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 26 May 2005, 18:23
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old 's cool!         
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seit: 12.07.2003
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ich hab bei meiner aussage schon dezentrale energieumwandlung mit einbezogen, aber es reicht halt nicht. außerdem musst du dabei bedenken, dass je größer ein kraftwerk ist, auch eher die möglichkeit besteht, einen hohen wirkungsgrad zu erreichen und das wenig material- und energieaufwand und eine gute möglichkeit umweltschonende verfahren zu verwenden mit sich bringt. auch zur herstellung von beispielsweise stahl für dezentrale anlagen braucht man energie - nicht vergessen, nur so als kleiner tipp!  die großen energieerzeuger können dir dabei übrigens völlig egal sein, da sie entweder die möglichkeit haben sich einzukaufen oder sich ein konkurrenzmarkt eröffnen würde, der dir dezentrale geräte verkauft. Zitat(Chino) .. und mal nebenbei ist es sicherlich weniger Energie aufwendig Wasserstoff herzustellen als Uran "fit" zu machen .. sicher?? warum tut man's dann nicht? man sollte möglichst nicht über sachen reden, die man nicht genau weiß..
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Kleine Aster Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt. * Irgendeiner hatte ihm eine * dunkelhellila Aster * zwischen die Zähne geklemmt. * Als ich von der Brust aus * unter der Haut * mit einem langen Messer * Zunge und Gaumen herausschnitt, * muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt * in das nebenliegende Gehirn. * Ich packte sie ihm in die Brusthöhle * zwischen die Holzwolle, * als man zunähte. * Trinke dich satt in deiner Vase! * Ruhe sanft, * kleine Aster! -Gottfried Benn (1912)-
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 27 May 2005, 09:56
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seit: 01.10.2003
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Zitat(checkit) man sollte möglichst nicht über sachen reden, die man nicht genau weiß .... ach komm Basti. Du bist auch kein Experte und weißt vieles nur vom "Hören-Sagen" und aus diversen Quellen. Die Entwicklung geht immer weiter und die Energiegewinnung aus wiedererneuerbaren Energien wird immer besser. Wasserstoff kann jedes Kind zuhause herstellen, dass kann gar nicht das Problem sein. Warum man es nicht macht weiß ich nicht. Vermurtlich geht es ums Geld, wie immer in unserer Gesellschaft. Noch dazu kommt, dass Wasserstoff ja nun auch nicht ganz ungefährlich ist. Es geht dabei doch aber um das Prinzip "Alternativen". Es gibt Alternativen und wenn man die Forschung in den Bereichen nicht weiterführen will, geht es da auch nicht weiter, das ist doch klar. Von vorne herrein zu sagen, es ginge nicht, ist komplett der falschen Ansatz... Verstehe die Atomkraftbeführworten auch absolut nicht. Strom ist Strom, egal wie er ensteht. Wenn es möglich wäre zur Stromgewinnung Technologien zu nutzen, die nicht potenziell ganz Deutschland verstrahlen können, warum sollte man es nicht machen? Warum setzt man nicht alles daran, zu versuchen den möglichen GAU unmöglich zu machen, in dem man Alternativen sucht? Warum versucht man nicht die Froschung in der Richtung zu fördern um Stück für Stück weniger Atomstrom zu nutzen? Das verstehe ich einfach nicht. Meine Meinung habe ich mir auch Stück für Stück gebildet. Da gibt es doch unzählige Beiträge in allen möglichen Medien und da wird deutlich, dass es eben doch möglich ist weil es teilweise ja schon gemacht wird. Wenn einzellne Häuserblöcke sich selber versorgen, wie es teilweise schon der Fall ist, ist es möglich. Im Raum Göttingen entsteht z.B. grade das sogenannte "Bioenergiedorf" das sich allein versorgen wird. Sollte das ein Erfolg werden, wovon ich überzeugt bin, wird es Nachfolger finden .... AKWs sind eine Gefahr die man nicht schön reden kann ...
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 27 May 2005, 11:32
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Mahatma Cosmo     
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Zitat(aMy @ 26 May 2005, 11:22) Wer spricht denn davon NUR Windenergie zu nutzen?  Es gibt jede Menge alternativer Energiequellen die besser für die Umwelt sind als fossile Brennstoffe oder AK.  Zitat(Chino @ 26 May 2005, 11:32) Es gibt schon sooooooooooooooooooooo viele Alternativen die aber alle nicht zählen, weil man nicht will, dass sie zählen. ... Es geht dabei nur ums Geld, checkt ihr das nicht?  achso, ja, dann erzählt mal ... ich muß dir in dem punkt recht geben, dass es immer nur ums geld geht, aber strom muß nun mal auch bezahlbar sein, sonst sind nicht die hohen lohnnebenkosten der wirtschaftshemmer, sondern die stromkosten, sag mir bitte, welcher industriestaat sich das leisten kann. wenn deutschland ein landwirtschaftsstaat wäre (schon mal durch die hohe befölkerungsdichte gar net möglich) dann würdet ihr aber wieder als erstes schreien, weil so der aktuelle lebensstandard nicht gehalten werden kann ... nur mal so nebenbei, der threat ist ja mittlerweile auch stark ins offtopic abgerutsch, denn es ging doch um gründe für oder gegen castortransporte und nicht um pro und kontra der atomernergie, denn dazu gabs schon mal einen threatDieser Beitrag wurde von cosmophon: 27 May 2005, 11:46 bearbeitet
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"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." - Pearl S. Buck -
"Wir haben die Pflicht, stets die Folgen unserer Handlungen zu bedenken." - Mahatma Gandhi -
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 27 May 2005, 11:51
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Mahatma Cosmo     
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seit: 06.01.2004
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Zitat(Chino @ 26 May 2005, 11:44) .. ausserdem denke ich nicht, dass man hier irgendwen davon überzeugen kann seine Meinung noch mal zu überdenken von daher wäre es Zeitverschwendung ..  na wenn das so ist, sind ja auch demos gegen castortransporte und kernenergie "zeitverschwendung", wenn man eh keinen überzeugen kann, dann wozu das ganze ???!!!  Zitat(der-prophetII @ 26 May 2005, 12:08) sobald man hier anfängt wissenschaftlich zu argumentieren, wird es ausführlich, greift sofort andere themen auf (worauf auch geantwortet und kritisiert wird - wird demnach unübersichtlich), es wird unleserlich und 95% der leser wirst du dadurch mit einer wissenschaftlichen argumentation vertreiben, da die meisten gar keine lust und zeit haben, sich soo ausführlich mit dem thema zu befassen, dass sie dir paroli bieten könnten.  ich hätte auch lust auf eine wissenschaftliche diskusion, nur leider vertrete ich auch die pro kernenergie seite ... hm, schon scheiße, denn zu ner diskusion gehören nun mal 2 parteien und scheinbar hat die eine ja keine argumente, da sie sich immer versucht rauszureden welche bringen zu müssen ... "leser vertreiben": da wären wir ja wieder beim uralten thema, wens interessiert, der liest und postet mit und wen nich, der kann es ja sein lassen.
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 27 May 2005, 12:29
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Mahatma Cosmo     
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Zitat(Chino @ 26 May 2005, 12:11) Alternativen könnten sein: Wind, Wasser, Solar, Wasserstoff, Bioenergie und einige mehr in unterschiedlichsten Ausführungen (dem jeweiligen Standort angepasst) ......  - WIND ist keine alternative, nur ein KLEINER beitrag oder du bewaldest deutschland mit windrädern  ich glaub, das will keiner von euch es gibt auch projekte, windräder auf dem meer aufzubauen, aber soo weit draußen, dass sie vom land nicht mehr zu sehen sind, dabei gibt es nur den kleinen haken, dass dann von dem strom am festland nix mehr ankommt, folglich sinnlos, außer die technik der stromübertragung wird verbessert. daran wir aber noch gearbeitet. z.b.: A: (dein erwähnter) wasserstoff: an ort und stelle der windräder wir durch elektrolyse wasser in sauerstoff und wasserstoff gespalten, dieser wasserstoff kann nun über rohrleitungen zum verbraucher geleitet werden und dort dann z.b. in einer brennstoffzelle (hoher wirkungsgrad, da nahezu keine wärme-entwicklung/-verluste) strom erzeugen B: Supraleitung (wiederstandsloser stromtransport), nur leider gibt es noch keine leistungsfähigen kabel - WASSER ist eine alternative, die aber in deutschland schon sehr gut ausgebaut ist und somit nicht mehr ausreichend gesteigert werden kann. wenn du auch wellenkraftwerke zum wasser dazuzählst, dann kommt der punkt mit der stromübertragung von windrädern auf dem meer zum tragen. - SOLAR ein großer haken daran ist, du brauchst erst mal sehr viel energie um die photovoltaik-zellen überhaupt herzustellen, ich will nicht sagen mehr, aber im verhältnis nicht wirklich rentabel, außer vielleicht für ein haus weit ab jeder zivilisation. ein weiterer nachteil der photovoltaik-anlagen ist die geringe lebensdauer und dass sie dann auch sondermüll sind!!! solarenergie für die wassererwärmung und damit heizung und warmwasserbereitstellung ist eine sehr gute anwendung, nur braucht man leider auch einen sehr großen und gut isolierten wassertank im haus (kann sich nicht jeder leisten, dein haus müßte größer sein und der tank an sich kostet ja auch), denn in deutschland haben wir nun mal jahreszeiten, im sommer brauchen wir keine heizung und im winter haben wir nicht so viel solarenergie zur verfügung - WASSERSTOFF ist kein energieträger, außer du zählst die kernfusion als alternative mit, die aber leider auch noch nicht ausgereift ist. wasserstoff ist somit aktuell nur ein energietransportmedium, da es ja auch keine natürlichen wasserstoffvorkommen gibt. - BIOENERGIE ist auf jeden fall eine alternative, aber kann auch nur einen kleinen teil zum tatsächlichen energieverbrauch beitragen. was ein "perfekter" kreislauf wäre, pflanzen wachsen zu lassen und sie anschließend zu direkt verbrennen oder über fäulnisprozessen das biogas anschließend zu verbrennen, nur leider liegt deutschland in einer klimazone, die nich ausreichend biomasse produzieren kann. Zitat(Chino @ 26 May 2005, 12:11) Es gibt genug Beispiel für Orte in die sich selber mit Energie versorgen, auf Alternativen setzten und nicht am AKW o.ä. hängen (auch hier in Deutschland).  glaub ich dir sofot, nur die haben keine einzige industrie im ort und die dort lebenden menschen fahren bestimmt in die nächste stadt um dort u.a. in der industie zu arbeiten, tja, und somit sind sie schon wieder nicht unabhänig von AKWs, denn ihr lebensunterhalt ist nun mal auch ein teil ihres lebens und nicht nur das was sich zu haus abspielt. Dieser Beitrag wurde von cosmophon: 27 May 2005, 12:40 bearbeitet
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 27 May 2005, 12:43
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Mahatma Cosmo     
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Zitat(Chino @ 26 May 2005, 12:58) Wer keine Alternativen finden will wird auch keine finden ... Alternativen zu nutzen fängt schon damit an Energiesparhäuser zu bauen ..   energiesparhäuser sind aber in der regel teurer als "normale" häuser und wer nicht das nötige kleingeld hat, aber unbeding ein haus will, der verzichtet dann auch auf umweltschutz, jeder ist sich nun mal der nächste
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 27 May 2005, 13:27
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old 's cool!         
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Zitat(Chino @ 27 May 2005, 10:56) .... ach komm Basti. Du bist auch kein Experte und weißt vieles nur vom "Hören-Sagen" und aus diversen Quellen. Die Entwicklung geht immer weiter und die Energiegewinnung aus wiedererneuerbaren Energien wird immer besser. Wasserstoff kann jedes Kind zuhause herstellen, dass kann gar nicht das Problem sein. Warum man es nicht macht weiß ich nicht. Vermurtlich geht es ums Geld, wie immer in unserer Gesellschaft. Noch dazu kommt, dass Wasserstoff ja nun auch nicht ganz ungefährlich ist. Es geht dabei doch aber um das Prinzip "Alternativen". Es gibt Alternativen und wenn man die Forschung in den Bereichen nicht weiterführen will, geht es da auch nicht weiter, das ist doch klar. Von vorne herrein zu sagen, es ginge nicht, ist komplett der falschen Ansatz... Verstehe die Atomkraftbeführworten auch absolut nicht. Strom ist Strom, egal wie er ensteht. Wenn es möglich wäre zur Stromgewinnung Technologien zu nutzen, die nicht potenziell ganz Deutschland verstrahlen können, warum sollte man es nicht machen? Warum setzt man nicht alles daran, zu versuchen den möglichen GAU unmöglich zu machen, in dem man Alternativen sucht? Warum versucht man nicht die Froschung in der Richtung zu fördern um Stück für Stück weniger Atomstrom zu nutzen? Das verstehe ich einfach nicht.  ich weiß vieles nicht vom hörensagen, sondern ich studieren nämlich genau das!  wasserstoff kann jedes kind zu hause herstellen, aber wie? mit strom. und wo kommt der her? zu 30% aus kernenergie.. wir drehen uns im kreis! weiterhin muss ich dich mal aufklären, dass das interesse an atomstrom in deutschland überhaupt nicht besonders groß ist, selbst wenn beschlossen werden würde, dass wieder kernkraftwerke gebaut werden dürfen, würde vermutlich keiner darin investieren, da es genügend billigere alternativen gibt.. eine verlängerung der betriebsgenehmigung ist da allerdings was ganz anderes, darauf ist jeder aus. es ist auch überhaupt nicht so, dass nicht nach alternativen gesucht wird und keiner diese verwenden möchte, das ist absoluter blödsinn! bei meinem praktikum in der schweiz hab ich an der verringerung der co2 emissionen geforscht und jetzt helfe ich am lehrstuhl dabei biomasse effektiver als brennstoff verwenden zu können. gerade in deutschland versucht man alle möglichkeiten der alternativen energieerzeugung zu nutzen. ich könnte dir mal vorrechnen was allein das kraftwerk nossener brücke in dresden an brennstoffverbrauch hat und dann kannst du dir ausmalen was es bedeutet so ein kraftwerk durch alternative energiequellen zu ersetzen. theoretisch ist es sicher möglich kernenergie zu ersetzen (aber zu welchem preis für dich und die umwelt), praktisch halte ich es derzeit für unmöglich.. Zitat(cosmophon @ 27 May 2005, 13:29) A: (dein erwähnter) wasserstoff: an ort und stelle der windräder wir durch elektrolyse wasser in sauerstoff und wasserstoff gespalten, dieser wasserstoff kann nun über rohrleitungen zum verbraucher geleitet werden und dort dann z.b. in einer brennstoffzelle (hoher wirkungsgrad, da nahezu keine wärme-entwicklung/-verluste) strom erzeugen - WASSERSTOFF ist kein energieträger, außer du zählst die kernfusion als alternative mit, die aber leider auch noch nicht ausgereift ist. wasserstoff ist somit aktuell nur ein energietransportmedium, da es ja auch keine natürlichen wasserstoffvorkommen gibt.  das stimmt so nicht ganz. die typen von brennstoffzellen die sich für eine energieumwandlung in elektrischen strom mit dem größten wirkungsgrad auszeichnen sind sogenannte hochtemperaturbrennstoffzellen, welche bei temperaturen zwischen 600 und 1000°C arbeiten. die entstehende abwärme würde auch dann noch mehr als 35% der zugeführten energie ausmachen und diese kann allerdings dann noch in einem nachgeschalteten dampfkraftprozess genutzt werden, bei dem wirkungsgrade bis zu 30% in naher zukunft für möglich gehalten werden. des weiteren gibt es natürliches vorkommen von wasserstoff und zwar zum einen bei vulkanausbrüchen und zum anderen ist es zum teil in erdgas, erdöl und kohle enthalten. nur leider in viel zu geringen mengen..
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 27 May 2005, 13:42
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seit: 01.10.2003
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.. es geht doch aber ums Prinzip. Will man irgendwann mal weg von der Atomkraft oder nicht. Das ist doch der Punkt. Wenn man es nicht für notwendig hält wird nicht bzw. weniger geforscht (weil ja auch kein Geld in die Forschung fließtm , die keiner will/braucht)usw.. Wenn an es für notwendig hält wird geforscht und probiert an das Ziel zu kommen. Wenn man dann so rangeht und sagt "das geht nicht", dann geht es auch nicht ..
.. wir verschleudern jeden Tag unmengen an Energie, weil sie wohl noch zu billig ist. Wieviele Haushalte haben Energiesparlampen? Wieviele Studenten lassen ihren Rechner Wochenlang laufen? Wieviel unsinnige Dinge gibt es die Strom in rauhen Massen verbrauchen? .. .. der Ansatz "weg von der Atomkraft" beinhaltet weit mehr als den Wunsch in absehbarer Zeit die AKWs abzuschalten. Der Ansatz beinhaltet ein Umdenken in Sachen Energie als umfassendes Projekt. ich weiß, dass es funktionieren kann, wenn man es denn will. Nicht von heute auf morgen, aber das verlangt ja auch keiner ..
.. und mal nebenbei. Um Wasserstoffherzustellen braucht man Strom, völlig richtig und den könnte man auf alle erdenklichen weise produzieren, die nicht mit Atomstrom zu tun haben wenn man denn will.
Wenn man jetzt sagt, "Ja zum Atomstrom", dann werden Alternativen erst mal nicht notwendig und wenn sie nicht notwendig werden wird die Forschung und Entwicklung in dem Bereich langsam bis gar nicht vorran gehen. Darum geht es. AKWs sind, auch wenn sie noch so sicher sein sollen, Gefahrenquellen.
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 27 May 2005, 13:56
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seit: 01.10.2003
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.. ich hab oben schon mal geschrieben, dass es nur ein Beispiel dafür war, dass es Alternativen gibt, nicht dass ich will, dass man Wasserstoff nutzt.
Mir geht es darum die Alternativen weiterzuentwickeln, zu verbessern und dahingehen zu gestalten, dass sie irgendwann als Gesamtbild die AKWs ersetzten (dazu gehört dann auch der Wasserstoff). Und das geht eben nur, wenn man weiter forscht und das geht nur wenn die Regierung Geld gibt, was wiederum nur geht, wenn die Regierung der Meinung ist, dass man irgendwann mal umsteigen sollte .. .. wenn das Jahrzehnte dauert, ist das ok, solange man anfängt umzudenken ..
.. Prinzip Alternative zum AKW, versteht du was ich damit sagen will? ..
...und um da mal wieder den Bogen zu spannen, deshalb finde ich es gut, wenn Menschen gegen Atomstrom demonstrieren.
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 27 May 2005, 14:16
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Mahatma Cosmo     
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Zitat(Chino @ 27 May 2005, 10:56) Wasserstoff kann jedes Kind zuhause herstellen, dass kann gar nicht das Problem sein.  wenn du wasserstoff aus fosilen brennstoffen herstellst, hast du gar nix gewonnen, dann kannst du das zeug auch energieeffizienter gleich verbrennen. und wenn du wasserstoff über elektrolyse aus wasser herstellst, dann mußt genausoviel energie aufwenden um das zeuchs herzustellen wie du bei der verbennung wieder gewinnen kannst, nur leider gibt es bei jeder umwandlung immer verluste, wodurch dann ein minus an energiegewinn rauskommt. Zitat(Chino @ 27 May 2005, 10:56) Es gibt Alternativen und wenn man die Forschung in den Bereichen nicht weiterführen will, geht es da auch nicht weiter, das ist doch klar. ... Warum versucht man nicht die Froschung in der Richtung zu fördern um Stück für Stück weniger Atomstrom zu nutzen? Das verstehe ich einfach nicht.  tja, wie willst du das auch verstehen, wenn du nix damit zu tun hast. es wird definitiv für alternative stromerzeugung geforscht und damit auch für einen allmäligen ausstieg aus der kernenergie. die frage ist nur, ob der aktuelle umpfang reicht, dir scheinbar nicht, aber du kannst ja deine kohle für forschung für alternativen spenden. Zitat(Chino @ 27 May 2005, 10:56) AKWs sind eine Gefahr die man nicht schön reden kann ...  ... man braucht sie auch nicht schön reden, denn die wahrscheilichkeit für diese gefahr ist so gering, dass du wahrscheinlich eher im lotto gewinnst, als jemals mit bleibenden schäden verstrahlt zu werden. [note] beim lotto ist die wahrscheinlichkeit 96% gar nichts zu gewinnen, also noch nich ma 3 oder 4 richtige (was weiß ich ab wann man was gewinnt)[/note] ich gebe zu, wenn nicht auf reichlich sicherheit wert gelegt wird, so wie es in tschernobil der fall war, so sind AKWs ein großes risiko. und sicherlich gibt es auch in deutschland ausreichend vorfälle, die zeigen, dass es ein risiko gibt, aber diese vorfälle sind kein gau und die wahrscheinlichkeit ist auch sehr gering, da die sicherheitsstandards nun mal in deutschland extrem hoch sind (redundanz, überdinensionierung der sicherheitssysteme usw. ...)
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