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Waldschlösschenbrücke

Aberkennung Weltkulturerbe droht...
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post 25 Aug 2008, 01:05
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bildblog.de
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Punkte: 1358
seit: 30.09.2006

Dresdner Elbtal ist Welterbe der UNESCO
»Ich blickte von dem hohen Ufer herab über das herrliche Elbtal, es lag da wie ein Gemälde von Claude Lorrain unter meinen Füßen - es schien mir wie eine Landschaft auf einem Teppich gestickt, grüne Fluren, Dörfer, ein breiter Strom, der sich schnell wendet, Dresden zu küssen, und hat er es geküßt, schnell wieder flieht - und der prächtige Kranz von Bergen, der den Teppich wie eine Arabeskenborde umschließt - und der reine blaue italische Himmel, der über die ganze Gegend schwebte...«


(Aus einem Brief des Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811) an seine Schwester)









Die bis heute erhaltene Qualität des Dresdner Elbtals mit seinem harmonischen Zusammenklang von Natur und Architektur, von Stadt und Landschaft ist durch die UNESCO-Welterbekommision am 2. Juli 2004 in den Rang einer Welterbestätte erhoben worden.




Als sich entwickelnde Kulturlandschaft wurde das Elbtal Dresden zwischen Pillnitz und Übigau in einer Länge von 19,5 km und einer Fläche von 19,3 km² ausgezeichnet.


Damit wird das Bemühen der letzten 600 Jahre, die Stadt nicht gegen die natürlich gewachsene Landschaft und Natur, sondern in Respektierung des Naturraumes zu entwickeln, als in der Welt einzigartige Leistung anerkannt.
Das Elbtal Dresden in dieser Tradition behutsam und mit Anstand weiter zu entwickeln, ist die Aufgabe unserer und kommender Generationen.

Dieser Beitrag wurde von Donald82: 25 Aug 2008, 01:11 bearbeitet


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Gewohnheit ist auch nur ein faules Schwein.
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post 23 Sep 2008, 12:21
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chaos.
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Öffentliche Vorstellung und Erläuterung der Studie "Das Elbtal und die Dresdner Bürgerschaft".

Veranstalter: Bürgerinitiativen Welterbe Erhalten, Elbtunnel Dresden
Referenten: Prof. Karl Siegbert Rehberg (Lehrstuhl für soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie) und Diplom-Soziologe Götz Schneiderat (Lehrstuhl für Methoden der Emprischen Sozialforschung)

Zeit: Mittwoch 24. September, 19 Uhr
Ort: JohannStadthalle, Holbeinstraße 68

"Durch die repräsentative Umfrage wurde ermittelt, dass auch heute noch eine Mehrheit der Dresdner - bei Einhaltung bestimmter politischer Rahmenbedingungen - in einem Bürgerentscheid für einen Erhalt des Unesco Welterbes stimmen würden. Herr Rehberg wird die Ergebnisse der Studie und die methodischen Grundlagen derselben darstellen."

#abd, der gespannt ist, wann erste Selbsthilfegruppen Bürgerinitiativgeschädigter entstehen shiny.gif


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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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post 23 Sep 2008, 18:41

3. Schein
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Womit wir wieder bei Wahlfälschung wären.. Aber das hat ja eh alles keinen Zweck gegen die, weil sie unberechtigterweise viel zu mächtig sind. Demokratie gibt es eben nur auf Papier: Es macht die Leute produktiver, weil sie glauben, etwas bewegen zu können und rückt sie weiter fort aus der Apathie-Ecke.
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post 23 Sep 2008, 18:47
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eXma Poltergeist
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seit: 20.10.2004

Sagt gerade der, der in der Schweiz lebt.


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post 23 Sep 2008, 18:50

3. Schein
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seit: 14.04.2004

In der Schweiz wird auch alles nur inszeniert, genauso wie in Deutschland. ZB wiederholt sich aktuell die Geschichte mit der Strommarktliberalisierung oder die Sache mit der SPD und Linkspartei in ähnlicher Weise. Aktuell ganz in Mode in der Schweiz: Armeestories mit Samuel Schmid.. Soll den Blick der Bevölkerung vom Wesentlichen ablenken und ist alles bloß ein großes Theater.

Die Servus, Gruezi und Hallo Länder haben hier was die Polittheater angeht _verblüffende_ Ähnlichkeit!
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post 23 Sep 2008, 19:11
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Straight Esh
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seit: 01.10.2003

Quatsch, weder gab es noch gibt es Wahlfälschung. Der Punkt ist einfach, dass zu dem Zeitpunkt der Abstimmung über die WSB man davon ausging, dass diese mit dem WKE vereinbar sei. War sie aber nicht. Man hat aber bis zum heutigen Zeitpunkt keinen erneuten Bürgerentscheid gestellt, das WKE zu erhalten und die Brücke dafür aufzugeben.

Ob dieser Fakt ausreicht um den Bürgerentscheid aufzuheben, darüber hätte man diskutieren können. Auch über einen neuen Bürgerentscheid. Aber dazu hat keiner genügend Mumm. Denn eigentlich fühlen sich die Brückengegner in ihrer Position ganz wohl, da sie so alles, was passiert auf die Brückenbefürworter schieben können, und denen geht es ähnlich. Nur kommt bei diesen noch die Angst hinzu, dass sich tatsächlich Mehrheiten für das WKE finden lassen. Wären sie sich ihrer Position so sicher, würden sie sofort für einen neuen Bürgerentscheid stimmen, der auch die nächsten drei Jahre Bauzeit der Brücke zementiert.

Und so gibt es statt direkter Demokratie nur demokratische Grabenkämpfe. Und das ist gut so.


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

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post 23 Sep 2008, 19:19
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3. Schein
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Jede Stadt die sich entwickelt braucht eine neue Brücke .
Welterbe hin oder her ich binn dafür
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post 23 Sep 2008, 19:27

3. Schein
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Zitat(Pampelina @ 23 Sep 2008, 20:19)
Jede Stadt die sich entwickelt braucht eine neue Brücke .
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verbuddel doch gleich die elbe. dann gibt es auch keinen stress bei der nächsten brückenidee ...
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post 23 Sep 2008, 19:38
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(i)
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Zitat(komaa @ 23 Sep 2008, 20:27)
verbuddel doch gleich die elbe. dann gibt es auch keinen stress bei der nächsten brückenidee ...
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Sehr sachlich!


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Du sagst alle wolln in den Himmel. Alle wolln wie Könige agiern. Doch niemand will am Ende sterben und keiner will regiern.


Puste was here
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post 23 Sep 2008, 19:44

3. Schein
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seit: 14.04.2004

Kann sein, dass der Bürgerentscheid zu einem für die Lobby und Politiker strategisch wichtigen Zeitpunkt gewählt worden ist. Ändert nichts an meiner Meinung zum Thema Stimmenfälschung, wenn auch weniger speziell was die WSB angeht.

Nicht jede Stadt, die sich entwickelt braucht eine Brücke, sondern nur jene, welche Flüsse haben und deren Population steigt. Die Bevölkerung Europas schrumpft ganz klar, Deutschland hat auch nur noch 80 Millionen Einwohner statt 82. Der Trend geht ganz klar weiter in diese Richtung!

Auf Dauer wird diese Brücke unnötig den Titel vertan haben: Menschen ziehen aus Ostdeutschland weg, die Bevölkerung schrumpft, eine neue Autobahn wurde gebaut, bald kommen die grünen Plaketten. Wozu dann noch die Brücke, wenn nicht ein Tunnel?
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post 23 Sep 2008, 19:49
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3. Schein
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Zitat(Stormbreaker @ 23 Sep 2008, 20:44)
Kann sein, dass der Bürgerentscheid zu einem für die Lobby und Politiker strategisch wichtigen Zeitpunkt gewählt worden ist. Ändert nichts an meiner Meinung zum Thema Stimmenfälschung, wenn auch weniger speziell was die WSB angeht.

Nicht jede Stadt, die sich entwickelt braucht eine Brücke, sondern nur jene, welche Flüsse haben und deren Population steigt. Die Bevölkerung Europas schrumpft ganz klar, Deutschland hat auch nur noch 80 Millionen Einwohner statt 82. Der Trend geht ganz klar weiter in diese Richtung!

Auf Dauer wird diese Brücke unnötig den Titel vertan haben: Menschen ziehen aus Ostdeutschland weg, die Bevölkerung schrumpft, eine neue Autobahn wurde gebaut, bald kommen die grünen Plaketten. Wozu dann noch die Brücke, wenn nicht ein Tunnel?
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So kann nur einer reden der nicht für immer in Dresden wohnt oder bleiben will .Die Brücke in Pirna ist auch gebaut worden und es wurden nicht so viele Millionen in den Sand gesetzt pokey.gif

Dieser Beitrag wurde von Pampelina: 23 Sep 2008, 19:50 bearbeitet
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post 24 Sep 2008, 02:42
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Nu, so isser halt.
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Zitat(Magic_Peat @ 23 Sep 2008, 20:38)
Sehr sachlich!
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Also in meinem Heimatort (Plauen) wurde auch ein kompletter Fluss unter der Stadt langgelegt. Der Postplatz dort heißt nicht umsonst "Tunnel". Ok, der ist natürlich kleiner, aber wenn autos und Platz und Teer und so in der Stadt so Geil sind, warum baut man dann keinen Tunnel für die Elbe? Da kann man dann tausende Quadratmeter Bauland für neue Altmarktgallerien, Parkhäuser oder Häuserzeilen nutzen. Nicht den obligatorischen Feigenblatt-park zu vergessen...
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post 24 Sep 2008, 06:11

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Zitat(Pampelina @ 23 Sep 2008, 20:49)
So kann nur einer reden der nicht für immer in Dresden wohnt oder bleiben will .Die Brücke in Pirna ist auch gebaut worden und es wurden nicht so viele Millionen in den Sand gesetzt pokey.gif
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Na du denkst doch nicht im Ernst, dass sich normale Menschen, welche schonmal was Anderes sahen als, auf Dauer Ostdeutschland antun wollen, oder? Schließlich flüchten sie ja auch in Richtung Westen, Schweiz und Co.
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post 24 Sep 2008, 10:03
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Straight Esh
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Zitat(Stormbreaker @ 24 Sep 2008, 07:11)
Na du denkst doch nicht im Ernst, dass sich normale Menschen, welche schonmal was Anderes sahen als, auf Dauer Ostdeutschland antun wollen, oder? Schließlich flüchten sie ja auch in Richtung Westen, Schweiz und Co.
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Das hat aber nicht nur etwas damit zu tun, dass Dresden die Fehler wiederholt, die westdeutsche Städte in den 60igern/70igern begangen haben. Viel trägt auch das Lohnniveau bei, dass seit der Wende eher gefallen ist, als gestiegen.
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post 24 Sep 2008, 10:41

3. Schein
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Zitat(Pampelina)
Jede Stadt die sich entwickelt braucht eine neue Brücke .
Welterbe hin oder her ich binn dafür
So kann nur einer reden der nicht für immer in Dresden wohnt oder bleiben will .Die Brücke in Pirna ist auch gebaut worden und es wurden nicht so viele Millionen in den Sand gesetzt pokey.gif
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Immer wieder schön, diese Ansammlung an sinnentleerten Totschlagargumenten ...

Eine Stadt, die sich entwickelt, braucht also Brücken. Das ist in etwa so, als würde ich ohne weiteres Argument behaupten, eine sich entwickelnde Stadt braucht ein Kernkraftwerk, einen Transrapid oder einen Lolliverkaufsstand. An der Stelle kann dann jeder eine Objekt seiner Wahl einsetzen und fröhlich fordern. Begründen braucht keiner ... ist auch viel zu mühsam bei dieser vielschichtigen Diskussion. Braucht Dresden eine zusätzliche Elbquerung (an der Stelle seien nur die Stichworte Bevölkerungsentwicklung und Verkehrsprognosen genannt)? An welcher Stelle? Und darf es dann eine Brücke oder ein Tunnel sein? Das WKE kommt aus meiner Sicht erst bei letzterer Frage ins Spiel. Und wer es für verzichtbar hält, der sollte sich fragen warum Leipzig und Chemnitz samt dahinterliegendem Erzgebirge gerne ein solches wären.

Aber diese Vielschichtigkeit ernsthaft zu diskutieren, ist in Dresden nicht möglich. Denn die freuen sich, dass die Brücke gerade gebaut wird und wollen dies ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen. Die anderen fühlen sich in ihrer Rolle der Kulturbewahrer ebenfalls ganz wohl. Demokratische Kultur gilt insoweit, als dass der Mehrheitswille ohne Kompromisse durchgesetzt wird. Dass ein demokratisches Zusammenleben allerdings auch Kompromisse auf beiden Seiten erfordert, scheint in den letzten Jahren untergegangen zu sein. Angenommen, die in den nächsten Monaten zu erwartende Gerichtsentscheidung tendiert in Richtung Naturschutz tendiert, ich bin gespannt auf das Echo in der Öffentlichkeit.

Und zu guter letzt: Einen Gegner des Projekts zu diskreditieren, weil er nicht aus Dresden kommt oder für immer in ihr Leben möchte, ist für mich ein wunderschönes Beispiel für die häufig durchscheinende Borniertheit in dieser Diskussion. Aber vermutlich ist es auch genau das, was mich am öffentlichen Leben in Dresden stört und von dannen treibt. Darum sollte ich jetzt wohl besser ruhig sein ...
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