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post 04 Feb 2007, 01:19
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tangel
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Punkte: 1038
seit: 18.01.2005

Zitat(abadd0n @ 03 Feb 2007, 14:23)
Nee, ist sinnlos... hab grad keinen Bock. Vielleicht krame ich das Thema mal in einem Jahr oder so wieder vor, wenn mir danach ist.
*

Erst großartig was andeuten und dann keinen Inhalt liefern wollen, bringt uns das voran? Der Zusatz zu deinem Avatar mag ja ganz aufschlußreich sein, aber das gehört doch eher in einen anderen Thread.


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post 04 Feb 2007, 01:25
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chaos.
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Punkte: 9601
seit: 22.10.2004

Zitat(tingel @ 04 Feb 2007, 01:19)
Erst großartig was andeuten und dann keinen Inhalt liefern wollen, bringt uns das voran?*
Nein. Kannst Du mir vergeben?
#a


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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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post 04 Feb 2007, 01:30
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tangel
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Punkte: 1038
seit: 18.01.2005

Du willst mich veräppeln, was wink.gif Mir könnte das egal sein, es ist deine Wissenschaft, deren Klischees du dadurch vielleicht ein wenig bestätigen würdest. Aber jeder hat mal so ein, zwei schwache Momente smile.gif
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post 04 Feb 2007, 03:59
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Herr Dachs
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seit: 15.12.2004

*sinnlos

(aus gegebenem anlass)
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post 04 Feb 2007, 05:30
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drawn to wisdom
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Punkte: 1230
seit: 20.10.2005

Es ist schwer im Kern jedem verständlich sein zu wollen, die vorneweg eine Distanz zur Geisteswissenschaft aufbauen. Es scheint mir sogar, daß nur die "Gewaltfee" auf mein Archetypus-bildnis der Philosophie anspringen will. Warum habe ich nicht gleich das Höhlengleichnis benutzt? Weil jeder von sich aus frei denken kann und sich den eigenen Zugang zur "Philosophie" schaffen sollte.
Nun stoße ich aber auf eine Wand, die "abadd0n" wohl schon eher gesehen hat. Die ganze Meinungs-schwemme ist mir selbst zu unerträglich geworden und einige Ansichten schmerzen zu sehr, als es mit stoischer Gelassenheit weiter hinnehmen kann.
zusammenfassend zum Diskussionsstrang daher:
@Joschu: persuasiv biste nicht ^.^, dennoch: es ist offensichtlich geworden, daß diese Unterordnung nicht Fehlerfrei war. Die Willkür dieser grauen Männer im Hintergrund wird eventuell noch die Psychologie hervorquellen lassen. Sollte ein weiteres Libet-Experiment zeigen, daß wir doch keinen freien Willen hätten (er besteht nach Libets Revision im Veto-moment vor einer Handlungsentscheidung), dann sei wohl gar keine Philosophie , sondern nur die fortschreitende Selbstkultivierung des Gehirnes der Rahmen (und Basis zugleich) unserer "Weiterentwicklung". In dem Fall trinke ich meinen Marzipancappuccino ohne indeterministischen Genuß, ohne Qualia. Was ich aber nich durchgehen lasse folgendes:
@chris: ich predige nicht mehr vom Mißstand der Bildungspolitik! Ich gebe das Beweisen auf, um das zeigen/hinweisen vorrang zu bieten. Um den "Baum" anzuwenden: der Förster sei hier der Philosoph, der die Früchte, die ein jeder futtert benennen mag und hinweisen kann, daß eine Frucht z.Bsp. giftig ist. Danach kann man argumentieren. Dafür sollte man sich selbst einer gewissen Entelechie eingebettet sehen: man ist als "vollwertiger" Mensch zugleich immer Philosoph! Vergleich Grundaussagen (Achtung lesbar) K. Jaspers "Einführung in die Philosophie" sowie J.Gaarder "Sophies Welt". Die akademische Ausuferrung der P. sei die Manifestation von Ordnungsversuchen und Denkdisziplinschulung längst vergangener Zeiten. Ein weiterer großer Makel, den ich kurz skizziere: ~die Sinnfrage -Zweck der P. ist ja Teil der P. selbst~ und stellt dem fragenden Ich den Spiegel hin: DU mußt die Bedeutung festlegen und ihr müßt euch vor euch selbst rechtfertigen. Die P. ist wertfrei und offen, lebt nur in eurem werden. Und jetzt beiß ich mal zu: Du kannst natürlich sagen, es sei dir alles egal, oder du negierst alles, aber gerade da bestimmst du den Wert deiner Philosophie.
Wenn es nach meiner Meinung geht: es gab schon vor dem 19.Jarhundert Menschen, die eben solche Untercheidungen und Lebeweisen eingangen sind. Engels "Dialektik der Natur" <<fühl dich frei hier weiterzublättern
und es geht weniger um Respekt/Reputation @ Fuchs , weil es für mich einen zu materialistischen Zug hat. Ich könnte Theorieen , die aus diesem Movens herraus entstehen, als subjektive Meinung deuten. ~.~ profan
@Bibero: nun Bsp. für Philos, die ohne den "Errungenschaften" der Ings. leben wollten gibt es freilich: vgl. späten Lebensstil Heidegger u. Wittgenstein, oder aller Diogenes-besessenen.
Schlußendlich bleibt es an euch zu erkennen, ob ihr frei denken wollt und ob ihr euer Schicksal , oder jemand/etwas anderes euer/unser Schicksal/Leben beeinflußt/bestimmt. Mir kommen immer wieder Typen angerannt, die mit Chaostheorie, Multiversentheorie,Spiegelneuronen und Stringtheorie argumentieren wollen: laßt es sein! Ich laß mich nur auf ein Marzipancappuccino ein! -und zwar mit Qualia!

Dieser Beitrag wurde von myrmikonos: 04 Feb 2007, 05:40 bearbeitet
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post 04 Feb 2007, 09:31
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Hervorragend. Der Förster ist gut. Doch was nutzt der Förster, wenn er sich mit seinem Wissen in sein Forsthaus zurückzieht und einen Zettel hinterlässt: ihr könnt euch doch selbst denken, welche Frucht giftig ist und welche nicht.

Die Idee der Philosophie für jeden einzelnen ist doch zu gut bekannt. Dass jeder einzelne seiner Philosophie den Zweck geben kann, den er braucht, wage ich nicht zu verleugnen. Doch wie schaut es aus mit der Gesellschaft? Kann die Philosophie der Gesellschaft etwas geben, oder kann die Gesellschaft die Philosophie beeinflussen.

Wenn jeder für sich selbst denken kann und muss, wenn jeder für sich selbst die Philosophie definieren und leben muss, welche Aufgabe bleibt dann noch den Philosophen. Der Selbstzweck entwächst ja schon aus dem normalen Menschen. Ist es nicht so, dass die Gesellschaft die hervorragenden Denker gleichsam eines Königs ehrt und fördert. Aber ist ein König nicht auch nur solange gut, wie er im ständigen Dialog mit dem Volk steht und sich nicht in seinen Elfenbeinturm zurückzieht. Solange er sich nicht abwendet, weil ihn die Armut anekelt und solange er nicht alles mit stoischer Gelassenheit hinnimmt. Was mit Königen passiert ist, die nur noch zu ihrem Selbstzweck sich von der Gesellschaft haben ernähren lassen, zeigte uns die französische Revolution.

Und wie kann man Reputation und Respekt mit einem materalistischen Zug versehen? Dies passt nicht zusammen. Respekt und Reputation erhält man, wenn man etwas großes leistet. Wenn man sich für die Gesellschaft und für jeden einzelnen verdient macht. Natürlich kann man psychologisch leicht den gewonnenen Respekt, Bekanntheit für materialistisches Streben verwenden, doch das steht jedem frei dies zu tun. Allein das Streben nach Respekt ist aber frei von materialistischen Gedanken.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 04 Feb 2007, 12:15
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Ironieresistenz I.
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seit: 02.06.2005

Zitat(myrmikonos @ 04 Feb 2007, 05:30)
@Joschu: persuasiv biste nicht ^.^, dennoch: es ist offensichtlich geworden, daß diese Unterordnung nicht Fehlerfrei war. Die Willkür dieser grauen Männer im Hintergrund wird eventuell noch die Psychologie hervorquellen lassen. Sollte ein weiteres Libet-Experiment zeigen, daß wir doch keinen freien Willen hätten (er besteht nach Libets Revision im Veto-moment vor einer Handlungsentscheidung), dann sei wohl gar keine Philosophie , sondern nur die fortschreitende Selbstkultivierung des Gehirnes der Rahmen (und Basis zugleich) unserer "Weiterentwicklung". In dem Fall trinke ich meinen Marzipancappuccino ohne indeterministischen Genuß, ohne Qualia.

Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum euereins soviel Angst vor einer deterministichen Welt hat. Diese bedeutet doch nicht einmal ansatzweise, dass der Mensch diese auch bis in den letzten Winkel erkunden oder gar verstehen kann. Ich hatte dir gegenüber das Beispiel schon einmal gebracht: Selbst unter der Bedingung, dass Qualia in irgendeiner Form neuronal kodiert ist, bleibt sie nicht wissenschaftlich erfassbar, weil sie vermutlich so komplex ist, dass sie für jeden Menschen in jedem Augenblick seiner Existenz einzigartig und damit nicht replizierbar ist.
Aus dem Fakt, dass ein freier Wille objektiv nicht existiert, muss doch noch lange nicht der Schluss erfolgen, dass er auch subjektiv nicht existiert. Die objektive Realität hat doch maximal mittelbaren Einfluss auf die subjektive Welt des Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzen. Die einzige notwendige Änderung wäre das Hinzufügen des Wörtchens "subjektiv" in unsere Moral- und Gerechtigkeitsvorstellungen. Und das ist meiner Meinung nach ohnehin nötig.


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Seine Majestät, Kaiser Ironieresistenz I.

... validiert nach dem Isso-Standard 1.0 ...
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post 04 Feb 2007, 14:18
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Hack-O-Nator
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Punkte: 845
seit: 08.05.2005

So, ich habe nicht alles durchgelesen, trotzdem erdreiste ich mich mal, hier meine Meinung Kund zu
tun.

1. Warum Geisteswissenschaftler von Ingenieuren keinen "Respekt" bekommen:
Geisteswissenschaftler müssen (IMO) nie Verantwortung übernehmen. Die mangelnde
falsifizierbarkeit geisteswissenschaftlicher "Produkte" wurde ja hier schon angesprochen. Wenn
Ings mehrmals Mist bauen, sind sie beruflich weg vom Fenster. Während GeWis sich eigentlich
immer irgendwie rausreden können. Nur wessen Produkt solide validiert werden können,
verdient sich Respekt. Wie soll dem denn sonst wissen, ob jemand gute Arbeit leistet?

2. Warum die GeWis nur ein Jahr bekommen.
Es kommen seit Jahren wesentlich mehr GeWis aus der Uni als von der Wirtschaft benötigt werden,
während bei den Ings (und zum Teil auch bei den NaWis) ein Mangel an Fachkräften vorliegt. Die
Bundesregierung, auf niedrige Arbeitslosenzahlen und Standortvorteile für Deutschland fixiert,
versucht natürlich eher, einen Medienfokus auf die NaWis zu setzen um mehr junge Leute zu
einem entsprechenden Studium zu motivieren. Mich wundert, dass die GeWis überhaupt ein Jahr
bekommen haben. tongue3.gif

3. Sind GeWis nutzlos?
Natürlich nicht. Natürlich braucht unsere Gesellschaft "Dichter und Denker". Nur auf gar keinen
Fall 25% der Akademiker. Ich bin überzeugt dass 5% auch vollkommen ausreichen würden.

Igrendwer hat mal erwähnt dass fast nur GeWis im Bundestag sitzen.
1. Ings können ihre Zeit nicht im Bundestag verplempern. Ings müssen das Bruttosozialprodukt
erhöhen.
2. Vielleicht würde ja einiges besser laufen wenn Ings den Laden schmeißen würden. tongue3.gif biggrin.gif


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“Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissen-
schaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die
Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.”
A. Einstein, 1930, Funkausstellung in Berlin


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post 04 Feb 2007, 14:36
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Phasenprüfer
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Punkte: 869
seit: 01.11.2005

sh_goodpost.gif sh_konkret.gif


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die größe eines selbst, zeigt sich in der akzeptanz der anderen!


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post 04 Feb 2007, 14:48
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creamed my pantz.
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Punkte: 2512
seit: 05.01.2007

Zitat(SnakePlissken @ 04 Feb 2007, 14:18)
1. Ings können ihre Zeit nicht im Bundestag verplempern.

solch eine aussage kann nur von einem unwissenden stammen..
im bundestag wird ja auch zeit mit domino spielen verplempert wink.gif


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post 04 Feb 2007, 17:22
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Herr Dachs
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Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

so jetzt häng ich mich auch mal rein....

ich habe das gefühl die meissten hier haben garkeine ahnung was geiwis so tun im berufsleben.

das sind nicht alles kautzige philosophen die den ganzen tag nun über huhn und ei nachdenken. geiwis gibt es in allen erdenklichen bereichen.
pressesprecher, verlage (ja auch bei ing-fachbüchern), politik, öffentliches leben im allgemeinen, GESCHICHTSWISSENSCHAFTLER! etc usw....

12mio maschbauer braucht auch keine sau...

und die sache mit der verantwortung ist völliger quark, stellt euch mal vor ein historiker beschäftigt sich aufgrund einer staatlichen studie zum thema aussländerfeindlichkeit mit der geschichte eben dieser zum anfang des 20 Jahrhunderts und schreibt scheiss?! was meinst was dann passiert.

sinnlose disskussion!
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post 04 Feb 2007, 17:28
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Zitat(Socres @ 04 Feb 2007, 17:22)
sinnlose disskussion!
*

Eine Diskussion ist dann sinnvoll, wenn sich zwei konträre Meinungen gegenüberstehen. Weiterhin gehört zu einer sinnvollen Diskussion, dass beide konträren Meinungen durch Argumente untermauert werden können.

Sprich: eine Diskussion ist dann sinnlos, wenn entweder die Diskussionpartner das gleiche Ziel haben oder
wenn einer oder beide keine Argumente für seinen Standpunkt hervorbringt oder
jeder ausreichend Argumente vorgebracht hat, aber man sich keinem gemeinsam Ziel nähern kann.

Kannst dir ja aussuchen, was die Diskussion hier sinnlos macht.

/edit: Nur weil einer von beiden Diskussionspartner der Meinung ist, dass er (aus welchen Gründen auch immer) nicht diskutieren will, liegt (außer wenn einer der drei oben von mir angesprochen Punkte erfüllt ist) keine sinnlose Diskussion vor.

Dieser Beitrag wurde von Chris: 04 Feb 2007, 17:31 bearbeitet
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post 04 Feb 2007, 17:31
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Herr Dachs
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Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

eine diskussion ist aber auch sinnlos wenn das finden eines kontextes aus idealistischen gründen unmöglich ist.

siehe vegithread

wobei ich gern zugebe das hier eine unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver sinnlosigkeit vorzunehmen ist.

ich mag geiwis und wär gern selber einer biggrin.gif
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post 04 Feb 2007, 19:48
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NeoHippie
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seit: 11.09.2006

also nur um noch kurz auf snakeplissken anzuspringen (den ich aus eigennützigen motiven nicht in der luft zerreißen darf):

wie viele kasten und kastenmitglieder eine gesellschaft benötigt, entscheidet sie selbst. wenn niemand mehr zur polizei gehen würde, um deren job zu machen, hätten wir eine gesellschaft ohne polizisten, und genauso ist es mit den geiwis. ob die nun 'gebraucht' werden oder nicht, ist ne rein subjektive sache, entgegen der tatsache, dass sie da sind. was höchstens in frage gestellt werden könnte, wäre ihre produktivität.
darauf will ich mich an der stelle nicht einlassen, das erledigen bestimmt andere für mich.
unabhängig davon, formt der junge mensch von heute, mit seiner wahl des lebensweges die zukünftige gesellschaft.
mit unseren meinungen formen wir die mit.
im moment sehe ich, dass es viele menschen in dieser diskussion gibt, die sich nicht an die realität von 25% geiwis halten, sondern eher an ihre subjektive meinung. ganz entgegen dem, was sie sonst von sich behaupten mögen. ändern könnt ihr das nicht, aber miteinander auskommen, und vielleicht sogar synergien schöpfen, wäre doch der sinnvollste weg? oder bin ich der einzige der das denkt?

unabhängig davon @ chris: hab auf dich nichtmehr geantwortet, weil ich außer landes war, nur kurz so viel: ich will garnicht von der 'realen' welt reden, dass macht nur depressiv. wichtig ist doch, was wir aus der vergangenheit, die wir nicht mehr ändern können, machen. und ich will nicht, dass wissenschaftler in zukunft ihre ergebnisse so recherchieren, wie das die bildzeitung tut, und das deutet sich meines wissens an.

außer in tharandt, tharandt ist toll und fast unfehlbar ^^

damit noch ienen schönen abend
fee
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post 04 Feb 2007, 19:49
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tangel
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@myrmikonos: Danke, daß du dich bemüht hast, deinen letzten Beitrag etwas allgemeinverständlicher zu gestalten. Aber am Ende des Links auf das Libet Experiment steht, daß es nach gegenwärtiger Interpretation keinen Anlaß gibt, eine Determiniertheit anzunehmen. Das würde mich auch wundern, denn seitdem die Quantenphysik unser physikalisches Bild der Welt komplett verändert hat, ist doch vieles wieder offen. Wie soll die Stichelei gegen aktuelle physikalische Theorien zu stehen sein? Alles, wovon du keine Qualia bekommen kannst, ist irrelevant? Wenn das so wäre müßte man dir die gleiche Ignoranz vorwerfen, die du anderen unterstellst.

Das Gehacke, ob es nun zu viel oder zu wenig GeiWi's gibt ist finde ich inzwischen müßig und nur zum Anzünden eines Flamewars geeignet. Ich weiß nur, daß es gemessen am Bedarf zu wenig Nawi's/Ing's gibt.
Ich bin auch nicht der Ansicht, daß wir in einer besseren Welt leben würden, wenn die nur von Ing's gelenkt werden würde. Ing's sind deutlich pragmatischer und finden meiner Ansicht nach schneller brauchbare Kompromisse. Dafür laufen die eher in die Gefahr, die Menschen aus dem Auge zu verlieren.

Meiner Ansicht nach gibt es aber vor allem auch zu wenige GeiWi's, die sich in beiden "Wissenschaftswelten" auskennen. Die Vorlesungen von Prof. Hänseroth (ist sowohl Bau-Ing und Historiker) waren als Ing sehr interessant zu verfolgen, vor allem auch, weil man mal einen anderen Vortragsstil dargeboten bekommt. Aber um einen umfassenderen Einblick in den GeiWi'schen Wissenschaftsbetrieb zu bekommen, sind die sicherlich weniger geeignet.

/edit:
@socres: Wenn du gern ein GeiWi wärst, warum besuchst du dann nicht einfach ein paar Lehrveranstaltungen, die dich interessieren? So einfach wie zur Studienzeit geht das nie wieder.

Dieser Beitrag wurde von tingel: 04 Feb 2007, 22:02 bearbeitet
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