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Aberkennung Weltkulturerbe droht...
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 22 Jan 2006, 22:04
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Neuling
Punkte: 1
seit: 22.01.2006
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mal so ne frage, habt ihr euren iq testen lassen. wie kann man so vieles hohles geblabber rauslassen??? sagt mir mal einen vernünftigen grund, den ich dir nicht widerlegen kann, der gegen die brücke sprechen würde.
aber wahrscheinlich seit ihr geistige tiefflieger, die ein dynamo stadion für die 3. liga brauchen!
Dieser Beitrag wurde von bikec: 22 Jan 2006, 22:05 bearbeitet
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 23 Jan 2006, 00:17
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old 's cool!         
Punkte: 9493
seit: 12.07.2003
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Zitat(bikec @ 22 Jan 2006, 22:04) mal so ne frage, habt ihr euren iq testen lassen. wie kann man so vieles hohles geblabber rauslassen??? sagt mir mal einen vernünftigen grund, den ich dir nicht widerlegen kann, der gegen die brücke sprechen würde. aber wahrscheinlich seit ihr geistige tiefflieger, die ein dynamo stadion für die 3. liga brauchen!  man kann sich zwar auch wie ein gesitteter mensch ausdrücken, aber ich frag mich grad noch wen du eigentlich mit deinem post angesprochen hast oder ansprechen wolltest.. eines kann ich dir jedenfalls sagen: "seit" wird in diesem fall "seid" geschrieben - liegt mir echt am herzen!
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Kleine Aster Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt. * Irgendeiner hatte ihm eine * dunkelhellila Aster * zwischen die Zähne geklemmt. * Als ich von der Brust aus * unter der Haut * mit einem langen Messer * Zunge und Gaumen herausschnitt, * muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt * in das nebenliegende Gehirn. * Ich packte sie ihm in die Brusthöhle * zwischen die Holzwolle, * als man zunähte. * Trinke dich satt in deiner Vase! * Ruhe sanft, * kleine Aster! -Gottfried Benn (1912)-
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 23 Jan 2006, 00:19
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tanzendes kind       
Punkte: 1089
seit: 11.01.2005
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Zitat(yocheckit @ 23 Jan 2006, 00:17) man kann sich zwar auch wie ein gesitteter mensch ausdrücken, aber ich frag mich grad noch wen du eigentlich mit deinem post angesprochen hast oder ansprechen wolltest.. eines kann ich dir jedenfalls sagen: "seit" wird in diesem fall "seid" geschrieben - liegt mir echt am herzen!   ich glaub, er spricht von sich in der dritten person...ergo: mit "ihr" meinte er sich selbst... klar oda?
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du bist so schön, weil du lachst!
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 23 Jan 2006, 20:48
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4. Schein    
Punkte: 456
seit: 01.12.2003
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Servus yocheckit,
sorry wenn ich Dir nocheinmal widerspreche. Bzgl. des Brückenbaus sind unsere Standpunkte wohl geklärt. Bzgl. des Geldes wohl kaum.
1.) Ich halte 40% Eigenbeteiligung der Stadt nicht gerade für nen geringen Anteil. Insbesondere bei 800 Mio. € Schulden.
2.) Die Tatsache, dass es für Sache x Fördermittel gibt, ist noch kein Anlass für die Vermutung, dass Sache x sinnvoll ist und diese Fördermittel auszugeben sind. Das ist die gleiche Argumentation, die bei den goldenen Wasserhähnen zieht, die mal eben schnell noch am Jahresende beschafft werden müssen.
3.) Die Fördermittel sind vom Freistaat Sachsen. Was spricht dagegen, für eine Politik zu sein, die auch den Freistaat zu einer anderen Ausgabe von Fördermitteln bringt ? Nichts. Außer man ist eben anderer Meinung bzw. der Meinung, dass Brücken wichtiger sind, als die Unterstützung von Kultur, Wirtschaftsförderung, Kitas, etc.. Das ist keine Kritik, sondern nur eine Feststellung.
@bikec: Ich verneige mich vor Dir oh ehrfürchtiger Diskussionsteilnehmer. Ich merk schon: mit meinen 120 IQ-Punkten habe ich gegen Dich keine Chance.
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Dry your eyes mate, I know you want to make her see how much this pain hurts. But you've got to walk away now, it's over.
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 23 Jan 2006, 21:55
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Advocatus Diaboli   
Punkte: 323
seit: 12.06.2005
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Zitat(stth @ 23 Jan 2006, 20:51) was ist das? ne verniedlichung von kanal?  so, der berühmte Canalettoblick, den viele Menschen bewundern und der auch in der Diskussion um den Bau der Waldschlößchenbrücke als Argument der Brückengegner herhalten muss, ist dieser (live zu sehen in der Gemäldegalerie Alte Meister) [attachmentid=4350] nun frag ich mich, an welcher Stelle im Bild denn die Brücke hinkommen soll PS.: Eine Anmerkung am Rande - auch Canaletto hat in seinen Bildern nicht immer die Realität gemalt. Der Turm der Hofkirche war während der Entstehung dieses Bildes noch gar nicht im Bau.
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 24 Jan 2006, 00:38
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Froschologe         
Punkte: 5016
seit: 01.10.2003
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Zitat(DIE ZEIT) [...]Während die Verwaltungsmühlen mit bedrohlichem Knirschen mahlen, bleibt jedoch draußen am Waldschlösschenhang die Realisierung der Katastrophe unvorstellbar. Da erstreckt sich die Wiese endlos zum Strom hinab, da flanieren winzige Spaziergänger durch ein Panorama wie aus dem 19. Jahrhundert, da streuen alte Bäume goldenes Laub ins Blaue, und im Hintergrund, wenn man zu den Brühlschen Terrassen schaut, schwebt die Kuppel der Frauenkirche. Dresden vom rechten Elbufer oberhalb der Augustusbrücke: So hieß Canalettos erstes Ölgemälde, das er 1747 für August III. schuf, ein Waldschlösschen-Blick, nur etwas näher an die Stadt gerückt. Einerseits das sanfte Flussufer, andererseits die erhabene Frauenkirche: Dieser Zusammenklang aus landschaftlicher Weite und städtebaulicher Öffnung scheint den venezianischen Maler am meisten beeindruckt zu haben. Erst 1748 entstand das berühmte Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, jener postkartenbeliebte Canaletto-Blick, auf den die Stadt sich so viel einbildet, dass sie glaubt, das Idyll am Waldschlösschen ruinieren zu dürfen[...] Quelle
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 24 Jan 2006, 01:39
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3. Schein   
Punkte: 306
seit: 01.10.2003
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[quote=wombat1st,24 Jan 2006, 00:38] [quote=DIE ZEIT][...]Während die Verwaltungsmühlen mit bedrohlichem Knirschen mahlen, bleibt jedoch draußen am Waldschlösschenhang die Realisierung der Katastrophe unvorstellbar. Da erstreckt sich die Wiese endlos zum Strom hinab, da flanieren winzige Spaziergänger durch ein Panorama wie aus dem 19. Jahrhundert, da streuen alte Bäume goldenes Laub ins Blaue, und im Hintergrund, wenn man zu den Brühlschen Terrassen schaut, schwebt die Kuppel der Frauenkirche. Dresden vom rechten Elbufer oberhalb der Augustusbrücke: So hieß Canalettos erstes Ölgemälde, das er 1747 für August III. schuf, ein Waldschlösschen-Blick, nur etwas näher an die Stadt gerückt. Einerseits das sanfte Flussufer, andererseits die erhabene Frauenkirche: Dieser Zusammenklang aus landschaftlicher Weite und städtebaulicher Öffnung scheint den venezianischen Maler am meisten beeindruckt zu haben. Erst 1748 entstand das berühmte Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, jener postkartenbeliebte Canaletto-Blick, auf den die Stadt sich so viel einbildet, dass sie glaubt, das Idyll am Waldschlösschen ruinieren zu dürfen[...][/quote] Endlich mal jemand, der um die wahren Werte Bescheid weiß
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 24 Jan 2006, 03:22
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old 's cool!         
Punkte: 9493
seit: 12.07.2003
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nee, leider auch nicht, denn dann wären bei dem blick vom standpunkt der waldschlösschenbrücke aus noch immer albert- und carolabrücke im weg.. keine ahnung ob es die albertbrücke damals schon gab, aber das spielt heute keine rolle mehr, weil dann auch dieser ursprüngliche Canaletto-Blick längst geschichte wäre. außerdem entwickelt sich eine stadt auch weiter, mittlerweile gibt es die brühlsche terasse, dort wo einstmals elbwiesen in saftigem grün erstrahlten..  Zitat(mr.orange @ 23 Jan 2006, 20:48) Servus yocheckit, sorry wenn ich Dir nocheinmal widerspreche. Bzgl. des Brückenbaus sind unsere Standpunkte wohl geklärt. Bzgl. des Geldes wohl kaum. 1.) Ich halte 40% Eigenbeteiligung der Stadt nicht gerade für nen geringen Anteil. Insbesondere bei 800 Mio. € Schulden.  naja, die zahlen sind ja wieder mal nicht sehr aussagekräftig. ich nehme an, dass die 40% eigenbeteiligung sich auf die reinen brückenbaukosten beziehen, was ungefähr 16 millionen euro entsprechen würde. insgesamt müsste die stadt ca. 42 millionen hinzuzahlen, wovon soweit ich es verstanden habe bereits 26 millionen für den verkehrszug stauffenbergallee ausgegeben wurden - und das so wie ich meine zurecht, denn dieser straßenzug bringt eine unglaubliche entlastung für die gesamte neustadt mit sich. somit quasi gelder die so oder so hätten investiert werden müssen. sowas sollte man nicht vergessen. auch andere straßenzüge, insbesondere in striesen sind mehr als sanierungsbedürftig - dieses geld müsste ebenfalls früher oder später ausgegeben werden. natürlich bleibt ein gewisser restanteil von mehr als 16 millionen euro, der für andere sachen hätte verwendet werden können, aber lass es 20 millionen sein, es wäre für die stadt immer noch eine schnäppchenbrücke, wenn man sich die komplette baumaßnahme mit 96 millionen förderung und 15 millionen von dritten für den bau vor augen führt.
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 24 Jan 2006, 13:48
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4. Schein    
Punkte: 456
seit: 01.12.2003
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@yocheckit: Vergiss die Förderung von Dritten. Das sind Gelder von DVB, DrewaG und Co.. Alles Unternehmen die der Stadt gehören, am Ende bezahlt also die Stadt. Bleiben 96 Mio. macht 61% Fördermittel bei gesamtkosten von 157 Mio. €. Zur Brückenbaumassnahme gehören offiziell 157 Mio. €, Punkt. So ist es veröffentlicht, so ist es definiert. Externe Effekte weiterer Strasenverschönerungen gehören da schlicht erstmal nicht rein. Im übrigen, würden Stauffenbergallee und Co. als so oder so Strassenbauprojekte gelten, die aufgrund städtebaulicher Belange unabhängig von der Brücke umgesetzt werden müssten, gäbe es keine Veranlassung der Brückenbefürworter diese Kosten in den Brückenbau miteinzukalkulieren. Hohe Kosten sind schließlich politisch schwerer durchzusetzen als niedrige Kosten. Kein Brückenbefürworter wäre so dumm. Das ist nämlich die berühmte Steilvorlage der Brückengegner. Sprich: es wären dann weniger als die offiziell ausgewiesenen 157 Mio. €. Die Kosten der Baukosten der Stadt belaufen sich somit auf (157 Mio. € - 96 Mio. € =) 61 Mio. €. Kein Pappenstiel. Alles andere ist Schönrechnerei. Aber sei's drum: die Brücke kommt so oder so, weil der Dresdner sie will.
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