|
|
27.02.2005 - Waldschlößchenbrücke Bürgerentscheid
Antworten(150 - 164)
|
|
|
 01 Mar 2005, 14:07
|

old 's cool!         
Punkte: 9493
seit: 12.07.2003
|
| QUOTE (Chino @ 01 Mar 2005, 13:56) | | .. warum sollen die unseriöser sein als die, die sagen die Brücke sei nötig? Weil sie dem Bau kritisch gegenüberstehen? |
| QUOTE (TAZ) | [...] und zwar an der breitesten, verkehrstechnisch kompliziertesten und landschaftlich sensibelsten Stelle des Dresdner Elbbogens. [...] neuen Beton-Schlafghettos [...] [...] Zu den Brückengegnern gehörten vor allem bildungsbürgerliche Schichten, Akademiker, Künstler und die "Szene" der Äußeren Neustadt. Ihnen ist nicht entgangen, dass Dresden längst pleite ist [...] |
nein, wegen solchen aussagen, die teils blosze mutmaszungen, unwissen und falschaussagen beinhalten.
--------------------
Kleine Aster Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt. * Irgendeiner hatte ihm eine * dunkelhellila Aster * zwischen die Zähne geklemmt. * Als ich von der Brust aus * unter der Haut * mit einem langen Messer * Zunge und Gaumen herausschnitt, * muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt * in das nebenliegende Gehirn. * Ich packte sie ihm in die Brusthöhle * zwischen die Holzwolle, * als man zunähte. * Trinke dich satt in deiner Vase! * Ruhe sanft, * kleine Aster! -Gottfried Benn (1912)-
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 14:17
|

3. Schein   
Punkte: 249
seit: 06.01.2005
|
DNN und TAZ haben offensichtlich entgegengsetzte Vorstellungen von Proll und Bildungsbürger.
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 14:47
|

4. Schein    
Punkte: 467
seit: 07.12.2004
|
Immer das Gleiche: wir (die Gegner) sind alle eingeschnappt und unsachlich. Inklusive allen die was gegen die Brücke sagen. Egal ob TAZ oder Potsdammer. Find ich schon ziemlich bedenklich was hier so abgelassen wird ...
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 15:36
|

3. Schein   
Punkte: 249
seit: 06.01.2005
|
In der DNN stand, daß Bildungsbürgerviertel wie Bühlau, Loschwitz, Blasewitz, Plaun mehr Pro waren als erstmal zu vermuten, in der TAZ noch einen Hauch wütender das Gegenteil: Künstler, Professorren vs. Main Stream.
Das war also beides net von mir, ist mmir nur aufgefallen und Zeitunngsthesen klarer ausgedrückt. Genug. :-)
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 17:15
|

∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
|
| QUOTE (Hanno @ 01 Mar 2005, 14:47) | | Immer das Gleiche: wir (die Gegner) sind alle eingeschnappt und unsachlich. Inklusive allen die was gegen die Brücke sagen. Egal ob TAZ oder Potsdammer. Find ich schon ziemlich bedenklich was hier so abgelassen wird ... |
jepp. Ist halt einfacher seinen Diskussionsgegner abszustempeln als Fragen zu beantworten (oder Fehlen etwa die passenden Antworten?) ... Hier steht ja in jedem zweiten Artikel "ihr seid beleidigt und schlechte Verlieren" ..  Wo sind die Antworten auf diese Fragen: | QUOTE | | Nirgends hab ich eine Begründung gelesen, warum es besser ist, dass keine Strassenbahn über die Brücke fährt, warum die Waldschlösschenbrücke besser ist, als die dritte Marienbrücke, warum 20.000 Elbquerungen mehr besser sind, als 20.000 Elbquerungen weniger. warum die Waldschlösschenbrücke besser ist, als ein umgesetztes Konzept um den Verkehr aus der Stadt herauszuhalten und wo die Stadt die zusätzlichen 1 Million Euro zur Instandhaltung hernimmt, ohne bei Kultur, Bildung, Kinderversorgung, Strassenausbau, Strassenreinigung, Winterdienst, öffentlichen Nahverkehr etc. zu sparen. |
Antworten? Es wird keine geben, weil ihr (die für die Brücke sind) es nicht wisst und es euch (vermutlich) auch egal ist. Anders kann ich mir nicht erklären warum dazu keiner was gesagt hat, obwohl es schon öfter gefragt wurde.
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 18:49
|

Physically Peter         
Punkte: 2366
seit: 09.11.2004
|
ok da die brükengegner nur qualifizierten antworten gegeben haben und darin keinerlei derat verhalten rauszulesen ist, muss ich wohl meinen art andere menschen einzuschätzen mit 22 völlig neu lernen. weil ich und auch andere haben das verhalten völlig falsch eingeschätzt... und wegen frage: -> strassenbahn wohl zu teuer (find ich auch schlecht) -> marienbrücke weiss ich auch nicht, was macht diese besser. abgesehen davon gäbe es den gleichen taarra wie um die waldschlößchenbrücke, da sie auch in der stadt liegt und somit anlieger gestört werden. ebenfalls würde sie die kapazität für den verkehrsdurchfluß steigern. zählt also als gegengrund nicht ganz. ->damit wären wir bei den 20000 aus der prognose (nochmal thx chris für link) aber hier ist zu beachten: prognosen sind immer relativ und müssen nicht zwingend eintreten und sie haben auch immer zahlenmässig eine "von-bis" eingrenzung. und jeder nimmt daraus eben die zahlen, die er für seine argumentation grade braucht. und selbst wenn es eintritt, ist das ein wirklicher grund in einer stadt keine brücke zu bauen? da es wohl pendlerverkehr ist findet der sicherlich tagsüber statt und den wahlergebnissen zu folge stört es die anwohner nicht sonderlich... ->autos völlig aus der stadt raushalten klingt zwar schön. hat aber auch wirtschaftliche nachteile/risiken. da ein großteil der bevölkerung zum arbeiten und einkaufen eben immer noch gern mit auto fährt.das ist auch ein entscheidenter fakor für firmen/arbeitgeber, wie gut sie für kunden erreichbar sind. und wenn kunden da nicht bequem hinkommen droht die gefahr, dass sie wegbleiben -> nachteil für geschäfte/firmen -> diese ziehen auch woanders hin -> innenstadt tot und dresden ist wirklich nicht so toll, dass sie den nachteil der schlechten erreichbarkeit einfach hinnehmen kann, wie z.B. london (deren automaut konzept) das ist halt ein faktor der bedacht werden muss. und nochmal der standort der brücke ist nicht unbedingt die innenstadt. wenn du da den verkehr fernhalten willst, musst du das auch für andere bereiche der stadt machen. und dir ist die größe der stadt schon klar oder? btw. stört dich das auto als umweltverschmutzer oder als gegenstand, der dir den weg versperrt? -> instandhaltung kann ich dir auch nicht genau sagen. wahrscheinlich wirds so kommen. da musste aber mal die entsprechenden finanzstelle fragen. oder man könnte sich fragen für was den die öffentliche hand, denn alles zuständig sein sollte (ist aber anderes thema) die frage beisst sich aber mit der frage, warum w-brücke besser ist, als die 2 marienbrücke. also stell ich dir ne gegenfrage: ist das alles nen wirklicher grund völlig dagegen zu sein? Dieser Beitrag wurde von Gizz: 01 Mar 2005, 18:49 bearbeitet
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 19:16
|

∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
|
.. hey, eine Antwort. Der Punkt geht schon mal an dich. Finde ich gut. Damit hast du endlich das geschaft was hier keiner vor dir geschaft hat ohne "abwertend" zu werden .. sicherlich gibt es auch Gründe für eine Brücke. Ich bin ja nicht völlig dagegen. Ich bin gegen den Entwurf weil ich der Meinung bin, dass es nur eine Scheinlösung darstellt. Autos kann man nicht völlig aus der Stadt bekommen, noch nicht, dass ist klar. Die Frage ist nur, warum nicht? Weil es nicht attraktive genug ist den ÖPNV zu nutzen. In anderen Städten gibt es doch auch P+R und das funktioniert super, grade in Grosstädten. Es ist klar, dass viele sowas nicht nutzen, wenn es z.B. zu lange dauert, zu umständlich, zu teuer, oder sonst was ist. Zu gewissen Zeiten ist es momentan ja fast unmöglich aus dem Umland nach DD bzw. in entgegengesetzte Richtung zu gelangen, da ist es doch kein Wunder, dass die Mehrheit lieber das Auto nimmt, oder irre ich mich? Selbst wenn die Brücke steht und es keinen Stau mehr über die Brücke gibt, was ist mit den Strassen auf beiden Seiten dahinter? Grade die Neustadt Seite ist doch auch dann noch problematisch, bzw. noch problematischer als jetzt. Und durch den zunehmenden Verkehr wird es dort sicherlich nicht "flüssiger laufen und wohnlicher sein" Ausserdem finde ich es schade, dass ein weiteres Stück Elbwiese "zubetoniert" wird (auch wenn das so ja nicht ganz stimmt). Das nimmt ja kein Ende, denn es wird immer was neues "wichtiges" Gebaut und statt Wiese entsteht eben eine Betonfläche.. Dresden hat kein Geld und muss die Brücke bauen obwohl sonst überall gekürzt wird, das stöt mich noch dazu. Warum werden für die Brücke fast 100mio dazugegeben, aber für Kultur, Bildung (also z.B. Uni!), Kinderversorgung (um nur einige zu nennen) nicht? Was steckt da für eine Logik hinter? Und das wichtigste ist, dass wenn die Brücke erst mal steht es in absehbarer Zeit keine weitere geben wird, dass bedeutet auch in Zukunft keinen Ausbau des ÖPNV in Form von Strassenbahnen. Versteht ihr was ich damit sagen will?
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 19:56
|

Physically Peter         
Punkte: 2366
seit: 09.11.2004
|
ok dass der entwurf ohne straba nicht perfekt ist, finde ich auch. -> verstehe auch was du meinst.
der p+r ist aber meist auf bestimmte bereiche begrenzt. z.B. für touristen und weniger für die gesamte "sozialstruktur" der stadt. denn er löst nicht das psychlogische problem bei den meisten menschen, die den öpnv einfach zu unflexibel finden. sie denken, es sei ein zu großer einschnitt in ihre persönliche freiheit, nicht mehr frei entscheiden zu können, wann und wohin sie fahren wollen. (da der öpnv strecken und zeitgebunden ist) egal ob das nun objektiv gerechtfertig ist oder nicht.
ich habe auch den eindruck, dass die meisten, die dagegen sind, diese haltung nur einnehmen, weil diese brücke ihnen nen nettes stück wiese wegnimmt und optisch im wegsteht. die anderen argumente werden zwar registriert und dankend als munition genohmen aber wirklich interressieren bzw. berühren, tut es sie nicht. -> was wäre, wenn da ein tunnel hinkäme?
zu der geldfrage, kann ich dir leider auch keine antwort gebn. aber man sollte auch dabei beachten, dass wenn man die wirtschaft hoffiert, jenes auch den kindern zu gute kommen kann. da das meiste geld in einer gemeinde halt daher kommt. und wenn eine gut entwickelte wirtschaft mit viel geld da ist, ha, die stadt dann meist auch mehr geld für de kinners und sonstige sozialfragen. (ausnahmen bestättigen die regel) ob man das auf die brücke anwenden kann weiß ich allerdings nicht...
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 20:09
|

Straight Esh         
Punkte: 14030
seit: 01.10.2003
|
| QUOTE | ich habe auch den eindruck, dass die meisten, die dagegen sind, diese haltung nur einnehmen, weil diese brücke ihnen nen nettes stück wiese wegnimmt und optisch im wegsteht.
|
Sowas fällt unter das Thema Standortfaktoren: Erholungswert. Ist auch schon seit langem von der Wirtschaft eingesehen, und Städte die soetwas nicht bieten können, werden nicht so häufig als Wirtschaftsstandort gewählt. Dresden hat hier gegenüber Leipzig einen grossen Bonus. Im übrigen steht die Brücke auch akkustisch im Weg.
--------------------
bonum agere et bonum edere, sol delectans et matrona delectans (Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
|
|
|
|
|
|
|
 01 Mar 2005, 21:52
|

5. Schein      
Punkte: 769
seit: 17.11.2003
|
| QUOTE (Hanno @ 01 Mar 2005, 11:48) | Und wenn du ehrlich bist wirst du einsehen das "Rauchen, Papier auf die Strasse schmeissen, über den rasen an der Mensa zur bushaltestelle abkürzen" und "mit Dosen sprühen" keine Umweltsünden sind. Und die anderen Bagatellen mit der Brücke vergleichen zu wollen ist schon ziemlich blauäugig oder?! Mein Fernseher läuft im Standby also kann ich auch ma eben die Heide anzünden gehen oder wie?!
Des weiteren: Die Flüsse in Düsseldorf und anderswo sind kanalisiert, mag richtig sein, aber ist das ein Grund hier das selbe zu tun?
wer garnet wählen geht hat auch nix zu sagen... |
ich habe begründet warum ich nicht gegangen bin, ich bin lieber unparteiisch als dafür zustimmen, owohl ich davon nicht überzeugt bin. !!! die elbe, sowie die elbwiesen werden nicht zubetoniert, kanalisiert, verschwinden. Es wird nur auf einem sttück eine brücke gebaut. sagen wir mal 100 m die nicht mehr grün sind. Können wir uns darauf endlich mal einigen? wieso sind das keine umweltsünden? man fängt im kleinen an, was für die umwelt zu tun. Ich habe aber übrigens nicht mit den Übertreibungen angefangen. wenn ich was stadtplanerisches, verkehrstechnisches sage, ist es meist nur allgemeingültig gemeint (...Busspur) ich möcht jetzt endlich mal was zu diesem immer wieder in die runde geworfenen schlagwort "den ÖPNV attraktiv machen" sagen: jeder weiß, dass der Verkehr immer aus verschieden hohen anteilen von ÖPNV, Radfahrern, Fußgängern, und dem Motorisierten IndividualVerkehr (MIV) bestehen wird. Weil jede einzelne Verkehrsart nicht alle Bedürfnisse abdecken kann. mit fahrrad ist man flexibler, aber langsamer..., mit öpnv ist man an haltestellen gebunden..., mit MIV kann man lasten transportieren, aber nicht viele kurze wege erledigen... das heißt, man kann den MIV nicht aus einer stadt verbannen. Ich persönlich finde den ÖPNVbei uns attraktiv ich nutze ihn,zb. in die uni und in die neustadt, weil ich kein bock auf parkplatzsuche habe. ich finde ne 10min taktung mit alternativen in den zwischenräumen sehr gut. es gibt neue straßenbahnen, zeitanzeigen, ein sher großes netz, die haltestellen werden von bus, straba, und RVD zusammengelegt,... toll! aber ich nutze, und werde es immer tun, das auto, wenn ich etwas transportieren will, wenn ich viele verschiedene stationen in kurzer zeit anfahren will,.. das kann ich mit dem ÖPNV theoretisch auch, aber schlepp mal 40 A0 Graupappen in der straba in den arbeitsraum das heißt P+R und ÖPNV ausbauen ist einfach nicht die alleinige zukunft. Dieser Beitrag wurde von pow: 01 Mar 2005, 21:53 bearbeitet
|
|
|
|
1 Nutzer liest/lesen dieses Thema (1 Gäste)
0 Mitglieder:
|