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Aberkennung Weltkulturerbe droht...
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 24 Nov 2007, 00:52
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Herr Dachs         
Punkte: 8394
seit: 15.12.2004
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ich bin dafür die bauarbeiten weiträumig abzusperren, und den birkenstcktragenden aushilfs musiklehrern ne 1 eurostelle im örtlichen behindertensupermarkt zuzuweisen, dann klappts auch an der kasse schneller...
das einzig lächerliche an dem brückenstreit, sind die ewig unverbesserlichen baumknutscher und heckenvögler...
leute kommt mal klar, da ist eine riesige wiese, und da kommt eine brücke drauf, das ist fortschritt, wenn alle bei irgendwelchen hängebrücken vor 3000 jahren so rumgeheült hätten, dann würden wir nachwievor in strohütten leben!
die brücke ist sinnvoll, nicht hässlich, sie hindert auch keine fledermäuse an ihrem dasein, das einzige was flöten gehen könnte ist dieser komische welterbetitel....
die touristische komponente ist mittlerweile vernachlässigbar, wenn nicht sogar umgekehrt, denn wenn er erstmal weg ist wollen alle die böse brücke mal sehen, und auch optisch finde ich ist eine brücke nun kein riesiger schandfleck und irgendwelche natur wird ausser auf den paar quadratmeter stützpfeilerfläche auch nicht zerstört, da sind die müllenden, lärmenden, saufenden studenten die da rumliegen schlimmer!
ich kanns nicht mehr hören und rufe deswegen zu einer spontanveranstaltung auf: wir helfen uneigennützig bei den bauarbeiten, und wenn wir aus sicherheitsaspekten nicht dürfen, schmieren wir wenigstens schnitten und feuern die bauarbeiter an!
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 24 Nov 2007, 09:54
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Frechdachs      
Punkte: 784
seit: 03.11.2004
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Amen!
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Randy: Are you sure you wanna get Grandpa's coo-coo clock back? That thing almost put my eye out. Earl: Well you shouldn't have been so close, you knew what time it was. Earl: How was your first day of school? Randy: Great! I really enjoyed science class. Did you know that before we were humans we were monkeys? Earl: Really? What were we before monkeys? Randy: I don't know. I can't even remember being a monkey. Randy: Hey, maybe if you call karma it'll come and save us. Call it. Earl: Randy, it doesn't work like that. It's karma, not Lassie. > My Name is Earl ©2006 <
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 24 Nov 2007, 10:22
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Anti-Gegner      
Punkte: 802
seit: 25.11.2005
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Warum ist ein Tunnel besser, als den Titel "Welterbe" für eine Brücke aufzugeben? Deshalb..."In einem Offenen Brief wendet sich Prof. Marg von Gerkan, Marg und Partner an die Dresdner Stadtverwaltung. Gerkan, Marg und Partner gehören zu den weltweit bedeutendsten Architektenbüros. Sie waren von der Stadtverwaltung angesprochen worden, im Rahmen der Perspektivenwerkstatt eine "schöne Brücke" am Standtort Waldschlößchen zu entwerfen. Jetzt bricht Prof. Marg die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ab. Er bezieht deutlich Stellung zu der Fehlentwicklung der letzten Jahrzehnte und erinnert daran, daß der Dresdner Stadtrat 1900 den Bau einer Brücke am Waldschlößchen ablehnte und für die Elbwiesen ein Bauverbot erließ. Marg kritisiert die alternativlos vorgegebene Standortfestlegung durch die Sächsische Staatsregierung und hinterfragt den "Brückenworkshop" von 1996. In all den Jahren wurde die Tunnelquerung ignoriert, ebenso beim Bürgerentscheid. (...)" Elb-Querung UND Welterbe! Darum Tunnel.
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 24 Nov 2007, 11:12
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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Zitat(Socres @ 24 Nov 2007, 00:52) das einzig lächerliche an dem brückenstreit, sind die ewig unverbesserlichen baumknutscher und heckenvögler...
leute kommt mal klar, da ist eine riesige wiese, und da kommt eine brücke drauf, das ist fortschritt, wenn alle bei irgendwelchen hängebrücken vor 3000 jahren so rumgeheült hätten, dann würden wir nachwievor in strohütten leben!
Den Leuten am Amazonas hilft es auch den Regenwald abzuholzen, das ist für sie Fortschritt und macht, dass sie nicht mehr in "Strohhütten" hausen müssen ... ... aber es ist dennoch nicht gut und nicht richtig. im Rhein-Main Gebiet wurden von Jahren die Flüsse begradigt, damit der Schiffverkehr die Flüsse besser nutzen kann, dass war auch Fortschritt ... ... und hat dazu geführt, dass es jedes Jahr zu Überschwemmungen kommt. Was ist damit sagen will ist, dass Fortschritt nicht automatisch immer nur positiv zu sehen ist. Ausserdem ist die Notwendigkeit einer Brücke in Dresden bei dem aktuellen Verkehrsaufkommen überhaupt nicht gegeben. Es gibt zwei mal am Tag für knapp eine Stunde im "Ansatz" sowas wie einen Stau, sonst ist es absolut kein Problem auf die anderen Elbseite zu kommen. Ausserdem ist ein Brückenkonzept, dass zu 100% auf Auto und Bus setzt alles andere aus Fortschrittlich. Grüsse C°°°
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∴ ~ ∇ ~ ∞ ~ ◊ ~ ☺ ~ ☼wie∞oben∞so∞unten☼ ~ ☻ ~ ■ ~ ∅ ~ Δ ~ Ξ
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 24 Nov 2007, 11:23
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3. Schein   
Punkte: 234
seit: 31.07.2006
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Zitat(Chino @ 24 Nov 2007, 11:12) Es gibt zwei mal am Tag für knapp eine Stunde im "Ansatz" sowas wie einen Stau, sonst ist es absolut kein Problem auf die anderen Elbseite zu kommen.  wo mal wieder faktor blaues wunder ins spiel kommt ansonsten, @scores: leberwurst is guddi, oder?  sach bescheid die sollen das ding hinsetzen und gut is. mich kotzt diese ganze beschissene diskussion an. Dieser Beitrag wurde von sandmann: 24 Nov 2007, 11:23 bearbeitet
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 24 Nov 2007, 13:48
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chaos.         
Punkte: 9601
seit: 22.10.2004
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Niveau, das ist echt Dein Thema, sehr genial, ich hab echt gefeiert...  : Zitat(Niveau @ 16 Nov 2007, 21:10) klick:  Zitat(Niveau @ 23 Nov 2007, 22:56) klick:  Kurz noch ein Bildchen von vorhin mit Dank an waximal:  #aba
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..:: Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben, in unseren Händen Licht und Feuer ::..
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 24 Nov 2007, 14:01
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Anti-Gegner      
Punkte: 802
seit: 25.11.2005
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Zitat(Chino @ 24 Nov 2007, 11:12) Den Leuten am Amazonas hilft es auch den Regenwald abzuholzen, das ist für sie Fortschritt und macht, dass sie nicht mehr in "Strohhütten" hausen müssen ... ... aber es ist dennoch nicht gut und nicht richtig. im Rhein-Main Gebiet wurden von Jahren die Flüsse begradigt, damit der Schiffverkehr die Flüsse besser nutzen kann, dass war auch Fortschritt ... ... und hat dazu geführt, dass es jedes Jahr zu Überschwemmungen kommt. Was ist damit sagen will ist, dass Fortschritt nicht automatisch immer nur positiv zu sehen ist. Ausserdem ist die Notwendigkeit einer Brücke in Dresden bei dem aktuellen Verkehrsaufkommen überhaupt nicht gegeben. (...)  Word @ Chino! Was auf gut deutsch heißt: meine Zustimmung!
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 24 Nov 2007, 14:11
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Neuling
Punkte: 6
seit: 10.10.2006
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gern geschehen. alle bilder gibts hier
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 24 Nov 2007, 18:09
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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Zitat(Socres @ 24 Nov 2007, 00:52) ich bin dafür die bauarbeiten weiträumig abzusperren, und den birkenstcktragenden aushilfs musiklehrern ne 1 eurostelle im örtlichen behindertensupermarkt zuzuweisen, dann klappts auch an der kasse schneller... das einzig lächerliche an dem brückenstreit, sind die ewig unverbesserlichen baumknutscher und heckenvögler... leute kommt mal klar, da ist eine riesige wiese, und da kommt eine brücke drauf, das ist fortschritt, wenn alle bei irgendwelchen hängebrücken vor 3000 jahren so rumgeheült hätten, dann würden wir nachwievor in strohütten leben! die brücke ist sinnvoll, nicht hässlich, sie hindert auch keine fledermäuse an ihrem dasein, das einzige was flöten gehen könnte ist dieser komische welterbetitel.... die touristische komponente ist mittlerweile vernachlässigbar, wenn nicht sogar umgekehrt, denn wenn er erstmal weg ist wollen alle die böse brücke mal sehen, und auch optisch finde ich ist eine brücke nun kein riesiger schandfleck und irgendwelche natur wird ausser auf den paar quadratmeter stützpfeilerfläche auch nicht zerstört, da sind die müllenden, lärmenden, saufenden studenten die da rumliegen schlimmer! ich kanns nicht mehr hören und rufe deswegen zu einer spontanveranstaltung auf: wir helfen uneigennützig bei den bauarbeiten, und wenn wir aus sicherheitsaspekten nicht dürfen, schmieren wir wenigstens schnitten und feuern die bauarbeiter an!  Selten so einen Bockmist gelesen!!! Aber sowas kommt halt wahrscheinlich von nem Menschen der jeden Morgen sein Auto umarmt (vielleicht sogar eine Beziehung zu ihm hat?!)...mit Vortschritt hat das wenig zu tun! Seit Jahren ist bewiesen und sicher, dass um Verkehrsprobleme zu lösen (die es in DD eigentlich gar nicht gibt) so ziemlich die schlechteste Möglichkeit ist, neue Strassen zu bauen. Außer es werden wirkliche Umgehungstrassen gebaut, aber um sowas handelt es sich hier nicht. Das einzige, was die WSB bringen wird, ist mehr Autos in die Stadt und damit mehr Stau! Am Blauen Wunder wird sich übrigens was die Zahl der Autos angeht praktisch nichts ändern. Und entschuldigung, eine (von offizieller und kompetenter Seite bestätigt) abgrundtief hässliche, von der Ausführung her veraltete Brücke in Zeiten des Klimawandels und der Feinstaubbelastung (die Brücke wird eine Menge neuer LKW-Transitfahrten durch DD bewirken) als Vortschritt zu bezeichnen, ist einfach nicht nachvollziehbar. Hier gehts genau um 2 Dinge: 1. Irgend welche machtgeilen Obermuftis wollen sich ihren Sack noch mehr aufblasen lassen. 2. Es wird ne Menge Investitionsgeld vom Land abgestaubt und die Bauwirtschaft mal wieder angekurbelt. (Dass das auch mit anderen Projekten geht, wollen die Leute aus Punkt 1 aber nicht hören.) Über das Thema WKE lasse ich mich mal nicht aus, sonst gehts hier unter die Gürtellinie... Und eine 4-spurige Autobahnähnlich ausgebaute Stadtschnellstraße durch den schönsten und wahrscheinlich ruhigsten Teil Dresdens auch nur annähernd mit (meinitwegen 100ten) lärmenden Studenten zu vergleichen, zeigt eigenltich nur den kompletten Realitätsverlust unter dem mache hier leiden, wenn es um ihre "schöne" Brücke geht, die DD ja ach sooooo viel bringen wird. PS.: Mir sind neulich ein paar Pläne von München in die Hände gefallen, wo sie ähnliches geplant hatten...wenn man sieht was sich heute an diesen Stellen entwickelt hat und wie es mit dieser Verbindung aussehen würde...keiner, selbst die konservativsten Autofreaks würden sich dafür einsetzen. Aber man muss ja anscheinend jeden Fehler erstmal selber machen...genug schlechte und auch gute Beispiele reichen nicht. Es reicht auch nciht, dass praltisch kein Verkehrswissenschaftler ausserhalb von Sachsen die Notwendigkeit dieser Brücke sieht... ... ...ich muss aufhören sonst platz ich noch!
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Wissen ist Macht - nichts wissen macht auch nix!
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 24 Nov 2007, 21:05
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Anti-Gegner      
Punkte: 802
seit: 25.11.2005
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Zitat(Socres @ 24 Nov 2007, 19:24) (...) wenn ihr gegen die waldschlösschenbrücke seid, müsstet ihr eigentlich für atomkraftwerke sein (wobei die sind ja fortschritt, den wollt ihr ja nicht)!  Wer für den Erhalt des Welterbes und damit für den Tunnel statt der Brücke ist, muss Deiner Ansicht nach dann auch für Kernkraft sein?  Ist der richtigere Schluss denn nicht viel mehr: ... der sollte auch für Solar-Energie (Photovoltaik), Wind- und Wasserkraft sein?
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 24 Nov 2007, 23:28
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Vordiplom     
Punkte: 528
seit: 03.11.2005
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Also A: ich habe - genauer gesagt, hatte bis vor kurzem - ein Auto, und werde in den nächsten Wochen wieder eines bekommen. Ich habe noch NIE in Dresden etwas bemerkt, was einem Stau, wie man ihn aus anderen Städten kennt auch nur annähernd nahe kommt.
und B: hat Kagge eigentlich schon treffen formuliert.
C: das ist kein billiges Ökogelaber, sondern fundiertes Wissenschaftliches Untersuchungsergebnis!
D: Vortschritt ist etwas, das uns bei weniger Belastung (optisch, akustisch und umwelttechnisch), weniger Kosten und weniger Zeitaufwand gleichviel oder sogar mehr nutzt als eine andere (evtl. die vorige) Lösung. Alle diese Punkte erfüllen weder die Atomkraft noch die WSB!
Und um diese Diskussion wieder etwas von der Polemik weg zu bekommen noch mal einige Fakten zu dieser Brücke: 1. Es wird keine Entlastung des Problems am Blauen Wunder geben. Die Problematik ist hier (wie an allen anderen Brücken) nicht die Brücke selber sondern die Zu- und Abfahrten. Sprich vor allem der Schillerplatz. Hier wird sich der Verkehr mit der WSB aber nicht verringern (siehe auch die Prognosen der Brückenbefürworter) sondern in etwa gleich bleiben, evtl. sogar zunehmen.
2. Als die Brücke geplant wurde, sollte sie die anderen Brücken zusammen um ca. 20.000 Autos pro Tag entlasten. Diese Entlastung ist inzwischen durch andere Maßnahmen schon eingetreten (Autobahnring, Tramausbau, etc.). Es ist sehr fraglich, ob die Brücke jetzt noch einen ebenso großen Effekt erzielt. Weiterhin ist fraglich, ob eine weitere Reduzierung notwendig ist, wenn damals schon eine Reduzierung um 20.000 Autos für mehr als ausreichend gehalten wurde. Überdie hinaus, sollten erst einmal alle weiteren Maßnahmen ergriffen werden, die bestehenden Elbequerungen von ihrer Kapazität zu erweitern. Da ist nach Meinung aller Verkehrsforscher noch einiges mit wesentlich weniger Finanzaufwand machbar. (Aber wer würde dafür schon Geld ausgeben...)
3. Die Brücke wird zusätzlich ungefähr 20.000 Autofahrten mehr in Dresden hervorrufen. Teilweise durch Verlagerung, teilweise neu entstandener Verkehr. (Auch das verneinen die Befürworter nicht.) Das führt unweigerlich zu mehr Verkehr und mehr Stau auf den übrigen Straßen in Dresden. Die gewonnene Fahrzeit durch die Brücke wird sich dadurch im Schnitt verringern, wenn nicht sogar komplett aufheben. (Für den einzelnen mag eine Verbesserung eintreten, dür die Gesamtheit nicht.)
4. Die Brücke ist komplett üebrteuert. Keine Brücke ähnlicher Dimension hat ähnlich viel Geld gekostet.
5., 6., und so weiter: Über Umweltprobleme, Weltkulturerbe, Lärmbelästigung, Probleme mit dem angrenzenden Uniklinikum, Verschandelung einer der schönsten innerstädtischen Bereiche der Welt usw. möchte ich hier gar nicht weiter reden, da eigentlich die oben genannten Punkte schon ausreichen müssten um jeden denkenden Menschen zu überzeugen. Da möcht ich irgendwelchen Autogläubigen oder -geilen gar keine Chance geben, die Argumentation wieder in die ach so schlechte Ökoschiene zu ziehen.
Dieser Beitrag wurde von Hot Doc: 25 Nov 2007, 02:31 bearbeitet
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 25 Nov 2007, 13:09
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∴~∇~∞~Δ~Ξ         
Punkte: 7060
seit: 01.10.2003
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Zitat(Socres @ 24 Nov 2007, 19:24) zu deinem autoargument... nur weil du dir keins leisten kannst (und nein komm mir nicht mit dem scheiss bahnfahren ist viel schöner besser und du schleppst deine koffer der umwelt zuliebe übern bahnsteig und lässt dich gern von gdl-milizen verarschen) lass dieses ewig-sinnlos-grüne-birkenstockgelaber sein, wenn ihr gegen die waldschlösschenbrücke seid, müsstet ihr eigentlich für atomkraftwerke sein (wobei die sind ja fortschritt, den wollt ihr ja nicht)! Wo ist denn da der Zusammenhang? Selbst wenn die Waldschlösschenbrücke gebaut wird, wird das die Staus in Dresden, die ja zu den Hauptargumenten zählen, nicht verschwinden lassen, sie werden sich lediglich verlagern und der Bau einer Brücke, die auf das Auto setzt, hat nichts mit fortschrittlicher Stadtplanung zu tun, sondern ist das Gegenteil davon. Grüsse C°°°
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