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Sinn und Unsinn von Castorblockaden
Antworten(15 - 29)
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 26 May 2005, 09:56
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parse error         
Punkte: 13762
seit: 27.05.2003
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@enjoy the chris: mir ist klar, dass ich meine aussagen nicht wirklich mit stichhaltigen fakten unterlegt waren. war ja auch schon spät als ich das geschrieben hab  . trotzdem musst du zugeben, dass es unsinnig ist, die umwelt auf lange sicht (weiß nicht genau wie lange die durchschnittliche halbwertszeit des radioaktiven abfalls ist, aber es waren denk ich mehrere 10.000 jahre) zu schützen, indem wir statt kernenergie lieber kohle nehmen und so in einem oder zwei jahrhunderten unsere umwelt komplett zerstören. das hat nichts mit nach-mir-die sintflut zu tun. wenn in 100 oder 200 jahren kein baum mehr steht, der meeresspiegel soweit gestiegen ist, dass berlin ne hafenstadt ist und die erdbevölkerung sich tagsüber nicht mehr auf die straße trauen kann, weil die sonne ihnen sofort die haut wegbrennen würde, dann wär es vielleicht sinnvoller gewesen, ein bißchen verstrahlten müll in der erde zu verbuddeln als anderen giftmüll in die luft zu blasen.
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 26 May 2005, 10:09
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meeresalge         
Punkte: 3228
seit: 27.11.2003
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Zitat(greenpeace.de) Castor-Transporte: "Die sind doch nicht ganz dicht!"
Experten warnen, dass die angeblich so sicheren Transport- und Lagerbehälter vom Castor-Typ den Belastungen von Unfällen - etwa Feuer oder einen Aufprall aus großer Höhe - nicht standhalten würden. Unfälle mit radioaktiver Fracht können katastrophale Folgen haben.
Die Transportrouten führen mitten durch Städte und Dörfer. Millionen Menschen leben oder arbeiten in der Nähe von Straßen, Bahnstrecken oder Häfen, über die Atommüll transportiert wird. Für Transportunfälle oder gar Terroranschläge gibt es keinen wirksamen Katastrophenschutz. Die zuständigen Behörden und Hilfsdienste werden in der Regel nicht einmal über Atomtransporte informiert.
Also ich hab mal geschaut was Greenpeace dazu sagt... auch wenn ich den Verein nicht ganz mag, wäre das auch meine Vermutung gewesen. Es ist eine Sache das es AKW's gibt. Aber wieso muss man dann auch noch den Müll durch die Umwelt chauffieren? Und mal ehrlich... glaubt ihr wirklich, dass jemand zugeben würde, das sie nicht wissen welche Folgen Atommüll für die Umwelt haben könnte? Oder das sie sich nicht sicher sind, dass die Behälter wirklich 100%ig sicher sind??? Also: gegen AKW's und erst Recht gegen Transporte. Alternativen: * AKW's (wenn sie denn sein müssen!) nur dahin bauen lassen wo man auch die Reste SICHER lagern kann * alternative Energien nutzen (Wind, Wasser, Solar, Biogas, ...) Übrigens gibt es am MONTAG den 30.MAI voraussichtlich einen Castortransport von DRESDEN-Rossendorf nach AHAUSdie Demo dazu ist am 27.Mai (Freitag)
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 26 May 2005, 10:13
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Dr. Jan Itor     
Punkte: 693
seit: 09.04.2005
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Zitat * alternative Energien nutzen (Wind, Wasser, Solar, Biogas, ...) war zu erwarten, dass das hier jmd schreibt. vlt solltest du dich vorher mal über den wirkungsgrad und die umsetzbarkeit dieser alternativen energien informieren. die investitionen um damit den energiebedarf deutschlands zu decken wären enorm, mal ganz abgesehen von den instandhaltungskosten und dem verwaltungsaufwand. um zum beispiel ganz deutschland mit windenergie zu versorgen müsste man schon ziemliche viele wälder diese wohlgemerkt sehr ästhetischen (  ) bauten errichten PS: was anderes liegt natürlich vor, wenn die geographischen gegebenheiten wind/wasser etc energie bevorzugen, wie in gebieten mit konstantem wind oder einem wasserfall etc PPS: solange man keine wirkliche alternative zu AKWs gefunden hat, bleibt uns nur die möglichkeit mit ihnen zu leben. und solange wie die umsetzung neuartiger energiegewinnungsmaßnahmen immernoch durch lobbies unterdrückt wird kann man das auch vergessen. Dieser Beitrag wurde von Tortenhuber: 26 May 2005, 10:15 bearbeitet
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 26 May 2005, 10:14
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meeresalge         
Punkte: 3228
seit: 27.11.2003
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Zitat(mcnesium @ 26 May 2005, 10:56) trotzdem musst du zugeben, dass es unsinnig ist, die umwelt auf lange sicht (weiß nicht genau wie lange die durchschnittliche halbwertszeit des radioaktiven abfalls ist, aber es waren denk ich mehrere 10.000 jahre) zu schützen, ist es nicht. Zitat(mcnesium @ 26 May 2005, 10:56) indem wir statt kernenergie lieber kohle nehmen und so in einem oder zwei jahrhunderten unsere umwelt komplett zerstören. das hat nichts mit nach-mir-die sintflut zu tun. doch hat es, man kann sich auch nen kopp über andere energiequellen machen... fossile brennstoffe sind (wie wir alle wissen  ) keine alternative! Zitat(mcnesium @ 26 May 2005, 10:56) wenn in 100 oder 200 jahren kein baum mehr steht, der meeresspiegel soweit gestiegen ist, dass berlin ne hafenstadt ist und die erdbevölkerung sich tagsüber nicht mehr auf die straße trauen kann, weil die sonne ihnen sofort die haut wegbrennen würde, dann wär es vielleicht sinnvoller gewesen, ein bißchen verstrahlten müll in der erde zu verbuddeln als anderen giftmüll in die luft zu blasen. deswegen machen sich seriöse umweltschützer auch einen kopf über andere umweltbelastende probleme. NUR gegen akw's oder was weiß ich zu sein bringt in der tat keinen weiter...
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 26 May 2005, 10:27
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Dr. Jan Itor     
Punkte: 693
seit: 09.04.2005
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"Es gibt jede Menge alternativer Energiequellen" > welche davon sind in deutschland praktizierbar? "die besser für die Umwelt sind als fossile Brennstoffe oder AK." > das stand ausser frage Zitat ok, um jetzt mal nicht zu sehr ins detail zu gehen, reicht das zitat um den bogen zu schließen. denn die blockaden der castortransporte sind ja proteste die sich ausschließlich gegen transporte von atommüll und kernenergienutzung im allgemeinen richten. und das ist sinnlos, wie wir jetzt festgestellt haben. word!
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