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Gratisprobe |
 22 Jan 2004, 14:28
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Abgemeldet
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@ binh - jo das seh ich auch so ... hab die diskussion nbischn verfolgt und muss mit erschrecken feststellen, wie wenig hier zivi gemacht haben ... also ich für meinen teil war beim DRK fahrdienst rostock und hab von 5:30 bis 17:00 gearbeitet ... mit pausen dazwischen versteht sich. 150 zivi haben da zusammengearbeitet und wurden herumgeschupst wie tagelöhner ... wir haben anweisungen bekommen, in denen wir kleinkinder OHNE kindersitz befördern sollten. sind wir dem nich (zu recht) nachgekommen, haben wir 8 minusstunden bekommen oder uns wurde mit rauswurf bzw. disziplinarverfahren gedroht ... neben dieser situation haben wir mitbekommen, was der DRK mit spendengeldern macht (25 % aller geldspendeneingänge bleiben auf dem drk konto - kein scheiss, das is so in deutschland so) ein anderes beispiel sind z.b. die altkleidersammlungen des DRK. wir haben alle 4 wochen einen riesigen sattelschlepper mit klamotten vollgeladen, der dann nach polen fuhr, um die sachen zu verkaufen ?!?!?!?!? ... komisch ... all das stinkt doch tausendmal gegen den himmel ... ich hab übrigens aufgrund dieser schweren vergehen den damaligen fuhrparkleiter mit nem freund zusammen vor dem bundesamt für zivildienst verklagt.
diese verschissenen sozialverbände wie VS sind genauso ... im kreis bad doberan, hat der chef der volkssolid. seine zivis an seinem haus bauen lassen ... war 'n riesen eklat als das raus kam....
sicher ist die idee des pflicht sozialjahres nicht verkehrt, nur gerade im sozialen bereich, spielt interesse und kompetenz eine wichtige rolle ... (hatte 4 monate fahrerlaubnis und musste am 2. arbeitstag schon behinderte fahren ... das kann doch nich sein!!!). 3 monate nachdem ich aufgehört hatte, hat n freund von mir beim drk fahrdienst ein kind tot gefahren, weil er geheizt is, wie n bescheuerter ... das zum thema kompetenz.
also im sozialen bereich dürfen nur freiwilige tätig sein! des weiteren sollte man diese wohlfahrtsverbände privatisieren ... solch drecksvereine wie dem DRK, der in rostock aufsteigende, ernstgemeinte kritik mit morddrohungen zu kontern versuchte, sind alles andere als sozial ... ich bezieh' mich dabei jedoch nur auf die erfahrungen, die ich als zivi gemacht hab' ... klar hab ich auch gegenbeispiele: es gibt natürlich auch vereine, bei denen zivis ihre arbeit unter guten voraussetzungen machen konnten, viel fürs leben gelernt haben und einen wirklich ernstzunehmenden beitrag an sozialer verantwortung geleistet haben, nur solange es solch mächtige schwarze schafe gibt, werde ich der idee des threads nicht zustimmen ... soziale pflicht hin und her .. zur zeit wird diese in deutschland leider in den meisten fällen schlicht weg ausgenutzt - "zivis sind billig und in 10 monaten wieder weg"
ich wage auch zu bezweifeln, ob sich diese einstellung ändern wird. und von wegen gleichberechtigung mann/frau ... das is doch mummenschanz ... seit wann kann man da von berechtigung reden .. man(n) is doch nich zum wehrdienst berechtigt sondern verpflichtet ... auch hat man nich etwa die wahl zwischen dem dienst an der waffe und dem sozialen, sondern kann unter umständen den sozialen dienst als ersatzleistung gegenüber dem wehrdienst wählen. die verpflichtung dem kriegsdienst bleibt bestehen ...
außerdem kriegen frauen immernoch unsere kinder ... wenn auch diese zum pflichtdienst herangzogen werden würden ... wäre die vermeintliche "gleichberechtigung" auch schon wieder angreifbar ...
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 23 Jan 2004, 09:46
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Freidenker   
Punkte: 275
seit: 24.05.2003
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gratisprobe:
Meinst du die misstände, die du beschrieben hast, kämen bei privater trägerschaft eher ans licht. Gerade weil zivis nicht teil des drk (o.a. verbände) und nach elf monaten wieder weg sind können sie sich darüber aufregen (beim bund läuft´s übrigens ähnlich). Ich hab ja nichts dagegen dass das system transparenter wird und stärker kontrolliert wird und mehr hauptberufliche und kompetente leute eingesetzt werden. Aber das problem bleibt doch bestehen: wenn sich nicht genügend freiwillige finden muss man durch verpflichtete auffüllen.
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tragt eure silberhütchen!
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Gratisprobe |
 23 Jan 2004, 16:59
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Abgemeldet
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@rakete ... das is mir schon klar, aber wenn man in deutschland von sozialen diensten redet, hat man zum großen teil in sehr sensiblen menschenkreisen zu tun ... der hausmeister is da ein tropfen aufm heisse stein.
@little-giant ... auf jeden fall werden solche missstände bei privater trägerschaft ans licht kommen, denn sämtlicher wohlfahrtsverbände genießen in deutschland schon fast penetrante immunität, was kritik angeht. hörst du von korruption ? ... also ich hab zuvor noch nie negativschlagzeilen gelesen und das hat auch seinen grund ... deshalb denken auch alle ... "DRK is doch o.k. - die würden nie scheisse baun', patienten schlecht behandeln und den dienstwagen von billigen zivis waschen lassen, den man fast ausschließlich zur privaten unterhaltung nutzt." wer sagt, dass das problem weiter existiert ? wenn die stellen da sind, wird sich der arbeitsmarkt anpassen, der job interessanter vermarktet und das interesse geweckt ... wenn sich am angebot was verändert, verändert das auch der entscheidungswillen und u.u. das interessenfeld der arbeitnehmer ... is doch logisch ... wenn alle unis mit angehenden lehrern voll sind, gibts erstma lehrerüberschuss ... dann hat keine bock lehrer zu werden ... werden sie dann wieder gebraucht, wird der job interessanter und so geht der run auf die uni und watt weiss ich noch wieder los ...
das mit den zivi hat auch nochwas ... die verdienen nix, machen daher jeden mist ... rein arbeitsrechtlich is das verhältnis mit normalen angestellten völlig anders. das verlangen nach verantwortungsbewusstsein und kompetenz is im normalen arbeitsverhältnis wesentlich höher ... arbeitnehmer haben ganz andere möglichkeiten, z.b. gegen unrechtmäßige behandlung oder watt weiss ich zu "klagen" oder gegen an zu gehen. ein zivi jedoch erreicht NUR in köln sein ziel ... deshalb isses den meisten dienststellen auch scheissegal, was die zivis für rechte haben, weil sie nur 11 monate da sind und möglicher ärger umständlich und sehr verspätet beim bundesamt anklang findet ... insofern hat sich ein problem einfach im sande verlaufen ... bist du jedoch angestellter, hast du einen arbeitsvertrag ... mehr pflichten aber auch eine wesentlich festere gesetzliche bindung zu deiner stelle ...
freiwillige wird es in dem sektor immer geben, davon bin ich überzeugt ... gerade was pflege angeht, wird in deutschlang noch einiges auf uns zu kommen, bei dem alter und dem anteil rentner an der bevölkerung ...
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 23 Jan 2004, 17:36
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old 's cool!         
Punkte: 9493
seit: 12.07.2003
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@gratisprobe: ich bezweifle dass das alles so einfach funktioniert wie du dir das denkst. krankenpfleger ist nicht für jeden zivi, der in der richtung beschäftigt war bei einem freiwilligen-system ein traumjob, denn nicht jeder steht darauf ständig früh- oder spätdienst zu haben! ich schließ mich da eher der meinung von little-giant an - sowas macht man nicht weil gerade niemand krankenpfleger o.ä. ist, sondern weil man gerne menschen helfen will und da die gelder begrenzt sind, wird eine sicherung der pflege vermutlich auch nur über zivi-ähnliche angestellte zu gewährleisten sein. außerdem ist das, was du über den zivildienst schreibst auch nicht gerade eine werbung dafür. ich war beim bund und hab zumindest noch die hoffnung gehabt, dass die leute in krankenhäusern oder beim pflegedienst im gegensatz zu denen, die als hausmeister, winterdienst, küchenhilfen usw. gearbeitet haben, wenigstens was sinnvolles gemacht haben, aber anscheinend war auch da der anteil geringer als ich dachte. nicht dass andere arbeiten unwichtig wären, aber im sinne der fairness auf dem arbeits- und geschäftsmarkt finde ich es unmöglich zivis in stellen anzustellen, die nicht dem direkten sozialen wohle der allgemeinheit dienen!
Dieser Beitrag wurde von yocheckit: 23 Jan 2004, 17:39 bearbeitet
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Kleine Aster Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt. * Irgendeiner hatte ihm eine * dunkelhellila Aster * zwischen die Zähne geklemmt. * Als ich von der Brust aus * unter der Haut * mit einem langen Messer * Zunge und Gaumen herausschnitt, * muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt * in das nebenliegende Gehirn. * Ich packte sie ihm in die Brusthöhle * zwischen die Holzwolle, * als man zunähte. * Trinke dich satt in deiner Vase! * Ruhe sanft, * kleine Aster! -Gottfried Benn (1912)-
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Gratisprobe |
 23 Jan 2004, 18:22
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Abgemeldet
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hmm ... komisch ... - das mit dem früh- oder spätdienst is kein argument ... das gibt's in vielen anderen arbeitsbereichen auch und da vierdienen auch leute ihr geld. möchten menschen mensche helfen und dabei noch geld verdienen, gehen auch diese einen komprosmis ein. so schlimm is das mit früh- und spätschicht auch nich. spass kann man auch bei wechselnden arbeitszeiten haben, also sehe da kein grund, weshalb leute den job nich machen wollen. man muss zudem eine gewisse bereitschaft und felxibilität aufbringen, um überhaupt arbeit zu finden ... da sollten die zeitl. schichten wohl eher hintergründig sein
- dass jemand grad' krankenpfleger wird weil andere es sind, hab ich nicht gesagt. oder vielleicht hab ich mich noch nich genau genug ausgedrückt. ich meine es hat damit zu tun, dass der job interessanter wird, weil er wieder ein thema ist. werden stellen gesucht, sehen auch die unmotivierten und still träumenden, zukünftigen pfleger ihre chance ... der reiz des jobs wird größer und somit würden mehr menschen darüber nachdenken, evtl. sowas zu machen ... ich meine, es ist logisch das das interesse AUCH vom angebot abhängt. "ohne zu wissen, was möglich ist würde es wenig ideen geben." der idealismus für ein sache hängt nicht immer von einem selbst ab - es gibt viele faktoren, die einen bestärken etwas tun zu wollen oder einen ERMUTIGEN etwas zu tun .. z.b. eben das reichhaltige angebot der "sozialen dienstleistungsbreiche", wenn man eben die zivi abschaffen würde
- das mit den geldern und der realisierung der pflege in zukunft kann ich nich beurteilen, dazu hab ich keine fakten ... aber klar ist, wenn es in zukunft keine zivis gibt, wird ein ersatz gebraucht, insofern wird es NICHTS ziviähnliches geben !! das arbeitsverhältnis zivi - nichtzivi gibt es dann nich mehr und der sold hört auf zu existieren (außer inner BW natürlich)
- ich hatte nie vor für den zivildienst werbung zu machen. hab' eher das gegenteil erhofft ... aber das müssten doch die texte oben sagen ... also so unverständlich hab ich mich dann auch wieder nich ausgedrückt.
- du hast recht ... zivis sollten da eingesetzt werden, wo sie dem gemeinschaftlichen wohl dienen ... das hab ich auch nich in frage gestellt ... ich beharre weiterhin auf der meinung, dass die wehrplicht abgeschafft werden sollte und dass es keinen sinn macht ein soziales pflichtjahr für jeden einzuführen ... ERPRESSUNG ist kein mittel!!
haut rein leude - ich klemm mich jetzt hinter die bücher :frage:
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 11 Feb 2004, 14:13
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der christian       
Punkte: 1119
seit: 01.10.2003
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Habe da gerade einen Artikel gefunden, der mich zugegebenermaszen ziemlich ueberrascht hat: | QUOTE (Lausitzer Rundschau vom 11.02.2004) | Wenn die «Zivis» fehlen Eine RUNDSCHAU-Recherche in medizinischen und sozialen Einrichtungen Medizinische Einrichtungen und soziale Hilfsdienste haben sich seit vielen Jahren auf die Mithilfe von Zivildienstleistenden eingerichtet. Doch die preiswerten jungen Mitarbeiter könnte es in absehbarer Zeit schon nicht mehr geben, denn der Zivildienst wird zum Auslaufmodell, wenn auch die Wehrpflicht in Deutschland verschwindet. Das hätte Folgen auch für Gubener Sozialdienste. Rüdiger Löhle weiß ganz genau Bescheid. Er ist der Sprecher des Bundesamtes für den Zivildienst, das in Köln residiert. Und wenn man Löhle fragt, wie viele Stellen für Zivildienstleistende es in Guben an der Neiße gibt, dann genügt ihm ein kurzer Tastenschlag auf seiner Computerklaviatur. «18 Dienststellen mit insgesamt 55 Zivildienststellen gibt es in ihrer Stadt» , kann der Sprecher eine Anfrage aus Guben beantworten. Und wen’s interessiert, dem erzählt Rüdiger Löhle auch, welche Einrichtungen im Einzelnen wie viele «Zivi» -Stellen haben. Doch das, was der Mann aus der Kölner Behörde sagt, ist Theorie. Die Praxis sieht ein bisschen anders aus. Die Zivildienststellen scheinen nämlich nicht so gefragt zu sein, wie manch einer glaubt. Zu den Einrichtungen mit den meisten «Zivi» -Stellen in Guben gehört der Kreisverband des DRK. Sieben junge Männer könnten dort die Alternative zum Wehrdienst absolvieren. Doch aktuell sind gerade mal zwei der sieben Stellen besetzt. Trotzdem würde es der DRK-Kreisvorsitzende Hans-Joachim Hübscher bedauern, wenn es die «Zivis» nicht mehr gäbe. «Gerade bei der Seniorenbetreuung haben wir sehr gute Erfahrungen mit den Jungs gesammelt. Sie bringen Jugendlichkeit und Schwung mit und das gefällt auch den Senioren.» Doch der Einsatz von Zivildienstleistenden birgt auch Probleme. Anfang der 90er Jahre gab es beim Gubener DRK noch zwölf bis 15 «Zivis» . Damals waren viele von Ihnen im Rettungsdienst eingesetzt. Einige von Ihnen haben diese Tätigkeit später sogar zum Beruf gemacht. Doch Rettungseinsatz kommt inzwischen nicht mehr in Frage, weil mit der stetigen Verkürzung der Dienstzeit ein effizienter Einsatz nicht mehr möglich war. Schließlich mussten die jungen Männer zunächst umfangreiche medizinische Vorbereitungslehrgänge besuchen. Tatsache ist, dass die Abschaffung des Zivildienstes inzwischen kein ernsthaftes Problem für das DRK in Guben mehr wäre. Hans-Joachim Hübscher sieht mit der Einführung der Minijobs eine vergleichbare Alternative, um Angebote im Betreuungsbereich absichern zu können. Der Kostenunterschied ist aus seiner Sicht minimal. Ein bisschen zurückhaltender ist in dieser Frage Stefan Süß, der Rektor des Naemi-Wilke-Stifts. Das Krankenhaus hat mit all seinen angeschlossenen Einrichtungen insgesamt acht «Zivi» -Stellen, von denen auch sieben aktuell besetzt sind. Der Einsatzschwerpunkt dabei liegt dort im technischen Bereich. Aber auch im Operationssaal, der Küche und im Kindergarten sind «Zivis» im Einsatz. «Es ist nicht allein eine Frage der Kosten» , sagt Stefan Süß. «Die Zivildienstleistenden sind acht Stunden pro Tag verfügbar, und das ist notwendig bei unserer Arbeitsorganisation. Der Einsatz von Minijobs würde uns da wenig weiterhelfen.» Trotzdem ist auch das Stift auf Dauer keineswegs abhängig von den preiswerten «Zivis» . Ein mittelfristiges Ende für den Zivildienst bedeutet nach den Worten des Rektors keine «soziale Katastrophe» in den Einrichtungen, zumal man sich langfristig darauf einstellen könne. Im Rosa-Thälmann-Heim könnten theoretisch sechs «Zivis» ihren Dienst versehen. Doch dort ist aktuell gerade mal eine Stelle besetzt. «Alle würden am liebsten Auto fahren» , sagt Anita Obst, die Leiterin des Heimes. Doch gebraucht würden «Zivis» eben vor allem auch bei der Sozialbetreuung und der Hauswirtschaftspflege. Da gehe es darum, mit Senioren spazieren zu gehen oder für sie einzukaufen. Doch dafür gebe es zu wenige geeignete Bewerber. «Der Einsatz von Zivildienstleistenden ist auch in unserem Bereich eine willkommene Zusatzleistung für unsere Senioren. Die Kernarbeit der Pflege allerdings wäre auch beim Wegfall des Zivildienstes gesichert. Der Pflegeschlüssel schreibt die Anzahl hauptamtlicher Pflegekräfte genau vor, da gibt es keine ,Zivis’» , sagt Anita Obst. von Jan Siegel |
© by LR-OnlineIch bin mir nicht sicher, ob diese Quoten ueberall so niedrig sind, aber falls ja, braucht man weder eine Pflicht fuer ein soziales Jahr noch sonst einen Ersatz.
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Gratisprobe |
 12 Feb 2004, 18:48
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Abgemeldet
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@yochekit .. jepp da sprichst was, was sehr wichtig is. also meine erfahrungen mit alten menschen waren in der regel sehr gut. die waren so aufgeschlossen und haben sich immer gefreut uns zu sehen, wenn das in zukunft nicht mehr wäre, würde den senioren einiges an lebensqualität einbüßen ... zum beispiel standen auf unseren "essenaufräderausteilzetteln" bemerkungen zum verhalten der kunden ... eins war dabei echt n trauriger anblick --> unter dem namen einer frau stand "in gespräch verwickeln, weil sie niemanden mehr hat, mit dem sie reden kann" ... also das sagt eigentlich alles .. zumal glaub ich junge menschen in solchen sachen einfach besser reinpassen, als 30-40 jährige, die schon lebens- bzw. berufserfahrung haben, denen das wahrschneinlich langweilen würde ... ich fands auch ehrlich gesagt interessant, mit einigen kunden zu plauschen ... naja is aber eben nur ein kleiner sektor, der sicher ersetztbar is ...
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 15 Feb 2004, 03:25
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De Puta Madre       
Punkte: 1001
seit: 01.10.2003
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Bevor wir hier offtopic gehen, möchte ich nochmal genau differenzieren:
- Es geht hier nicht um die Frage, ob Zivildienst Sinn macht! - Es geht hier auch nicht um die Frage, ob junge Menschen Sozialdienst verrichten sollen! - Sondern es geht hier um die Frage, ob der Sozialsdienst als Pflichtjahr eingesetzt werden soll!
Keiner von uns ist dagegen, dass junge Menschen Sozialdienst verrichten sollen. Nein, im Gegenteil. Ich bin nur dagegen, dass man den zukünftigen Generationen noch mehr Lasten, die schon durch unsere Demographie verursacht wird, zumuten kann und dass man junge Menschen dazu zwingt Sozialdienst zu verrichten.
Der Staat muss sich damit verabschieden ein Pflichtjahr als staatliches Mittel einzusetzen.
1. Es gibt kaum ein vergleichbares staatliches Mittel, dass so stark in das Leben der Menschen eingreift. Löcher in der Staatskasse sind keine Rechtfertigkeit für einen Eingriff dieser Art.
2. Es ist überhaupt nicht notwendig, so ein hartes Mittel einzusetzen, um die derzeitigen Löcher zu stopfen. Normalerweise greift man als Mittel auf die Steuerpolitik zurück. Nur weil es das Pflichtjahr für den Bundeswehrdienst gibt, ist es noch lange keine Rechtfertigkeit dieses Mittel weiterhin einzusetzen.
Das Pflichtjahr wird so oder so nicht funktionieren. Was passiert mit den jungen Menschen die zu faul sind, sich eine Stelle zu suchen? Was passiert mit den Leuten, die in ihrer Kommune keine Stelle finden? Was passiert mit den Leuten, die einfach nicht kompetent genug sind ihren Job auszuführen? Werden diese wie Fahnenflüchtige behandelt und eingesperrt?
Das soziale Pflichtjahr wird nicht kommen. Ein Schnellschuss der Politiker, aber das ist auch okay, denn kreative Ideen sind immerhin besser als gar keine Ideen.
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