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Warum gehen die Leute nicht wählen? Wenn ihr nicht wart, warum wart ihr nicht?
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 22 Jun 2008, 19:06
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Straight Esh         
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seit: 01.10.2003
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42% Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang, 32% im zweiten Wahlgang. Die Werte sprechen nicht von einer großen Beteiligung der Dresdner an der Politik. Und das, obwohl doch Themen wie Waldschlösschenbrücke, Neumarkt, Postplatz etc. viele Dresdner zum Agieren bringen. Was ist also das Problem?
Wenn ihr nicht wählen wart, gebt einfach euren persönlichen Grund an, wenn ihr wählen wart, schätzt einfach, warum die anderen nicht wählen waren.
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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Antworten(45 - 59)
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 23 Jun 2008, 14:27
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Straight Esh         
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seit: 01.10.2003
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Zitat(der.Mac @ 23 Jun 2008, 15:22) Für mich gilt jederzeit: "Wer nicht wählt, wählt rechts!"
Die Wahl hat eindeutig bewiesen: es ist nicht so. 57% haben nicht gewählt. Die Rechten haben trotzdem nur einen verschwindend geringen Anteil von 0,4% bekommen. Noch schlimmer. Je stärker die Wahlbeteiligung zurückgegangen ist, desto weniger haben die Rechten bekommen. Noch im ersten Wahlgang erhielten sie 0,5%. Zitat ... Frustration hin oder her, dann lieber aus Protest den Zettel ungültig machen.  Bringt noch weniger als nicht wählen gehen. Lies bitte aufmerksam folgenden offiziellen Artikel über die Wahl: http://www.mdr.de/sachsen/kommunalwahl/5544296.htmlUnd jetzt sag mir bitte. Wurde ausgiebig die 25%ige Steigerung der ungültigen Wähler beheult, oder doch eher die geringe Wahlbeteiligung. Und dann sag mir, was ungültig Wählen bringt.
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 23 Jun 2008, 14:28
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Vordiplom     
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seit: 01.10.2003
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Zitat(Chris @ 23 Jun 2008, 15:27) Die Wahl hat eindeutig bewiesen: es ist nicht so. 57% haben nicht gewählt. Die Rechten haben trotzdem nur einen verschwindend geringen Anteil von 0,4% bekommen. Noch schlimmer. Je stärker die Wahlbeteiligung zurückgegangen ist, desto weniger haben die Rechten bekommen. Noch im ersten Wahlgang erhielten sie 0,5%. Bringt noch weniger als nicht wählen gehen. Lies bitte aufmerksam folgenden offiziellen Artikel über die Wahl: http://www.mdr.de/sachsen/kommunalwahl/5544296.htmlUnd jetzt sag mir bitte. Wurde ausgiebig die 25%ige Steigerung der ungültigen Wähler beheult, oder doch eher die geringe Wahlbeteiligung. Und dann sag mir, was ungültig Wählen bringt. 
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Erden-Engel
Gib mir Deine Hand Und ich Führe Dich Zurück zu Dir.....
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 23 Jun 2008, 14:35
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Clubküken       
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seit: 17.11.2006
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Zitat(Chris @ 23 Jun 2008, 15:27) Die Wahl hat eindeutig bewiesen: es ist nicht so. 57% haben nicht gewählt. ...
Das liegt meiner Meinung nach nur daran, das für den jeweiligen Kandidaten weniger Stimmen abgegeben wurden (was toll ist) und bestimmt nicht daran, das weniger Mensche gewählt haben ... Zitat(Chris @ 23 Jun 2008, 15:27) Bringt noch weniger als nicht wählen gehen ...
Siehe oben. Rein von der Mathematik her binge 10 Stimmen von 100 mehr Prozente als 10 von 150. Falls ungültige Stimmen aus dem Ergebnis hrausfallen sollten, dann gebe ich zu, das vorher von mir aufgestellte These nich stimmt
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 23 Jun 2008, 14:40
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Straight Esh         
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seit: 01.10.2003
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Zitat(der.Mac @ 23 Jun 2008, 15:35) Das liegt meiner Meinung nach nur daran, das für den jeweiligen Kandidaten weniger Stimmen abgegeben wurden (was toll ist) und bestimmt nicht daran, das weniger Mensche gewählt haben ...
Deine Behauptung, dass wer nicht wählt, rechts wählt, gilt nur dann, wenn die Rechten im Gegensatz zu den anderen Parteien es schaffen, ihre Anhänger zu mobilisieren. Wenn das aber normalverteilt geschieht, dann bleibt alles beim alten. Zitat Siehe oben. Rein von der Mathematik her binge 10 Stimmen von 100 mehr Prozente als 10 von 150. Falls ungültige Stimmen aus dem Ergebnis hrausfallen sollten, dann gebe ich zu, das vorher von mir aufgestellte These nich stimmt  Nein, ungültige Stimmen werden lediglich gezählt und in der Statistik veröffentlicht. Auf das Wahlergebnis haben sie keinen Einfluss.
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 23 Jun 2008, 15:07
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Clubküken       
Punkte: 1104
seit: 17.11.2006
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Zitat(Chris @ 23 Jun 2008, 15:40) Deine Behauptung, dass wer nicht wählt, rechts wählt, gilt nur dann, wenn die Rechten im Gegensatz zu den anderen Parteien es schaffen, ihre Anhänger zu mobilisieren. Wenn das aber normalverteilt geschieht, dann bleibt alles beim alten.
jetze stell Dir mal vor, die schaffen das ... Zitat(Chris @ 23 Jun 2008, 15:40) Nein, ungültige Stimmen werden lediglich gezählt und in der Statistik veröffentlicht. Auf das Wahlergebnis haben sie keinen Einfluss.
guck an ... man lernt nie aus. Dann ergibt sich meinem ursprünglichen Statement folgend, den vermeintlich am geeignetsten Kandidaten zu wählen ... sagt keiner, das Demokratie einfach ist
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 23 Jun 2008, 15:18
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Phasenprüfer      
Punkte: 869
seit: 01.11.2005
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Zitat(der.Mac @ 23 Jun 2008, 16:07) jetze stell Dir mal vor, die schaffen das ... guck an ... man lernt nie aus. Dann ergibt sich meinem ursprünglichen Statement folgend, den vermeintlich am geeignetsten Kandidaten zu wählen ... sagt keiner, das Demokratie einfach ist  naja jedem ist ja freigestellt sich selber zur Wahl zu stellen, ergo wer nur rum meckert soll selber was machen!
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die größe eines selbst, zeigt sich in der akzeptanz der anderen! 
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 23 Jun 2008, 15:42
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Zitat(der.Mac @ 23 Jun 2008, 16:07) jetze stell Dir mal vor, die schaffen das ...  Ja haben sie schon. Sitzen im Landtag. Und? Die Apokalypse ist noch nicht hereingebrochen. Vielmehr haben sie bewiesen, dass sie nicht fähig sind zu regieren. Und jetzt frag ich dich: was macht mehr Eindruck auf die Wähler? Sinnloses Dummgelapp, dass man Angst vor den Rechten haben soll, oder der handfeste Beweis, dass die Rechten nicht regieren können? Ich finde unsere Demokratie ist sicher genug, dass wir uns nicht mit populärem Gewäsch a la "Wer nicht wählt, wählt rechts" abgeben müssen, sondern, dass wir uns darauf verständigen können, die Wähler bei ihren Bedürfnissen abzuholen. Das merken auch viele Wähler. Wie man bei dieser OB-Wahl sehen konnte, gab es viele Stimmen dagegen, dass Klaus Sühl mit der Parole "CDU verhindern" angetreten ist. Und genausoviele Stimmen wird es auch gegen plattes Gehetzte gegen Rechts geben, die man aber hier nicht öffentlich äußern darf, da es einem Selbstmord gleichkommt. Die Bürger wünschen aber, dass sich die anderen Parteien auch mit den Problemen auseinandersetzen, die von Rechts angesprochen werden.
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 23 Jun 2008, 16:08
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Klapperstrauß         
Punkte: 4731
seit: 13.06.2004
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Zitat(phanatos @ 23 Jun 2008, 10:54) 4. Wenn du nicht wählen gehst, gibst du Leuten die Macht denen du nicht vertraust.  wenn ich aber wählen gehe und von den zur Wahl stehenden Kandidaten auch nich vertraue weiß ich nich was das soll... habs jetzt gerade ausm Quote gelöscht und bin zu faul zum Editieren, aber Kindergeld kriegt mitnichten jeder, der in Deutschland wohnt und Steuern zahlt...Faktisch richtig kriegen nämlich die Kinder selbst das Kindergeld und nich die Eltern...die stellen quasi nur das Konto und halten mehr oder minder Haus damit...das können aber auch ALGII-Empfänger  Zitat(the ox @ 23 Jun 2008, 14:38) Mich demotivieren keine Umfragen, sondern die Ergebnisse des ersten Wahlgangs. Soll ich "Es muss sich was ändern: Klaus Sühl" [wer denkt sich solche Plakatslogans aus]wählen, nur weil er das kleinere Übel zu sein scheint? Gerade auf lokaler Ebene finde ich Parteienschmierentheater inkl. der üblichen politischen Himmelsrichtungsangaben entbehrlich, daher ging meine Stimme im ersten Wahlgang an Boltz. Auch wenn dieser selbst seine Kandidatur nur eher als Demonstration sah. Da ich nun Realist bin, nahm ich nicht an, dass dieser im zweiten Wahlgang seine Stimmen verzwanzigfacht. Und ich werde nicht aus (von der Linken verklingelten) taktischen Gründen die Pest statt die Cholera wählen. Also - Zwickmühle - obwohl politisch interessiert sah ich nicht was ich wählen sollte. Mit welcher Selbstgefälligkeit hier aber die üblichen Thesen von uninteressiert bis demokratiemüde nachgekaut werden finde ich schon erstaunlich.  eben. Außerdem finde ich es eigenartig, wenn zum Beispiel ein Lames sich gar nich mehr zur Wahl stellt weil er selber meint es bringt nix. Ich sage hiermit nich, dass ich diesen hätte wählen wollen, ich finde es lediglich nich besonders vertrauenswürdig, wenn sogar der Kandidat selber schon nich mehr an sich glaubt (auch wenns dafür noch zahlreiche andere Begründungen gibt, is mir alles bekannt, aber so kann mans nunmal auch auslegen) - da fühlt man sich als Wähler dann auch irgendwo verarscht. Warum sollten jetzt die, die die SPD wollten nochmal wählen gehen wenn es das was sie wollte nich mehr gibt? Dies ist nur als ein Beipiel zu werten.Zitat(der.Mac @ 23 Jun 2008, 15:22) Für mich gilt jederzeit: "Wer nicht wählt, wählt rechts!" ... Frustration hin oder her, dann lieber aus Protest den Zettel ungültig machen.  was soll das bringen? /edit: ok, das war ja schon abgehakt--
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°° »Das stärkste Betäubungsmittel der Welt ist das Verlangen dazuzugehören....« °°°
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 23 Jun 2008, 16:29
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Nigirimaki     
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seit: 20.01.2005
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Zitat(Stormi @ 23 Jun 2008, 17:22) direkte Demokratie absoluter Quatsch ist
Gerade auf lokaler Ebene ist direkte Demokratie alles andere als Quatsch.
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 23 Jun 2008, 16:30
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Straight Esh         
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seit: 01.10.2003
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Zitat(Stormi @ 23 Jun 2008, 17:22) 2. die führenden Politiker tatsächlich mehr an ihrem eigenen Fortkommen (im Wesentlichen der Ausgang der nächsten Wahl), als an dem der Wähler interessiert sind.  Da aber der Wähler eine gewichtige Komponente beim Ausgang der nächsten Wahl ist, bleibt dem Politiker gar nichts anderes übrig als für den Wähler zu agieren. Und somit haben wir kein Problem denn Machterhalt bedeutet immer den Nerv der meisten Wähler zu treffen.
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