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Du bist Deutschland
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 25 Sep 2005, 21:23
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Froschologe         
Punkte: 5016
seit: 01.10.2003
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Wir sind Papst
Du bist Deutschlanddie BILD prescht vorne weg. eine “Mutmacher-Kampagne für Deutschland”. Dem geistigen durchfall mancher werbeagenturen habe ich nur ein kopfschütteln entgegen zu setzen. danke den Partnern für Innovationen und all seinen tatkräftigen mitstreitern, aber ich kann mich ab morgen nicht damit auseinander setzen, ob ich nun deutschland bin oder nicht, ich bin immernoch am grübeln, ob ich nun papst bin oder nicht. Dieser Beitrag wurde von wombat1st: 25 Sep 2005, 21:24 bearbeitet
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Lacht kaputt, was euch kaputt macht!
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Antworten(105 - 119)
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Dresdenwiki |
 01 Oct 2005, 18:27
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Abgemeldet
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Was ich an der Kampagne zu kritisieren habe, ist nicht das gemeinschaftliche Nationalgefühl.
Das wird in ihr meiner Wahrnehmung nach gar nicht hervortuend angesprochen. Ich kenne die Kampagne aber bisher nur von deren Webseite und aus Beiträgen in Foren.
Sinn der Kampagne soll wohl eher sein, nimm Dein Schicksal selber in die Hand, das ist nicht so das Problem, auch wenn Deutschland gerade überall letzter im Trend ist.
Aussage der Kampagne: Immerhin sind wir ja noch auf einem hohen Niveau, und das deshalb, weil das früher andere auch so gemacht haben, Du mußt es nur wollen.
Ich finde die Kampagne nur nicht gelungen. Sie soll wohl auch besagen, Ihr Deutschen habt immer nur zu meckern, die klagt regelrecht an.
Und wie gewollt begibt sie sich dann auch gleich selbst in die Opferrolle - als Zielscheibe eben dieses Gemeckeres, diesmal über die Kampagne.
Aber kann man das dem angeklagten Betrachter vorwerfen ?
Das ist doch einfach nur banal, der Adressat fühlt sich für zu blöd erklärt.
Er sieht da eine sehr übertrieben medieninformatikmäßig billig durchgestylte blaue typisch ARD-Kampagne und ein paar ehemalige Stars, die sich, so zumindest der regelrecht sich aufdrängende Eindruck sich schlauer geben wollen als sie sind und sich jetzt damit wichtig machen als Fußballspieler und Hinterhofrapper das gesamte Land anzuleiten, was es zu tun habe.
Mir kommen da die Leute von nebenan und wirklich verblüffende Erfolgsgeschichten des realen Lebens ganz krass zu kurz. Die wenigen normalen Leute in der Show wirken nicht so, als wenn sie wirklich mein Vorbild werden könnten. Das empfindet der Adressat, weil es eben ziemlich schizophren ist, zu denken, ein Schmetterling könne einen Orkan auslösen oder Schumacher würde einen Bauernkarren fahren.
Man fragt sich auch, ob Deutschland schon so tief gesunken ist, daß einfach jeder an so einem Clone der langweilgsten Werbeeinblendungen, diesmal nur größer und leider nur bemüht wirkend, mitmachen muß und da sein Gesicht Beifall erheischend in die Kamera hält.
Es wäre besser gewesen statt Promis mit früheren Erfolgen die Sache mit einigen aktuellen und überraschenden Erfolgserlebnissen zu verknüpfen, das würden die Leistungsträger dann beklatschen können können. Scheinbar ist das nicht mehr möglich.
So bekommt man eher den Eindruck, mensch, mehr als Digitalisierung, ganz viel Blau und maßlose Metaphern hat unsere Medienelite nicht mehr zu bieten, es ist, und das ist die Haupterkenntnis aus dem Spot, schon so schlimm, daß selbst Forscher und Unternehmer diesen überdimensionierten Medienkäse schon mitmachen, weil sie es privat nicht mehr hinbekommen.
Die Dachmarke Du bist Deutschland ist an sich schon Schwachsinn. Den gleichen Etat hätte man in scheinbar unabhängige kleine Stories stecken können, aber vielleicht kommt das ja noch. Um die aufdringliche Dachmarke zu überlagern, müßten das nun aber verdammt viele sein.
Dieser Beitrag wurde von Dresdenwiki: 01 Oct 2005, 18:29 bearbeitet
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 01 Oct 2005, 18:28
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Propagandapanda         
Punkte: 3074
seit: 17.11.2004
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Wenn wir uns alle vorstellen dass es uns gut geht, geht es uns auch gut.  [edit] Aber mal Spass beiseite, hab mir jetzt mal die Kampagnen HP angesehen : Ich finde die Idee, welche der Kampagne zugrundeliegt größtenteils positiv. Wieder nach dem kategorischen Imperativ leben. An sich und seine Fähigkeiten glauben. Klingt schick. Es geht hier nicht darum den Dorf-Ronny von nebenan davon zu überzeugen, dass er jetzt endlich das Asylbewerberheim anzünden soll (vertraue in dich). Die gezeigten Beispiele versuchen durchweg ein positives Gefühl zu vermitteln und so sehr ich die Axel Springer Verlagsgruppe auch verabscheue, muss ich mich in dieser Sache klar zu ihr bekennen. Was ist falsch an Positivismus ? Arbeitslose fühlen sich im Gegensatz zu den marxistischen Proletariern nicht schlecht behandelt, sondern schlicht "unnütz". Sie glauben der Fehler liegt an ihnen und nicht im System. Das führt zu Depressionen und Antriebslosigkeit. Dem versucht die Kampagne entgegen zu wirken. Auch durch dieses undefinierte "egal wie !". Egal ob Ronny jetzt ne Partei gründet, Sozialarbeiter wird oder etwas anderes tut. Er bekommt Erfolgserlebnisse und fühlt sich wieder positiv. die Intention der Kampagne ist zudem eine Entradikalisierung der Bevölkerung. Indem jeder wieder an sich glaubt haben es Demagogen von Rechts wie auch von UltraLinks schwerer offene Ohren für ihre Phrasendreschereien zu finden.Polemiken a la "Es sind die glücklichen Sklaven der Freiheit größter Feind!" sollte man sich kneifen, bis abzusehen ist, wie die Idee aufgenommen wird. Und allein in den Foren in denen ich schreibe gibt es jetzt schon unzählige Meinungen dazu. Die zu erwecken bebasichtigte kreative Vielfalt aller kann nur bereichern. Ob das der Street Artist, der Maschinenbauer, der Arzt, der Musiker, der Ingenieur oder der Schriftsteller ist. Ob die Kampagne dazu Deutschland als Identifikationsmetapher nutzen muss bleibt als Frage bestehen. Meiner Meinung nach, wird der "Du bist Deutschland" schneller und einfach angenommen als "You are an important part of a society, which is based on mutuality". [/edit] Dieser Beitrag wurde von Pusteblumenkohl: 01 Oct 2005, 19:50 bearbeitet
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myrmikonos was here
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 02 Oct 2005, 03:31
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Das wirklich interessante an der Kampagne ist, wie ich schon versucht habe hervorzuheben, dass der deutsche Arbeiter, trotz allem Gemeckere einer der besten und zuverlässigsten Arbeiter der Welt ist. Und auch in anderen Bereichen braucht sich Deutschland nicht zu verstecken. Wir haben einen weltweit einzigartigen Bildungsstandard. Wir haben selbst ohne ein brutales Sportförderungsprogramm wie in den USA genügend hervorragende Sportler. Die Leute hier haben auch den Willen sich einzusetzen, weit über das Maß hinaus, was andere als normales Arbeiten bezeichnen. Ehrenamtliche Arbeit wird hier nicht nur in der Rechtschreibung grossgeschrieben. Sogar so gross, dass jeder von uns es empfindlich merken würde, würden alle ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten einstellen.
Was also will uns die Kampagne näherbringen?
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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 02 Oct 2005, 10:48
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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.. und im dem Zuge vergessen wir auch gleich mal die Sozialen-Ungerechtigkeiten und sparen uns anzumahnen, dass die Managergehälter steigen und bei den Arbeitern gespart wird. Oder das Politiker sich ihre Diäten erhöhen aber die Renten kürzen oder, wie grade aktuelle, die Polizeigehälter kürzen (damit die auch noch mehr Spass an ihrem Job haben). Uns geht es doch trotzdem gut, also sollte man aufhören das ungerecht zu finden! Bringt doch nichts, nür Ärger. Sollen die sich mal bedienen und bei anderen sparen, ist doch völlig egal. Auf die positive Stimmung dabei kommt es an, dass ist das wichtigste überhaupt. Kritik an der Politik können wir uns dann auch gleich sparen, denn es geht uns ja eigentlich gut und "die da oben" wissen eh besser als wir wie man das Land regiert und so. Am besten wir halten einfach alle die Klappe und hören auf zu meckern, dann wird alles besser. Mehr Arbeit, mehr Fortschritt, mehr Wirtschaft, mehr Geld, mehr Sonne und alle sind Gesund ... Denn es geht uns doch gut, Mensch! .. und nebenbei kann die Politik und Wirtschaft dann endlich mal alles machen was sie will ohne auf Gegenwehr zu stoßen, die ja eh unberechtigt und völlig unverständlich ist, weil es uns ja eigentlich super geht. Wozu also noch diskutieren? Machen lassen und gut ist ... Also bitte weg mit den negativen Gedanken! Ist ja eine ganz einfach Übung und da reicht auch so eine Kampagne locker. Das man für sowas Jahre bis eine ganzes Leben braucht interessiert nicht, der Wille zählt ...  ps: und Kritiker kann ich eh nicht leiden ...
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∴ ~ ∇ ~ ∞ ~ ◊ ~ ☺ ~ ☼wie∞oben∞so∞unten☼ ~ ☻ ~ ■ ~ ∅ ~ Δ ~ Ξ
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 03 Oct 2005, 06:54
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der christian       
Punkte: 1119
seit: 01.10.2003
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Zitat(Chino @ 02 Oct 2005, 11:48) Am besten wir halten einfach alle die Klappe und hören auf zu meckern, dann wird alles besser. Mehr Arbeit, mehr Fortschritt, mehr Wirtschaft, mehr Geld, mehr Sonne und alle sind Gesund ... Ich kann mir nicht helfen: Es klingt ein wenig trotzig... Ne, mal im Ernst: KEINER sollte alles, was man ihm vorsetzt kritiklos hinnehmen - aber es ist eben auch keine Lösung, wenn NUR kritisiert wird (vor allem ohne produktiven Gegenvorschlag). Es ist wie überall: Das Maß macht's. Nicht zu viel Kritik, aber eben auch nicht zu wenig. Wieso wird so oft so stark polarisiert? Wieso gibt es in manchen Problemkreisen scheinbar nur ein "absolut pro" bzw. "absolut contra"? Der Mittelweg (Konsens) wird nicht nur in Deutschland ungern gegangen, insbesondere bei politischen "Sachfragen". Deswegen:Über Missstände sollte man sich aufregen und die sollte man auch kritisieren, nicht aber jede Kleinigkeit, die einem selbst nicht in den Kram passt und die aus einem Konsens resultiert oder die man zu einem Konsens führen kann, wenn man nur ein WENIG nachgibt.
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 03 Oct 2005, 10:24
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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Das sehe ich nicht so, wie auch? Zitat(ck) Ne, mal im Ernst: KEINER sollte alles, was man ihm vorsetzt kritiklos hinnehmen - aber es ist eben auch keine Lösung, wenn NUR kritisiert wird (vor allem ohne produktiven Gegenvorschlag) .. produktive Gegenvorschläge haben doch die meißten. Hab jedenfalls so gut wie nie jemanden gehabt, der meinte es "sei schlecht so wie es ist" ohne anzufügen "aber wenn man (was auch immer) machen würde, dann würde" usw. usw. Demnach haben so gut wie alle sehr wohl verbesserungs Ideen (sogar meine Oma hat diese, nur mal nebenbei). Was sollen die Leute machen um ihre Ideen zu verwirklichen/umzusetzten? Sie könnten in die Politik gehen, aber das kostet anfangs eine Menge Zeit und etwas Geld und daran scheitert es schon bei den meißten. Aber die Vorstellung, dass alle auf dem Wege mitbestimmen wäre auch nicht schlecht, dann müssten halt alle Parteien beitretten und ich wette, dass würde unser politisches System komplett ruinieren und es würde wohl vielen auch nicht gefallen (kann mich natürlich auch irren). Oder zum Thema Arbeitsplätze. Wie sollen die Masse da was ändern, bzw. was gäbe es da für einen Mittelweg? Ich könnte mir auch vorstellen, dass Managergehälter, genau wie die der Arbeiter, im Sinne des Sparkurses sinken und nicht steigen und man so ein paar Arbeitsplätze sichert, aber das ist genau so eine Wunschvorstellung wie daran zu glauben, dass die Politiker irgendwann mit ihren Diäten eine Vorbildfunktion einnehmen und diese eben nicht permanent (gegen den Trend!) erhöhen. Aber ich hab eine Lösung des Problems, wenn auch eine die wohl nie durchführbar ist. Wenn ganz Deutschland zum Buddhismus konvertieren würde und jeder jeden Tag meditieren würde um die eigene Mitte, Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden, und jeder anfangen würde sein Leben als seine Aufgabe und nicht die eines anderen begreifen würde gäbe es Hoffnung darauf, dass es in einigen Jahren durchweg eine positive Stimmung im Land geben würde. Das ist aber genau so utopisch wie zu denken, dass die Aktion was bringt/gebracht hat besonders weil sie grade die Eigeninitiative bremst in dem sie sagt "ist doch eigentlich ok so" und sie eben nicht fördert .. Aber schön, dass ihr das positiv seht ....
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 03 Oct 2005, 12:00
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~disconnected~     
Punkte: 741
seit: 28.04.2004
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I've met God across his long walnut desk with his diplomas hanging on the wall behind him, and God asks me, "Why?" Why did I cause so much pain? Didn't I realize that each of us is a sacred, unique snowflake of special unique specialness? Can't I see how we're all manifestations of love? I look at God behind his desk, taking notes on a pad, but God's got this all wrong. We are not special. We are not crap or trash, either. We just are. We just are, and what happens just happens. And God says, "No, that's not right." Yeah. Well. Whatever. You can't teach God anything.
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 03 Oct 2005, 21:20
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Ironieresistenz I.         
Punkte: 2231
seit: 02.06.2005
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Die Frage ist halt, wie eine Kapagne "von oben" das Denken verschwinden lassen soll, dass alles von "denen da oben" abhängt. Ist in meinen Augen ein Widerspruch. Ich finde den Grundgedanken der Kampagne ja gar nicht mal so schlecht. Förderung der Eigeninitiative, Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls - alles tolle Sachen. Wobei gerade bei letzterem Deutschland wohl eher eine zu große Einheit ist. Da sollte man lieber auf Städte oder Regionen zurückgreifen. Und interessanterweise funktioniert die Identifikation auf diesen kleineren Ebenen ja sogar (Ich stamme aus der Oberlausitz, er ist Dresdner, wir sind Sachsen, ... ). Was mich wirklich stört, ist die miserable Umetzung. Dresdenwiki spricht mir da aus der Seele. Man hat als Zuschauer einfach das Gefühl, für völlig verblödet gehalten zu werden. Und das ist für den Grundgedanken sicher nicht förderlich.
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Seine Majestät, Kaiser Ironieresistenz I.
... validiert nach dem Isso-Standard 1.0 ...
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 07 Oct 2005, 16:44
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chaos.         
Punkte: 9601
seit: 22.10.2004
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Es gab da mal so einen Typ, ein Engländer war das. Sein Vater war ein Pfarrer und seine Mutter eine Bäuerin. Der Typ jedenfalls war gar nicht dumm, er hatte auch studiert und all sowas. Viele Länder hatte er gesehen .. und eigentlich mochte er auch den König. Aber die Kirche, die mochte er weniger. Er machte sich viele Gedanken über das Volk, den Staat und auch die Religion.
Irgendwie glaubte er aber nicht so recht an den Wille des Einzelnen. Er war ein Freund der euklidischen Mathematik... und sowieso sollte sich alles erklären lassen (sog. empiristisch-positivistische Erkenntnistheorie) - auch der Mensch, vielmehr sollte ich sagen, der menschliche Körper. Und er dachte viel nach. Über die Begierden des Menschen und seinen Naturzustand und all sowas. Er baute sich ein mechanistisches Weltbild auf, unter Ausschaltung des Seelen- und G"ttesbegriffes.
So kam es, dass er eine sehr deterministische Weltanschauung vertrat. Alles läßt sich kausal erklären, auch gesellschaftliche Zusammenhänge und solche, die den Staat angehen. Es mache wohl keinen Sinn, die Menschen sich selbst zu überlassen. Auf den Mensch ist kein Verlass, er ist ein Egoist und sonst nichts. Gebildet wie er war, sagte er "bellum omnium contra omnes".
Nun, eXma-Lesende, worauf will ich hinaus? Wenn es stimmt, dass man den Mensch sich nicht selbst überlassen kann, so muss man eine Lösung finden, oder? Der Typ, von dem ich spreche, meinte diese Lösung darin zu finden, eine Art (positivistischen) Gesellschaftsvertrag aufzustellen. Denn: Jeder Mensch ist durch seine Mitmenschen bedroht. Ein jeder ist ein Egoist und auf seinen Vorteil bedacht -- das ist eine Tatsache! Das ist der Naturzustand. Das ist die Begierde.
Okay, nehmen wir das mal als gestetzt an. Das sollte all unseren Darwinisten und Genetik-Experten zumindest nicht schwer fallen. Wenn also dieses "Wölfische" im Mensch existiert, wie geht man damit im Gesellschaftsvertrag um?
Nun, man gründet einen Staat. Warum sonst, hat man Staaten gegründet? Genau aus diesem Grund: Eigennutz und Kontrolle, vielmehr soziale Kontrolle. Will man diesem "Krieg aller gegen alle" ein Ende setzen, so kann die einzige und wichtige Klausel für unseren Gesellschaftsvertrag nur die sein, dass der Mensch sich dem absolutistischen Staatsideal willig unterordnet - und den Staat vergöttlicht!
Ergo: Die Kampagne ist nur halbherzig.
Nicht lieben sollt ihr euer Land, sondern vergöttern!
#abaddon
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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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