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Waldschlösschenbrücke

Aberkennung Weltkulturerbe droht...
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post 15 May 2008, 18:17
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old 's cool!
*********

Punkte: 9493
seit: 12.07.2003

polemik..

striesen ist nicht der gemeinte dresdner osten, um den es bei dieser verbindung ging. auch ist nicht die
durchschnittszeit interessant, sondern die zeit, die man in stoßzeiten benötigt, denn nur dann hat man
das verkehrsaufkommen was eine vielzahl von brücken rechtfertigt. aber egal, darum geht's in dem
thread ja eh nich biggrin.gif t..


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Kleine Aster
Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt. * Irgendeiner hatte ihm eine * dunkelhellila Aster * zwischen die Zähne geklemmt. * Als ich von der Brust aus * unter der Haut * mit einem langen Messer * Zunge und Gaumen herausschnitt, * muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt * in das nebenliegende Gehirn. * Ich packte sie ihm in die Brusthöhle * zwischen die Holzwolle, * als man zunähte. * Trinke dich satt in deiner Vase! * Ruhe sanft, * kleine Aster!
-Gottfried Benn (1912)-
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post 15 May 2008, 18:27
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Welcher Osten denn dann? Ich denk Striesen liegt weit genug im Osten, dass es sich lohnt, über die
WSB zu fahren anstatt über eine andere Brücke. Und dank deiner Anforderung sollte uns allen klar
sein, dass diese ganze Berechnung fürn Arsch ist, weil sie in keinster Weise die realen Verhältnisse zu
Stoßzeiten abbilden kann. Insofern stellt sich doch nur noch die Frage wer hier wen verarscht?


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 15 May 2008, 18:34
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old 's cool!
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Punkte: 9493
seit: 12.07.2003

der dresdner osten fängt dort erst an und die brücke soll in erster linie die arbeiterviertel im osten mit
dem industriegebiet im norden verbinden. striesen ist nun nicht unbedingt das typischste
arbeiterviertel.
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post 15 May 2008, 19:08
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Straight Esh
*********

Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Ich dachte Striesen liegt gut, um über die Brücke zu fahren.

Naja, meine unabhängigen Untersuchungen haben ergeben, dass für die Stadtteile Tolkewitz, Laubegast, Kleinzschachwitz, Meuseln und Niedersedlitz die Strecke tatsächlich über die Brücke kürzer ist (bewegt sich so um 500-1000 Meter). In Niedersedlitz ist aber irgendwie die Fahrzeit ohne Brücke kürzer, obwohl die Strecke länger ist.

Hach ich spiel so gern mit diesem Ding. biggrin.gif
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post 16 May 2008, 12:56
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4. Schein
****

Punkte: 480
seit: 18.11.2004

sleeping.gif - fällt mir nur noch ein wenn ich das Thema höre.


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Wir, die Willigen, geführt von den Unwissenden, verrichten das Unmögliche für die Undankbaren.
Wir haben so viel, mit so wenig, schon so lange vollbracht, dass wir qualifiziert sind, Alles mit Nichts zu erreichen.


Ein guter Kaffee muss schwarz sein wie die Nacht, heiß wie die Liebe und so bitter wie das Leben.
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post 16 May 2008, 13:51
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reloaded
*********

Punkte: 4181
seit: 15.10.2005

Zitat(silkwing @ 16 May 2008, 13:56)
sleeping.gif - fällt mir nur noch ein wenn ich das Thema höre.
*

Die Diskussionen drehen sich im Kreis, es wird niemals eine Einigung oder gegenseitiges Verständnis geben. Darum: Machen wir ihn endlich zum Spamthread!

Zitat
Ein guter Kaffee muss schwarz sein wie die Nacht, heiß wie die Liebe und so süß oder bitter wie das Leben.

Ja, Junge, schön heiß und lecker, und wenn ich heiß sage, dann mein ich so richtig glühend heißen, schwarzen leckeren Kaffee. Hauptsache schön heiß und lecker
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post 16 May 2008, 16:38
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Roman-Precog :o)
*********

Punkte: 6661
seit: 13.11.2003

Zitat(Nicht die geplante Dresdner Elbüberquerung ist ein Skandal sondern ihre Gestalt. 06.08.2007)
[...]Nur ist es eben so, dass die Kunst, eine Brücke zu schlagen, noch nie so dringend gefragt war wie jetzt. Denn noch immer ließen sich die Bagger im letzten Augenblick stoppen - und sowohl die Unesco wie auch die gespaltene Dresdner Bürgerschaft versöhnen. Dazu benötigt man allerdings den Entwurf einer so kunstvollen wie kulturraumtauglichen Brücke, der schon durch seine schiere Ausdruckskraft eine Diskussion über Schaden und Nutzen als obsolet erscheinen ließe.

Das ist der eigentliche Skandal an der Elbe: Die bis jetzt projektierte, 536 Meter lange und rund 156 Millionen Euro teure Brücke malträtiert das Elbtal nicht deshalb, weil sie eine Brücke ist. Sondern deshalb, weil sie eben keine Brücke ist, die diesen Namen angesichts einer an regelrechten Brückenbauwundern reichen Kulturgeschichte verdient. Sie ist lediglich ein proportional verunglücktes, in den konstruktiven Details armseliges und letztlich einfach ökonomistisch verkrampft wirkendes, zu Tode funktionalisiertes Verkehrsbauwerk, das seine klumpige Abkunft aus dem Reich der Bautabellen, des Straßenbaus und der Wirtschaftlichkeitsberechnungen nicht verbergen kann.

Wer sich dagegen die Weltgeschichte der Brückenbaukunst vor Augen führt, in der Ingeniosiät und Ästhetik seit jeher miteinander fusionieren, wer weiß, dass eine Brücke den Landschaftsraum nicht nur schützen, sondern sogar steigern kann, der muss verzweifeln über die Aussicht, dass nun an einem der bemerkenswertesten Landstriche Deutschlands ein solches Höchstmaß an Mittelmäßigkeit errichtet werden soll. Nicht, dass diese Brücke angesichts landschaftlicher Pointiertheit zu viel Ehrgeiz besitzt, ist das Problem. Sondern im Gegenteil: Es ist der absolute Mangel an gestalterischer und konstruktiver Raffinesse, wodurch die Blickachsen so stumpf zermalmt werden, als benutzte man hierzu eine schlechte Kreissäge aus der Schnäppchenkiste des Baumarktes.

Vorhandene Alternativen aber, Entwürfe von Schlaich Bergermann, Werner Sobek, Leonhard Andrä und Partner, Ben van Berkel, Frei Otto oder Feichtinger Architekten, wurden nie ernsthaft diskutiert. Ganz abgesehen von all den Ideen, mannigfachen Konstruktionsprinzipien, zahlreichen Phänotypologien und Materialvarianten, die in der Brückenbaugeschichte im Übermaß dokumentiert sind. Vielleicht sollte man der Regierung des Landes Sachsen keine Brandreden halten, sondern nur ein Päckchen schicken: das Standardwerk der Brückenbaukunst - Richard J. Dietrichs großartiges Buch "Faszination Brücken" (Callwey-Verlag).[...]
Von Gerhard Matzig


www.sueddeutsche.de

genau das spiegelt meine meinung wieder


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Nu, mir gönn!



"Ich bin Veganer Stufe IV. Ich esse nichts, was einen Schatten wirft."
Ich bremse auch für Hufeisennasen!
Was sich liebt, das neckt sich. – Was sich fickt, das fetzt sich.
Wer will Mädchen schon an den Hintern fassen? Da kommen doch nur Püpse raus!


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Analsex is für´n Arsch!


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post 16 May 2008, 17:11
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old 's cool!
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Punkte: 9493
seit: 12.07.2003

ja, die meinung könnte ich auch weitestgehend teilen, jedoch muss man schon funktionalität und preis im auge behalten, weshalb ich es teilweise bisschen übertrieben finde, aber gut, anders hört ja eh keiner zu. smile.gif
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post 17 May 2008, 23:25
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6. Schein
*******

Punkte: 1244
seit: 12.08.2006



Ersatzvideo eingefügt.

Brückeneinsturz bei Washington 1940, sehr viele Videos, auch in Farbe.
Am lustigsten ist aber das Schwarzweiße mit Ton. Tacoma Narrows bei youtube.com


Dieser Beitrag wurde von Niveau: 18 May 2008, 16:37 bearbeitet


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Apprendre à chanter à un cochon, c'est gaspiller votre temps et contrarier le cochon.
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post 18 May 2008, 08:42
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Automatix
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Punkte: 5198
seit: 09.11.2005

We're sorry, this video is no longer available... sad.gif


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Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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post 18 May 2008, 08:47
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tangel
*******

Punkte: 1038
seit: 18.01.2005

Nichts als Sabotage! Niveau hat das Video aber noch mal in dem anderen Antibrückenaktionismusthread gepostet.


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post 19 May 2008, 17:20
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

Skandal:

Dresdner demonstrieren umsonst!

Wieder einmal heißt es: Über Deutschland lacht die Sonne, über Dresden die ganze Welt. Denn im Tal der Ahnungslosen wurde man wieder einmal gelinkt. Die Waldschlößchenbrücke werde nun woanders gebaut, nachdem die Streitereien nicht enden wollen. Von dem Geld, den der Streit kostet, könne man mindestens drei Brücken bauen. Einen neuen Planfeststellungsbeschluss braucht man nicht, denn es werde der Dresdner Entwurf verwendet. Doch es kommt noch dicker. Zum Beweis, dass es auch wirklich funktioniert wurde in aller Stille und hinter dem Rücken der erstaunten Dresdner der Entwurf bereits zweimal in Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt umgesetzt. Die Gemeinden Tangermünde und Dömitz zeigen sich - im Gegensatz zu der sächsischen Landeshauptstadt - sehr erfreut über ihre Elbquerung. Weiterhin munkelt man, dass es auch im tschechischen Decin zu so einem Projekt gekommen sei.

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Tangermünde

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Dömitz
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post 19 May 2008, 18:22
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Roman-Precog :o)
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Punkte: 6661
seit: 13.11.2003

sachsen-anhalt hat fast nur solche "bügel-brücken"
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post 20 May 2008, 13:37

3. Schein
***

Punkte: 306
seit: 01.10.2003

Schon interessant: Da ist Dresden drauf und dran den Welterbetitel wieder abzugeben und begründet das Thesen wie "bringt keine Touristen mehr" oder "der Imagegewinn ist nicht vorhanden". Und während dies die Sichtweise vieler Verantwortliche ist, scheint man ein paar Kilometer weiter ganz anders zu denken: Leipzig hätte gerne das Prädikat Weltkulturerbe, Chemnitz auch und einige wollen gleich das ganze Erzgebirge darum werben lassen. Sagt zumindest dieser Bericht der SZ.

Bleibt bei mir die Frage, wer liegt bei seiner Begründung näher dran an der Wahrheit. Die Befürworter oder Negierer eines Weltkultureerbetitels.

Dieser Beitrag wurde von komaa: 20 May 2008, 13:38 bearbeitet
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post 20 May 2008, 14:46
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bildblog.de
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Punkte: 1358
seit: 30.09.2006

wenn wir zu dämlich sind unseren titel zu behalten kann ihn von mir aus auch leipzig haben... weeping.gif


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Gewohnheit ist auch nur ein faules Schwein.
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