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CSU

Der Rechtsaussen Deutschlands
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post 22 Nov 2004, 03:06
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5. Schein
******

Punkte: 766
seit: 05.08.2004

Nun, dass die sogenannte "christlich soziale Union" sich an "christliche Werte" rückbinden will, und nicht etwa an islamische, buddhistische oder syrisch-orthodoxe sollte nicht verwundern.
Wer davon nichts hält, braucht die Partei auch nicht wählen.
Ansonsten sind die Religionsgemeinschaften prinzipiell sich selbst überlassen.
D.h. eine neue Kirche wird mit den Geldern der Kirchenmitglieder bezahlt.
Hier paar Gesetze dazu.
Eine Diskriminierung anderer Religionsmitglieder darf natürlich nicht stattfinden und man sollte zugeben, dass Deutschland in dieser Hinsicht doch sehr liberal ist (etwa im Gegensatz zu manch anderen Staaten, wo man als Anhänger bestimmter Religionen ggfls. um sein Leben fürchten muss).

Nebenbei will ich anmerken, dass ich dem Islam sympathisch gegenüberstehe und schon einen großen Teil des Koran gelesen habe. (Ich rate wahrscheinlich richtig, dass Binh Moslem ist.)
Es ist immer wieder erstaunlich, an die bekannten Erzählungen aus der Bibel erinnert zu werden - Der Koran lässt sich m.E. nur richtig verstehen, wenn man auch das alte Testament kennt, weil ständig darauf Bezug genommen wird.
Aber ich will nicht Off-topic gehen. Zum Thema Religion wurde ja schon dieser thread angefangen, zu dem ich bei Gelegenheit natürlich noch reagieren werde.
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post 22 Nov 2004, 10:47
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lowdesertpunk
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QUOTE (Binhpac @ 22 Nov 2004, 02:18)
Was ich ausdrücken will: Es gibt in jeder Religion Werte auf die es sich zu besinnen lohnt. Aber natürlich gibt es auch in jeder Religion reaktionäre Ansichten und Fundamentalisten. Und daher befürworte ich keine religiöse Leitkultur. Wenn wir uns nun staatlich angeordnet auf die christlichen Werte zurückbesinnen, bedeutet dies zugleich eine Diskriminierung anderer. Was wir aber brauchen ist eine Gleichbehandlung der Religionen vom Staat.

100%ige zustimmung!!


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» Stoner rock doesn't bother me. If thats what the people decide to call this musical movement then so be it. I just hope it doesn't become too formulaic. There is nothing wrong with Black Sabbath riffs and songs about weed ... I would just like it to evolve musically as much as stay the same. That way we can talk about stoner rock in 15 years and it will still be a vital and credible thing. « (Brant Bjork)
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post 22 Nov 2004, 12:54
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De Puta Madre
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QUOTE (Theo @ 22 Nov 2004, 03:06)
Nebenbei will ich anmerken, dass ich dem Islam sympathisch gegenüberstehe und schon einen großen Teil des Koran gelesen habe. (Ich rate wahrscheinlich richtig, dass Binh Moslem ist.)

Da haste mir einiges voraus. Wahrscheinlich werd ich nie den Koran lesen. Ich habs erahnt, weil ich die Muslime so verteidige... aber ich bin übrigends römisch katholisch. Obwohl meine Eltern viel wert auf eine christliche Erziehung gelegt haben und ich jeden Sonntag zur Kirche gegangen bin, bin ich aber eher durch die Gesellschaft als durch die Kirche geprägt. Die Bibel kenn ich aber nur noch aus meiner Kindheit. Hauptsächlich altes Testament, aber stell mein Wissen nicht auf die Probe. *g*

QUOTE

Nun, dass die sogenannte "christlich soziale Union" sich an "christliche Werte" rückbinden will, und nicht etwa an islamische, buddhistische oder syrisch-orthodoxe sollte nicht verwundern.
Wer davon nichts hält, braucht die Partei auch nicht wählen.


Da haste voll recht. Es ist ja auch gar nicht so schlimm, dass sich die CSU sich auf die christlichen Werte besinnt, wenn sie es nicht so besessend verfolgen. Die CSU tut sich einfach schwer damit andere Lebensformen und andere Wahrheiten neben ihrer anzuerkennen. Dieser Dogmatismus ist nicht gut für eine Gesellschaft.


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post 22 Nov 2004, 13:13
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∴~∇~∞~Δ~Ξ
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Punkte: 7060
seit: 01.10.2003

QUOTE
.. dass sich die CSU sich auf die christlichen Werte besinnt

Wie äussert sich das denn? So wie ich das sehen äussert es sich nämlich überhaupt nicht.
Die könnten sich auch Demokratische Union nenne, dass würde keinen Unterschied machen, nur wäre es wohl etwas ehrlicher.


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post 22 Nov 2004, 21:22
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1. Schein
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Punkte: 37
seit: 18.11.2004

@Chino:

Ich habe zu keinem Zeitpunkt abgestritten, dass Politiker nebenbei noch andere Berufe ausüben. Jedoch erscheint mir die Formulierung
QUOTE
Die bringt den Politikern Nebeneinkünfte in Millionenhöhe.
absichtlich irreführend, da erstens der Eindruck erweckt wird, es wäre bei allen Politikern der Fall, und zweitens suggeriert wird, dass es sich um Millioneneinkünfte handelt, was einfach nicht der Fall ist.

Abschliessend noch ein paar "andere" Zitate aus dem Artikel der "ZEIT":

QUOTE
Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben.

QUOTE
Politiker, die sich von Unternehmen benutzen lassen, möchte niemand haben. Politiker, die nur im Plenarsaal schmoren, auch nicht.

QUOTE
Die Geschäftsordnung des Bundestages verpflichtet die Abgeordneten [...] dazu, Einnahmen aus Nebentätigkeiten beim Bundestagspräsidenten anzuzeigen, wenn sie „3000 Euro im Monat oder 18000 Euro im Jahr übersteigen“.


"3000 Euro im Monat oder 18000 Euro im Jahr übersteigen" - soviel also zu "Einkünften in Millionenhöhe" wink1.gif.

@alle Anderen:
Tut mir leid, dass ich immer Offtopic poste, aber zum Thema ist meines Erachtens bereits alles gesagt.



--------------------
Reinhard Pfaffenberg sagt:

"Ich bin ein löblicher und keuscher Mensch.
Ich fordere:
- Verbot von unlöblicher Musik (z.B. Hipf Hüpf- und Felsen-Musik
- Verbot von unlöblichen Sendungen im Fernsehen
- Verbot von Handsprechtelefonen
- Verbot von Tanzlokalen und Lichtspielhäusern
- Verbot von Drogen und Alkohol
- Verbot von Trittbrettern, Rochenbrettern und Rollschuhen

BITTE WERDEN AUCH SIE LÖBLICH!"

http://www.loeblich.tk/
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post 23 Nov 2004, 01:16
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Straight Esh
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seit: 01.10.2003

QUOTE
"3000 Euro im Monat oder 18000 Euro im Jahr übersteigen" - soviel also zu "Einkünften in Millionenhöhe" wink1.gif.


Wobei 3000 Euro die Hälfte eines Bundestagsabgeordnetengehaltes ist. Und hiermit wird eine Grenze gesetzt, aber der die Nebenverdienste angezeigt werden müssen, aber keine Grenze bis zu der die Nebenverdienste reichen.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 23 Nov 2004, 02:50
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Punkte: 7060
seit: 01.10.2003

Ich verstehe einfach nicht was du (Dr Satan) mir damit sagen willst?
QUOTE
Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben.

Als normal denkender Mensch impliziert: "Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben", dass die genannten Politiker diesen "Nebenjob" hatten (!), denn wie könnten sie ihn (den "Nebenjob" -> Aufsichtsratposten u.ä.) sonst aufgeben? confused1.gif

Ich behaupte, dass Politiker von der Wirtschaft gekauft werden und dadurch die Demokratie nicht mehr funktioniert und du sagtst, dass es nicht so ist, weil, (Zitat):"Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben." <- soll heißen, die Politiker hatten diesen Job, haben ihn aber jetzt "angeblich" aufgegeben und haben jetzt keine Nebenjob dieser Art mehr.

Öhmm.

Hallo?

Selbst 2999€ im Monat als Aufsichtsratposten wären doch eine Art Bestechung, zumal der Job eigentlich keiner ist.!
Was verdient denn der normale Bürger pro Monat? Sind 3000€ etwa nichts?

Was meinst Du denn ist der Sinn eins Aufsichtsratposten (den die Politiker ja sogar zugegeben haben, wie Du selber gepostet hast)?
Warum nehmen Politiker solche "Nebenjobs" wohl an?

Wenn Politiker zugeben, dass sie diese Posten hatten (Zitat:"Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben") geben sie auch zu, dass sie Geld dafür bekommen haben, denn nichts passiert ohne Vergütung. Das allein ist doch schon ein Beweis dafür, dass die Wirtschaft aktiv in die Meinugsbildung der Politiker eingreift, oder etwa nicht?

P.S.: Wenn Du jetzt antwortest, geh doch bitte auf meine Beispiele ein und widerlege sie
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post 23 Nov 2004, 11:23
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chaos.
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Punkte: 9601
seit: 22.10.2004

gesagt ist noch lange nicht alles, dr. satan. man kann doch keinen csu-thread ohne günther beckstein davonkommen lassen.
der ist übrigens auch aufischtsrat bei der bayrischen landesbank und vorsitzender der nürnberger flughafen gmbh sowie des NürnbergMesse-unternehmens. als aufsichtsrat der landesbank hat er damals auch bei der kirch-pleite mitgemischt.

beckstein - alles muss versteckt sein

systematisch schürt der bayerische innenminister die panik im volk, um bürgerrechte beschneiden zu können (vgl. rede 04/2004.
er polemisiert auf unterstem niveau in der ausländerpolitik und macht hetze für braunes gewäsch.

was ich nicht verstehe: trotzdem ist er der bekannteste und populärste innenminister der bundesländer. dauernd bekommt er auftritte in den medien und gibt interviews. da frage ich mich doch, was die journalisten während ihres studiums gelernt haben....

#abd., ohne mich, beckstein.


--------------------
..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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post 23 Nov 2004, 11:33
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∴~∇~∞~Δ~Ξ
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Punkte: 7060
seit: 01.10.2003

QUOTE
der ist übrigens auch aufischtsrat bei der bayrischen landesbank

so siehts aus!
Und wenn du doc. satan es nicht glaubst, klickst Du hier, die Homepage der Bayrischen Landesbank. Da sitzt er aber nicht alleine wink1.gif .

Panikmache nach dem Vorbild der Amerikaner, der christlichen Gesinnungsgenossen. Klappt im Amiland super, also warum nicht auch hier?
Die Partei ist ein Armutszeugnis.
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post 23 Nov 2004, 15:26
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lowdesertpunk
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Punkte: 3684
seit: 01.10.2003

hab grad nen interessantes interview gefunden, was hier ganz gut reinpasst:

QUOTE (SPIEGEL online INTERVIEW MIT DEM POLITOLOGEN TIBI)

"Wir brauchen eine europäische Leitkultur"

Bassam Tibi prägte einst den Begriff "Leitkultur". Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Politikwissenschaftler, warum er die laufende Integrationsdebatte für hysterisch hält, weshalb das Konzept der multikulturellen Gesellschaft gescheitert ist und welchen Ausweg eine neue Bürgeridentität bietet.
[...]
quelle: spiegel online, 23. November 2004


ich finde seinen begriff der (europäischen) 'bürgeridentität' gut, den er über die religiöse identität stellt.

edit: ich depp hab den link vergessen, ^^ wacko.gif

Dieser Beitrag wurde von papajoe: 23 Nov 2004, 15:31 bearbeitet
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post 23 Nov 2004, 22:04
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1. Schein
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Punkte: 37
seit: 18.11.2004

@Chino (& abbad0n):
QUOTE
Ich behaupte, dass Politiker von der Wirtschaft gekauft werden und dadurch die Demokratie nicht mehr funktioniert und du sagtst,
dass es nicht so ist, weil, (Zitat):"Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben." <- soll heißen, die Politiker
hatten diesen Job, haben ihn aber jetzt "angeblich" aufgegeben und haben jetzt keine Nebenjob dieser Art mehr.


lol.
So war es natürlich nicht gemeint. Zugegebenermaßen war das Zitat keine besonders glückliche Wahl. Ich hatte ursprünglich noch ein paar Zeilen dazu geschrieben, diese aber dann verworfen. Das werde ich nun an dieser Stelle nachholen.
Nochmal das Zitat: "Beide haben ihre umstrittenen Nebenjobs inzwischen aufgegeben.".
Für mich ein Beleg für das Funktionieren der Demokratie. In den Medien wird darüber berichtet, es gibt Menschen (aufmerksame Bürger wie Chino und abbad0n, entschuldigt die Polemik) die sich darüber Gedanken machen, und, siehe da, die Politiker müssen ihre Nebeneinkünfte aufgeben. Wenn es Keinen interessierte, würden sie ihre Berufe einfach behalten und weiterhin "Lobbyarbeit" betreiben.

Jetzt noch was zum Gesamtthema:
Wie gesagt, habe ich zu keiner Zeit abgestritten, dass Politiker auch noch andere Berufe ausüben, also auch in Aufsichtsräten sitzen. Nur verwahre ich mich gegen Formulierungen wie "Nebeneinkünfte in Millionenhöhe" und dass "Politiker von der Wirtschaft gekauft [werden]". Praktische Berufe, und damit auch "Aufsichtsratsposten" helfen Berufspolitikern, einen Bezug zur Realität zu behalten. Auch "Aufsichtsratsposten" sind praktische Berufe, auch wenn Viele zu glauben scheinen, man müsste da tatsächlich nur "rumsitzen". Doch das ist ein anderes Thema.

Da ich diese Diskussion nicht ewig weiterführen will, würde ich es begrüßen, wenn wir innerhalb der nächsten Posts irgendwie zu einem (wenigstens einem faulen smile.gif) Kompromiss finden könnten. Hierzu schon mal ein Angebot.

Natürlich sehe ich die Nachteile, die eine allzuenge Verquickung von Politik und Wirtschaft mit sich bringt. Ich verschließe keineswegs meine Augen davor, dass es auch in Deutschland Korruption, Steuerhinterziehung und was-weiß-ich-nicht-alles gibt. Ich möchte nur nicht, dass "sowas" vorschnell verallgemeinert und übertrieben überbewertet wird. Als Verteidiger der CSU will ich mich nicht hervortun, noch weniger als Der von Günther Beckstein (obwohl sein Ansehen in Politik wie Bevölkerung durchaus Gründe hat). Was mir am Herzen liegt, ist das Vertrauen in die Demokratie. Die Demokratie mag nicht die optimale Regierungsform sein, aber sie ist die Beste, die wir haben. Und wenn ich in einem "Studentenforum" lese, dass "die Demokratie nicht funktioniert", kann ich das nicht einfach unbeachtet lassen. Was ich ausserdem für wichtig halte, ist ein sachlicher Blick auf die Dinge. Die CSU hat als Partei genau so eine Berechtigung wie "Die Grünen" oder irgendeine andere Partei. Auch die CSU hat Wähler, um die sie sich kümmern muss. Deswegen muss sie noch lange nicht als Vereinigung von "Braunen" oder "Fundamentalisten" beschimpft werden.

Soviel von mir. Ich hoffe, ich bin angemessen auf "deine Beispiele" eingegangen.

P.S.: Ja, ich weiß, dass ich oben geschrieben habe, mich nicht als "Verteidiger der CSU hervorzutun" und sie dann doch verteidigt habe. Dumm gelaufen.
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post 24 Nov 2004, 00:10
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∴~∇~∞~Δ~Ξ
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seit: 01.10.2003

QUOTE
Die CSU hat als Partei genau so eine Berechtigung wie "Die Grünen" oder irgendeine andere Partei.

Jepp, die DVU auch. Die hat auch Wähler und unmögliche Ansichten. Klasse ...

QUOTE
"Aufsichtsratsposten" helfen Berufspolitikern, einen Bezug zur Realität zu behalten.

Zur Realität der Wirtschaft vielleicht.

QUOTE
Auch "Aufsichtsratsposten" sind praktische Berufe, auch wenn Viele zu glauben scheinen, man müsste da tatsächlich nur "rumsitzen". Doch das ist ein anderes Thema

Maurer, Bürokaufman, Hotefachfrau wären ganz normale praktische Berufe. Ein Aufsichtsratposten ist eher so der "teilzeit Nebenjob". So ähnlich wie Zeitungenaustragen, einmal die Woche, nur dass der Studenlohn "etwas" höher ist.
Ausserdem ist es ja so, das die Politiker nicht erst den Aufsichtsratposten haben, sondern erst den Sitzt an wichtigen Punkten in der Partein. Deutlicher kann man es doch gar nicht machen.

QUOTE
Da ich diese Diskussion nicht ewig weiterführen will, würde ich es begrüßen, wenn wir innerhalb der nächsten Posts irgendwie zu einem (wenigstens einem faulen smile.gif) Kompromiss finden könnten.

öhmm, nö.bleh.gif
Glaube du mal an deine Demokratie und daran, das die Wirtschaft sich keine Meinugen unter den Politikern kauft und gut ist.

CDU und CSU sind in meinen Augen nicht ganz so schlimm wie die DVU, aber nah dran. Hätten die damals die Wahl gewonne, hätte Stoiber unsere Soldaten in den Krieg geschickt, weil sie den Amis in den Hintern krichen wollen..
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post 24 Nov 2004, 00:37
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De Puta Madre
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seit: 01.10.2003

QUOTE (Chino @ 24 Nov 2004, 00:10)
QUOTE

Die CSU hat als Partei genau so eine Berechtigung wie "Die Grünen" oder irgendeine andere Partei.


Jepp, die DVU auch. Die hat auch Wähler und unmögliche Ansichten. Klasse ...

QUOTE
 
"Aufsichtsratsposten" helfen Berufspolitikern, einen Bezug zur Realität zu behalten.


Zur Realität der Wirtschaft vielleicht.

QUOTE

Auch "Aufsichtsratsposten" sind praktische Berufe, auch wenn Viele zu glauben scheinen, man müsste da tatsächlich nur "rumsitzen". Doch das ist ein anderes Thema


Maurer, Bürokaufman, Hotefachfrau wären ein ganz normale praktischer Beruf, Aufsichtsrat posten ist eher so der "teilzeit Nebenjob". So ähnlich wie Zeitungen austragen, einmal die Woche, nur dass der Studenlohn "etwas" höher ist.
...

lol chino, ich hab ja nichts gegen etwas Unterhaltung in einer Diskussion, aber ein bisschen Sachlichkeit und Niveau sollten wir uns schon bewahren... biggrin.gif

QUOTE

QUOTE

Da ich diese Diskussion nicht ewig weiterführen will, würde ich es begrüßen, wenn wir innerhalb der nächsten Posts irgendwie zu einem (wenigstens einem faulen smile.gif) Kompromiss finden könnten.


öhmm, nö.bleh.gif
Glaube du mal an deine Demokratie und daran, das die Wirtschaft sich keine Meinugen unter den Politikern kauft und gut ist.


Es gibt ja nicht die EINE Demokratie. Mit Sicherheit ist unsere Demokratie eine Demokatie wo der Lobbyismus sehr stark ausgeprägt ist. Jede Demokratie hat ihre Stärken und Schwächen. Deswegen haben auch halt alle Pros und Contras, die hier erwähnt wurden, ihre Berechtigung. Fakt ist: Die perfekte Staatsform oder perfekte Demokratie muss erst noch von einem Politwissenschaftler erfunden werden.

@Dr.Satan
Wenn Du die Diskussion nicht weiterführen willst, klink Dich einfach aus, aber ein Kompromiss hier zu finden ist nicht möglich und auch nicht angestrebt. Das eXma vertritt ja nicht die Meinung einer ganzen Community von ca. 3000 Studenten, sondern jeder vertritt seine eigene Meinung. Jeder kann im Laufe einer Diskussion seine Meinung kundtun oder sich ne Meinung bilden, womit nicht jeder einverstanden sein muss, denn Meinungsvielfalt ist hier erwünscht!

Dieser Beitrag wurde von Binhpac: 24 Nov 2004, 00:38 bearbeitet
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post 24 Nov 2004, 02:05
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Um das mal mit der Demokratie auf den Punkt zu bringen. Ich habe ja einige Jahre in meinem LieblingsFSR gearbeitet und da bemerkt man einige Dinge.

Als Beispiel die Demokratiebereitschaft im "Volk". Viele sind nicht dazu zu bewegen, dass sie wählen. Es helfen weder der Hinweis auf Erstsemestereinführung, politische Legitimation noch der Hinweis auf die Ausübung der Rechte als Demokrat.

Ein anderes Beispiel in Richtung "Lobbyismus". Es gab es mal eine Vorlesung deren Übung auf eine Hörsaalübung und wöchentliche Konsultationstermine beim Prof. zusammengestrichen wurde. Es gab einige Querulanten, die der Meinung waren, Abschaffung der wöchentlichen kleinen Übung sei nicht fair etc. Man war schon fast drauf und dran einen Protest zu organisieren, bis man sich mal unter den "leisen" Studenten umhörte. Und dort konnte man feststellen, dass die neue Lösung sich ziemlich gut machte.

Man führe nun die leichte Übertragung dieser beiden Beispiele auf einen etwas größeren Massstab, z.B. den Bundestag durch. Viel Spass beim Schlüsse ziehen.
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post 24 Nov 2004, 13:41
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1. Schein
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Punkte: 37
seit: 18.11.2004

QUOTE (Binhpac @ 24 Nov 2004, 00:37)
@Dr.Satan
Wenn Du die Diskussion nicht weiterführen willst, klink Dich einfach aus, aber ein Kompromiss hier zu finden ist nicht möglich und auch nicht angestrebt. Das eXma vertritt ja nicht die Meinung einer ganzen Community von ca. 3000 Studenten, sondern jeder vertritt seine eigene Meinung. Jeder kann im Laufe einer Diskussion seine Meinung kundtun oder sich ne Meinung bilden, womit nicht jeder einverstanden sein muss, denn Meinungsvielfalt ist hier erwünscht!


Mir erscheint "Fakt ist: Die perfekte Staatsform oder perfekte Demokratie muss erst noch von einem Politwissenschaftler erfunden werden." als ein guter Kompromiss, mit dem ich mich ruhigen Gewissens aus der Diskussion "ausklinken" kann. Der Rest wurde gesagt.
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