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Waldschlösschenbrücke

Aberkennung Weltkulturerbe droht...
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post 27 Jun 2009, 20:57
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Frau Dachs
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seit: 17.03.2009

Zitat(Stormi @ 27 Jun 2009, 21:48)
Das heißt also, wenn ich für die WSB nen total ultrakrassen Leichtbaubeton erfunden hätte, der die Kosten um die Hälfte drückt und besser hält, dann wärs scheißegal gewesen, wie sie aussieht. Interessanter Punkt.
*


Das "Neuland" bezieht sich beim Blauen Wunder auf die Tatsache, dass die Brücke eine der ersten ohne Pfeiler im Fluss war.
Das Aussehen macht den Unterschied, nicht das Material.
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post 27 Jun 2009, 20:59
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eXma Poltergeist
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seit: 20.10.2004

Dann ist es also völlig egal, wie sie aussieht, wenn sie nur eine völlig neuartige Konstruktion aufweist? So nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel"?


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post 27 Jun 2009, 21:13
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dLikP
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seit: 06.10.2006

Zitat(Stormi @ 27 Jun 2009, 21:59)
Dann ist es also völlig egal, wie sie aussieht, wenn sie nur eine völlig neuartige Konstruktion aufweist? So nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel"?
*

Wurde nicht schon erwähnt, dass das Elbtal damals kein WKE war?

Dieser Beitrag wurde von Polygon: 27 Jun 2009, 21:14 bearbeitet


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flickr
Und wenn sie kommt, fährt sie an uns vorbei
-RaT-
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post 27 Jun 2009, 21:18
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eXma Poltergeist
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seit: 20.10.2004

Also kann man keine hässlichen Dinge in ein WKE bauen. Schönheit liegt aber im Auge des Betrachters.
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post 02 Jul 2009, 21:04

Neuling


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seit: 15.02.2009

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post 03 Jul 2009, 20:39

3. Schein
***

Punkte: 306
seit: 01.10.2003

Danke für den Arte-Link. Sehr interessante filmische Umsetzung.

komaa
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post 03 Jul 2009, 22:16
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Nu, so isser halt.
******

Punkte: 801
seit: 06.12.2005

Der Titel des Themas könnte ja nun auch geändert werden wink.gif
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post 04 Jul 2009, 11:44
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Vordiplom
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seit: 03.11.2005

Hab mir den arte-Film auch mal angeguckt. Ziemlich neutral umgesetzt und doch kommt die Unfähigkeit - oder besser der Unwillen - der Dresdner Regieungen deutlich raus.

Am krassesten finde ich unsere Bürgermeisterin Mrs. Rotz, wie sie ohne mit der Wimper zu zucken direkt und total flach in die Kamera lügt. Sowas von dreist!
Aber hey, das ist doch total normal, das kennen wir noch von früher! War ja eh egal was man gewählt hat.


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Wissen ist Macht -
nichts wissen macht auch nix!
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post 08 Jul 2009, 09:23
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Straight Esh
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seit: 01.10.2003

Ob das hierher passt?

Der Antrag für das Weltkulturerbe wurde in's Stadtarchiv eingelagert. Dort ist er aber für die Öffentlichkeit erst ab 2034 zugänglich. Vorher darf er nur eingesehen werden, wenn ein öffentliches Interesse besteht (das wird von Antrag zu Antrag neu entschieden).

Ich frage mich - warum schließt man Dokumente 25 Jahre vor der Öffentlichkeit weg? Gerade jetzt, wo das WKE eh nicht mehr existiert?


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bonum agere et bonum edere,
sol delectans et matrona delectans

(Verlängere dein Leben indem du hier und hier und hier und hier klickst!)
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post 08 Jul 2009, 09:52
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Vordiplom
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Punkte: 528
seit: 03.11.2005

Auch in den nächsten 25 Jahren finden Wahlen statt...

Was man mit nem Tunnel alles hätte machen können: Guckst du HIER!
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post 14 Jul 2009, 10:43
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bildblog.de
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seit: 30.09.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem nunmehr die Beschlüsse der UNESCO-Tagung in Sevilla im Wortlaut vorliegen (s. Link, unten), möchten wir Ihnen, unseren Unterstützern, unsere Position zur gegenwärtigen Situation übermitteln.

Das Welterbe-Komitee der UNESCO hat das Dresdner Elbtal wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke von der Liste der Welterbestätten gestrichen. Zugleich hat die UNESCO die Möglichkeit eröffnet, den Welterbetitel wieder zu erlangen, wenn wieder den Richtlinien für ein Welterbe entsprochen wird.

Wir bedauern die Entwicklung, die zur Streichung des Dresdner Elbtals von der Welterbeliste führte, halten die Streichung jedoch für folgerichtig und konsequent.

Die CDU ist mit der Behauptung gescheitert, Waldschlößchenbrücke und Welterbe seien vereinbar. Vielmehr kann man heute eindeutig feststellen: Wer die Brücke baut, zerstört ein Welterbe. Die Brücke zu verhindern, rettet das Welterbe als solches und schafft die Möglichkeit für Dresden, den Welterbetitel wieder zu erhalten.

Die GRÜNE LIGA Sachsen e. V. wird daher das Engagement gegen die Brücke unvermindert fortsetzen. Wir werden noch stärker als bisher den Schwerpunkt unserer Arbeit in die Klage gegen die Genehmigung der Waldschlößchenbrücke legen.

Im Herbst 2009 werden die Verhandlungen vor dem Oberverwaltungsgericht stattfinden. Mit einer erfolgreichen Klage kann noch immer der Bau gestoppt werden!


Gegenwärtig wird eine Informationsveranstaltung zu all diesen Themen vorbereitet; sie wird Mitte August stattfinden. Wir möchten Sie bereits jetzt darauf hinweisen.

Bitte bleiben Sie uns verbunden und bitte unterstützen Sie uns weiterhin.

Mit freundlichen Grüßen

Achim Weber

GRÜNE LIGA Sachsen e. V.
www.welterbe-erhalten.de
Spenden-Konto: 101 231 135 --- BLZ: 850 951 64 --- Bank: Landeskirchliche Kreditgenossenschaft --- Kennwort: Elbwiesen

Link zu "Sevilla": http://www.welterbe-erhalten.de/nachrichten/aktuelles/


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Gewohnheit ist auch nur ein faules Schwein.
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post 14 Jul 2009, 10:49
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reloaded
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seit: 15.10.2005

Zitat
Wir bedauern die Entwicklung, die zur Streichung des Dresdner Elbtals von der Welterbeliste führte, halten die Streichung jedoch für folgerichtig und konsequent.


Genau, die Entscheidung der UNESCO muss richtig sein, immerhin kann man doch der CDU den schwarzen Peter zuschieben huh.gif

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post 14 Jul 2009, 11:11
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Vordiplom
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Punkte: 528
seit: 03.11.2005

So n Blödsinn!
Die Entscheidung konnte nicht anders ausfallen. Die UNESCO hat als einziges Mittel die Aberkennung des Titels. Wenn sie dieses Mittel nicht einsetzt gibt sie sich der Willkür aller preis, die an irgendeinem Erbe etwas ändern wollen.
Auf gut deutsch: hätte die UNESCO den Erbe-Titel nicht eingezogen wäre das ein Freibrief für alle anderen Städte einfach zu bauen was man will, den Titel kann man dann ja trotzdem behalten.
Und das die Brücke mindestens ein schwerwiegender Eingriff in das WKE ist, ist ja wohl offensichtlich.

PS.: Den schwarzen Peter braucht man der CDU nicht zuzuschieben, sie hat ihn angeboten bekommen und dankbar angenommen. Frau Oroz hat die Schuld der Stadt bei dem "Mißverständnis" um die Brücke ganz klar angenommen. Auch dass die Stadt NIE ein ernsthaftes Gespräch mit der UNESCO gesucht hat, was ihre Pflicht gewesen wäre ist nie bestritten worden.
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post 14 Jul 2009, 14:57
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reloaded
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Punkte: 4181
seit: 15.10.2005

Vom Wahrheitsgehalt her stimmt der zitierte Satz, natürlich hatte die UNESCO keine Wahl. Hier geht es auch um Macht - wenn man Zugeständnisse zulässt, verliert man daran.
Mir gefällt nur dieser Fingerzeig auf die CDU nicht, hinterher wird jegliches Problem der jeweils anderen Partei zugeschrieben. Als ein Kompromiss bzw. Rücksprache mit der UNESCO noch sinnvoll waren, hat kaum einer etwas unternommen
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post 14 Jul 2009, 14:59
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Herr Dachs
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Punkte: 8394
seit: 15.12.2004

als ob wir keine anderen probleme hätten als die unesco und nen paar quadratmeter wiese... rofl.gif
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