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Schöhnbohm knöpft sich auf und den Generalbundesanwalt vor.
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 23 Apr 2006, 02:27
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BILD-Sympathisant     
Punkte: 611
seit: 30.07.2005
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Die Fehde zwischen Brandenburgs Innenminister Schönbohm und dem Generalbundesanwalt nimmt an Schärfe zu. Der CDU-Politiker wirft Nehm vor, er habe im Fall Ermyas M. "überzogen" gehandelt und dem Land geschadet. Erst das Eingreifen der Bundesanwaltschaft habe den Überfall zum Politikum gemacht. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,412603,00.html
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Thema geschlossen
Antworten(40 - 54)
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 25 Apr 2006, 17:41
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1. Schein 
Punkte: 29
seit: 08.01.2006
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Zitat(Tortenhuber @ 25 Apr 2006, 16:49) wer ist das wohl?Hier zeigt sich nur einmal mehr, mit welch' zweierlei Maß gemessen wird: beim Trauermarsch im Februar war noch das Hauptargument, dass wir nicht allen Opfern sondern nur den deutschen Opfern gedenken. Hier wird diese Logik genau umgekehrt angewendet.  Auch auf die Gefahr hin, jetzt vom Thema abzukommen: Klarstellung zum Nazi-Trauermarsch im Februar Versteckt hinter dem "Trauermarsch" (bei welchem erstaunlich wenig wirklich trauernde Gesichter zu sehen waren und auch die Außenwirkung wenig trauerlich war...) betreiben die Anmelder dieser Demo wohl eher Geschichtsrevisionismus (z.B. was die Zahl der Toten angeht), Relativierung der Shoa ("Bombenholocaust"), Propaganda für einen Nazistaat und plumper Anti-Amerikanismus. Viele der Teilnehmer agieren gewalttätig (Ausbruchsversuche bei der Blockade...) und rückschließend auf diverse Gewaltstatistiken von rechter Seite aus haben diese wohl keine Achtung vor dem Leben. Wie läßt sich das mit der abgeblichen Trauer um das Leben der Desdner Bombenopfer vereinbaren? Ganz einfach: nämlich nicht. Es war und ist kein Trauermarsch, es ging einzig und allein und die angesprochenen Ziele.
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 26 Apr 2006, 16:36
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2. Schein  
Punkte: 54
seit: 22.01.2006
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an Fuchs: Jeder Richter wägt Gewalttaten gegeneinander ab, wenn er für einen Faustschlag, der einem hitzigen Streit folgt, ein halbes Jahr auf Bewährung und dem kalkblütigen Mörder 15 Jahre Knast aufs Auge drückt. Es geht aber im Falle der als Verbecher vorgeführten Deutschen darum, dass nicht über die objektive Tat geurteilt , sondern dass ohne, oder wider besserem Wissen vorverurteilt wird. Sonst gäbe es ja keinen Grund für Herrn Schönbohm zurückzurudern.
an Silenzium: Sowohl Altermedia, als auch meine Wenigkeit haben ausdrücklich auf die Märkische als Quelle verwiesen. Ist diese Zeitung nun unglaubwürdig, weil der Hinweis darauf aus dem rechten Spektrum stammt?
Nachtrag:
Mit ihrer Äußerung nichts schlimmes am aufbauschen rechter Gewalttaten zu finden, steht Fuchs der üblichen Vorstellung von Justizia entgegen, die über die Tat und nicht die Täter richtet.
an wombat (unten): Leider verstehe ich nicht, was du mit deinem Beitrag ausdrücken willst.
Dieser Beitrag wurde von RikerForCaptain: 26 Apr 2006, 16:52 bearbeitet
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 28 Apr 2006, 15:10
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2. Schein  
Punkte: 54
seit: 22.01.2006
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Es gibt mal wieder Neuigkeiten zum Thema. Laut Spiegel soll ein Täter mit einem Nazi, der unter seinem Szenenamen "Hitler" bekannt ist, verwechselt worden sein. Die Verwechslung wäre in Umlauf gekommen, weil Opferhilfegrupp en einen der Tatverdächtigen, (War der nicht noch vor kurzem einer der Täter?) Herrn "M. als Mitglied der rechtsextremen Szene Potsdams bezeichnet" hätten. Dies kann man auch verzeihen, da sich der Spiegel immernoch genötigt fühlt, als Quelle der Information, dass der Tatverdächtige und der "bekannte" Nazi den gleichen Namen haben, auf die "Süddeutsche Zeitung" zu verweisen. Wäre toll, wenn man wenigstens das in Erfahrung bringen könnte, auch wenn es sich nur um einen unbedeutenden Fall, auf den in den vergangenen 10 Tagen nur wenige Journalisten angesetzt wurden, handelt. Die Berliner Morgenpost hat sogar Neigkeiten zur Tat selbst zu vermelden: Zitat(fett hervorgehobenes stammt von meiner Wenigkeit) Laut den Aussagen zweier Taxifahrer und einer Passantin, die sich zum Zeitpunkt der Tat in unmittelbarer Nähe befanden, soll sich der Ablauf der Auseinandersetzung wie folgt zugetragen haben: Der stark alkoholisierte Deutsch-Äthiopier habe sich demnach auf dem Weg zum späteren Tatort - einer Straßenbahnhaltestelle an der Potsdamer Zeppelinstraße - befunden. Zwei Männer "mitteleuropäischen" Aussehens hätten sich auf dem gleichen Weg befunden, seien aber schneller gegangen als Ermyas M. Auf gleicher Höhe entwickelte sich zwischen ihnen und dem 37jährigen offenbar ein Gespräch. Die Zeugen sollen ausgesagt haben, daß die beiden Männer kurze Zeit später weitergegangen sind. In diesem Moment soll Ermyas M. einem von ihnen von hinten in das Gesäß getreten haben. Daraufhin habe einer der beiden Männer sich umgedreht und einmal zugeschlagen. Da sind doch jetzt tatsächlich 3 Zeugen aufgetaucht, deren Aussagen dummerweise überhauptnicht mit den per Medien verbreiteten Aussagen übereinstimmten wollen. Ein Beispiel: !VORSICHT! Spiegel: · MORDVERSUCH IN POTSDAMRichtig spannden kann es noch werden, wenn endlich geklärt ist, ob einer der Tatverdächtigen zum Zeitpunkt der Tat das Bett hütete. Abschließend möchte ich mich der Aussage der Bundesanwaltschaft, Zitat(aus der Berliner Morgenpost) Es sei nun kriminalistische Feinarbeit gefordert. anschließen.
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 28 Apr 2006, 15:41
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2. Schein  
Punkte: 54
seit: 22.01.2006
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Zitat Aber ohne nur einmal nach der Wahrheit zu fragen, haben Hitlers Enkel wieder zugeschlagen. Ich habe leider vergessen woher ich den Reim kenne. Inhaltlich passt er ja auch gar nicht zum Fall. Es haben ja gar nicht Hitlers Enkel zugeschlagen, sondern Hitler selber. Is doch klar.
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