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 22 Jul 2008, 08:37
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Ich geh nochmal darauf ein:
1. Transparenz der staatlichen Institutionen: Durch die Totalüberwachung wissen wir immer, wo sich die Politiker aufhalten, mit wem sie sich treffen und was sie verabreden. Es werden alle erstellten Dokumente aufgezeichnet und zur Verfügung gestellt. Besser kann Transparenz nicht sein. Jeder kann immer darauf zugreifen, was sein Abgeordneter macht oder gemacht hat. Geheime Absprachen kann es nicht mehr geben, da alle Absprachen überwacht sind.
2. Open Access: Genauso wie es unmöglich wird, staatliche Verträge und Abmachungen geheimzuhalten, wird es unmöglich wissenschaftliche Erkenntnisse zu schützen. Jeder kann einsehen, woran ein beliebiger Forscher forscht. Jeder kann auf dessen Dokumente und Arbeitsergebnisse zugreifen. Das ist noch besser als Open Access, denn bei Open Access müssen a) die Wissenschaftler mitmachen und b) wird er hauptsächlich auf Hochschulen ohne Drittmittelprojekte beschränkt sein.
3. Informationelle Selbstbestimmung: Der Begriff wird sich wandeln. Weg von dem utopischen "Ich kann bestimmen, wer meine Daten bekommt" hin zu "Ich weiß, wer meine Daten bekommen hat und was er damit gemacht hat". Ersterer Fall ist auch heute schon zu keinster Weise mehr garantierbar, häufig müssen wir der Datenweitergabe zustimmen (Schufa, etc.) oder haben durch verdeckte Kanäle keine Ahnung, wer unsere Daten erhält. Mit Totalüberwachung haben wir die Möglichkeit festzustellen, woher eine Person unsere Daten bezogen hat, und was er noch alles damit gemacht hat.
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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 22 Jul 2008, 13:45
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Neuling
Punkte: 8
seit: 22.07.2008
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So ein Blödsinn. Ein wenig Überwachung würde nicht schaden. Dann könnte man mal mehr Verbrecher ertappen und verhaften. Halte das für nicht schlecht.
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 22 Jul 2008, 13:49
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Neuling
Punkte: 8
seit: 22.07.2008
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Zitat(Chris @ 22 Jul 2008, 14:48) Eben, und wenn wir alle Verbrecher ertappen könnten, dann könnten wir uns auch so Scherze wie vorausgreifendes Sicherheitsgewahrsam sparen.  Vollkommen richtig, nur werden wir es wohl nie schaffen alle Verbrecher zu erwischen. Aber generalpräventiv finde ich Kameras richtig. Beispiel: Die Prügelattake auf den alten Mann in der U-Bahn.
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 23 Jul 2008, 11:36
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5. Schein      
Punkte: 842
seit: 15.07.2004
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Zitat(Lenox @ 22 Jul 2008, 14:49) Vollkommen richtig, nur werden wir es wohl nie schaffen alle Verbrecher zu erwischen. Aber generalpräventiv finde ich Kameras richtig. Beispiel: Die Prügelattake auf den alten Mann in der U-Bahn.  Genau, bestes Beispiel, dass Kameras i.d.R. keine Präventionswirkung zeigen. Denn wenn sie präventiv gewirkt hätten, dann hätte diese Schlägerei nie bzw. woanders stattgefunden. Übewachungskameras leisten also erst dann 100% Prävention, wenn sie keine einzige Straftat mehr aufzeichnen.
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 23 Jul 2008, 11:41
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5. Schein      
Punkte: 842
seit: 15.07.2004
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Zitat(Chris @ 22 Jul 2008, 10:02) Open Source Überwachung würde ich sagen. Jeder kann auf alle Daten zugreifen.  Das gibt es in anderen Ländern schon, z.B. in Wohnhäusern, in denen die Überwachungskamera am Eingang ins Kabelfernsehen der Mieter eingespeist wird. Da darf dann jeder der Bewohner reinschauen, mit wem der Nachbar so alles nach Hause kommt oder ob er Abends nochmal einen Trinken war.
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 09 Aug 2008, 12:43
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2. Schein  
Punkte: 129
seit: 26.10.2006
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