Sag mir mal welcher Christ Dir was getan hat. Du willst wohl eine neue Christenverfolgung lostreten? Hat's alles schon gegeben und kommt vielleicht mal wieder. Mit solchen Symbolen können jedenfalls Leute in diese Richtung beeinflusst werden. Schon erschreckend.. da fangen Menschen an, andere zu hassen, weil sie deren Glauben nicht nachvollziehen können..
Das Ganze kann ich nur als große Provokations-Aktion interpretieren und halte das für ziemlich niveaulos. Kurzum: Ich kann mich nur schwer wundern. Dein Weihnachtsfrust in allen Ehren - ich mag den ganzen Kommerz-Mist auch nicht und halte mich fern davon. Aber da hätte es auch eine rot durchgestrichene Weihnachtsmütze getan.
Du bist Dir wahrscheinlich nicht im Klaren, was der Avatar ausdrückt: Ein Zeichen, dass Du den Glauben am liebsten verbieten willst. Solche Zeichen werden in Zusammenhängen verwendet wie "Hunde verboten" oder "Für Fahrzeuge verboten". Aber Du solltest wissen, dass der Glaube immer mit Menschen verbunden ist. Darum ist Dein Avatar ganz klar diskriminierend. Das ist vergleichbar damit, als im dritten Reich die jüdische Religion verachtet wurde. Was würdest Du sagen, wenn jemand so ein Symbol mit einem durchgestrichenen Judenstern zeigt, oder mit einem durchgestrichen islamischen Halbmond? Du würdest ihn verwarnen und wenn das nichts nützt, aus dem Forum schmeißen. Sonst ist Dir immer viel am Niveau von eXma gelegen, aber hier zeigst Du Dich nicht gerade als vorbildlicher Foren-Chef.
ohne anderen in den rücken fallen zu wollen... die evolutionstheorie, ist eine der umstrittensten theorien überhaupt! sie wurde sogar schon mehr als einmal wissenschaftlich widerlegt...
Dafür hätte ich gern ein paar Quellen fernab von den Kreationisten aus Amerika.
@Allanon: In Deutschland werden keine Gelder für alternative Forschungen bereitgestellt. Untersuchungen, welche Ergebnisse hervorbringen, die im Widerspruch zur Theorie stehen, werden als erfolglos bewertet. Eine Stellungnahme von Wissenschaftlern gegen die E-Theorie ist kaum möglich, ohne Gefahr zu laufen, als 'kreationistisch' eingestuft zu werden. Ein Beispiel: Dr. Lönnig vom Max-Plank-Institut veröffentlichte derartige Untersuchungsergebnisse auf der Institutsseite. Nach militanten Bemühungen des Evolutionslehrbuch-Autors Kutschera wurde die Seite (unter Bedauern des MPI) ausgelagert. Das ganze Szenario hier. Dort finden sich auch Links zu Stellungnahmen anderer Wissenschaftler und Rezension von Literatur. Desweiteren siehe meine obigen Links.
Außerdem: Es scheint Mode zu sein, mit dem Begriff "Kreationist" hunderte ersthafte Wissenschaftler und deren Publikationen in eine Schublade zu werfen, und damit unbequeme Ergebnisse zu ignorieren. Es gibt in den USA u.a. zwei große Institute an denen solche Wissenschaftler arbeiten. Ich bitte einmal deren Referenzen und Kompetenzen zu prüfen - siehe hier und hier. Das derzeitige Verfahren, systematisch Wissenschaftler zu ignorieren bzw. lächerlich zu machen, weil deren Untersuchungen nicht ins jetzige Paradigma passen, ist sehr bedenklich und in der Geschichte allzu oft gewesen.
Man ist das anstrengend, soviel Text in so kurzer Zeit. Wenn ich das richtig sehe habt ihr (Neo, Chino, Theo) euch zum Schluss jetzt auf ein Gegenseitiges aktzeptieren verständigt, da ihr ja verschiedene Ansätze hattet. Gut so nur komisch das man dazu mehr als 4 Seiten Text brauch und das nicht von Anfang an klar stellt worüber man quatscht.
Was mich nun Interessiert ist wodurch definiert man sich als "Christ"? Ich habe hier einiges gelesen aber es ist mir nicht klar geworden. Glaubt ihr nun an Gott, Jesus (als GottesSohn oder doch nicht?), seine Auferstehung, das Alte-Testament, das Neue-Testament, den Vatikan/Papst oder was? (Mehrfachnennungen sind möglich)
Ich meine da gibt es ja noch die Unterströmungen (kenn die ganzen Namen nicht mehr) innerhalb der Kirche die sich ja auch nicht 100% einig sind.
Edit (1):Was noch zum Thema passt, da es schon aufgekommen ist: Nur weil man nicht an Gott, den Himmel oder die Hölle glaubt, bedeutet das nicht das man nicht an eine weiterexistenz nach dem jetzigen Leben glaubt.
btw: Eine Diskussion über die Sinnfälligkeit des Weihnachtenfeierns in einer nicht {Gott, Jesus, Bibel (Alt+Neu), Kirch}[1]-gläubigen Familie hatte ich letztes Jahr mit meiner Mutter und sie hat mich darum gebeten dies als Familien-Zusammenführungsfeier anzuerkennen. Das ist ein Standpunkt den ich mitgehen kann. Geschenke sollen dabei die gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Außerdem ist es doch ein sehr schönes Gefühl wenn man jemanden eine Freude machen kann. Wenn ihr Weihnachten für so mies und kommerzialisiert haltet wieso feiert ihr das dann mit? Also ich tue es aus Respekt den Gewohnheiten meiner Eltern und Großeltern.
[1] ich versteh mich selbst nicht als "Atheist" der jegliche Existenz einer Gottesform bestreitet, sondern will damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich es nicht weiß und ich mich auf nichts verlasse was ich nicht weiß. Weiterhin bezweifle ich die Existenz der Neu-Testamentalischen-Gottesvorstellung.
Edit (2): Also dem klassischen "Guten Gott" denn nicht ist von Grund auf und durch und durch "Gut"
Dieser Beitrag wurde von dor_andre: 15 Dec 2004, 20:30 bearbeitet
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-Der Unschuldige existiert nur so lange, bis er unvermeidlich zum Täter wird! -Zufall ist der Ausdruck der Unfähigkeit des menschlichen Geistes die Zusammenhänge zu erkennen. - Warum gerät Mann/Frau immer an die/den "Falschen"? Weil die "Falschen" das verstellen besser beherrschen als die "Richtigen" das selbst sein!
@dor_andre: Gute Frage. Da werden Dir viele Theologen ganz unterschiedliche Antworten geben. Ich versuche so nah wie möglich am Ursprung und so undogmatisch wie möglich zu sein.
Also: Christ leitet sich von Christus ab. Wann ist jemand ein Christ?
Da brauchen wir nicht lange raten, denn Christus hat es selbst gesagt:
"Wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter." (Mt 12,50)
Und die "Scheinheiligkeit" hat er auch vorausgesehen und darum gesagt:
"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist." (Mt 7,21)
.. bin kein Christ und habe meine eigene Ansicht vom Sinn des Lebens, aber den hier zu erklären würde zu lange dauern, obwohl es soooo einfach ist.. Weihnachten feier ich nicht in dem Sinn, aber ganz enthalten kann ich mich nicht, da die Gesellschaft das nicht akzeptiert.
QUOTE
Also ich tue es aus Respekt den Gewohnheiten meiner Eltern und Großeltern.
Da hast du es klasse auf den Punkt gebracht. Das trifft es doch recht passend.
Ach ja, Ich respektiere Theos Meinung, auch wenn ich nicht der Meinug bin, dass sie richtig ist
Also: Christ leitet sich von Christus ab. Wann ist jemand ein Christ?
Da brauchen wir nicht lange raten, denn Christus hat es selbst gesagt:
"Wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter." (Mt 12,50)
Und die "Scheinheiligkeit" hat er auch vorausgesehen und darum gesagt:
"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist." (Mt 7,21)
also glaubst du an die Überlieferten aussagen des Neuen-Testaments, und an Jesus als begründer einer Weltanschauung oder als Gottes Sohn?
Also glaubst du an die Überlieferten Aussagen des Neuen-Testaments, und an Jesus als Begründer einer Weltanschauung oder als Gottes Sohn?
Aber was ich glaube, ist doch hier nicht so wichtig. Mir ging es darum, ein paar Klischees, Vorurteile und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Wer war Christus?
Er wurde von den Menschen "Sohn Gottes" genannt. Gott nannte er seinen Vater:
"Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!" (Joh 20,17)
Sohn kann im Hebräischen mehr bedeuten, als körperliche Abstammung.
Z.B.: Mitglied (Sohn der Salbenhändler Neh 3,8), Schüler (Söhne der Propheten 2Kön 2,3), Einwohner (Söhne Babels Ez 23,15), Resultat (Sohn einer Nacht Joh 4,10), Eigenschaft (Söhne der Ungerechtigkeit 2Sam 7,10), Herkunft (Funken als Söhne der Flamme Hi 5,7; Pfeile als Söhne des Bogens Hi 41,20).
wir sind uns bestimmt einig, dass "wir" vor 500 jahren nicht die möglichkeit hatten gewisse energien zu lokalisieren. warum sollen wir heute die möglichkeit haben einen "gott" zu lokalisieren? wenn ich nicht "weiß", dass ein tisch existiert, existiert er dann nicht? das ist mir ein wenig zu kurzsichtig gedacht. warum sollen wir denn mit der heutigen technik alle probleme geklärt haben?
weil dieser "gott" wenn denn soetwas in der art existieren würde, eine gewisse spur hinterlassen würde, so wie jede andere materie oder energie eine spur hinterläßt und wir sind mittlerweile sehr wohl auch dem technischen niveau die dinge zu lokalisieren/analysieren, weil sie aus atomen, elektronne, protonen, neutronen oder was auch immer es da noch gibt, bestehen und damit nachweisbar sind. dieser "gott" müßte schon eine überdimensionale größe haben um das alles erschaffen zu haben und er/sie/es müßte eben definitiv existent sein um einen einfluss auf die materie zu haben. das ist physik und die ist sowohl auf der erde als auch im universum existent, das heisst sie müßte auch für einen gott gelten.
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I've met God across his long walnut desk with his diplomas hanging on the wall behind him, and God asks me, "Why?" Why did I cause so much pain? Didn't I realize that each of us is a sacred, unique snowflake of special unique specialness? Can't I see how we're all manifestations of love? I look at God behind his desk, taking notes on a pad, but God's got this all wrong. We are not special. We are not crap or trash, either. We just are. We just are, and what happens just happens. And God says, "No, that's not right." Yeah. Well. Whatever. You can't teach God anything.
weil dieser "gott" wenn denn soetwas in der art existieren würde, eine gewisse spur hinterlassen würde, so wie jede andere materie oder energie eine spur hinterläßt
woher weißt du das? nur weil du dir "gott" als eine art materie oder energie vorstellst?
QUOTE
und wir sind mittlerweile sehr wohl auch dem technischen niveau die dinge zu lokalisieren/analysieren, weil sie aus atomen, elektronne, protonen, neutronen oder was auch immer es da noch gibt, bestehen und damit nachweisbar sind.
aus was besteht zeit? wie schon gesagt, nur weil wir jetzt etwas über quanten, atome etc. wissen, heißt es nicht, dass es außer dem, was wir kennen, nichts mehr gibt.
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dieser "gott" müßte schon eine überdimensionale größe haben um das alles erschaffen zu haben und er/sie/es müßte eben definitiv existent sein um einen einfluss auf die materie zu haben. das ist physik und die ist sowohl auf der erde als auch im universum existent, das heisst sie müßte auch für einen gott gelten.
ich glaube du versuchst dir gott zu verbildlichen, was dir fefinitiv nicht gelingen wird. ich kann "zeit" auch nicht "vermaterialisieren".
nur weil du dir "gott" als eine art materie oder energie vorstellst?
er muss eine art materie oder energie sein um auf unsere welt irgendeinen einfluss haben zu können. um irgendetwas zu erzeugen, zu erschaffen oder zu verändern ist nunmal zwingend energie notwendig, und da energie weder erschaffen noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden kann muss dieser "gott" zwangsläufig auch eine form von energie sein oder sie besitzen, in diesem fall müßte er aus materie bestehen.
zum thema zeit: die zeit ist mehr oder weniger eine erfindung des menschen, tiere richten sich zum beispiel nicht nach der zeit, sondern nach anderen einflüssen wie tag und nacht, die auch ohne den zeitbegriff existieren würden, und aus denen sich der zeitbegriff unter anderem begründet
QUOTE
Zeit
für die gewöhnliche Auffassung ein kontinuierliches Fortschreiten, innerhalb dessen sich alle Veränderungen vollziehen. Bei der wissenschaftlichen Bestimmung des Zeitbegriffs ist zwischen Realzeit und Idealzeit zu unterscheiden. Realzeit ist die bestimmbare (messbare) Zeit oder Dauer (bei Newton: relative Zeit), die in der durch die Wahrnehmung gegebenen Aufeinanderfolge von Veränderungen mitgegeben ist. Idealzeit ist die allen bestimmbaren Zeiten zugrunde liegende Zeit, durch die die Beziehung aller bestimmten (relativen) Zeiten aufeinander allein möglich wird (bei Newton: absolute Zeit); diese ist als solche weder gegeben noch bestimmbar, sondern nur eine als notwendig gedachte, reine Ordnung; bei Kant ist Zeit "eine Bedingung a priori" und damit (gleich dem Raum) eine Form der sinnlichen Anschauung. [mal wieder wissen.de]
Dieser Beitrag wurde von neo: 15 Dec 2004, 20:36 bearbeitet
er muss eine art materie oder energie sein um auf unsere welt irgendeinen einfluss haben zu können. um irgendetwas zu erzeugen, zu erschaffen oder zu verändern ist nunmal zwingend energie notwendig, und da energie weder erschaffen noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden kann muss dieser "gott" zwangsläufig auch eine form von energie sein oder sie besitzen, in diesem fall müßte er aus materie bestehen.
tut mir leid... ich bleibe beim beispiel zeit. zeit verändert und erschafft. und zeit ist auch keine form von materie oder energie.
QUOTE
zum thema zeit: die zeit ist mehr oder weniger eine erfindung des menschen, tiere richten sich zum beispiel nicht nach der zeit, sondern nach anderen einflüssen wie tag und nacht, die auch ohne den zeitbegriff existieren würden, und aus denen sich der zeitbegriff unter anderem begründet
wie kommt es zu tag und nacht? hier geht es nicht um den zeitbegriff, sondern um zeit an sich. zeit ist gegenwärtig, auch wenn ich dieses ereignis anders bezeichnen würde. zweifels ohne existieren wir und andere auch ohne zeitbegriff, aber nicht ohne zeit. man kann die zeit nicht einfach wegleugnen, auch wenn mit dem wort zeit nicht das ausgedrückt werden kann, was sie ist. genau so wenig, wie man mit dem wort gott ausdrücken kann, was es ist. dieses "kontinuierliches fortschreiten" liegt sich selbst zu grunde und ist.
... wir sind mittlerweile sehr wohl auch dem technischen niveau die dinge zu lokalisieren/analysieren, weil sie aus atomen, elektronne, protonen, neutronen oder was auch immer es da noch gibt, bestehen und damit nachweisbar sind.
Naja nur bedingt! Schau dir nur mal wieviel Postulate und Axiome die verschiedenen Theorien stützen. Wobei das schon immer so war nur wurden die alten Axiom (Newtonsche Axiome) durch neue Theorien, die sich wiederum auf andere Axiome und Postulate begründen, gestützt.
und zeit ist auch keine form von materie oder energie.
das habe ich auch nicht behauptet, wie gesagt, zeit ist ein von menschen geprägter begriff
QUOTE
wie kommt es zu tag und nacht?
das solltest du eigentlich wissen. durch die rotation der erde sind wir einmal der sonne zugewandt und dann wieder nicht. hat also nichts mit zeit zu tun, sondern mit der rotation der erde, die auch nicht zeitabhängig ist, sondern physikalische gründe hat
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dieses "kontinuierliches fortschreiten" liegt sich selbst zu grunde und ist.
ich könnt jetzt mit schwarzen löschern und zeitkrümmungstheorie anfangen, aber das wird mir grad zuviel, aber in dem fall wäre da nix mehr kontinuierlich. vielleicht ist die zeit im grunde genommen auch nur der abstand von einem urknall zum nächsten, und nur wir sind der meinung da ne wissenschaft draus zu machen. manchmal sind die antworten unter umständen einfacher als man denkt.
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zweifels ohne existieren wir und andere auch ohne zeitbegriff, aber nicht ohne zeit.
wenn es die zeit denn überhaupt so gibt. ohne das bewußtsein, dass es zeit gibt, also den zeitbegriff, würden wir, denke ich, genauso gut klarkommen. die natur scherrt sich auch nicht um zeit, da vergehen schon millionen jahre zwischen bestimmten ereignissen und dann gehts plötzlich ganz schnell, die natur ist absolut zeitunabhängig, sondern nur abhängig von den jeweiligen äußeren umständen, es gibt keine temporären regelmäßigkeiten, da immer abweichungen vorhanden sind.
man man man, soll ich euch mal was verraten? ich glaube. und wisst ihr, manchmal vergess ich es einfach.
naja nix fuer ungut.
@Neo: du solltest deinen standpunkt mit dem materiellen gott nocheinmal ueberdenken. ich versuch dir jetzt mal ein bsp zu geben, nachdem du mir dann bitte deinen standpunkt nochmal erlaeuterst. (ich stelle gerade fest, es hoert sich stark nach "matrix" an und ist prinzipiell auch so, versuchs dir trotzdem mal "movie"-unabhaengig vorzustellen stell dir vor, ein superrechner mit genuegend leistung, um eine recht komplexe umgebung darzustellen, um ein paar kuenstliche intelligenzen zu erzeugen und in dieser umgebung "leben" zu lassen. damit wir uns richtig verstehen, diese KIs sind verschiedene wesen, die im prinzip doch nur auf nullen und einsen des rechners basieren. nun lassen wir diese kis "leben". sie duerfen in der umgebung aggieren, sollen lernen, forschen, sich also entwickeln. das ganze wird natuerlich protokolliert. die kis bekommen jetzt eine zusatzfunktion: alles was sie in mehrheit der gesammten kis "erfinden", sich "ausdenken" quasi, wird fuer die ihren umstaende real (also wird in diese umgebung integriert). so, momentan haben wir fuer die kis (meiner meinung nach) die moeglichkeit geschaffen, ihre eigene geschichte und wissenschaft zu schreiben. jetzt stellt sich mir eine frage, mal unabhaengig davon ob der rechner von irgendwem/-was bedient wird, wuerden diese kis sich etwas wie gott schaffen?
ich hoffe ich hab nicht zusehr verwirrt. mir gehts auch weniger darum die frage beantwortet zu bekommen, denn mehr darum was du einer ki die sich als eigenes ich versteht zutraust.
ich glaube, du hast nicht verstanden, was zeit ist. wie kann etwas von zeit unabhängig sein? wie kann etwas vom raum unabhängig sein?
QUOTE
In der Physik ist die Zeit eine (nach der alltäglichen Erfahrung) nicht beeinflussbare physikalische Größe. Man kennzeichnet die Bewegung von Körpern durch die Angabe ihrer Orte zu verschiedenen Zeitpunkten und betrachtet daher die Zeit als eine zu den drei Raumkoordinaten hinzutretende 4. Koordinate. Die genaue Untersuchung der Zeitmessung an räumlich getrennten Punkten (Gleichzeitigkeit) führte Einstein zu seiner Relativitätstheorie, in der die Bewegung eines Körpers in dem formal eingeführten, Raum und Zeit umfassenden "vierdimensionalen Raum" (Raum-Zeit-Kontinuum) untersucht wird. Danach sind Aussagen über die Zeit (Zeitablauf, Gleichzeitigkeit) relativ, sie hängen stets vom Standpunkt des Beobachters und seiner Bewegung relativ zum beobachteten Objekt ab.
wissen.de
Dieser Beitrag wurde von Schopenhauer: 15 Dec 2004, 21:39 bearbeitet