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Aberkennung Weltkulturerbe droht...
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 18 Nov 2008, 15:38
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3. Schein   
Punkte: 271
seit: 19.08.2008
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Ich fahre momentan jeden Tag auf Arbeit (Praktikum) zum Waldschlösschen hoch bzw. daran vorbei, sieht momentan wirklich übel hier aus. Der Verkehr kommt da auch immer mal wieder zum erliegen (wodurch auch das mit dem Schienenersatzverkehr oft eher schlecht als recht klappt). Wenn ich bedenke, wie lang das noch gehen wird...
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 18 Nov 2008, 16:29
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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Ich bin mal gespannt wie viel da "übergrünt" wird. Erstmal werden zig Quadratmeter zubetoniert und asphaltiert, nix mit grün. Und dann kommt nach dem Schlachtfeld halt das Betonfeld...zum brechen wird das! SPON hat sogar einen Brückenvergleich angestellt: Golden Gate vs. WaldschlösschenMein absolutes Lieblingsbild daraus:  Da kommen einem doch vor lauter grün die Tränen!
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Wissen ist Macht - nichts wissen macht auch nix!
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 18 Nov 2008, 16:46
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glad to be death     
Punkte: 625
seit: 05.08.2007
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ich hab die brücke gern  btw socleh bilder sagen nix nada niente weil jedes bild kann man manipulierne allein mit perspektive kann man das schönste objekt scheiße aussehn lassen ich sch. auf den welterbetitel der der stadt finanziell mal gar nix bringt und erfreue mich einer neuen brücke die nämlich einen sinn hat menschen zu verbinden..
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1 tequila, 2 tequilas, 3 tequilias, 4 teklias, 5 telkiakas, 6 telquigas, 7 teqikigdas, 8 tikigsos, 9 tikigikadesras, 10 tequikadergeidetasotrekas....
[C11]
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 18 Nov 2008, 17:08
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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@iggi: wenn man keine ahnung hat, einfach mal fresse halten! Solch unqualifizierten und -differenziertem Propagangamüll zu glauben ist schon schlimm, ihn dann auch noch weiterzuverzapfen ist echt arm. (Aber das ist wohl der Grund, warum hier wirklich ne Menge Leute für die Brücke ist, glauben ist einfacher als denken!)
@HGAZIS: Das Bild ist eine offizielle Visualisierung. Ich will nicht sagen, dass das in Natura exakt so ausschaut, aber meistens kommen eher noch ein paar Schandflecken dazu, als dass das ganze dann am Ende wesentlich besser ausschaut. Unter der Brücke wirds dunkel und dreckig zugehen, laut wirds sowieso und der Beton wird verschmiert werden, wie nochmal was. Dafür, dass der Titel garnix bringt, hängen die aber ganz schön dran. Sogar die Markenrechte werden da gesichert, auch nicht sooo billig, dafür dass es natürlich nix bringt. Und ich glaube, so viele Menschen wie diese Brücke auseinander gebracht hat, so viele wird sie nie wieder verbinden (um bei dem Bild zu bleiben). Es bleibt dabei, Verkehrsplanerisch (und -statistisch) ist die Verbindung an sich heute ne reine Fehlinvestition (das hat noch keiner widerlegt) und was man für das Geld sonst alles machen könnte, würde für eine Verkehrsentlastung der Stadt (offizielles Ziel der Brücke, welches nachweislich nicht erreicht wird) weitaus mehr bringen!
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 18 Nov 2008, 18:20
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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Zitat Tunnel kann nicht gebohrt sonder nur gegraben werden, das geben sogar die Tunnelfreunde zu. Das ist eine Tatsache an der sich nichts ändert, auch wenn du mich blöd anmachst. Die Antwort dadrauf hab ich ja schon im vorherigen Beitrag gegeben. Aber für dich, damit sich niemand blöd angemacht fühlen muss: In der letzen von 3 mir bekannten Untersuchungen wird davon ausgegangen, dass man den Tunnel so gräbt, dass die Elbe zeitweise je einseitig verbreitert werden muss, will man die Elbe schiffbar behalten, sonst kann man das auch lassen. Von "Verlegen" ist nirgendwo die Rede, dass ist eine Erfindung der Brückenhochjubler. Die Verbreiterung wäre weniger breit als die jetzt im Bau befindlichen Fundamente. In einer der beiden anderen Studien wird übrigens vorgeschlagen den Tunnel zu bohren. Ist aber wohl teurer. Noch n paar Tatsachen zur WSB: Die Brücke wurde in den 90er Jahren geplant. Da ging man von einem ständigen Verkehrswachstum aus (Ein Gutachten der TU). Das war damals schon klar, dass das nicht so kommt. Dann ist bis Anfang 2001 die Verkehrsbelastung gesunken, trotz aller "Bemühungen" die Stadt autofreundlicher zu gestalten. Man meinte aber spätestens ab jetzt müsse der Verkehr doch wieder zunehmen (ein Gutachten der TU), aber bis jetzt hat sich da nix getan. Jetzt stellt sich der selbe verantwortliche Professor hin und verweist auf seine Gutachten aus den 90ern um die Brücke weiter zu unterstützen. Schon 2001 war klar, dass die errechnete Entlastung der anderen Elbbrücken durch die WSB schon von alleine eingetreten war. Ob und wie groß eine weitere Entlastung heute ausfallen würde, und ob der verkehrsinduzierende Effekt inzwichen nicht sogar den Entlastungseffekt überwiegt, weiss keiner zu sagen. PS.: Immer wenn auswärtige Professoren zu dem Thema befragt wurden, z.B. aus Stuttgart, München oder Frankfurt, war die Antwort eindeutig: Eine Elbquerung an dieser Stelle ist Schwachsinn, man könnte größere Effekte mit weniger Geld erzielen, wenn man die bestehenden Querungen vernünftig renoviert und die Zu- und Abfahrten intellegenter regelt, allen voran beim Blauen Wunder.
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 19 Nov 2008, 19:18
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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Also seit Jahren ist klar, dass das Blaue Wunder demnächst saniert werden muss. Hierbei kann man es hochwassersicher machen, damit auch bei höheren Wasserständen die Überfahrt möglich ist (ein wichtiges Argument für die WSB war, dass das Blaue Wunder nicht hochwassersicher ist und man eine nahegelegene Ausweichstrecke braucht). Oder man bleibt bei einer billigeren Grundsanierung ohne die Fundamente etc. neu und sicherer zu machen. Dann bleibts bei den paar Tagen Sperrung im Jahr. Natürlich kann man auch einfach ne neue Brücke bauen, aber das wird wohl nen ziemlichen Widerstand in der Bevölkerung hervorrufen, die "ihr" Blaues Wunder ja immer wieder aufs neue erleben wollen Bei den ersten beiden Varianten kann man natürlich nichts an den Straßenbreiten und Spuren machen, da die Brücke ja nicht breiter wird. (D.h. man könnte schon, aber das wird verdammt teuer und schwierig.) Das Problem ist - wie auch bei den übrigen Brücken im Stadtgebiet - nicht die Brücke sondern die Zu- und Abfahrten. Während die nördliche Seite relativ gut gelöst ist, stellt die Verkehrsführung am Schillerplatz einem die Haare auf. Mir fallen auf Anhieb mindestens 3 einfache und eine gravierende Möglichkeit ein, dort für einen besseren Ablauf zu sorgen. Die WSB (um mal so n bisserl beim Thema zu bleiben) wird den Verkehr auf dem Schillerplatz um viele 1000 Autos/Tag ansteigen lassen, vor allem parallel zur Elbe, womit die Situation des Problematischen Zu- und Ablaufes zum/vom Blauen Wunder noch schlimmer wird.
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 10 Dec 2008, 18:08
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bildblog.de       
Punkte: 1358
seit: 30.09.2006
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Sehr geehrte Damen und Herren,
es besteht eine neue Chance, das Dresdner Welterbe zu bewahren: Das 150-Mio-Programm der Bundesregierung zur Pflege der Welterbestätten vom November 2008!
Wir fordern, dass die Dresdner Oberbürgermeisterin diese Chance nutzt! Mit Verweis auf das neue 150-Mio-Programm und die weiteren bereits vom Bauministerium genannten Denkmalschutzprogramme, muß sie unverzüglich Gespräche mit dem Bundesbauministerium aufnehmen, um die Mehrkosten einer mit der UNESCO abgestimmten welterbeverträglichen Lösung für Dresden zu sichern.
Am Donnerstag, den 11. Dezember 2008, steht ein Antrag zum Thema "Welterbe" auf der Tagesordnung des Dresdner Stadtrates.
Wir veranstalten dazu eine Kundgebung und geben weitere Informationen:
Zeit: Donnerstag, 11. Dezember 2008, 15.30 Uhr
Ort: Dresdner Rathaus
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme.
Auf unserer Internet-Seite (unter "Termine") finden Sie die Presseerklärung des Bundesbauministers zum 150-Mio-Programm.
Mit freundlichen Grüßen
Achim Weber
GRÜNE LIGA Sachsen e. V.
www.welterbe-erhalten.de
Dieser Beitrag wurde von Donald82: 10 Dec 2008, 18:09 bearbeitet
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Gewohnheit ist auch nur ein faules Schwein.
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