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 05 Jun 2007, 22:05
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tangel       
Punkte: 1038
seit: 18.01.2005
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Zitat(Chris @ 05 Jun 2007, 13:03) ...Steinigung eines Polizeiautos...
Die andere Lösung ist dass man gleich nach dieser Sache gezielt vorgeht. D.h. entweder diejenigen die laut johlend außerhalb ihres Blockes standen festsetzen und aus dem Verkehr ziehen, oder, falls sie sich in den Block bewegen, den ganzen Block kesseln.
(1) wenn nötig, den ganzen Block kesseln Zitat Denn die Erfahrung sagt, dass diese Leute, die schon so schwarz vermummt auf der Veranstaltung rumlaufen später auch zuschlagen.
Natürlich darf man hierbei nicht eine Art Sippenhaft ausrufen, indem man alle festsetzt, bloss weil 3 Steine geschmissen haben und nun von den anderen versteckt werden.
(2) aber nicht gleich alle in Haftung nehmen Widerspruch zu (1) ? Zitat Aber man könnte aufgrund des Vorfalles die Sicherheitsmaßnahmen so weit erhöhen, dass die Bewegungsfreiheit des schwarzen Blockes auf der Demonstrationsroute bleibt und nicht ausufern kann. In Hamburg wurde doch der wandernde Kessel auch angewendet und hat scheinbar funktioniert. Warum muss man hier wieder wie verschreckte Heuschrecken in die Menge stürmen und wild um sich prügeln? Ich würde dich gern mal in der Rolle als Polizist sehen wollen  Warst du schon mal auf einer solchen Demo oder was vergleichbarem? Ich kenne es nur von der BRN (ist schon eine Weile her). Dort hat sich die Polizei doch sehr entspannt verhalten, in Anbetracht, daß sie von stumpfsinnigen Halbstarken mit Flaschen beworfen worden sind. Es ist nicht so einfach, mal eben jemand so einfach aus der Masse herauszuziehen. Wichtig ist vor allem eines: Als friedlicher Demonstrant/Bürger/Anwohner wahrt man möglichst große Distanz zu den Störern und gibt ihnen keinen sicheren Rückzugsraum in der Menge. Wenn man etwas ambitioniert ist, kann man vielleicht versuchen schöne Bilder von Steinewerfern zu machen, leider ist das nicht so einfach und man riskiert seine schöne Ausrüstung
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 05 Jun 2007, 23:14
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Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
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Zitat(tingel @ 05 Jun 2007, 23:05) (1) wenn nötig, den ganzen Block kesseln
(2) aber nicht gleich alle in Haftung nehmen Widerspruch zu (1) ?
Na du sollst die Leute Kesseln und nicht gleich verhaften. Die Frage ist doch, was ich will. Lege ich es darauf an, dass ich möglichst viele Leute verhaften und anklagen kann, bleibt mir wohl keine andere Möglichkeit als das ganze eskalieren zu lassen und dann quasi dem Störer während der Straftat die Maske vom Gesicht zu reißen. Aber lege ich es darauf an, dass möglichst wenig geschieht, dann wäre eventuell ein wandernder Kessel eine bessere Möglichkeit. Wenn die Leute eng an eng stehen können sie nicht so recht mit ihren Steinen schmeißen. Des weiteren könnte man ja (man hat ja die Hubschrauber in der Luft) von dort beobachten, ob Material für solche Schlachten gesammelt wird, und an dieser Stelle schon eingreifen. Natürlich hat man mit einer solchen Methode der Prävention weder eine Schlacht vorzuweisen noch irgendwelche Gefangene, die man dann aburteilen könnte. Zitat Ich würde dich gern mal in der Rolle als Polizist sehen wollen  Warst du schon mal auf einer solchen Demo oder was vergleichbarem? Ich kenne es nur von der BRN (ist schon eine Weile her). Dort hat sich die Polizei doch sehr entspannt verhalten, in Anbetracht, daß sie von stumpfsinnigen Halbstarken mit Flaschen beworfen worden sind. Es ist nicht so einfach, mal eben jemand so einfach aus der Masse herauszuziehen. Ich kenne es auch von anderen Ausschreitungen aus Dresden und ich weiß, dass es nicht unbedingt eine Freude für den eingesetzten Polizisten ist gegen solche Randalierer anzutreten. Aber der Hauptpunkt dürfte ja die Entfernung zwischen Randalierer und Polizei sein, denn im Nahkampf dürfte jeder Polizist dank Ausbildung, Rüstung, Schlagstock und Pfefferspray einem Randalierer überlegen sein. Wie gesagt es kommt halt darauf an, wie ich rangehe. Die Polizei darf in keinster Weise herantreten und den dicken Max markieren. Denn das führt zu Ausschreitungen. Aber die Polizei muss, wenn sie angegriffen wird auch Exekutive sein und souverän diese Angriffe unterbinden. Zitat Als friedlicher Demonstrant/Bürger/Anwohner wahrt man möglichst große Distanz zu den Störern und gibt ihnen keinen sicheren Rückzugsraum in der Menge. Wenn man etwas ambitioniert ist, kann man vielleicht versuchen schöne Bilder von Steinewerfern zu machen, leider ist das nicht so einfach und man riskiert seine schöne Ausrüstung   Ja so sehe ich das auch.
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bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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 06 Jun 2007, 07:57
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4. Schein    
Punkte: 470
seit: 01.10.2003
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Zitat(JoSchu @ 06 Jun 2007, 08:45) (vermutlich zur Identifikation, wobei ich ja bezweifle, dass das was bringt)  HÄH???
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 07 Jun 2007, 10:22
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Ironieresistenz I.         
Punkte: 2231
seit: 02.06.2005
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Ja, eben. Ich denk mal, der Gedankengang ist: Ich vergleiche den Typen in seiner Vermummung mit dem Typen, der gestern den Stein geschmissen hat. Das die mit Vermummung vermutlich alle gleich aussehen, scheint da noch nicht angekommen zu sein. Ich halte das wirklich für eine gewichtige Frage, ob die Polizei da zu einer Straftat auffordert/anstiftet. Ich mein, wer sagt denn, dass die Bilder später nicht dazu genutzt werden, eben diese Personen zu verurteilen, weil sie auf dem Bild ja offensichtlich gegen das Vermummungsverbot verstoßen.
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 07 Jun 2007, 11:34
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fuk da hataz         
Punkte: 15000
seit: 27.05.2003
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Polizei jagd Greenpeace-SchlauchbooteGreenpeace ist für spektakuläre Aktionen bekannt. Nun haben die Umweltschützer den G8-Gipfel als Bühne für ihr Anliegen genutzt: Mit einem Schlauchboot sind sie in die Seesperrzone vor Heiligendamm eingedrungen und haben sich eine wilde Verfolgungsjagd mit Polizeibooten geliefert. Zwei Schlauchboote der Umweltorganisation Greenpeace sind in die Sperrzone um den G8-Gipfel in Heiligendamm eingedrungen. Greenpeace wollte den Staats- und Regierungschefs eine Petition mit einem Aufruf zum Klimaschutz überreichen, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur DPA. Die Polizei drängte die Demonstranten mit Schnellbooten und mehreren eigenen Schlauchbooten ab. Nach einer etwa zehn Minuten langen Verfolgungsjagd wurde zumindest ein Greenpeace-Boot abgefangen. Das Polizeiboot fuhr in einem riskanten Manöver praktisch auf das Greenpeace-Schlauchboot auf. Über dem Geschehen kreiste ein Hubschrauber. (...) Unterdessen rechnet die Polizei für den zweiten Gipfeltag mit zahlreichen, auch militanten Aktionen von Globalisierungskritikern. Die Polizei habe Hinweise darauf, dass sich gewaltbereite Demonstranten mit Kartoffeln bewaffneten, die mit Nägeln gespickt seien, sagte ein Polizeisprecher. (  , anm. der red.) quelle: stern.de
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onkelroman war hier
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 07 Jun 2007, 11:45
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Ironieresistenz I.         
Punkte: 2231
seit: 02.06.2005
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Zitat(Chino @ 07 Jun 2007, 12:26) .. was für ein Ticker war das denn? Klingt für mich ohne Quellenangabe nach Wunschdenken, aber ich lasse mich auch vom Gegenteil überzeugen. Grüsse C°°°   Z.B. indymedia (ja, mir ist klar, dass die Quelle mit Vorsicht zu genießen ist): Zitat(05.06.2007 @ 14:55 Uhr) Camp Rostock: Zwischen 2:00 und 4:30 heute morgen wurden mehrere Personen vom Camp-Schutz zwei Stunden lang von der Polizei durchsucht. Dabei wurden die Funkgeräte beschlagnahmt mit der Begründung, damit würden Straftaten geplant. Die Betroffenen mussten sich vermummen und wurden so fotografiert.
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