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 04 Oct 2004, 21:56
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3. Schein   
Punkte: 229
seit: 01.10.2003
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meine Befürchtung ist eigentlich, daß es auf eine Schlager & Volksmusiquote hinausläuft ...
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 05 Oct 2004, 11:09
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De Puta Madre       
Punkte: 1001
seit: 01.10.2003
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Also es ist ein grosser Unterschied ob man eine Quote für deutschsprachige Musik oder für in Deutschland produzierte Musik verlangt. Im ersten Fall geht es darum die Identität einer deutschen Musikkultur zu bewahren, im zweiten Fall darum einen maroden Industriezweig unter die Arme zu greifen.
Im ersten Fall bin ich für eine Quote, wenn die deutsche Sprache in der Musik vorm Aussterben wie die Wale bedroht sind. Aber dann nicht radikal mit 40%, sondern z.B. nur mit 1%, damit die deutsche Sprache die Chance hat sich selber ihre Existenz in der Musiklandschaft zu wahren und zu sichern. Die deutschsprachige Musik müsste sich aber durch Qualität selbst aus dem Tief herausboxen. Wir sind glücklicherweise noch lange nicht soweit, dass wir die deutsche Sprache in der Musik als bedrohlich ansehen müssen.
Im zweiten Fall bin ich für eine Quote, wenn es darum geht einen Industriezweig zu subventionieren, der wie die deutsche Musikindustrie gesellschaftlich sehr wichtig ist, vor dem Aus steht und vor allem eine Zukunft hat. Wenn die deutsche Musikindustrie keine Zukunft auf dem freien Markt hat, muss man sich das eingestehen und die Produktion den Amis oder anderen überlassen. Wenn es z.B. bei der Landwirtschaft darum geht einen Industriezweig künstlich am Leben zu erhalten, ist eine Subvention nicht gerechtfertigt. Die deutsche Musikindustrie hat zwar eine Zukunft, steht aber noch lange nicht vor dem Aus.
Musik ist Qualität, die im Wettbewerb steht und stehen bleiben muss. Schlechte Musik darf nicht mit guter Musik gleichgestellt werden. Wir sollten in Zeiten der Entbürokratisierung und Deregulierung staatlicher Eingriffe nicht zu Mitteln greifen, die der Marktwirtschaft ihren Spielraum nimmt.
Das Grundgesetz garantiert den Radiosendern redaktionelle Freiheit, damit sie sich vor den Produzenten schützen können und die künstlerische Vielfalt garantiert wird. Eine Quote würde nicht wie viele sich erhoffen die Vielfalt stützen, sondern diese gefährden, weil dadurch weniger multikulturelle Einflüsse in die deutsche Kultur hereinwachsen kann. Man stelle sich vor, dieses Gesetz würde umgekippt werden, dann kann die deutsche Filmindustrie verlangen, dass eine bestimmte Anzahl an Filmproduktionen gezeigt werden, weil sie die deutsche Filmkultur gefährdet sehen. Man bekommt einen Haufen schlechter Filme vorgesetzt während künstlerisch hochwertige Filme aus dem Ausland nicht gezeigt werden können. Ich denke, es ist nicht gerechtfertigt so stark in die Kultur einzugreifen und zu lenken. Der Staat bzw. die Politik hat die Möglichkeit Freiräume für Subkulturen zu schaffen, aber nicht die Aufgabe diese zu lenken.
Sämtliche Radiostationen würden weniger Werbeeinnahmen aufgrund der Quoteneinbussen bekommen. Es wird noch schwieriger Nischenmusik und Nischensender zu platzieren. Man stelle sich vor, man will ein Soul-Sender installieren. Hier ist man gezungen 40% Musik von in Deutschland produzierten Soul-Künstlern zu spielen, auch wenn es gar nicht soviele gibt bzw. auch wenn sie schlecht sind und der Hörer diese nicht hören will. Vor ca. 4 Wochen musste zum Beispiel der Musiksender Onyx.tv weichen, weil die Werbeeinnahmen für alternative Musik nicht mehr ausreichten. Mit einer Quote für in Deutschland produzierte Musik käme das Aus deutlich früher.
Natürlich würde die deutsche Musikindustrie einen Boom durch die Quote erleben. Jahrelang wurde die deutsche Landwirtschaft subventioniert und hat gut damit gelebt, aber was passiert wenn wir in 10 oder 20 Jahren die Quote wieder wegnehmen? Die deutsche Musikindustrie würde wie die Landwirtschaft wieder in eine tiefe Krise stürzen, weil die Quote die wahren Probleme der Branche überdecken. Es ist wirklich dumm zu denken, dass man durch eine Quote es schafft die Krise zu bewältigen und talentierte deutsche Künstler langfristig zu etablieren. Die Probleme der dt. Musikindustrie liegen viel tiefer.
Freie Marktwirtschaft in der Musikindustrie bedeutet nicht automatisch Verflachung der Inhalte und muss nicht zwangsläufig zur Kommerzialisierung führen, wenn man langfristig auf glaubwürdige Künstler setzt und das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen will. Glaubwürdige Künstler lassen sich nur aufbauen, wenn man die richtigen Vorraussetzungen dafür schafft.
Beispiel: Der Musikpreis Echo ist kommerziell orientiert, da er nach den Verkaufszahlen der Platten verliehen wird. Diese sind zudem relativ zu der jeweiligen Kalenderwoche. Steht jmd also in 3 Sommermonaten auf Platz 1 so bekommt der den Echo obwohl er eindeutig weniger verkauft als ein einwöchiger Nummer1-Hit im Herbst oder Winter. Auch sind die Nominierten oft nur die Widerspiegelung ihres Marketingbudgets. Jmd der in sämtlichen Boulevard-Sendungen von RTL verankert ist wie Sarah Connor verkauft natürlich mehr Platten oder selbstverständlich DSDS oder Popstars die wöchentlich Sende- und damit Werbezeit im Massenmedium Fernsehen garantiert bekommen. So ist es sehr schwierig für künstlerische Musik sich durchzusetzen. Die international anerkanntesten Musikpreise wie die BritAwards, Grammy und natürlich der Oscar werden von einer Jury von Journalisten und Branchenexperten verliehen. So gibt es die Möglichkeit, dass sich Jazz-Künstler wie Norah Jones durchsetzen. Der hochangesehende Musikpreis in Deutschland aber krönt kommerzielle Musik.
Beispiel: Die Charts in Deutschland haben einen zu hohen Stellenwert und werden verstärkt durch diverse Chartshows wie TOP OF THE POPS, Mc Chart Show, etc.. Die Charts werden wöchentlich per Scannerkasse in einem "geheimen" Auswahlverfahren direkt ausgewertet und hochprognotiziert. Dieses Verfahren ist ziemlich präzise. Man steht also hoch in den wöchentlichen Charts, wenn man genau in dieser Woche möglichst viele Platten verkauft hat. In der Regel ist es die Woche, in der das Album released wird, weil gerade die jüngste Zielgruppe sich am schnellsten bedient. Das bedeutet, dass gerade die Zielgruppe der 10-18jährigen die Charts eindeutig bestimmen, weil viele ältere sich Zeit lassen für ihren Einkauf und nicht gleich den Song nehmen der sofort ins Ohr stösst, sondern auch Lieder kaufen, die sich erst entfalten müssen. Ein Grossteil der 10-18jährigen hat sich noch keine eigene Meinung über Musik gebildet. Es sind Mitläufer, die alles kaufen, was über die Massenmedien stark beworben wird. In der Woche darauf kaufen die nächsten Mitläufer die Platten, die in den Charts oben stehen. Die Musikindustrie verstärkt den Stellenwert der Charts und diese den Kommerz. Nehmen wir an, es achtet keiner auf die Charts, dann würde man auf Empfehlungen zurückgreifen. Im Falle von Kinofilmen haben wir es zum Beispiel, dass der Kommerz einen viel kleineren Einfluss auf die Eintscheidung des Kinobesuchers hat. Man schaut nicht so stark auf die Kinocharts bzw. lässt sich nicht so stark von Trailern allein beeinflussen, sondern geht auf Empfehlung eines Freundes oder einer Kritik etc. in einen bestimmten Kinofilm. Die Zielgruppe der +19jährigen hat sich eine eigene Meinung über Musik meist schon gebildet und sind auch persönlich/charakterlich unterschiedlicher und facettenreicher in dem Geschmack. Das sind die sogenannten Trendsetter und nicht die Kids in der Schule. Wenn man also weniger Beachtung für die Charts schenkt, werden automatisch die flachen Popalben ausgefiltert, wie soviele Filme die trotz riesiger Werbemaßnahmen richtig floppen.
Beispiel: Man darf nicht gleich einen jungen Künstler auf grosse Promotion-Tour schicken, um dadurch kurzfristig die Plattenverkäufe zu steigern. Künstler wie Eko Fresh zum Beispiel haben sich noch nicht einmal in ihrer Nische (dem Hip Hop, wer es noch nicht weiss) positioniert, dann erscheint er in der Bravo, The Doom, etc.. Dadurch verliert er jegliche Glaubwürdigkeit und Wertschätzung. Deswegen verweigern z.B. viele Marken den Verkauf ihrer Produkte bei Discountern, da sie sich primär ihre Marke erhalten wollen. Marketing und Promotion müssen auf ein "gesundes" Mass heruntergedreht werden. Damit verkauft man kurzfristig natürlich weniger, aber die Glaubwürdigkeit, das Vertrauen und die Treue der Fans geben es langfristig zurück wie z.B. bei den Toten Hosen, Scooter, Rammstein und Die Ärzte.
Beispiel: Man muss sich von Geschäftsmodellen wie den Klingeltönen verabschieden. Der Umsatz mit den Klingeltönen übersteigt in England den Umsatz der Single-Verkäufe. Das allein hört sich ja positiv an, aber mit den Klingeltönen, die bis zu 5 Euro kosten entzieht man den Jugendlichen eine enorme Kaufkraft, wovon die Musikindustrie selber nur gering profitiert, weil sie als Lizenzgeber nur die Nebenrechte besitzen. In den USA gibts das Problem "noch" nicht, weil sämtliche Funkfrequenzen vom Militär belegt sind. George Bush blockiert natürlich den von Clinton eingeleiteten Antrag, dass die Wirtschaft mehr Bandbreite bekommen soll. Auch bei den "Album der Woche"-Teaser, den Boulevard-PR-Meldungen auf Exklusiv,Taff, etc., den TV-Castings verdienen die Fernsehsender an den Plattenverkäufen mit. Die Musikindustrie gibt durch Kooperationen ihr Hauptprodukt die Musik nur noch als Zugpferd für Merchandising, Events, etc. ein. Netzprovider, Musikindustrie, Klingeltonverkäufer, etc... Jeder kassiert bei den Klingeltönen mit, nur der Künstler bekommt das kleinste Stück vom Kuchen.
Beispiel: Man muss auf die digitale Zukunft setzen. In Deutschland müssen neue Geschäftsmodelle bzgl. des Internets vorangetrieben und nicht den Mitbewerbern überlassen werden. Man hat jahrelang versucht die Digitalisierung der Welt zu verhindern und die Chance verpasst selbst ins Geschäft einzusteigen. Kodak z.B. war das einzige Unternehmen dass nicht auf die Digitalfotografie gesetzt hat, weil sie ihr Geschäftsmodell mit der Entwicklung von Fotos bedroht sahen. Ihre Aufftragsholding meldete Insolvenz an und Kodak vermeldete vor 4 Wochen die Schliessung sämtlicher Fotolabore in Deutschland. Wenn man das Gesetz befolgt, dass talentierte Künstler sich auf jeden Fall durchsetzen, man diese nur finden und fördern muss, so ist das Internet eine grosse Chance für sie. Gute Musik in lokalen Märkten werden schneller gefunden und lassen sich dadurch gezielt fördern. Es können noch mehr Subkulturen entstehen und gedeihen. Subkulturen wie der Punk, Hip-Hop oder Techno z.B. sind in der Vergangenheit abseits des Mainstreams entstanden. Das deutsche Phänomen Techno, welches ja auch ohne deutsche Sprache auskommt, oder Punkbands hätten z.B. auch die Chance sich auf anderen Märkten durchzusetzen ohne dem Risiko, dass diese Ladenhüter bleiben, da man die Alben flächendeckend im Ausland beliefern muss. Andererseits würde man gleich das Feedback zurückbekommen, ob die Musik ohne grosse Werbemaßnahmen und damit riskolos, also aufgrund einer Eigendynamik aus der Szene heraus sich auf anderen Märkten durchsetzen kann. Die Verbreitung des Hip-Hops beweist, dass Subkulturen nicht auf einen lokalen Markt beschränkt sind und das Beispiel Rammstein, das in den USA soviele Platten mit deutschsprachiger Musik verkauft hat wie niemand zuvor, dass deutschsprachige Musik nicht auf den Markt Deutschland begrenzt ist.
Bedrohte Tiere lassen sich nur in einem geeigneten Lebensraum retten. Der Lebensraum für profitable, glaubwürdige Künstler aus Deutschland lässt sich aber nicht mit einer Quote herstellen. Die Krise der deutschen Musikindstrie ist hochgradig selbstverschuldet und kann allein mit den Gesetzen der freien Marktwirtschaft bewältigt werden. Deswegen bin ich eindeutig für eine Quote, aber bitte nur bei Fussballwetten.
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 05 Oct 2004, 13:22
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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.. größtenteils finde ich das ja auch eine gute Idee, allerdings halt auch nicht alles ..
.. Techno und teilweise auch Hip Hop wird nicht Online funktionieren, da eine MP3 kein Vinyl ist. In einigen Jahren wird sich das wohl ändern, aber momentan sind die alternativen Entwicklungen wie Final Scratch (MP3 doer Wav werden über Palttenteller abgespielt und verhalten sie wie eine Platte) noch nicht ausgereift und zu teuer ..
.. und die deutsche Musikindustrie zu subventionieren halte ich auch für falsch. Es würde reichen, wenn wir es machen würden wie die Amerikaner (oh mann, dass ich sowas noch mal sagen würde), bei denen es ausländische Künstler einfach schwer haben. Woran das genau liegt weiß ich nicht, aber ich glaube mich zu erinnern, dass viele der nicht Amerikanischen Bands blockiert werden um die eigene Musikindustrie zu stärken. Robbie Williams kennt da z.B. keiner und Rammstein würde ich mal als absolute Ausnahme bezeichnen (keine Ahnung wie die es geschafft haben, muss wohl an der Bühnen Show liegen oder so)..
.. Ich habe es z.B. schon ziemlich oft gehört, dass nicht Amerikanische Künstler gar keine Visum zur Einreise in die USA bekommen haben, oder die Bearbeitungszeit so lange gedauert hat, dass alle Konzerte ausfallen mussten usw.. Laurent Garnier (Frankreich), eine sehr bekannter DJ und Produzent, der eine Menge Platten in den USA verkauft hat, hat vor ca. 2 Jahren aufgehört in den USA GIGs zu geben, nachdem er etliche Termine absagen musste, weil seine Koffer im Zoll steckten oder er erst gar kein Visum bekam oder die Bearbeitung, wie schon erwähn, eine Ewigkeit dauerte. So wie ihm geht es vielen Künstlern und ist absolut keine Ausnahme! ..
.. Warum dreht man es also nicht einfach um. Nicht die deutschen Produktionen werden gefördert, stattdessen werden die ausländischen nicht mehr so einfach "aufgesogen" wie es jetzt passiert, wie auch immer das aussehen mag (z.B. Zölle oder wie auch immer .... Das soll ja nichts Neues sein, sondern nur das, was die Amerikaner jetzt auch schon mit nicht amerikanischer Musik, die nach Amerika will, macht. Das wäre doch nur fair!) ..
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 05 Oct 2004, 14:19
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3. Schein   
Punkte: 229
seit: 01.10.2003
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Nun ja, Zum "Zoll" - wer sich ausländische Künstler für eine Party bucht, darf schon dafür extra Steuern zahlen.
Aber schauen wir uns die Sache mal aus einer anderen Perspektive an, welche innovativen Musikstile wurden denn in den letzten 20 Jahren in Deutschland entwickelt und nicht einfach nur kopiert ? Mir fällt da nur Eurotechnotrancepop (und dort hat die Industrie auch tatsächlich weniger ausländische Konkurrenz) ein. Wenn es nicht tatsächlich so düster aussehen würde, wäre es ja gerechtfertigt, aber so saug ich lieber was fremdes auf, als dasselbe von vor 5 Jahren aber in Grün, nur weil es irgendwoher aus deutschen Landen ist.
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 05 Oct 2004, 18:30
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parse error         
Punkte: 13762
seit: 27.05.2003
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na wenns danach geht dürften wir hier in deutschland nichts anderes hören als das was öfter mal nach der tagesschau kommt. musikantenstadl, hitparade der volksmusik und vielleicht noch schlagerparade, obwohl mathias reim auch elemente des rock "geklaut" hat. es ist nun mal nicht zu vergessen, dass so ziemlich jeder musikstil den wir heutzutage so hören ihre wurzeln in den usa hatten. das hat ganz einfachen geschlichtlichen hintergrund. als hier in europa alle nur überleben und aufräumen im kopf hatten, konnten die amis sich den guten seiten des lebens zuwenden, weil denen ja keiner aufn sack gegangen ist. so ist rock'n'roll, jazz, soul, metal, hip hop und... naja, techno kam auch aus berlin - aber eigentlich ist selbst techno in den usa entstanden. darum, was willste denn hören was nich ursprünglich ausn usa kommt?
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 05 Oct 2004, 20:23
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Mahatma Cosmo     
Punkte: 661
seit: 06.01.2004
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ich weiß gar nich was ihr habt ... es liegt wohl eher nicht an der schlechten deutschen musik, sondern an eurem schlechten geschmack.
ich höre hauptsächlich elektronische musik (speziell house und mininal techno) und die kommt meißt aus deutschland und europa. aber zusätzlich hör ich auch noch manchmal deutsche bands (rosenstolz, mia, wir sind helden, silbermond u.a.) und die sind alles andere als schlecht, darüber sind wir uns glaub einig.
ihr seid doch selbst schuld, wenn ihr euch von dem ammi- und chartscheiß verblöden lasst. ich find is auch gut so, dass die nich deutsche texte haben, sonst würde man den schrott ja noch verstehen, außer man strengt sich an und hört zu, is aber besser nich zu empfehlen.
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"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." - Pearl S. Buck -
"Wir haben die Pflicht, stets die Folgen unserer Handlungen zu bedenken." - Mahatma Gandhi -
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 06 Oct 2004, 11:32
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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| QUOTE | | .. nur weil wer anders ein Arschloch ist, werd ich doch nicht auch zum Arschloch.. |
.. das hat nichts mit"Arschloch sein" zu tun. Wenn die Amis Deutschland als Absatzmarkt ihrer Musik sehen, aber Musikern anderer Länder den Absatz ihrer Musik in Amerika ungleich schwerer machen. Warum sollte man die Amis also hier bevorteilen? Und @ Cosmo, ich höre selber viel Techno (nur halt keinen Trance und keinen normalen House, und selbst bei dieser Musik kommt lange nicht mehr alles was gut ist aus Deutschland, es heißt ja nicht umsonst "Detroid Techno") und sonst, genau wie Rakete, auch alles andere mit Schwerpunkt auf Industrial-Metal sowie Skate-Punk. Aber was soll es denn? Musikgeschmack ist verschieden und wird das wohl auch ewig sobleiben ... Zum Thema: Die 500 Künstler die die Quote vorgeschlagen haben, wollten diese ausdrücklich, weil sie mit dem "anglo-amerikanischem Mainstream und den üblichen Oldies" nicht einverstanden sind und sich benachteiligt fühlen. In Ihrem Schreiben kritisieren sie die grossen globalen Plattenfirmen, die eher auf Stars aus der genannten Region setzen als auf deutschen Nachwuchs und deutsche Künstler überhaupt. Es geht ihnen dabei nicht um die die deutsche Sprache sondern den deuschten Künstler ansich. Wer sich selber davon überzeugen will kann sich auf deren Seite schlau machen: www.the-berliner.com/musiker_in_eigener_sache/Und der ewige Vergleich mit Frankreichs Radiolandschaft ist einfach mal ungerechtfertigt, da dort jedes kleine Dorf seine eigene Sendefrequenz hat und es somit einfach mal ungleich mehr Radiosender gibt als hier bei uns, was weiterhin bedeutet, dass es dort weniger finanziell aufwendig ist ein Radiosender zu betreiben, so dass man sich auch erlauben kann keinen Mainstream und auch kleine stattbekannte Künstler zu spielen.. Probiert doch mal hier eine Sendefrequenz zu bekommen, dass ist, besonders hier in Sachsen, nahezu unmöglich (und zu dem noch teuer)...
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