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>E-Mail an E.T. Einsendeschluss: 6. September

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post 28 Aug 2005, 18:02
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E-Mail an E.T.

Internet-Surfer aus ganz Europa können ihre persönliche Nachricht an E.T. schicken: Der Internet-Konzern Yahoo! sammelt bis zum 6. September E-Mails an Außerirdische (weltraummail@yahoo.de) und will sie am 12. September über eine Parabolantenne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom oberbayerischen Weilheim aus ins All funken. Ziel des 150 Millionen Watt starken Signals ist ein Sonnensystem im Sternbild Schwan. Der Stern 61 Cygni B wird vermutlich von mindestens einem sehr großen planetenähnlichen Objekt umrundet. Ob es dort allerdings einen bewohnten Planeten gibt, ist völlig unbekannt.

Selbst wenn Außerirdische dort die irdischen E-Mails nicht nur empfangen, sondern auch korrekt entschlüsseln sollten, würden die Absender das frühestens in 23 Jahren erfahren: 61 Cygni B ist 11,4 Lichtjahre entfernt, die Botschaften sind daher elf Jahre und fünf Monate unterwegs. Die Yahoo!-Aktion ist nicht der erste Versuch der Kontaktaufnahme: Bereits im November 1974 sandte das weltgrößte Radioteleskop Arecibo in Puerto Rico eine Nachricht ins All. Antworten von Außerirdischen sind allerdings bislang ausgeblieben. (dpa)
Quelle: www.heise.de/newsticker/
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Ich finde wir könnten hier auch zusammen eine Sammelmail schreiben ...


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Antworten(30 - 33)
post 01 Sep 2005, 01:10

runderneuert
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lol ^^

hanno: wenn hier schon so arge kommunikationsproblme vorliegen, wie soll das da erst bei den ganzen emails werden?
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post 01 Sep 2005, 09:14
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5. Schein
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Zitat(gfx-shaman @ 01 Sep 2005, 01:27)
die "ausserirdischen" haben vlt auch eine eigene mathematik. die idee hinter beiden abstrahierten modellen ist jedoch die gleiche. grundbausteine sind simpel und fuer beide modelle gleich

Kann mir schon denken, was Du willst. Keine komplizierten Formeln schicken, lieber "einfache" mathematische Grundbausteine. [Nur am Rand bemerkt: Je einfacher es sein soll, um so größer ist die vorgenommene Reduktion und damit die Abstraktion von der Wirklichkeit - dadurch wird es dann wieder ganz schwierig]

Eine Grundgleichung hätten wir z. B. mit:

Umfang = Durchmesser mal Pi

U = d * pi

Für einen Kreis auf einer Kugel bekommt man damit aber leider ein falsches Ergebnis. Im gekrümmten Raum sowieso.
Die Formel gilt nur für die 2 dimensionale Euklidische Ebene. Also ziemlich flach gedacht. (was sollen die von uns denken? ^^ )


Also lieber noch einfacher?

1+1=2

Hier werden zwei einzelne Teile zu einem Ganzen zusammengefasst und mit dem Ganzen gleichgesetzt.
Wer das für universell richtig hält vergisst:
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!
Das Ganze ist stets anders als die Summe seiner Teile.

Bei Addition von Teilen kommt es zu Wechselwirkungen.
1(e+) + 1(e-) = 1 Photon. Hopsa aus Äpfeln werden Birnen!
Es macht einen Unterschied, ob ich 2 e habe, oder e mal 2 rechne.

Grundproblem: Wenn in der Arithmetik gilt "1A + 1A = 2A", so wird vorausgesetzt, dass es getrennte Dinge gibt, die miteinander vollständig identisch sind. Gibt es das?
Oder ändert sich nicht vielmehr ein Teil schon durch die Existenz eines anderen Teils.

Vielleicht könnte es auch eine Mathematik geben, die statt Quantitäten Qualitäten berechnet. Dann müssen andere Rechenverfahren her, denn Qualitäten können nicht addiert werden.

Das Bild einer schönen Frau zu sehen, ist qualitativ etwas völlig anderes, als den Binärcode des Bildes 001110101.. zu betrachten. Da nützt es auch nichts, die Nullen und Einsen zu addieren.
Demzufolge hat man den Aliens auch lieber was zum glotzen geschickt und an der
Pionieer-Raumsonde dieses Schild angebaut:



angehängtes Bild




Mit den Voyager-Raumsonden gibts sogar noch was auf die Ohren. Denen hat man eine goldene Schallplatte mitgeschickt.
Hier zu sehen ist die Rückseite mit Hinweisen zum Abspielen ^^



angehängtes Bild




Dieser Beitrag wurde von Theo: 01 Sep 2005, 09:21 bearbeitet
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post 01 Sep 2005, 14:07
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Zirpende Grille
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Und dies ist meiner Meinung nach eine wunderbare Möglichkeit zu Kontaktaufnahme. Das Problem ist - diese Bilder und Töne sind extrem langsam im Raum unterwegs. Radiosignale sind da schon etwas fixer. Über die Vorstellungen und Entwicklungen der Logik extraterrestrischen Lebens zu diskutieren ist anregend, aber mit der Zeit müßig. Ich wollte zu Beginn darauf hinweisen, dass es unseren Vorstellungen nach womöglich mehr Sinn macht die Sprache der Mathematik (von mir aus auch "unserer Mathematik") zu verwenden um einen "First Contact" herzustellen. Wie illusionistisch das Ganze ist kann man sich mal in einer ruhigen Minute zu Bewusstsein kommen lassen. Dass es bei oben beschriebener Aktion von Yahoo nur um einen Werbegag handelt und dies im gerinsten Fall auf wirklich wissenschaftlichem Interesse beruht, wird sicher jeder einsehen. So und nun hört auf mit der Haarspalterei ^^

Zitat(Theo @ 01 Sep 2005, 00:08)
2. Beispiel:
Der Barbier von Sevilla rasiert alle Männer von Sevilla, nur nicht die, die sich selbst rasieren. Rasiert er sich selbst?
Dabei kommt man auf folgendes Ergebnis: Wenn er sich nicht selbst rasiert, rasiert er sich selbst (das kann also nicht sein). Aber wenn er sich selbst rasiert, rasiert er sich wiederum nicht selbst (das kann also auch nicht sein).
*

A propos Haarspaltereien ^^ *hust*
Der Barbier nimmt hier eine Sonderstellung ein, da er das Executivum darstellt.
Eine einfache Lösung des Problems: Man füge eine Bedingung hinzu, die durch allgemeine Beobachtungsgabe bestätigt werden kann. Die neue Variable umfasst alle Männer von Sevilla, die sich nicht rasieren wollen, d.h. einen Bart tragen und ihn wachsen lassen. Rechnen wir den Barbier hinzu, so ist das System logisch und lösbar.
Noch eine Möglichkeit: Der Barbier ist eine Frau. ^^
Das Problem was oben aufgezeigt wird ist, dass Mathematik nie alles beschreiben kann. Um mit ihr zu rechnen müssen wir immer abstrahieren und reduzieren / verallgemeinern. Damit ergeben sich zwangsläufig Paradoxa. Was aber nicht an der Mathematik oder der Logik, sondern an der Art und Weise ihrer "Benutzung" / ihres "Benutzers" liegt.

Dieser Beitrag wurde von sQeedy: 01 Sep 2005, 14:08 bearbeitet


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Es ist kein Narr der Possen reißt und auch kein Narr der Unsinn spricht.
Der wahre Narr ist der, der meist nur staunt und blinden Glaubens ist.
Eichenschild
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