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post 25 Feb 2005, 20:22
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∴~∇~∞~Δ~Ξ
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Punkte: 7060
seit: 01.10.2003

QUOTE
  Sanierung Blaues Wunder:
wirtschaftlich nicht vertretbar, da sie aber ein wahrzeichen ist, wird so auch bleiben, aber da geht eigentlich nur, wenn sie entlastet wird

das bedeutet doch aber auch, dass sie irgendwann saniert werden muss und somt spart man an der Stelle überhaupt nicht, man verschiebt den Zeitpunkt nur nach hinten. Und sollte das Blaue Wunder mal nicht mehr sein, wird auch die eine neue Brücke das Verkehrsproblen nicht lösen, denn dann ist es ja fast so wie es jetzt ist.

QUOTE
argument nur die Zeitersparnis:
ein weiteres argument ist auch, das die umweltbilanz in der summe positiv ausfällt, d.h. emmissionen gespart werden

Die Summe würde noch positiver aussfallen, wenn die Leute mehr die OPNV nutzen würden anstelle des Autos. wink1.gif

QUOTE
brücke nur für autofahrer:
auch der ÖPNV plant eine buslinie darüber, es muß nicht immer eine straßenbahn sein!
d.h. du kommst als Fußgänger und auch als OPNV nutzer dort rüber
die DVB, sowie die DREWAG! gibt geld dazu, d.h. das beide auch was

Ja, ich denke es muss eine StraBa sein, wenn die Brücke der Zeit entsprechen will.
... ich weiß zwar nicht, was die "Berge" mit der Brücke zu tun haben, aber Berge hochfahren müsste auch keiner, wenn der OPNV besser ausgebaut wäre ..

QUOTE
Dresden ist nicht nur für die bewohner der stadt da, sondern sie hat auch eine bedeutung für die umgebung mit Versorgung, Infrastruktur, kultur, sport,... daher wird es immer verkehr geben.

Ja sicher. Und weil es auch immer mehr Autos geben wird und das Strassennetz über kurz oder lang überbelastet ist, sollte man, wie in anderen Deutschen Stadten, P+R vorantreiben, sodass es für die Anwohnen antraktiv wird, und nicht noch mehr Strassen und Brücken bauen.
Das wäre in meinen Augen fortschrittlich und zukunftsweisend ...


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post 25 Feb 2005, 20:26
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4. Schein
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"Sanierung Blaues Wunder:
wirtschaftlich nicht vertretbar, da sie aber ein wahrzeichen ist, wird so auch bleiben, aber da geht eigentlich nur, wenn sie entlastet wird"

Ähm Frage: die Walschlösschenbrücke kostet 160 Mio. € und mir leuchtet nicht ein, dass man dafür bzw. für weniger, nicht das Blaue Wunder sanieren kann ???? Das kann ich mir nicht vorstellen, ich bitte um genauere Zahlen oder Gründe gegen die Sanierung. Weil wenn Sanierung billiger, dann finde ichs sinnvoller.

Zum Thema ÖPNV: Bus ist ja toll, nur leider weniger effektiv als Straba, da grundsätzlich an den Auto-Verkehr gekoppelt. Was ich jedoch absolut nicht verstehe ist, dass bei so langer und teurer Planungszeit (22 Mio. € !!!!) keine Straba machbar sein soll. Also dann lieber noch ein paar Mio. mehr, aber dann ne richtig sinnvolle Brücke. Es sei denn, ne Straba wäre verkehrsplanerisch absolut sinnlos.


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Dry your eyes mate, I know you want to make her see how much this pain hurts. But you've got to walk away now, it's over.
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post 25 Feb 2005, 20:33
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Straight Esh
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QUOTE
desweiteren, die Brücke war schon beschlossene Sache!!!! Aber die neugewählte Stadtratmehrheit muß an diesen Beschluß kippen und ständig mit irgendwelchen Gründen verzögern, bis die Brückenbefürworter gesagt haben es reicht, jetzt sollen die Bürger entscheiden. Schon das ist für mich ein grund für ja zu stimmen. Wozu gibt es eine demokratie mit Ministerien, stadträten, regierungen... wo was demokratisch abgestimmt wird, um es dann wieder umzukippen!!!!!!!!!


Genau. Der neue Stadtrat hat die Brücke gekippt, und zwar kam es überhaupt dazu, da es der alte Stadrat bis 2004 nicht geschafft hat, Brückenpläne zu produzieren, die auch den Standards bezüglich Umwelt etc. entspricht.

Andererseits, du sprichst von Demokratie. Warum haben es die Brückenbauer die ganze Zeit nicht dafür entschlossen einen Bürgerentscheid zu machen? Nein, erst wenn das Projekt vor die Hunde geht, weil man es die ganzen Jahre nicht geschafft hat SPD, PDS und Grüne von der Brücke zu überzeugen, versucht man das Volk einzuschalten, um mit platten "kein Stau mehr" doch noch die Brücke durch die Bevölkerung durchpeitschen zu lassen. Vor dem neuen Stadtrat kam keiner auf die Idee, dass die Bevölkerung nicht repräsentativ durch den Stadtrat vertreten sei. Denn hauptsache, die Befürworter bekamen ihre Brücke, wenn auch mit noch so knapper Mehrheit.

Wozu gibt es denn Ministerien, Stadträte, Regierungen, in denen etwas demokratisch abgestimmt wird, um es dann wieder zu kippen?

QUOTE
ich habe auch wie wanda die zweifel, ob bei einem nein, das geld wirklich den kitas,... zu gute kommt. weil eigentlich ist es ja nicht da. das geld von dem immer und überall geedet wird ist doch nur virtuell, die schulden sind virtuell, jeder hat doch bei jedem land,... schulden


Sehr schön, aber für die Brücke ist das Geld da? Geile Sache. Warum baut man dann nicht gleich neue Kitas zusammen mit der Brücke? Warum hat dann die Stadt Dresden nicht mal die Möglichkeit alle Schlaglöcher des Winters zuzuschütten? Und warum wurde in diesem Winter der Räumdienst weiter eingeschränkt? Wir können doch soviele Schulden machen wie wir wollen, ist ja alles virtuell. Ich glaub ich flieg mal für 5 Tage auf die Bahamas. Das Geld, was da draufgeht ist sicher auch nur virtuell.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 25 Feb 2005, 20:43
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Straight Esh
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seit: 01.10.2003

QUOTE
"Sanierung Blaues Wunder:
wirtschaftlich nicht vertretbar, da sie aber ein wahrzeichen ist, wird so auch bleiben, aber da geht eigentlich nur, wenn sie entlastet wird"

Ähm Frage: die Walschlösschenbrücke kostet 160 Mio. € und mir leuchtet nicht ein, dass man dafür bzw. für weniger, nicht das Blaue Wunder sanieren kann ???? Das kann ich mir nicht vorstellen, ich bitte um genauere Zahlen oder Gründe gegen die Sanierung. Weil wenn Sanierung billiger, dann finde ichs sinnvoller.


Die Sanierung des Blauen Wunders kostet 50 Millionen Euro inklusive Behelfsbrücke.
http://www.blaues-wunder-erhalten.de/

QUOTE
Zum Thema ÖPNV: Bus ist ja toll, nur leider weniger effektiv als Straba, da grundsätzlich an den Auto-Verkehr gekoppelt. Was ich jedoch absolut nicht verstehe ist, dass bei so langer und teurer Planungszeit (22 Mio. € !!!!) keine Straba machbar sein soll. Also dann lieber noch ein paar Mio. mehr, aber dann ne richtig sinnvolle Brücke. Es sei denn, ne Straba wäre verkehrsplanerisch absolut sinnlos.


1996 wurde die Brücke beschlossen und erhielt eine Mehrheit, weil eine Strassenbahnüberquerung mitgeplant wurde. 1999 wurde die Strassenbahnüberquerung abgeschafft und durch die Möglichkeit einer Strassenbahnüberquerung ersetzt. Mittlerweile wurde selbst diese Möglichkeit abgebaut, weil es zuviel Geld kostet.
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post 25 Feb 2005, 22:39
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3. Schein
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Mich errinnert das alles an die Protestbewegungen gegen VW-Manufaktur, A17 und Frauenkirche.
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post 25 Feb 2005, 22:40
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Straight Esh
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Punkte: 14030
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Oder aber an die Prostestbewegungen gegen den Wiederaufbau der Prager Strasse und der Gestaltung des Ostrageheges durch einen New Yorker Architekten.
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post 25 Feb 2005, 23:23
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Roman-Precog :o)
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seit: 13.11.2003

@pow(25 Feb 2005, 20:06): danke, danke, danke

endlich mal ordentliche argumente
rundum einfach ein sinnvolles statement mit ordentlichen, nachvollziehbaren begründungen
goodpost.gif sensation.gif konkret.gif
man merkt, du hast dich wirklich damit auseinandergesetzt

QUOTE
es dauert mit dem Auto nur länger


confused1.gif
frage: bist du nun für oder gegen die umwelt.
QUOTE
Die meißten "Argumente", die für einen Brückenbau gefallen sind, waren von folgender Art:" Die Brücke soll kommen, damit ich schneller über die Elbe komme".


confused1.gif confused1.gif
die meisten????
QUOTE
Als Fussgänger muss man nach dem Brückenbau halt doch mit den Öffis einmal um den Brei fahren?

Nein!

QUOTE
"länger halten" bezieht sich ja nur auf das Blaue Wunder und das muss eh irgendwann saniert werden, mit oder ohne neue Brücke

FALSCH!
albertbrücke hat´s auch dringend nötig (20Mio€)
trotz sanierungen wird das blaue wunder in 25 jahren nicht mehr so nutzbar sein wie jetzt

wer von euch hat eigentlich wenigstens das heft der stadt dresden anlässlich des bürgerentscheids gelesen?

Dieser Beitrag wurde von sodi: 25 Feb 2005, 23:26 bearbeitet


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Nu, mir gönn!



"Ich bin Veganer Stufe IV. Ich esse nichts, was einen Schatten wirft."
Ich bremse auch für Hufeisennasen!
Was sich liebt, das neckt sich. – Was sich fickt, das fetzt sich.
Wer will Mädchen schon an den Hintern fassen? Da kommen doch nur Püpse raus!


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Analsex is für´n Arsch!


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post 26 Feb 2005, 07:31
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3. Schein
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Punkte: 249
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QUOTE (Wanda @ 23 Feb 2005, 09:38)
ja natürlich werden die strecken genutzt die schon da sind.. und fünf minuten zeitersparnis sind ja wohl ein witz..
aber danke mal für die gegenüberstellung smile.gif in der stadt sieht man ja nur die plakate, die dagegen stimmen. ist mir unklar, warum leute, die die bürger zu einem ja bringen wollen, davon aussgehen, dass es reicht das groß und gelb zu schreiben..
aber das beste sind die schilder vom dvb, der mit der brücke gleich mal ne fahrpreiseerhöhung rechtfertigt und drunter schreibt "der bürger wollte es ja so..."

Mehr ist für ne kleine Partei einfach nicht drin, die CDU macht nicht mit, wie man sieht. Und leider gilt: Um so blöder, um so besser. Selektive Zielgruppenbearbeitunng, der Rest steht in der Zeitung.
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post 26 Feb 2005, 10:00
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5. Schein
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Punkte: 769
seit: 17.11.2003

QUOTE (sodi @ 25 Feb 2005, 23:23)

endlich mal ordentliche argumente
rundum einfach ein sinnvolles statement mit ordentlichen, nachvollziehbaren begründungen
goodpost.gif sensation.gif  konkret.gif 
man merkt, du hast dich wirklich damit auseinandergesetzt

ich komm mir irgendwie vera.. vor bei den vielen smilies confused1.gif

bus ist nunmal preiswerter als straßenbahn, deswegen gibt es in kleinen orten auch nur busnetz

man kann keine baugenehmigung bekommen, ohne dass die planung bei so einem vorhaben durch alle instanzen und bei allen fachplanungen durch ist. und ne baugenehmigung ist da.
und sie haben ja mit bauen schon angefangen, siehe staufenbergstraße

na eigentlich ist ja ne regierung gewählt von den bürgern, also wird sie in deren sinne entscheiden, ein bürgerbegehren und diese wahl kostet schon wieder haufen geld. das macht man nicht einfach so. nur wenn aller 4 jahre entscheidungen umgekippt werden... wink1.gif

Dieser Beitrag wurde von pow: 26 Feb 2005, 10:27 bearbeitet
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post 26 Feb 2005, 12:22
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Straight Esh
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Punkte: 14030
seit: 01.10.2003

QUOTE
na eigentlich ist ja ne regierung gewählt von den bürgern, also wird sie in deren sinne entscheiden, ein bürgerbegehren und diese wahl kostet schon wieder haufen geld. das macht man nicht einfach so. nur wenn aller 4 jahre entscheidungen umgekippt werden... wink1.gif


Neue Regierung, neue Entscheidung. In der Stadtratswahl stand die Waldschlösschenbrücke ganz klar als Thema auf den Wahlplakaten, und es wurde damit Stimmung gemacht. Und jetzt spielen die Verlierer die beleidigte Leberwurst und wollen das Ergebnis nicht wahrhaben. Warum wird denn der Bürgerentscheid jetzt gemacht? Warum nicht 1996 (dann hätten wir wahrscheinlich auch eine Strassenbahn auf der Brücke und gut 200 Millionen Schulden). Das nenne ICH Demokratie.

Was ich noch gefunden habe:
QUOTE
Die früheren Bürgermeister Klaus Gaber (Umwelt) und Gunter Just (Bau) - ebenfalls Unterzeichner obiger Liste - haben zudem einen offenen Brief an Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) verfasst. In diesem fordern sie Jurk auf, klar Stellung zu beziehen, ob der zugesagte Landeszuschuss von 96 Millionen Euro zu Lasten anderer Maßnahmen für den Straßenbau, Busse und Bahnen gehe oder tatsächlich eine zusätzliche Förderung sei, die sonst nicht nach Dresden fließen würde. Jurk war dazu gestern Abend telefonisch nicht mehr erreichbar.

Aus der DNN

QUOTE
Was heißt: Wir „halten bereit“? Wir haben nicht irgendwo ein Geldköfferchen mit
der Aufschrift „Waldschlößchenbrücke“ beiseite gestellt. Von den insgesamt fast
96 Millionen Euro, die der Freistaat Dresden mit Zuwendungsbescheid von Oktober
2004 für die Jahre 2005 bis 2008 in Aussicht gestellt hat, stammen etwa 80
Millionen Euro aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG). Die
übrigen 15,9 Millionen Euro sind Landesmittel. Kommt die Brücke nicht, können
                                                        die GVFG-Mittel für andere förderfähige Verkehrsprojekte eingesetzt werden." 

Von Schlagloch-der-woche.de

Diese Seite hier find ich auch sehr schön, man beachte den zweiten Artikel:
http://renephoenix.de/index.php?kid=52

Hier findet ihr auch immer das Schlagloch der Woche, damit ihr wisst, wo ihr nicht langfahren dürft:
http://www.addacwsb.de/

Übrigens, wenn 90% der förderfähigen Mitteln 96 Millionen Euro entsprechen, warum sind bei einem Bauvorhaben von 157 Millionen Euro nur 106 Millionen förderfähig?

Zum Thema Geld:
QUOTE
Dresden. Im Dezember hat OB Ingolf Roßberg (FDP) einen Vorgeschmack auf die neue Liste der Grausamkeiten gegeben. Seit kurzem liegt das brisante Papier mit konkreten Zahlen vor. Statt großer Einschnitte viele kleine Stiche, die weh tun, zum Beispiel höhere Parkgebühren ab 2006, weniger Geld für die Kultur erneut in diesem Jahr, weniger Geld für den Sport ab 2008, Steuern auf die Zweitwohnung ab 2006.

Aus der DNN

QUOTE
Insgesamt kamen die Töchter auf ein Minus von 78,6 Millionen Euro. Zum Ausgleich von solcherart Verlusten hat die Stadt im letzten Jahr insgesamt 78,9 Millionen Euro (Vorjahr: 90) ausgezahlt. Der Kita-Eigenbetrieb erhielt dabei den Löwenanteil mit 34, die DVB AG 21,5, der Sport-Eigenbetrieb 11,3, die Sparte Kultur 6,5, die Wirtschaftsförderung 6,1 sowie die Schönfeld-Weißiger Verwaltungsgesellschaft 0,5 Millionen Euro an Zuschüssen.

Von patrick-schreiber-dresden.de

Dazu POW:
QUOTE
Dresden ist nicht nur für die bewohner der stadt da, sondern sie hat auch eine bedeutung für die umgebung mit Versorgung, Infrastruktur, kultur, sport,... daher wird es immer verkehr geben.


Wenn die DVB jedes Jahr 50 Millionen Verlust macht, woher nimmt sie dann die 15 Millionen, die sie der Waldschlösschenbrücke zusteuert? Wenn die DREWAG ab 2006 voll den Verlust der DVB bezahlen soll, fallen dann die insgesamt 33 Millionen zusätzliche Ausgaben in deren Haushalt auf?

Zu den Schulden:
QUOTE
Auch die DVB müsse kürzer treten, eventuell die Fahrpreise erhöhen, so der Kämmerer. Lediglich die Investitionen bleiben laut Vorjohann ausgeklammert. Natürlich knirsche es in der DVB, weiß Vorjohann. Der Grat werde schmaler. Doch eine Alternative gebe es derzeit nicht. Zu sehr stecke die Stadt im Würgegriff von Schulden und Versäumnissen.

Aus der DNN

Und dazu noch einmal POW:
QUOTE
ich habe auch wie wanda die zweifel, ob bei einem nein, das geld wirklich den kitas,... zu gute kommt. weil eigentlich ist es ja nicht da. das geld von dem immer und überall geedet wird ist doch nur virtuell, die schulden sind virtuell, jeder hat doch bei jedem land,... schulden
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post 26 Feb 2005, 15:03
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∴~∇~∞~Δ~Ξ
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Punkte: 7060
seit: 01.10.2003

... sehr schöne Artikel. Da steht es genau das drin, was die Beführworter nicht wahr haben wollen.
Neue Brücke ja, aber dafür werden die vorhandenen Strassen nicht repariert.
Klasse, hauptsache die Brücke steht lol.gif ...

@ sodi und alle anderen, die für die Brücke sind:

.. Die anderen Brücken müssen also alle irgendwann saniert werden. Schön, aber was hat das mit der neuen Brücke zu tun, wenn doch eh saniert werden muss?
Es ist doch dann nur eine Art Aufschub.

Und wenn das Blaue Wunder (angeblich) nach 25 jahren den Geist aufgibt, was ist dann?
Dann fehlt ja wieder eine Brücke und wir haben das gleiche Problem wie jetzt (zumal es in 25 Jahren noch viel viel mehr Autos geben wird) ..
.. dann kann ja noch eine neue Brücke gebaut werden, ist ja noch genug Platz am Elbufer wink1.gif ..

.. und ja ich bin für die Umwelt. Wenn gesagt wird, durch die neue Brücke würde man die Abgasemissionen verringern ist das einfach nur eine Halbwahrheit und ein "Schöngerede".
.. Dadurch, dass die Autos zu den Stoßzeiten nicht mehr im Stau stehen würden sich die Emissionen veringern, das ist mir klar ..
.. wer aber das als Argument bringt und dann sagt, die StraBa sei nicht nötig unterschlägt die Tatsache, dass die StraBa mit bis zu 300 Plätzen im extrem Fall 300 Autos ersetzten könnte. Das würde Emissionen sparen ..
.. was ist daran so schwer zu verstehen? ..

.. Ausbau der Öffis, das ist die Zukunft .. smile.gif
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post 27 Feb 2005, 18:32
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3. Schein
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Punkte: 249
seit: 06.01.2005

70% für ja derzeit.
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post 27 Feb 2005, 18:50
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2. Schein
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Punkte: 85
seit: 26.05.2003

wie erwartet:

Die direkt betroffenen sind dagegen, aber der große Rest will schneller auf der Autobahn sein...

Hier im Preußischen Viertel hab ich jedenfalls noch nie so viele Leute in einem Wahllokal gesehen, weder zu Bundestagswahlen, noch zu Landtagswahlen oder sonstwas...

Musste 15 Minuten auf Stimmabgabe warten. Und was die hier abgestimmt haben, zeigt eindrucktsvoll die NEIN-Grafik auf
http://www.dresden.de/dyn/wahlergebnisse/b...e/be/

Dieser Beitrag wurde von ssxp: 27 Feb 2005, 18:51 bearbeitet


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Nun in Berlin angekommen, aber noch oft in der Elbmetropole.
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post 27 Feb 2005, 19:13
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Punkte: 6661
seit: 13.11.2003

QUOTE (pow)
ich komm mir irgendwie vera.. vor bei den vielen smilies confused1.gif

NEIN...ich meinte das ernst auch deinem letzten beitrag kann ich 100%ig zustimmen.
(außer, dass sie staufenbergallee heißt und nicht -straße bleh.gif )

nur die aussage mit dem busnetz versteh ich nicht ganz in bezug auf dresden und die brücke

QUOTE (chris)
Übrigens, wenn 90% der förderfähigen Mitteln 96 Millionen Euro entsprechen, warum sind bei einem Bauvorhaben von 157 Millionen Euro nur 106 Millionen förderfähig?


ich vermute mal, weil die 157mio € für´s komplette bauvorhaben sind (fetscherpaltz bis olbrichtplatz) und halt nicht alles förderungsfähig ist
übrigens kostet die brücke "nur" 35,5mio € (die in heidenau hat 35mio € gekostet)


QUOTE
Die anderen Brücken müssen also alle irgendwann saniert werden. Schön, aber was hat das mit der neuen Brücke zu tun, wenn doch eh saniert werden muss?
Es ist doch dann nur eine Art Aufschub.

auch wenn alle bisherigen brücken saniert wären, wer die walds.-brücke notwendig
als pro-argument könnte man gelten lassen, dass durch die w-brücke die andern entlasten werden und so erst einwenig später saniert werden können bzw, dass durch die w-brücke eine andere eher eingeschränkt/ gesperrt werden könnte für ne sanierung

find ich aber nich sonderlich entscheidend das argument und deshalb will ich´s nur mal so erwähnt haben

QUOTE
Dann fehlt ja wieder eine Brücke und wir haben das gleiche Problem wie jetzt (zumal es in 25 Jahren noch viel viel mehr Autos geben wird) ..
.. dann kann ja noch eine neue Brücke gebaut werden, ist ja noch genug Platz am Elbufer


confused1.gif
deshalb is die w-brücke ja unteranderem wichtig! man kann doch nicht erst damit anfangen ne neue zu bauen, wenn die alte schon im arsch ist!
QUOTE
wer aber das als Argument bringt und dann sagt, die StraBa sei nicht nötig unterschlägt die Tatsache, dass die StraBa mit bis zu 300 Plätzen im extrem Fall 300 Autos ersetzten könnte. Das würde Emissionen sparen ..

stimm ich dir voll zu!!!
deshalb sollte man wahrscheinlich auch nochmal über die rentabilitet einer straba gegenüber bus "nachdenken" (aber ich glaube, dass hat man schon)

Dieser Beitrag wurde von sodi: 27 Feb 2005, 19:14 bearbeitet
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post 27 Feb 2005, 19:17
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Straight Esh
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Gratulation an die Brückenbauer.

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