicht größer, eher im Gegenteil... |
ich sehe keinen vernünftigen grund anzunehmen, warum ein radiosender so blöd sein soll und die deutschen produktionslieder einfach drei-oder mehrfach so oft spielen soll/wird ^^ aber von vornherein schon dagegen sein und das anzunehmen, was am unlogischsten ist, finde ich immerhin auch mal spitze | QUOTE | armes, dummes, auf der Stelle tretendes Deutschland  |
arme, dumme menschen, die es ruinieren... ich finde nicht, dass wir auf der stelle treten - es ist doch das klare gegenteil der fall, sonst würde doch keiner so ausrasten Dieser Beitrag wurde von der-prophet: 04 Oct 2004, 10:26 bearbeitet
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 04 Oct 2004, 12:41
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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.. unter den Hits bzw. Top 20, der Radosender sind wenig deutsche Produktionen, was sicherlich auch an der Art und Weise liegt, wie Hits gemacht werden. Ein Top 10 der US Charts wird einfach ein wenig beworben und dann gleich aufgenommen, fertig ist der Hit ..
.. MTV, auch wenn es kein radiosender ist aber sicherlich auch zur "Hitmache" beiträgt, geht z.B. nach Verkaufszahlen und da wird eine bereits in anderen Ländern erfolgreiche Produktion halt immer gegen eine neue deutsche gewinnen .. .. Man will also mit dieser Maßnahme die Medien zwingen von diesem Verfahren abzurücken. Das halte ich ja eigentlich für vernünftig, aber die Art und Weise wie das gemacht wird ist doch sehr fragwürdig. Würden die Medien nicht nach dieser Methode Lieder auswählen, würde sicherlich auch mehr deutsche gespielt werden ...
.. Ich würde mir nicht unbedingt mehr deutsche Produktionen im Radio wunschen (die dann genau so ätzend in Rotation laufen wie anderer "Hits" jetzt, sondern mehr Vielfallt und dass schafft auch die Quote nicht .. .. Ich weiß nicht genau, wie Radiosender sich finanzieren, aber es scheint ja so zu sein, dass sie gewisse Musik spielen müssen um zu überleben, vielleicht sollte man da ansetzten wenn man was ändern will .......
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 04 Oct 2004, 14:11
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Punkte: 13762
seit: 27.05.2003
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warum seit ihr denn so gegen deutsche produktionen? seit ihr grundsätzlich dagegen, weil ihr meint da kommt nix gutes bei raus? vielleicht kennt ihr einfach nichts gutes. weil ihr die erfolgreichen deutschen bands aus den rotationen kennt und sie euch nervt weil sie andauernd kommt, heißt das doch noch lange nciht dass alle deutsche musik scheiße ist. habt ihr euch mal die alben von den sportfreunden, den beatsteaks, den helden, den donots, juli, silbermond, 2raumwohnung, mia, rosenstolz, äh... rammstein, fanta4, gentleman, max herre, ... (mir fallen bestimmt noch mehr ein) angehört? alle waren oder sind in den charts der letzten zeit. ich find eigentlich keine der genannten bands so richtig scheiße, und ich kenn sie auch, weil ich den radiosender höre, der sich freiwillig eine solche quote setzt und noch dazu nachwuchsbands unterstützt und pusht wie nix gutes. ich würde mir wünschen wenn es eine art gentlemens-agreement zwischen den rundfunkanstalten und der musikindustrie gäbe, dass genau so eine art quote eingehalten wird, ohne gleich ein gesetz dafür zu haben. dann könnten auch solche spartensender wie rockland oder jazzradio ihr programm weiter führen, ohne ein gesetz zu brechen.
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